Abschlussbericht der Mainzer-Studie erschienen

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beobachten und denken

von Helmut Breunig » 10. März 2009 10:24

Gast hat geschrieben:
So ganz scheint sich der Begriff noch nicht etabliert zu haben.
Mikrowellensyndrom: 1'280 Treffer in Google
Elektrosensibilität: 24'500 Treffer in Google

Im EMF-Portal sieht es ähnlich aus
Mikrowellensyndrom: 0 Treffer
Elektrosensibilität: 45 Treffer
Ein Begriff etabliert nicht sich selbst, er wird etabliert.
Mikrowellensyndrom ist ein Aspekt der EMF-Intoxikation,
Elektrosensibilität ein anderer.

Helmut Breunig
Proband der Mainzer Studie

Re: Wirkung erzielen!

von Gast » 9. März 2009 15:18

Tilly hat geschrieben:
Tilly hat geschrieben:Elektrosensibilität ist eindeutig dem Mikrowellensyndrom gleichzusetzen.
Das Wort Elektrosensibilität sollte nicht mehr benutzt werden.
Dafür nur von Mikrowellensyndrom sprechen, weil das ein Begriff ist, der seit
Jahrzehnten wissenschaftlich begründet ist und nicht so einfach weggeleugnet werden kann.

Tilly
So ganz scheint sich der Begriff noch nicht etabliert zu haben.
Mikrowellensyndrom: 1'280 Treffer in Google
Elektrosensibilität: 24'500 Treffer in Google

Im EMF-Portal sieht es ähnlich aus
Mikrowellensyndrom: 0 Treffer
Elektrosensibilität: 45 Treffer

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Hütte dringend gesucht!

von Elisabeth Buchs » 9. März 2009 10:12

Doris schreibt: Ich selber kenne zwei Menschen persönlich, die sich wegen eines Senders zum Schlafen auch in eine Hütte in den Wald zurückziehen.

Wo findet man eine solche Hütte? Ich suche seit längerem so etwas. War auch schon mit dem Förster im Wald deswegen, aber da kommen dann die Vorschriften der Behörden, die nie etwas für Betroffene tun. In der Schweiz kann man nicht mal mehr unverstrahlt seine Notdurft verrichten, alles verdichtet bebaut, technisch hochgerüstet und intensiv landwirtschaftlich genutzt, wo die Stromzäune mit 6000 V oder mehr geplust nur 5 m vom Schlafzimmer weg kommen können. Ich vertrage ja keine metallischen Fahrzeuge. Deshalb wird es so schwierig. Zur Zeit würden noch zwei weitere Betroffene eine solche Hütte suchen. Die einen sollen schon 600 Wohnungen besichtigt haben und seien 5 x umgezogen, zur Zeit im Tessin bei Verwandten, wo es zumindest aushaltbar sei. Es hilft oft schon einiges, wenn man in der Nacht aus dem Elektrosmog raus ist. Meine Kollegin konnte seinerzeit in ihrem Büro neben der Antenne etwa noch zwei Stunden zum Räumen drinbleiben, dann musste sie sofort flüchten. Gegen NF-Magnetfelder helfen im übrigen auch keine Abschirmungen. Die Betroffenen sind nun bei Kollegen/innen oder in Notwohnungen untergekommen, wo man das letzte Geld dafür geben muss, nie weiss, wie lange man noch dort sein kann und ob nicht dort auch neuer Elektrosmog hinkommt, eigentlich müsste man noch ein zweites Ausweichlogie haben, wenn es dort auch nicht mehr geht, ausserdem sind solche noch guten Orten sehr schwierig zu finden, von 100 vielleicht noch ein Ort, je nach dem ob man alle Elektrosmog-Verursacher nicht verträgt oder nur einige und bei welchen Werten.

N.B. An Robert: arrogante substanzlose Sprüche, welche dem Lächerlichmachen dienen sein lassen (http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=29690). Widerlegen Sie Wuff, wenn Sie können. Wegen der ungenügenden ES-Forschung müssen sich Betroffene nicht nur kaputtstrahlen lassen und es wird nichts getan, sondern noch von jedem minderwertigen Subjekt mit irgendwelchem Technikschrott und in Foren als Fussabtreter und Abschaum behandeln lassen. Doch die Abrechnung wird kommen.

