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Krebs durch Mobilfunk im Landkreis Bayreuth?

Verfasst: 6. November 2013 11:12
von Mahner
Krebs durch Mobilfunk im Landkreis Bayreuth?

Dokumentation von Krebsfällen um einen Mobilfunksender

Eckersdorf/Donndorf im Lkr. Bayreuth



10.10.2013 - Die Besorgnis um die Strahlenbelastung in einem Wohngebiet in Eckersdorf/Landkreis Bayreuth hat eine Anwohnerin dazu gebracht, Krebserkrankungen in der Nachbarschaft systematisch aufzuzeichnen. Schließlich kennt in dem dörflichen Bereich jeder und jeden und weiß um die Schicksale. Auslöser ist der Mobilfunkstandort in der Forststraße auf einem hohen Silo eines örtlichen Gewerbebetriebes. Der Standort ist derzeit von drei Mobilfunkbetreibern besetzt, die hauptsächlich noch mit der GSM-Funktechnik, teilweise auch mit UMTS senden. LTE-Technik konnte noch nicht registriert werden.

Auffällige Häufung von Todesfällen

Die private Krebsstatistik zeigt eine auffällige Häufung von Todesfällen in unmittelbarer Sendernähe. Genaue Bevölkerungszahlen liegen nicht vor. Im Schätzverfahren ermittelt sich eine Todesfallrate von 15 bis 20 auf 1.000 Einwohner. Laut einer Auskunft des bayerischen Krebsregisters Erlangen liegt die krebsbedingte Todesrate im gesamten Gemeindegebiet bei 2,5 von 1.000.

Behörden wiegeln ab

Bereits im Jahre 2012 hatten engagierte Anwohner der Siedlerstraße einen Schriftverkehr mit den Behörden geführt. Vom Gesundheitsamt des Landkreises Bayreuth wurde die Stellungnahme an die Krebsregisterstelle in Erlangen weitergeleitet. Von dort kam die Auskunft: Eckersdorf liegt unter dem bayerischen Durchschnitt, also Entwarnung. Und für Teilgebiete sei eine Krebsstatistik nicht aussagefähig. Das Bundesamt für Strahlenschutz schrieb eine mehr als fragwürdige Antwort. Durch eine Verwechslung der Postleitzahl wurde zudem als Ansprechpartner für Fragen zum Immissionsschutz eine Adresse in Mainz anstatt in Bayern angegeben.

Bayreuther Lokalzeitung bringt einen Aufmacher

Der Nordbayerische Kurier widmete den Vorgängen eine ganze Seite in großer Aufmachung. Leserbriefe werden folgen. Was wäre zu tun? Die auffällige Zahl von Krebstoten schreit danach, das Sondergebiet statistisch näher zu beleuchten: Wie sind die genauen Bevölkerungszahlen? Wie ist die Altersstruktur? Welche Arten von Krebs haben vorgelegen? Im Prinzip wäre eine umfassende Studie zu Mobilfunk und Krebs zu konzipieren. Aber wer würde das in die Hand nehmen? Vielleicht könnte man auch erstmal klein anfangen: ein runder Tisch mit Fachbehörden, Gemeindevertretern, Mobilfunkexperten und Betroffenen.

Joachim Weise

http://www.mobilfunk-oberfranken.de

http://www.mobilfunk-oberfranken.de/dow ... f-2013.pdf


Berichterstattung siehe auch unter

Angst vor Krebs: Donndorfer besorgt wegen Mobilfunkmasts

DONNDORF. In Donndorf haben viele Menschen Angst davor, dass ein Mobilfunkmast Krebs auslösen könnte. Mehr als 300 Unterschriften zeugen davon. Hartmut Haenlein, auf dessen Grundstück die Sender stehen, ist irritiert: Keiner der 300 besorgten Nachbarn hat bisher das Gespräch mit ihm gesucht.

Quelle: Nordbayerischer Kurier v. 17.09.2013
http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... ilfunkmast

Verfasst: 6. November 2013 18:02
von Nordlicht
Der verlinkte Beitrag des "Nordbayerischen Kuriers" ist für Nicht-Abonnenten nur kostenpflichtig abrufbar.

Offenbar scheint es sich hier mal wieder um einen klassischen Fall von selektiver Wahrnehmung zu handeln. Zum Glück hat die Zeitung nicht nur nachgeplappert, sondern auch selbst recherchiert: Dem Bericht zufolge sind in Eckersdorf zwischen 2002 und 2009 durchschnittlich 14,9 Männer und und 11 Frauen pro Jahr an Krebs erkrankt. Das ist weniger als der bayerische Durchschnitt, der bei 16 Männern und 13,8 Frauen pro Jahr liegt.

