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Sind Funkuhren gefährlich?

Verfasst: 15. Februar 2012 01:34
von Gregorian
Ich bin auf folgende Aussage von "Hesse" (schreibt hier als Mahner) im hese-Forum gestoßen:

"Neben den vielen bekannten Ursachen, wie Streß, Leistungsdruck, Lärm, wenig Bewegung, unausgewogene Lebensweise u.a., sind m.E. EMF-Expositionen weitere mögliche Belastungskriterien, weswegen solche Emittenten [wie Handys, Fernseher, PC (W-Lan), Funkuhren etc.] in Schlafzimmern deaktiviert bzw. erst gar nicht aufgestellt werden sollten."

Da frage ich mich:
Ist neuerdings indiziert, dass auch Funkuhren Gefährder sind?
Funkuhren sind doch passive Empfänger, oder täusche ich mich?

http://www.hese-project.org/Forum/allg/ ... hp?id=3676

Forum Admin: Bei Funkuhren handelt es sich um passive Empfänger. Auf daraus entstehende Hetzereien wie im iz(g)mf und BZ-Forum verzichten wir hier. Deshalb Tschüss an Sie und Ihre Hiwis.

Einige - nicht alle - Funkuhren strahlen

Verfasst: 15. Februar 2012 09:20
von Wuff
Einige - nicht alle - Funkuhren strahlen schädliche EMF ab

Zitat aus oekotest.de ( http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?ar ... rnr=01;co= ): (Auszeichnungen von Wuff)

„Praktisch sind sie schon, die immer genauen Funkwecker mit Radioempfang. Die Atomuhrzeit kommt per Funksignal aus dem Äther, das musikalische Wecksignal liefert das UKW-Empfangsteil. Anders als der Name vermuten lässt, funkt der Wecker nicht, sendet also keine elektromagnetischen Wellen aus, sondern empfängt lediglich das exakte Zeitsignal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

Doch die meisten Geräte funktionieren nur mit Strom aus der Steckdose. Und immer wenn ein Gerät mit dem Netz verbunden ist, entstehen elektrische Wechselfelder - unabhängig davon, ob es eingeschaltet ist oder nicht. Fließt bei Betrieb Strom, dann treten zusätzlich magnetische Wechselfelder auf. Beide Arten sind Quellen für Elektrosmog und besonders in der regenerativen Schlafphase des Menschen tunlichst zu meiden. Auf keinen Fall gehört so eine Elektrosmogschleuder auf den Nachttisch in unmittelbarer Nähe zum Schläfer.

Von der deutschen Elektrosmog-Verordnung kann der Konsument nicht viel Hilfe erwarten. Die darin festgeschriebenen Grenzwerte liegen um ein Vielfaches über den von Baubiologen und Wissenschaftlern geforderten Werten. So sieht etwa die für Bildschirmarbeitsplätze weltweit akzeptierte schwedische TCO-Norm bei elektrischen Wechselfeldern maximal zehn Volt pro Meter (V/m) und bei magnetischen Wechselfeldern 200 Nanotesla (nT) im Abstand von 30 Zentimetern vor. Wir haben 13 Funk-Radiowecker eingekauft und in verschiedenen Laboren untersuchen lassen.

Das Testergebnis

Drei Funkradiowecker landen mit einem "befriedigend" im Mittelfeld, sechs müssen sich mit einem "ausreichend" begnügen, vier "ungenügende" Geräte fallen durch.

Den Elektrosmogfreien Batteriebetrieb ermöglichen nur die Geräte ABR 314 DF Time Control Digital Radio von Braun, die Panasonic Funkuhr RC-PC3 und die Projektionsfunkuhr mit digital einstellbarem AM/FM Radio RRM968P von Oregon Scientific.

Die sechs mit "ausreichend" bewerteten Funkradiowecker versagen den Batteriebetrieb. Stattdessen erzeugen sie elektrische Wechselfelder, die im Abstand von 30 Zentimetern bis zu 19-mal höher liegen als die TCO-Norm erlaubt.