Elisabeth Buchs

Mainzer Studie im EMF-Portal

von Elisabeth Buchs » 7. März 2009 04:04

Im EMF-Portal liest man über die Mainzer-Studie u.a. folgendes:

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Die Patienten mit elektromagnetischer Hypersensitivität hatten signifikant niedrigere TSH-Werte und signifkant höhere Alaninaminotransferase- und Aspartataminotransferase-Werte als die Kontrollgruppe. Die Anämie-Parameter unterschieden sich nicht zwischen beiden Gruppen und die Nieren-Funktionen waren bezüglich elektromagnetischer Hypersensitivität unbedenklich. Einige Patienten mit elektromagnetischer Hypersensitivität hatten erhöhte Werte des C-reaktiven Proteins.
Die Ergebnisse zeigen Zeichen von Schilddrüsen-Fehlfunktion, Leber-Fehlfunktion und chronischen entzündlichen Prozessen bei einem kleinen, aber beachtlichen Teil der Patienten mit elektromagnetischer Hypersensitivität als mögliche Quelle der Symptome. Elektromagnetische Hypersensitivität scheint keine separate Störung zu sein, sondern vielmehr ein komplexes Gefüge mit verschiedener Ätiologie. Es wird empfohlen, bei der Behandlung von Personen mit elektromagnetischer Hypersensitivität, auf Anzeichen somatischer Beschwerden zu achten.

Siehe: http://www.emf-portal.de/viewer.php?l=g&aid=16841

Zuerst einmal gilt bei mir und andern Betroffenen: Elektrosmog weg, Beschwerden weg.
Es müsste sich also um somatische Probleme oder Dispositionen handeln, welche sich nur unter Elektrosmog-Einfluss negativ auswirken. Was ist die Ursache und was die Wirkung: sind diese somatischen Beschwerden vor Ausbruch der Elektrosensibilität schon vorhanden oder entstehen diese dadurch?
Das was ich schon einmal unter Fortsetzung der Studie geschrieben habe, dass die Betroffenen die Möglichkeit haben sollten, sich auf diese Parameter untersuchen zu lassen (auf diejenigen mit dem autonomen Nervensystem auch). Denn ich habe nicht den Eindruck, dass ein normaler Arzt solche Untersuchungen überhaupt durchführen kann, deshalb versuchte ich ja in Mainz noch anzudocken. Ich werde jedoch diese Zusammenfassung im EMF-Portal und evt. noch Ausschnitte aus dem Gesamttext meinem Umweltmedziner zeigen.
Dann die wichtigste Frage für Betroffene: Könnte man etwas gegen diese allfälligen Befunde machen, was genau und wo? Und verträgt man nachher den Elektrosmog zumindest entscheidend besser? Und vertragen müsste dann noch nicht heissen, dass man gegen allfällige Langzeiterkrankungen als Folge von Elektrosmog geschützt wäre.

In den Parallelen von Elektrosensibilität zu MCS, wo ich Kontakte habe zu Betroffenen sind z.B. Autoabgase und Rauch für alle Menschen problematisch und Parfums können Allergien auslösen, jedoch bekommen die MCS-Erkrankten schon von rel. geringen Konzentrationen teils schwere Beschwerden.

Elisabeth Buchs

Re: Nur die wirksamsten Begriffe führen zum Erfolg

von Sunset » 16. Dezember 2008 15:28

Tilly hat geschrieben: dass diese Mobilfunkkritiker in erster Linie gegen eine flächenmäßige Verstrahlung
durch gepulste Mikrowellen des Mobilfunks eintreten ....
(Nur in Klammern: Es gibt auch Personen, welche durch andere Felder beeintrachtigt werden)
Tilly hat geschrieben: ... Mobilfunkkritiker machen darauf aufmerksam, dass die Menschen am Mikrowellensyndrom erkranken können. Fortschreitend kann sich diese Krankheit zu Leukämie bei Kindern und Gehirntumore oder andere Krebsarten entwickeln.
Sind Blut- und Hirnkrebs
- Teil des Mikrowellensyndroms
- Folgeerkrankung des Mikrowellensyndroms
- Auf einen anderen Mechanismus als das Mikrowellensyndrom zurück zu führen?
Tilly hat geschrieben: Deshalb darf eine statistische Erfassung nicht weiter hintertrieben werden.
Für die zielführende statistische Erfassung sind die Anfangspunkte (Feldimmissionsquellen) und die Endpunkte (Erkrankungen) möglichst einzeln zu erfassen.

