Forschung: Handys könnten den Grauen Star fördern

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Forschung: Handys könnten den Grauen Star fördern

von The Future's black » 28. Juli 2005 09:51

Forschung: Handys könnten den Grauen Star fördern

Elektromagnetische Strahlung wirkt negativ auf Augenlinsen
Einer Studie des Technion - Israel Institute of Technology - könnte die elektromagnetische Strahlung beispielsweise von Mobiltelefonen dauerhafte und unheilbare Schäden im Auge verursachen. Vor allem den Grauen Star scheint die Strahlung zu fördern.

http://www.golem.de/0507/39527.html

Zumindest eine Schadensart scheint sich im Laufe der Zeit anzuhäufen und das Sehvermögen zu beeinträchtigen. Die Forscher vermuten dass die Dauer der Exposition nicht weniger wichtig als die Stärke der Bestrahlung ist. Sie wiesen auch darauf hin, dass man vermutlich die SAR-Richtlinien für die bisherigen Mikrowellen- Expositionen ändern bzw. erweitern müsse.

Die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen Organismus sind schon seit Jahren unter Wissenschaftlern Gegenstand von Diskussionen. Die technischen Entwicklungen wie Handys und Schnurlostelefonen, drahtlose Kommunikation sowie Monitore und Hochspannungsleitungen wurden in zahllosen Studien auf ihre Einflüsse auf den Menschen untersucht, wobei hingegen die Untersuchungen über Mikrowellenbestrahlungen auf das Sehen und vor allem auf die Augenlinse ein nicht so bekanntes Forschungsgebiet sein dürften.

Die Hauptmotivation war die nach Ende des 2. Weltkrieges die zunehmenden Beschwerden von Soldaten, die Radarstrahlung ausgesetzt gewesen sind. Unter anderem interessierte die Entwicklung des Grauen Stars, eine Trübung der Augenlinse die Farben zu Grautönen verschwimmen lässt.

In der Studie von Wissenschafftlern der Medizinischen Fakultät am Technion wurde eine Verbindung zwischen der Mikrowellenstrahlung und der Entwicklung des Grauen Stars nachgewiesen. Die von toten Rindern stammenden Augen wurden in zweiwöchigen Testphasen einer Strahlung ausgesetzt - 2 Milliwatt bei 1,1 GHz. Eine Gruppe wurde rund um die Uhr bestrahlt, jede Stunde 50 Minuten lang gefolgt von einer 10minütigen Pause, in der die optische Qualität untersucht wurde. Die Temperatur der Linsen wurde die ganze Zeit über mit Hilfe eines Inkubators konstant gehalten. Die bestrahlten Linsen entwickelten eine makroskopische Schädigung, die die optische Qualität beeinflusste.

Interessanter Weise erreichte man in einer weiteren Versuchsanordnung die gleichen Schäden auch mit nur halb so hoher Strahlungsintensität - in der doppelten Zeit. Dies zeigt, dass eine einfache Herabsetzung der Abstrahlung letztlich überhaupt nichts nutzt, wenn die Bestrahlungsdauer nur lang genug währt. Während der makroskopische Schaden teilweise etwas abheilte, war der mikroskopische Schaden in Form kleiner Bläschchen irreversibel und stieg immer mehr an.

Nach Angaben des Forschers Professor Levi Schächter macht es deshalb auch Sinn, nicht nur den SAR-Wert (Watt pro Kilogramm) im Auge zu behalten, sondern auch die Specific Energy Absorption (SA), die die Energiedichte beschreibt, die durch das Gewebe ins Verhältnis zu seine spezifischen Gewicht (Wichte) aufgenommen wird. Dieser Wert wird derzeit nach Angaben der Wissenschaftler bei Handys vollkommen ignoriert. (ad)

Elektromagnetische Strahlung wirkt negativ auf Augenlinsen
Einer Studie des Technion - Israel Institute of Technology - könnte die elektromagnetische Strahlung beispielsweise von Mobiltelefonen dauerhafte und unheilbare Schäden im Auge verursachen. Vor allem den Grauen Star scheint die Strahlung zu fördern.


Zumindest eine Schadensart scheint sich im Laufe der Zeit anzuhäufen und das Sehvermögen zu beeinträchtigen. Die Forscher vermuten dass die Dauer der Exposition nicht weniger wichtig als die Stärke der Bestrahlung ist. Sie wiesen auch darauf hin, dass man vermutlich die SAR-Richtlinien für die bisherigen Mikrowellen- Expositionen ändern bzw. erweitern müsse.

Die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen Organismus sind schon seit Jahren unter Wissenschaftlern Gegenstand von Diskussionen. Die technischen Entwicklungen wie Handys und Schnurlostelefonen, drahtlose Kommunikation sowie Monitore und Hochspannungsleitungen wurden in zahllosen Studien auf ihre Einflüsse auf den Menschen untersucht, wobei hingegen die Untersuchungen über Mikrowellenbestrahlungen auf das Sehen und vor allem auf die Augenlinse ein nicht so bekanntes Forschungsgebiet sein dürften.

Die Hauptmotivation war die nach Ende des 2. Weltkrieges die zunehmenden Beschwerden von Soldaten, die Radarstrahlung ausgesetzt gewesen sind. Unter anderem interessierte die Entwicklung des Grauen Stars, eine Trübung der Augenlinse die Farben zu Grautönen verschwimmen lässt.

In der Studie von Wissenschafftlern der Medizinischen Fakultät am Technion wurde eine Verbindung zwischen der Mikrowellenstrahlung und der Entwicklung des Grauen Stars nachgewiesen. Die von toten Rindern stammenden Augen wurden in zweiwöchigen Testphasen einer Strahlung ausgesetzt - 2 Milliwatt bei 1,1 GHz. Eine Gruppe wurde rund um die Uhr bestrahlt, jede Stunde 50 Minuten lang gefolgt von einer 10minütigen Pause, in der die optische Qualität untersucht wurde. Die Temperatur der Linsen wurde die ganze Zeit über mit Hilfe eines Inkubators konstant gehalten. Die bestrahlten Linsen entwickelten eine makroskopische Schädigung, die die optische Qualität beeinflusste.

Interessanter Weise erreichte man in einer weiteren Versuchsanordnung die gleichen Schäden auch mit nur halb so hoher Strahlungsintensität - in der doppelten Zeit. Dies zeigt, dass eine einfache Herabsetzung der Abstrahlung letztlich überhaupt nichts nutzt, wenn die Bestrahlungsdauer nur lang genug währt. Während der makroskopische Schaden teilweise etwas abheilte, war der mikroskopische Schaden in Form kleiner Bläschchen irreversibel und stieg immer mehr an.

Nach Angaben des Forschers Professor Levi Schächter macht es deshalb auch Sinn, nicht nur den SAR-Wert (Watt pro Kilogramm) im Auge zu behalten, sondern auch die Specific Energy Absorption (SA), die die Energiedichte beschreibt, die durch das Gewebe ins Verhältnis zu seine spezifischen Gewicht (Wichte) aufgenommen wird. Dieser Wert wird derzeit nach Angaben der Wissenschaftler bei Handys vollkommen ignoriert. (ad)

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