Die TCO-Grenzwerte für elektrische und magnetische Wechselfelder überschreiten vier Geräte. Damit sind sie "ungenügend". "

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Fazit: Die Kritik an "Hesse" als technisch angeblich unbedarft fällt zurück an das Münchner Desinformationscenter. In München befindet sich noch ein anderer bedenklicher Elektronikerverein, die selbsternannte die ICNIRP, die sich beim Bundesamt für Strahlenschutz eingenistet hat, und deren Gründerpräsident von 1996 bis 2006 die weltweite EMF-Forschung namens der WHO im Sinne einer Verdünnungsstrategie koordiniert hatte.

Verfasst: 15. Februar 2012 11:47
von Claus Thaler
Gregorian hat geschrieben:Funkuhren
Forum Admin hat geschrieben:Funkuhren
Wuff hat geschrieben:Funkwecker mit Radioempfang
Funk-Radiowecker
Funkradiowecker
Funkradiowecker
Ja was jetzt. Reden wir von zu batteriebetriebenen Funkuhren/Funkweckern wie es Heese / Felsensepp / IZgMF machen, oder reden wir von wechselstromgespiesenen Funkradioweckern wie es Wuff macht?
Funkuhren stehen und liegen bei mir im Haushalt an diversen Stellen rum. Verbaut als Wecker, Wanduhren oder Armbanduhren. Ein Kabel finde ich daran an keinem einzigen. Letztendlich ist so eine Funkuhr nichts anderes als ein Quarzuhrwerk welche ein paar mal am Tag in den Äther lauscht um das Zeitsignal aus Mainflingen zu erhaschen und damit sein Quarzwerk nachzustellen. 99.99% des Tages läuft so was aber wie jede andere Quarzuhr.

Wuff schreibt jedoch über netzbetriebene Funkradioweker. Die strahlen genau so wie es andere netzbetriebene Radiowecker auch tun. Nur mit dem Unterschied, dass sie ein paar mal am Tag in den Äther lauschen um das Zeitsignel von Mainflingen zu erhaschen. Sobald diese Geräte batteriebetrieben sind (wegen des Werbeverbots nenne ich hier, im Gegensatz zu andern, bewusst keine Produktnamen) ist ein E-Smogfreier Betrieb auch bei diesen Funkradioweckern machbar.

Fazit: Die Kritik an "die von wuff Gescholtenen" fällt zurück an Wuff. Grund: Er geht in seinem Schreiben von einer ganz anderen Gerätekategorie aus und vergleicht Äpfel mit Birnen.

Auf jeden Fall ist es unverantwortlich gegenüber einigen extrem verunsicherten Mitmenschen die Kategorie "Funkuhr" oder "Funkwecker" ohne irgendwelche weiteren Erläuterungen in einem Atemzug mit W-LAN / Handys / DECT / Babyphon... zu nennen und diese Geräte in denselben Topf zu werfen.

Verwirrung stiften?

Verfasst: 15. Februar 2012 12:59
von Wuff
Verwirrung stiften?
Claus Thaler hat geschrieben:
Gregorian hat geschrieben:Funkuhren
Forum Admin hat geschrieben:Funkuhren
Wuff hat geschrieben:Funkwecker mit Radioempfang
Funk-Radiowecker
Funkradiowecker
Funkradiowecker
Ja was jetzt. Reden wir von zu batteriebetriebenen Funkuhren/Funkweckern wie es Heese / Felsensepp / IZgMF machen, oder reden wir von wechselstromgespiesenen Funkradioweckern wie es Wuff macht?
Im Hese-Forum schrieb Hesse als Kommentar, welche Dinge man tunlichst aus dem Schlafzimmer bzw. aus der Nähe des Bettes entfernen sollte, n.a. auch "Funkuhren". Na und, er meinte wohl die bekannten multifunktionalen Wecker, die durch empfangene Funksignale mehrmals täglich richtig gestellt werden.