Re: Nur die wirksamsten Begriffe führen zum Erfolg

von Tilly » 15. Dezember 2008 06:37

Tilly hat geschrieben:
Walter hat geschrieben: ...vergaulen in diesem Forum manche vernünftige Mobilfunkkritiker.

@Walter

Sind Sie wirklich an vernünftigen Mobilfunkkritikern interessiert oder ist das nur Heuchelei?
Hochverehrter Herr Walter,

gestatten Sie mir darauf hinzuweisen, weil Sie den Begriff Mobilfunkkritiker verwenden,
dass diese Mobilfunkkritiker in erster Linie gegen eine flächenmäßige Verstrahlung
durch gepulste Mikrowellen des Mobilfunks eintreten.
Sie fordern eine drastische Grenzwertsenkung und die Reduzierung der Mobilfunkbetreiber von gegenwärtig 8 Anbietern auf 1 Anbieter.
Mobilfunkkritiker machen darauf aufmerksam, dass die Menschen am Mikrowellensyndrom
erkranken können.
Fortschreitend kann sich diese Krankheit zu Leukämie bei Kindern und Gehirntumore oder
andere Krebsarten entwickeln.
Wenn wir heut wissen, dass die Krebserkrankungen in der letzten Zeit um 30% gestiegen
sind, haben die Mikrowellen des Mobilfunks einen großen Anteil daran.
Daraus kann eingeschätzt werden, dass bereits Tausende am Mikrowellensyndrom leiden
und viele bereits elendiglich umgekommen sind.
Deshalb darf eine statistische Erfassung nicht weiter hintertrieben werden.

Mit freundlichen Grüßen
Tilly

Re: Nur die wirksamsten Begriffe führen zum Erfolg

von Tilly » 14. Dezember 2008 17:07

Walter hat geschrieben: ...vergaulen in diesem Forum manche vernünftige Mobilfunkkritiker.

@Walter

Sind Sie wirklich an vernünftigen Mobilfunkkritikern interessiert oder ist das nur Heuchelei?

Re: Nur die wirksamsten Begriffe führen zum Erfolg

von Sunset » 14. Dezember 2008 16:36

Tilly hat geschrieben:
Sunset hat geschrieben: "Mikrowellensyndrom" ist nicht grundsätzlich falsch, für diesen eingeschränkten Frequenzbereich ist der Ausdruck sicher besser als "Elektrosensibilität", der von den Wissenschaftlern nur gegen die Betroffenen missbraucht wird.
Na da haben Sie es ja nun endlich eingesehen, dass die Bezeichnung Mikrowellensyndrom am wirksamsten ist.
Unter "Mikrowellensyndrom" können sich nur diejenigen das vorstellen, was Sie meinen, nämlich Mobilfunkwellen, die bereits wissen, dass Mobilfunkwellen zu den Mikrowellen gehören.
Tilly hat geschrieben: Außerdem sollten Sie nicht so viel Haarspalterei betreiben.
Tilly
Wenn versucht wird, eine Sache mit dem zutreffenden Begriff zu versehen, dann ist das nicht Haarspalterei, sondern die Grundlage überhaupt, die Sache gedanklich, wissenschaftlich und auch rechtlich in den Griff zu bekommen. Ohne klare Begriffe gibt es immer Missverständnisse, Fehlschlüsse etc., die nur demjenigen schaden, der die Wahrheit sucht.

Mikrowellensyndrom ist besser als "Elektrosensibilität", hat aber verschiedene Nachteile:

- Die Menschen, welche unter anderen Frequenzen ans Mikrowellen leiden, sind davon ausgeschlossen. Also haben die Gegner bereits wieder einen "Beweis", dass ein Teil der "ES" angeblich gar nicht existiere.

