Bundesgerichtshof entscheidet über Smart Meter
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
ALU-Folie billiger
Aus dem Gerichtsurteil:
(2) Maßnahmen zur Verbesserung der Mietsache, zur Einsparung von Energie oder Wasser oder zur Schaffung neuen Wohnraums hat der Mieter zu dulden. Ende Zitat
Ob eine total verfunkte Wohnung eine Verbesserung der Mietsache darstellt, ist ja wohl mehr als fragwürdig.
Billiger als Ein Monsterprozess, um der Funkerei ein Ende zu bereiten, wäre das Einwickeln der funkenden Wärmezähler mit ALU-Folie.
Hans-U. Jakob
(2) Maßnahmen zur Verbesserung der Mietsache, zur Einsparung von Energie oder Wasser oder zur Schaffung neuen Wohnraums hat der Mieter zu dulden. Ende Zitat
Ob eine total verfunkte Wohnung eine Verbesserung der Mietsache darstellt, ist ja wohl mehr als fragwürdig.
Billiger als Ein Monsterprozess, um der Funkerei ein Ende zu bereiten, wäre das Einwickeln der funkenden Wärmezähler mit ALU-Folie.
Hans-U. Jakob
gedämmt
Yep. Etwas Alufolie gefaltet und um die Dinger gepappt; so hatte ich mir das auch gedacht - und gemacht. Leider ist es mir nicht gelungen, das Signal komplett abzuschirmen. Aber die Dämpfung hat soweit gereicht, dass die Ablesung behindert wurde. Und als der Ableser persönlich vor der Türe stand, hat sein Empfangsgerät wieder alle Zähler registrieren können. Dieser meinte, mit den Kästchen sei wohl etwas nicht in Ordnung, so habe ich ihm meine Installation (oder besser gesagt, Bastelei) gezeigt. "Aber das geht doch nicht, das darfst Du nicht" stand da ganz gross in seinem Gesicht geschrieben. Doch mit einem leichten Kopfschütteln kam nur noch ein verständnisloses "warum?" über seine Lippen. "Weil ich meine Ruhe haben will" erklärte ich knapp. "Aber Sie besitzen doch sicher ein Handy". "Mein Handy steht in der Küche, beim Trog. Zum Geschirr spülen tue ich etwas davon ins Abwaschwasser", womit ich mich nicht auf weitere Diskussionen einlassen wollte. Der arme Sklave hat schliesslich noch besseres zu tun, als sich mit mir zu streiten. Und meinerseits hat auch besseres zu tun, als mit Leuten zu streiten, welche doch nur ihren Job machen. Mit den Worten "das muss ich aber rapportieren" hat er sich dann verabschiedet. Vielleicht wurde der Extragang verrechnet; vielleicht auch nicht. Auf der NK-Abrechnung habe ich ich jedenfalls keinen entsprechenden Posten gefunden. Auch sonst gab es keine Reaktion auf das Ereignis. Tja, da meine jetzige Wohnung auf diesen Schnikschnak verzichten kann, endet diese Geschichte hier.
Und unter uns gesagt, war mir doch nicht so ganz wohl dabei. Könnte die Unterbrechung der Datenübertragung eventuell sogar als Sabotage bezeichnet werden?
Und unter uns gesagt, war mir doch nicht so ganz wohl dabei. Könnte die Unterbrechung der Datenübertragung eventuell sogar als Sabotage bezeichnet werden?
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Re: gedämmt
Hallo Nobodynobody hat geschrieben:Yep. Etwas Alufolie gefaltet und um die Dinger gepappt; so hatte ich mir das auch gedacht - und gemacht. Leider ist es mir nicht gelungen, das Signal komplett abzuschirmen. Aber die Dämpfung hat soweit gereicht, dass die Ablesung behindert wurde. Und als der Ableser persönlich vor der Türe stand, hat sein Empfangsgerät wieder alle Zähler registrieren können. Dieser meinte, mit den Kästchen sei wohl etwas nicht in Ordnung, so habe ich ihm meine Installation (oder besser gesagt, Bastelei) gezeigt. "Aber das geht doch nicht, das darfst Du nicht" stand da ganz gross in seinem Gesicht geschrieben. Doch mit einem leichten Kopfschütteln kam nur noch ein verständnisloses "warum?" über seine Lippen. "Weil ich meine Ruhe haben will" erklärte ich knapp. "Aber Sie besitzen doch sicher ein Handy". "Mein Handy steht in der Küche, beim Trog. Zum Geschirr spülen tue ich etwas davon ins Abwaschwasser", womit ich mich nicht auf weitere Diskussionen einlassen wollte. Der arme Sklave hat schliesslich noch besseres zu tun, als sich mit mir zu streiten. Und meinerseits hat auch besseres zu tun, als mit Leuten zu streiten, welche doch nur ihren Job machen. Mit den Worten "das muss ich aber rapportieren" hat er sich dann verabschiedet. Vielleicht wurde der Extragang verrechnet; vielleicht auch nicht. Auf der NK-Abrechnung habe ich ich jedenfalls keinen entsprechenden Posten gefunden. Auch sonst gab es keine Reaktion auf das Ereignis. Tja, da meine jetzige Wohnung auf diesen Schnikschnak verzichten kann, endet diese Geschichte hier.