Claus Thaler hat geschrieben: Wuff schreibt jedoch über netzbetriebene Funkradioweker. Die strahlen genau so wie es andere netzbetriebene Radiowecker auch tun. Nur mit dem Unterschied, dass sie ein paar mal am Tag in den Äther lauschen um das Zeitsignel von Mainflingen zu erhaschen. Sobald diese Geräte batteriebetrieben sind (wegen des Werbeverbots nenne ich hier, im Gegensatz zu andern, bewusst keine Produktnamen) ist ein E-Smogfreier Betrieb auch bei diesen Funkradioweckern machbar.
"Machbar" und gebräuchlich sind zwei verschiedene Dinge.
Claus Thaler hat geschrieben: Fazit: Die Kritik an "die von wuff Gescholtenen" fällt zurück an Wuff. Grund: Er geht in seinem Schreiben von einer ganz anderen Gerätekategorie aus und vergleicht Äpfel mit Birnen.
Sie tun das mit dem "machbar" genauso.
Claus Thaler hat geschrieben: Auf jeden Fall ist es unverantwortlich gegenüber einigen extrem verunsicherten Mitmenschen die Kategorie "Funkuhr" oder "Funkwecker" ohne irgendwelche weiteren Erläuterungen in einem Atemzug mit W-LAN / Handys / DECT / Babyphon... zu nennen und diese Geräte in denselben Topf zu werfen.
Eigentlich haben Sie da gar nicht so unrecht. Zum den Geräten sollen "weitere Erläuterungen" mitgegeben werden. Über die Gestaltung müsste noch diskutiert werden:
  • In Form eines Beipackzettels mit den möglichen Nebenwirkungen, schön sortiert nach Hoch-, Mittel- und Niederfrequenz, und mit dem Hinweis, mit welchen anderen Geräten sich die Strahlung addiert,

    oder
  • drastisch wie bei Zigaretten, so dass für jeden verständlich?
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Lieber Spatenthaler: Wenn Sie sich selbst stets auch nur so genau ausdrücken würden, wie Sie es von anderen erwarten! Nehmen wir als Beispiel ist Ihr Motto "Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!" Einerseits haben Sie vollkommen recht, denn kein Mast sendet, sondern die Antenne auf dem Mast. Andererseits meinten Sie aber - analog zu Hesse - wohl etwas anderes. "Handy" ist weder ein deutsches und noch gar ein englisches Wort.


Auch Ihr Hausprofessor mischt sich in die Mutter aller Kriege um ein einzelnes Wort ein und krittelt: " 'wuff' wiederum bringt alles durcheinander und kommentiert die EMF-Emissionen von Funkradioweckern."

Es waren die EMF von Radioweckern, um die sich ein Teil der EMF-Diskussion vor einigen Jahren drehte, die von Funkuhren. Wenn "Hesse" von "Funkuhr" im Zusammenhang mit "Schlafzimmer" schrieb, dann sollte klar sein was er meinte, nämlich funkgesteuerte Wecker, da heute nur die billigsten Wecker nicht funkgesteuert sind. Und: Wie viele Menschen stellen sich eine batteriebetriebene Funkuhr ohne Weckerfunktion neben das Bett? Weiterhin: Wie viele Menschen betreiben ihren Radiowecker mit Batterie? Wohl kaum einer.

Und es gibt sie doch, die Funkuhren auf den Nachttischen

Verfasst: 15. Februar 2012 16:16
von Waldschrat
Und: Wie viele Menschen stellen sich eine batteriebetriebene Funkuhr ohne Weckerfunktion neben das Bett? Weiterhin: Wie viele Menschen betreiben ihren Radiowecker mit Batterie? Wohl kaum einer.
Da habe Sie aber etwas vergessen. Bei mir auf dem Nachttisch steht seit längerem eine Funkuhr des Herstellers T*M, die ich für 9,99 EURO (wenn ich mich recht erinnere) beim grossen deutschen Discounter A*** erstanden habe. Betrieben wird sie mit der Kraft des Doppelherzens mit dem Namen AAA, d.h. reiner Batteriebetrieb. Dieses Gerät stört meinen Schlaf durch Emissionen im Frequenzbereich von ca. 2 kHz, allerdings nur zu den Zeitpunkten, wo ich dies ausdrücklich wünsche (Weckfunktion). Darüber hinaus gehende störende Wirkungen kann ich nicht feststellen. So wie ich die verkaufende Ladenkette kenne, wurde dieses Gerät zigtausendfach in Mitteleuropa abgesetzt.