- "Mikrowellensyndrom" ist somit geeignet, einen Graben zwischen die "ES" zu öffnen. "Teile und herrsche" kannten schon die alten Römer.

- Wissenschaftlich ist der Ausdruck "Feld" treffender als der Ausdruck "Welle".

- Mikrowellen assoziiert zwar die Vorstellung von Brutzeln, von thermischer Wirkung, was gefährlich tönt. Es sind aber die athermischen Wirkungen, die nichts mit Erwärmung zu tun haben, welche den Menschen zusetzten, und möglicherweise auch den Chromosomen.

Re: Nur die wirksamsten Begriffe führen zum Erfolg

von Walter » 14. Dezember 2008 16:28

Tilly hat geschrieben:
Na da haben Sie es ja nun endlich eingesehen, dass die Bezeichnung Mikrowellensyndrom am
wirksamsten ist.
Außerdem sollten Sie nicht so viel Haarspalterei betreiben.

Tilly
Von Mikrowellen kann man etwa ab 1 GHz sprechen. Sie sollten Ihre Einsichts- und Diskussionsfähigkeit verbessern, sonst wirken Sie als Zerrbild eines Mobilfunkgegners und vergaulen in diesem Forum manche vernünftige Mobilfunkkritiker.

Walter, kein Mobilfunk-Apologet

Nur die wirksamsten Begriffe führen zum Erfolg

von Tilly » 14. Dezember 2008 14:34

Sunset hat geschrieben: "Mikrowellensyndrom" ist nicht grundsätzlich falsch, für diesen eingeschränkten Frequenzbereich ist der Ausdruck sicher besser als "Elektrosensibilität", der von den Wissenschaftlern nur gegen die Betroffenen missbraucht wird.
Na da haben Sie es ja nun endlich eingesehen, dass die Bezeichnung Mikrowellensyndrom am
wirksamsten ist.
Außerdem sollten Sie nicht so viel Haarspalterei betreiben.

Tilly

Nur richtige Begriffe führen zur Wahrheit.

von Sunset » 14. Dezember 2008 12:44

Tilly hat geschrieben:
Sunset hat geschrieben:
Es sind nicht nur Mobilfunkfelder, welche Beschwerden verursachen. Das geht aus vielen Umfragen hervor, aber auch aus Schilderungen in Foren.
Ich bin der Meinung, dass wir hier uns zuerst mal um die Krankheiten und Leiden der Menschen kümmern müssen, die von der Mobilfunkstrahlung verursacht werden.
Da haben wir erst einmal genug zu tun.

Tilly
"Mikrowellensyndrom" ist nicht grundsätzlich falsch, für diesen eingeschränkten Frequenzbereich ist der Ausdruck sicher besser als "Elektrosensibilität", der von den Wissenschaftlern nur gegen die Betroffenen missbraucht wird. Jeder nicht voll zutreffende Begriff kann gegen die Betroffenen missbraucht werden, und wird gegen die Betroffenen missbraucht werden. Nur richtige Begriffe führen zur Wahrheit. Nur die Verwendung richtiger Begriffe ist wirksam im Kampf gegen zu hohe Grenzwerte.

Wenn da auch die Leute mithelfen, die an anderen Feldern als Mobilfunkfeldern leiden, dann helfen insgesamt mehr Leute mit, wahrscheinlich sind es dann ungefähr doppelt so viele.

Re: Wirkung erzielen!

von Tilly » 13. Dezember 2008 17:59

Sunset hat geschrieben:
Es sind nicht nur Mobilfunkfelder, welche Beschwerden verursachen. Das geht aus vielen Umfragen hervor, aber auch aus Schilderungen in Foren.
Ich bin der Meinung, dass wir hier uns zuerst mal um die Krankheiten und Leiden der Menschen kümmern müssen, die von der Mobilfunkstrahlung verursacht werden.
Da haben wir erst einmal genug zu tun.