Und unter uns gesagt, war mir doch nicht so ganz wohl dabei. Könnte die Unterbrechung der Datenübertragung eventuell sogar als Sabotage bezeichnet werden?
Haben Sie festgestellt, gemessen, wie oft und wie stark, auf welcher Frequenz der Smart Meter bei Ihnen gefunkt hat und wie die Belastung durch die andern Smart Meter in den benachbarten Wohnungen war? War das in der CH? Das mit der allfälligen Sabotage würde ich in einer solchen Lage drauf ankommen lassen und notfalls vor Gericht weiterziehen, denn solches kann dazu beitragen, dass Betroffene zu ihren Menschenrechten gelangen.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
rere
Hallo Frau Buchs
Ja, ich habe mal den Versuch unternommen, einen dieser Zähler zu messen. Aber meine Möglichkeiten sind in der Hinsicht sehr beschränkt. Und ohne ein paar Hinweise seitens Hersteller hätte ich gar keine Chance gehabt. Nach deren Angabe geht alle paar Minuten geht ein Datenpaket ab, in der Ableseperiode häufiger. Was das auch immer genau heissen mag. Dabei funken die SmartMeter angeblich mit einer Leistung von ein paar mW. Was ich gerne glauben mag, sollen diese Teile wartungsfrei ein paar Jährchen über die Runden kommen. Als Frequenzen werden u.a. 433MHz, 868Mhz, 902Mhz, 2.4GHz, 5.7GHz genannt. 'Mein' Zähler habe ich bei 869Mhz geortet. Mein Schätz-o-Meter zeigte gerade 0.03 V/m (bei 1m Distanz) an, was allerdings zu relativieren ist. Handelt es sich dabei um einen Peak mit der Dauer von ein paar ms und ob ich das Gerät wirklich korrekt eingestellt hatte, bleibt offen. Dennoch fand ich für mich bestätigt, dass es sich um einen relativ schwachen Sender handelt. Wie schon gesagt kann das, durch die Batterie bedingt, gar nicht anders sein. Somit habe ich gar nicht erst versucht, die Zähler der Nachbarn zu detektieren. Die genauen Intervalle blieben mir schliesslich auch verborgen. Mein Fazit: In der Summe, prasseln doch relativ viele, wenn auch nur kleinfeine, Nadelstiche auf den Körper ein. Und Ja, das war in der CH. Nun gut. Ich persönlich hätte für einen Rechtsstreit weder die Zeit, noch die Kraft und erst recht nicht die Mittel. Doch im Zweifel hätte ich einfach Metallschränke davor gestellt. Dürfte m.E. zwar nicht so gut abschirmen, wie die darum gelegte Alufolie. Aber immer noch besser als gar nichts, zumal mir kein Vermieter (oder auch Gericht) solches untersagen kann. ;-)
Ja, ich habe mal den Versuch unternommen, einen dieser Zähler zu messen. Aber meine Möglichkeiten sind in der Hinsicht sehr beschränkt. Und ohne ein paar Hinweise seitens Hersteller hätte ich gar keine Chance gehabt. Nach deren Angabe geht alle paar Minuten geht ein Datenpaket ab, in der Ableseperiode häufiger. Was das auch immer genau heissen mag. Dabei funken die SmartMeter angeblich mit einer Leistung von ein paar mW. Was ich gerne glauben mag, sollen diese Teile wartungsfrei ein paar Jährchen über die Runden kommen. Als Frequenzen werden u.a. 433MHz, 868Mhz, 902Mhz, 2.4GHz, 5.7GHz genannt. 'Mein' Zähler habe ich bei 869Mhz geortet. Mein Schätz-o-Meter zeigte gerade 0.03 V/m (bei 1m Distanz) an, was allerdings zu relativieren ist. Handelt es sich dabei um einen Peak mit der Dauer von ein paar ms und ob ich das Gerät wirklich korrekt eingestellt hatte, bleibt offen. Dennoch fand ich für mich bestätigt, dass es sich um einen relativ schwachen Sender handelt. Wie schon gesagt kann das, durch die Batterie bedingt, gar nicht anders sein. Somit habe ich gar nicht erst versucht, die Zähler der Nachbarn zu detektieren. Die genauen Intervalle blieben mir schliesslich auch verborgen. Mein Fazit: In der Summe, prasseln doch relativ viele, wenn auch nur kleinfeine, Nadelstiche auf den Körper ein. Und Ja, das war in der CH. Nun gut. Ich persönlich hätte für einen Rechtsstreit weder die Zeit, noch die Kraft und erst recht nicht die Mittel. Doch im Zweifel hätte ich einfach Metallschränke davor gestellt. Dürfte m.E. zwar nicht so gut abschirmen, wie die darum gelegte Alufolie. Aber immer noch besser als gar nichts, zumal mir kein Vermieter (oder auch Gericht) solches untersagen kann. ;-)
Nachtrag
Professionelle Messung eines Wärmezählers findet sich unter folgendem Link
http://www.diagnose-funk.ch/assets/funk ... 090320.pdf
http://www.diagnose-funk.ch/assets/funk ... 090320.pdf