Es gibt sie also doch, die batteriebetriebenen Funkuhren auf den Nachttischen. Um es ganz genau zu nehmen handelt es sich in diesem Fall um eine portable, wenngleich vorzugsweise für den stationären Einsatz vorgesehene, rein batteriebetriebene formschöne Funkuhr mit LCD-Zeitanzeige. Sie verfügt über eine eingebaute benutzerprogrammierbare Weckfunktion, jedoch über kein Rundfunkempfangs- und -wiedergabeteil. Der Weckruf wird akustisch mit einer intermittierenden Tonfolge signalisiert (Pulsbetrieb).

Verfasst: 15. Februar 2012 16:50
von Claus Thaler
Wuff hat geschrieben:Lieber Spatenthaler:
Auch wenn dieser Einwand offensichtlich nicht an mich gerichtet ist will ich es doch versuchen.
Sollte der Verdacht bestehen "Claus Thaler=Spatenpauli", dann muss ich Sie leider enttäuschen. "Claus Thaler≠Spatenpauli"!
Der Admin kann, ein entsprechendes Archiv vorausgesetzt, mit kleinem Aufwand klärend eingreifen
Wuff hat geschrieben:….Wenn "Hesse" von "Funkuhr" im Zusammenhang mit "Schlafzimmer" schrieb, dann sollte klar sein was er meinte, nämlich funkgesteuerte Wecker, da heute nur die billigsten Wecker nicht funkgesteuert sind. Und: Wie viele Menschen stellen sich eine batteriebetriebene Funkuhr ohne Weckerfunktion neben das Bett? Weiterhin: Wie viele Menschen betreiben ihren Radiowecker mit Batterie? Wohl kaum einer.
Da ich relativ selten in andere Schlafzimmer schaue, kann ich nur für meine Familie sprechen. Hier stehen vier batteriebetriebene Funkwecker an unseren vier Betten. Übrigens ist die Kombination von batteriebetriebener Funkuhr mit Weckfunktion (so gesehen ein Funkwecker) gar nicht so selten wie Sie es uns weismachen wollen.
Ich bin nun mal etwas einfach gestrickt. Wenn von Funkuhr/Funkwecker geschrieben wird, dann meine ich auch so was und nicht einen netzbetriebenen Funkradiowecker. Wenn von Pager geschrieben wird, meine ich Pager und nicht den dazugehörigen Sender.
Was ich aber sehr befremdend finde: Wenn man einfach mal einen Schnellschuss rauslässt und dann im Nachhinein dauernd nachbessert bis das Resultat stimmt.

Der langen Rede kurzer Sinn:

Verfasst: 15. Februar 2012 22:44
von NetWarrior
Batterie-betrieben Funkuhren und Funkwecker sind elektromagnetisch bedeutungslos.
Sie dürfen auch auf das Nachttischchen gestellt werden.
Apparate mit Netzanschluss (auch via Netzgerät) sollten tunlichst NICHT auf dem Nachttischchen stehen,
mindestens aber einen Meter Abstand zum menschlichen Körper haben.

Re: Radiowecker auf dem nachtkästchen

Verfasst: 16. Februar 2012 08:13
von Federlin
NetWarrior hat geschrieben:Apparate mit Netzanschluss (auch via Netzgerät) sollten tunlichst NICHT auf dem Nachttischchen stehen,
mindestens aber einen Meter Abstand zum menschlichen Körper haben
Seit Jahr und Tag steht bei mir ein Radiowecker auf dem Nachtkästchen, gefühlt seit mindestens 30 Jahren, und ich schlafe dennoch bestens, habe in meinem Leben noch nie eine Schlaftablette schlucken müssen - kenne aber welche :D. Warum also warnen Sie, was wenn nicht angeblich Schlaflosigkeit, soll denn ein Radiowecker in nächster Nähe Ihrer Meinung nach noch bewirken? Ich habe den Eindruck, dieser häufig zu hörende Tipp, kein Radiowecker auf dem Nachtisch gehört in das Reich der Mythen und Sagen, so wie dieser unselige Tipp, Kinder müssten viel Spinat essen, der exorbitanten Eisenzufuhr wegen. Nach rund 100 Jahren hat sich dieser Tipp als reiner Unfug herausgestellt.