Tilly

Re: Wirkung erzielen!

von Sunset » 13. Dezember 2008 10:51

Tilly hat geschrieben:
Sunset hat geschrieben: Jedenfalls schliesst der Begriff "Feld" die Begriffe "Mikrowellen", "Radiofrequency", "Mobilfunkstrahlung" in keiner Weise aus. "Mikrowellensyndrom" wäre dann auch nicht falsch, sondern würde die historische Forschung an einem bestimmten Frequenzbereich bezeichnen.
Tilly hat geschrieben: Beim Begriff "Feld" ist der eine oder andere versucht, mehr an Landwirtschaft
zu denken, als an eine Krankheit,
Der Begriff "Feld" bezeichnet nur die Ursache, nicht die Wirkung. "Feld" ist der gemeinsame Nenner von elektromagnetischen, magnetischen und elektrischen Felder; er umfasst also auch mehr als "EMF", was für elektromagnetische Felder steht. - Für die gesundheitlichen Beschwerden müsste auch ein Begriff gefunden werden, wobei "Krankheit" nur die bereits schwerwiegenden Zustände umfasst, und nicht die Vorstufen zu eigentlichen Erkrankungen.
Tilly hat geschrieben: die durch Mobilfunkstrahlung verursacht wird.
Tilly
Es sind nicht nur Mobilfunkfelder, welche Beschwerden verursachen. Das geht aus vielen Umfragen hervor, aber auch aus Schilderungen in Foren.

Re: Wirkung erzielen!

von Tilly » 12. Dezember 2008 15:09

Sunset hat geschrieben: Jedenfalls schliesst der Begriff "Feld" die Begriffe "Mikrowellen", "Radiofrequency", "Mobilfunkstrahlung" in keiner Weise aus. "Mikrowellensyndrom" wäre dann auch nicht falsch, sondern würde die historische Forschung an einem bestimmten Frequenzbereich bezeichnen.
Beim Begriff "Feld" ist der eine oder andere versucht, mehr an Landwirtschaft
zu denken, als an eine Krankheit, die durch Mobilfunkstrahlung verursacht wird.

Tilly

Re: Wirkung erzielen!

von Sunset » 12. Dezember 2008 13:13

Tilly hat geschrieben:... Elektrosensibilität ... durch Begriffe, wie Mikrowellensyndrom oder Radiofrequenz- Krankheit, ersetzt werden sollte. Das sind Bezeichnungen, die man nicht so schnell ins Lächerliche ziehen und als eingebildete Krankheit abstempeln kann, ...
"Elektrosensibilität" ist vom EMF-Forschungskoordinator Repacholi in einer Weise definiert worden, nämlich als Fähigkeit zum sinnlichen Strahlenwahrnehmen, dass sie reihenweise ohne weiteres widerlegt werden konnte. Einen sinnvollen Ersatz zu finden ist nicht einfach, da sich alle an den Begriff gewöhnt haben, auch wenn sie etwas anderes darunter verstehen. Daraus resultiert ein aneinander Vorbeireden, bei dem die Schwächeren natürlich zum Unterliegen verdammt sind.
Tilly hat geschrieben: weil seit Jahrzehnten diese Begriffe anhand
von wissenschaftlichen Untersuchungen im In- und Ausland geprägt worden sind.
Die Empfindlichkeit auf Felder und die Symptomatik wurden zuerst an Mikrowellen entdeckt und erforscht, und folgerichtig auch danach benannt. Es sind aber nicht nur die Mikrowellen, welche die Symptome verursachen, sondern ebenfalls die Elektronik von Fluoreszenzbeleuchtung, Computern, usw. usf., die vom Mikrowellenbereich stark abweichen, selbst Felder von Niederfrequenz. Wenn man sich bei der Benennung auf eine einzige Schadquelle unter vielen beschränkt, dann werden die Lage und das Image der Betroffenen auch nicht unbedingt besser als bisher.

Vor allem erscheint mir wichtig, dass die Forschung einen neuen Begriff ebenfalls verwenden kann, und dass es nicht wieder geschieht, dass der Begriff zur Fehlleitung von Forschungsanstrengungen und -mitteln führt.

Jedenfalls schliesst der Begriff "Feld" die Begriffe "Mikrowellen", "Radiofrequency", "Mobilfunkstrahlung" in keiner Weise aus. "Mikrowellensyndrom" wäre dann auch nicht falsch, sondern würde die historische Forschung an einem bestimmten Frequenzbereich bezeichnen.

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