Nordlicht

Augenwischerei

Verfasst: 6. November 2013 23:18
von Mahner
Die Auffälligkeit der Konzentration der privat erfassten 36 Krebsfälle auf eine relativ kleine Gebietsfläche ist jedenfalls erkennbar. Diese "Verdichtung" sollte in der Tat für weitere Analysen Anlass genug sein.

Die von Ihnen angegebenen Durchschnittswerte beziehen sich auf die Gesamtgemeinde mit einer Gesamt-Einwohnerzahl von 5476 – die Fälle der Krebskartierung dagegen nur auf den Ortsteil Donndorf mit einer Einwohnerzahl von 2105 (Stand 04.07.2013)

Insofern ist die Durchschnittsangabe der Gesamtgemeinde Eckersdorf und der Bezug auf den bayrischen Durchschnitt keine überzeugende Relativierung, für mich eher Augenwischerei!

Re: Augenwischerei

Verfasst: 7. November 2013 10:12
von paulenspaten3
Mahner hat geschrieben:Diese "Verdichtung" sollte in der Tat für weitere Analysen Anlass genug sein.
Um von einer "Verdichtung" reden zu können, müssten Sie wissen, wie es in den anderen Gebieten des Ortes dort aussieht. Eigentlich logisch, oder?

Wäre Sie also so freundlich, diese bislang unbekannte Information hier zur Diskussion zu stellen?

Augenwischerei

Verfasst: 7. November 2013 16:33
von Mahner
@paulenspaten3

Nochmal:

Die in der privat erstellten Kartierung ersichtliche „Verdichtung“ von Fällen sollte von amtlichen zuständigen Stellen analysiert werden – ich bin da der falsche Adressat.

Ich nehme an, dass Sie über gute Connection zu den Datenquellen haben, somit dürfte es Ihnen nicht schwer fallen, zur Aufklärung beizutragen, entsprechend Ihrer persönlichen Interessenlage.

Ich überlasse es Ihnen, sich um Details zu bemühen.

"Wer etwas sehen will - der findet Wege es zu sehen, wer etwas nicht sehen will - der findet Gründe, das nichts zu sehen ist“.

Überzeugen Sie sich selbst, Mahner

Verfasst: 7. November 2013 21:48
von paulenspaten3
Mahner hat geschrieben:Die in der privat erstellten Kartierung ersichtliche „Verdichtung“ von Fällen sollte von amtlichen zuständigen Stellen analysiert werden – ich bin da der falsche Adressat.
Wer nichts weiß, Mahner, muss alles glauben.

Also, machen Sie sich schlau.

Wäre an dem vermeintlichen Krebscluster in Eckersdorf auch nur ein Körnchen Wahrheit dran, es müsste sich bei inzwischen rund 70'000 Standorten für Mobilfunksender in Deutschland ein Trend zu höheren Krebszahlen erkennen lassen. Da sind wir uns sicher einig.

Folgender Link zeigt Ihnen die Entwicklung von Hirntumorfällen in Bayern von 2002 bis 2010.

http://www.ekr.med.uni-erlangen.de/PHP/ ... ar_to=2010

Sie können feststellen: 2010 gab es weniger Fälle als 2002. Insgesamt bleiben die Erkrankungszahlen auf ungefähr dem gleichen niedrigen Niveau.

Und jetzt alle Krebs in Bayern:

http://www.ekr.med.uni-erlangen.de/PHP/ ... ar_to=2010

Die erfreuliche Botschaft laute wider Erwarten: Bis 2008 stiegen die Zahlen an, seitdem fallen sie! Beachten Sie: Diese Zahlen sind noch NICHT altersstandardisiert. Wäre dies der Fall, sähe es noch weitaus besser aus. Im genannten Zeitraum wurde UMTS in Deutschland eingeführt und laut Dr. Naila-Eger ist ab 5 Jahren "Bestrahlung" mit einer Krebszunahme zu rechnen. Dass da bei Eger etwas nicht stimmen kann liegt auf der Hand. Das hat auch schon die IARC-Arbeitsgruppe 2011 erkannt und die Naila-Studie als mangelhaft nicht in ihre Bewertung mit einbezogen.

Die genannten Zahlen widerlegen die Mär vom Krebscluster Eckersdorf auf überzeugende Weise. Ich hoffe, wir sind uns da jetzt einig!

Die fallenden Krebszahlen liegen nicht an einer Heilwirkung des Mobilfunks, sondern z.B. an dem geringeren Tabakkonsum und höherem Gesundheitsbewußtsein der Bevölkerung.