Re: Radiowecker auf dem nachtkästchen

Verfasst: 16. Februar 2012 10:33
von Elisabeth Buchs
Federlin hat geschrieben:
NetWarrior hat geschrieben:Apparate mit Netzanschluss (auch via Netzgerät) sollten tunlichst NICHT auf dem Nachttischchen stehen,
mindestens aber einen Meter Abstand zum menschlichen Körper haben
Seit Jahr und Tag steht bei mir ein Radiowecker auf dem Nachtkästchen, gefühlt seit mindestens 30 Jahren, und ich schlafe dennoch bestens, habe in meinem Leben noch nie eine Schlaftablette schlucken müssen - kenne aber welche :D. Warum also warnen Sie, was wenn nicht angeblich Schlaflosigkeit, soll denn ein Radiowecker in nächster Nähe Ihrer Meinung nach noch bewirken? Ich habe den Eindruck, dieser häufig zu hörende Tipp, kein Radiowecker auf dem Nachtisch gehört in das Reich der Mythen und Sagen, so wie dieser unselige Tipp, Kinder müssten viel Spinat essen, der exorbitanten Eisenzufuhr wegen. Nach rund 100 Jahren hat sich dieser Tipp als reiner Unfug herausgestellt.
Zuerst einmal: jetzt schreibe ich hier über den netzbetriebenen Radiowecker: Ich habe einen solchen mit etwa 15-jährig lange vor Ausbruch der schweren Elektrosensibilität, die ich wie einen Dammbruch empfunden habe, geschenkt erhalten und freudig auf den Nachttisch neben mein Bett gestellt. Dann ist mir aufgefallen, dass ich grössere Mühe hatte mit Einschlafen und ich habe das mit meiner Mutter besprochen, die gesagt hat, "was hat sich verändert?". So kamen wir auf den Radiowecker, den ich daraufhin entfernte und das Schlafen ging wieder wie vorher.
Dass Sie Federlin et al nicht elektrosensibel sind, schreiben Sie ja zur Genüge, ob ihnen der Elektrosmog längerfristig schadet oder sich z.B. aufs Verhalten auswirkt, lasse ich mal offen, aber für vorsorgeorientierte Menschen, die keinen unnötigen Elektrosmog wollen oder Elektrosensible ist es sicher sinnvoll, einen netzbetriebenen Radiowecker nicht zu nahe ans Bett zu stellen.

Elisabeth Buchs

Radiowecker im Kopf

Verfasst: 16. Februar 2012 10:51
von Federlin
Elisabeth Buchs hat geschrieben:... für vorsorgeorientierte Menschen, die keinen unnötigen Elektrosmog wollen oder Elektrosensible ist es sicher sinnvoll, einen netzbetriebenen Radiowecker nicht zu nahe ans Bett zu stellen.
Fallgeschichten vom Stil der Anzeigen auf der dritten Umschlagseite von Arztromanheftchen ("Frau B. aus K. berichtet, sie habe schlimmste Erfahrungen mit ...") sind für mich nicht relevant. Denn da lässt sich risikolos lügen wie gedruckt, persönliches Empfinden kann ein Zweiter nun mal nicht nachempfinden. Das ergeht Ihnen in anderen Situationen sicher genauso, wenn Ihnen z.B. einer ein EHS-Wundergegenmittel mit Versprechungen andrehen möchte. Also frage ich nach verwertbaren Fakten: Wer, wenn nicht Sie, kann mir ernst zu nehmende Studien nennen, die die Behauptung objektiviert haben, NF-Emissionsquellen auf dem Nachtkästchen würden sich nachteilig auf den Schlaf auswirken. Ich frage Sie das ohne Hintergedanken, ich will es einfach nur wissen, und nicht glauben müssen.

Re: Radiowecker im Kopf

Verfasst: 16. Februar 2012 11:44
von Elisabeth Buchs
Federlin hat geschrieben:
Elisabeth Buchs hat geschrieben:... für vorsorgeorientierte Menschen, die keinen unnötigen Elektrosmog wollen oder Elektrosensible ist es sicher sinnvoll, einen netzbetriebenen Radiowecker nicht zu nahe ans Bett zu stellen.
Fallgeschichten vom Stil der Anzeigen auf der dritten Umschlagseite von Arztromanheftchen ("Frau B. aus K. berichtet, sie habe schlimmste Erfahrungen mit ...") sind für mich nicht relevant. Denn da lässt sich risikolos lügen wie gedruckt, persönliches Empfinden kann ein Zweiter nun mal nicht nachempfinden. Das ergeht Ihnen in anderen Situationen sicher genauso, wenn Ihnen z.B. einer ein EHS-Wundergegenmittel mit Versprechungen andrehen möchte. Also frage ich nach verwertbaren Fakten: Wer, wenn nicht Sie, kann mir ernst zu nehmende Studien nennen, die die Behauptung objektiviert haben, NF-Emissionsquellen auf dem Nachtkästchen würden sich nachteilig auf den Schlaf auswirken. Ich frage Sie das ohne Hintergedanken, ich will es einfach nur wissen, und nicht glauben müssen.
Beim netzbetriebenen Radiowecker ist es im Gegensatz zum meisten andern Elektrosmog wenigstens so, dass jede/r das für sich entscheiden kann, ob er einen solchen neben sich beim Bett haben will oder nicht. Wenn ich Ihnen jetzt z.B. diesen Link http://www.maes.de/10%20EMF/maes.de%20E ... R-TEST.PDF angebe, wird das für Sie wohl ebensowenig relevant sein wie alles andere, was für eine mögliche Elektrosmog-Problematik spricht. Deshalb macht eine weitere Diskussion mit Ihnen darüber wenig Sinn, so dass Sie besser wieder im eigenen Forum schreiben.

Elisabeth Buchs

Die Lügner

Verfasst: 16. Februar 2012 12:18
von Eva Weber
Federlin schreibt, dass Fallgeschichten vom Stil der Anzeigen von Arztromanheftchen für ihn nicht relevant sind, denn da lässt sich risikolos lügen wie gedruckt, persönliches Empfinden kann ein Zweiter nun mal nicht nachempfinden.

Sie können auch das Kopfweh eines Anderen nicht nachempfinden - ergo ist dieser lt. Ihrer Aussage ein Lügner!

Ich kann Ihnen nur noch sagen - dümmer geht's nimmer als hier Ihr Beitrag! Z.B. fehlen gerade bei Kopfschmerz und Schlaflosigkeit vielfach verwertbare Fakten, und, ei, ei, ei, Federlin kann nichts nachempfinden.

Man soll den Ärzten den Rat geben, sich beim IZgegenMF zu erkundigen, was in so einem Falle zu unternehmen ist! Heidrun Schall hat ihr Wissen in der BZ ja schon so wunderbar unter Beweis gestellt!

Gespannt bin ich ja - aber mit 72 habe ich wahrscheinlich nicht mehr die Chance - wann man jeden, der auch nur das Wort EMF erwähnt, sofort in einer Anstalt verschwinden lässt. Ein kleiner Vermerk auf der neuen Krankenkassenkarte genügt und jeder Arzt ist hinreichend informiert, dass es sich hier um jemanden handelt, der einmal irgendeinem Arzt gegenüber geäußert hat, dass es ihm z.B. nach einem neu erstellten Mobilfunkmast gesundheitlich schlecht geht. Diese Leutchen müssen doch endlich aus dem Verkehr gezogen werden, bzw. das was sie sagen abgesaugt werden wie das Öl im Golf von Mexiko.

Die Entwicklung zeigt mir, aufgrund der Missachtung und Verunglimpfung, die Betroffene hinzunehmen haben, das wir uns leider in diese "demokratische" Richtung bewegen.

Es wird noch ein bisschen dauern, aber mit vereinten Kräften wird dies doch zu schaffen sein.



Eva Weber

Re: Radiowecker im Kopf

Verfasst: 16. Februar 2012 12:41
von paul
Federlin hat geschrieben:
Elisabeth Buchs hat geschrieben:... für vorsorgeorientierte Menschen, die keinen unnötigen Elektrosmog wollen oder Elektrosensible ist es sicher sinnvoll, einen netzbetriebenen Radiowecker nicht zu nahe ans Bett zu stellen.
Fallgeschichten vom Stil der Anzeigen auf der dritten Umschlagseite von Arztromanheftchen ("Frau B. aus K. berichtet, sie habe schlimmste Erfahrungen mit ...") sind für mich nicht relevant. Denn da lässt sich risikolos lügen wie gedruckt, persönliches Empfinden kann ein Zweiter nun mal nicht nachempfinden. Das ergeht Ihnen in anderen Situationen sicher genauso, wenn Ihnen z.B. einer ein EHS-Wundergegenmittel mit Versprechungen andrehen möchte. Also frage ich nach verwertbaren Fakten: Wer, wenn nicht Sie, kann mir ernst zu nehmende Studien nennen, die die Behauptung objektiviert haben, NF-Emissionsquellen auf dem Nachtkästchen würden sich nachteilig auf den Schlaf auswirken. Ich frage Sie das ohne Hintergedanken, ich will es einfach nur wissen, und nicht glauben müssen.
Warum glauben Sie denn die Geschichtchen mit dem heissen Tee und warmen Bett, den Ihnen Ihre Grossmutter schon erzählt hat; wenn sich eine Grippe anbahnt?? Es gibt Dinge die man einfach spürt, wenn sie richtig sind. Und wenn man keinen Tee trinkt, wird man meist auch irgendwann wieder gesund. vielleich aber erst viel später; mann kann es nie auf beide Arten ausprobieren.
Es gibt Volksweisheiten, die sich kaum beweisen lassen, und doch für die meisten Menschen richtig sind.
-In einem kühlen Raum schläft man besser...
-In ruhigen Raum schläft man besser...
-Schokolade macht glücklich...
-Wenn man Durst hat, soll man trinken..
-Wasser trinken ist gesund...
-Verseuchtes Wasser trinken ist ungesund..
-Gemüse essen ist gesund...
-Bei kälte soll man eine Jacke anziehen...
-Rauchen ist ungesund...
-Abgase machen krank
-Lärm macht auch krank..
-Geld allein macht nicht glücklich (oder doch..?)
-Drogen sind schlecht
-Ein Gläschen Wein zum Essen ist gesund...
-Kinder sollen keinen Alkohol tringen..
-Bergluft ist gesund..
-Licht ist gut, Fluoreszenz-Röhren flimmern unangenehm
-Sonnenbaden ist angenehm

Es ist heute weit verbreitet, das sich die Wissenschftler zu solchen, schwer beweisbaren Dingen äussern. Ganz besonders unter den Hammer kommen Menschen, die unter Elektrosmog leiden.
Die sind nämlich ein "wirtschaftliches Problem". Sie haben zwar recht mit ihren Empfindungen, doch es darf einfach nicht sein. Viel zu viele Technologien müssten stillgelegt werden; da gibt es Lobbys von allen Seiten, die das "wissenschaftlich" ins Lächerliche ziehen...solange es noch geht!
Aber das Tee trinken hat noch niemand ins Lächerliche gezogen...(bedroht halt die Wirtschaft nicht)

Ich selber weiss aus eigenen Erfahrungen, dass Elektrosog ein Problem ist. Aber es ist nicht immer und überall gleich; ich hatte schon empfindlichere Zeiten. Was nu? Wenn die Wissenschaft weiterhin dominierend in Wissensfragen bleiben will, bleiben will, muss sie ein Wirkmechanismus erarbeiten, anhand welchen bei verschiedenen Menschen die verschiedenen Ausprägungen diese Problems erklärt werden können.
Zur Zeit ist es einfach nur lächerlich, mit welcher Wehemenz auf der Inexistenz des grossen Problems Elektrosmog herumgeritten wird, und relativiert massiv, insgesamt die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft.

Apropos Schlaflosigkeit: (20Minuten vom 6.Feb 12)
Immer mehr Schweizer wälzen sich nachts im Bett und finden keine Ruhe. 2010 wurden in der Schweiz 4,57 Mio. Packungen Schlafmittel verkauft und im Vergleich zum Vorjahr damit 600 000 Franken mehr umgesetzt.

Mein Komentar: Und das I-Phone liegt auf dem Nachttisch strahlt Elektrosmog und ist nicht schuld, denn es gibt ja keine belastbaren Studien, haha diese Welt ist irgendwie bekloppt, und nicht mehr zu retten!!

An "Federlin"

Verfasst: 17. Februar 2012 06:04
von Forum Admin
An Federlin: Es reicht jetzt, für solche Beiträge sind Sie im falschen Forum!