Augenwischerei

Verfasst: 8. November 2013 12:11
von Mahner
  • paulenspaten3 hat Folgendes geschrieben:
Wer nichts weiß, Mahner, muss alles glauben
Antwort:

„Zu wissen, was man weiß, - paulenspaten3 - und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
(Konfuzius ohne paulenspaten3)


Trotzdem: Respekt vor Ihrem verständlichen Engagement, allerdings kann ich Ihre Euphorie bezüglich der Zahlen zur Inzidenz und Mortalität von Krebs nicht teilen.

Immerhin zeigen die Zahlen „Aller bösartiger Neubildungen“ von 2002 bis 2009 kontinuierliche Steigerungen! (so z.B.: 2009:2002 = plus 7,8% bzw. eine Steigerung von 4989 Neuerkrankungen. Jeder Einzelne an MEHR ist Einer zu viel!

Zu dem, von Ihnen angegebenen Vergleich bei „Gehirn, Nervensystem“ Zeitraum 2010:2002 sprechen Sie von einem „ungefähr dem gleichen niedrigen Niveau“. Das ist zwar den statistischen Zahlen entsprechend nachvollziehbar, allerdings sag ich mal dazu:

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!“

Warten wir mal noch weitere 10-15 Jahre ab, Sie wissen doch auch, dass Krebs mit einer Langzeitwirkung verbunden ist!

Im Übrigen möchte ich noch grundsätzlich auf die Dokumentenqualität von Statistiken hinweisen:

Bezüglich der Vollzähligkeit wird im Jahresbericht 2012 unter

„Bevölkerungsbezogenes Krebsregister Bayern “ siehe Link

http://www.ekr.med.uni-erlangen.de/Docu ... t_2012.pdf

auf Seite 110 mit nachfolgendem Wortlaut auf Datendifferenzen im Krebsregister hingewiesen:

“ Ein entscheidender Indikator für die wissenschaftliche Aussagekraft eines bevölkerungsbezogenen Krebsregisters ist die Vollzähligkeit.

Nach internationalen Einschätzungen ist ein Erfassungsgrad von mindestens 90% aller Krebseuerkrankungen notwendig, um valide Aussagen zur Entwicklung von Krebserkrankungen in der Registerpopulation machen zu können.(…)

Wie in anderen Krebsregistern muss mit einer Zeitspanne von mindestens zwei Jahren gerechnet werden, bis alle Meldungen im Register eingetroffen sind.

Für das Diagnosejahr 2010 werden noch einige Nachmeldungen erwartet, einzelne Meldungen auch für 2009“

So gesehen sind Datenvergleiche immer mit einer gewissen Distanz zu werten.

Auch wenn konkrete Daten für 2011 und 2012 noch nicht angeboten werden, so sind selbst diese mit einer gewissen Vorsicht bezüglich unseres Themas zu betrachten, da der Aspekt der Langzeitwirkung zur Inzidenz auch hier gültig ist.

M.E. sollten angesichts vieler Unsicherheiten amtliche Stellen dennoch den Mut haben, im vorliegenden Fall sich um Aufklärung vor Ort zu bemühen. Die dokumentierten Auffälligkeiten sprächen längst dafür.

In einem Fall gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht:

Der geringere Tabakkonsum und ein höheres Gesundheitsbewußtsein der Bevölkerung sind auf diesem Gebiet, dank einer starken medialen Präventionskampagne via entsprechenden Warnungen festzustellen und tragen wohl auch zur Reduktion von Lungenerkrankungen etc. bei.

Würde deutlicher vor der Mobilfunktechnologie gewarnt,
würden solche Gefahrenquellen (s. Tabak/Zigaretten) medial und von staatlicher Seite benannt und diese JETZIGE Technologie nicht als „Heilige Kuh“ verehrt, hätten viele Menschen ein sorgenfreieres Leben und wir müßten uns nicht um des „Kaisers Barth“ streiten.

Angesichts des ernsthaften Hintergrundes unseres Themas möchte ich das Sprichwort:

„Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast“ hier nicht ernsthaft bemühen!

Re: Überzeugen Sie sich selbst, Mahner

Verfasst: 8. November 2013 17:58
von Hans-U. Jakob
paulenspaten3 hat geschrieben:
Die erfreuliche Botschaft laute wider Erwarten: Bis 2008 stiegen die Zahlen an, seitdem fallen sie! Beachten Sie: Diese Zahlen sind noch NICHT altersstandardisiert. Wäre dies der Fall, sähe es noch weitaus besser aus. Im genannten Zeitraum wurde UMTS in Deutschland eingeführt und laut Dr. Naila-Eger ist ab 5 Jahren "Bestrahlung" mit einer Krebszunahme zu rechnen. Dass da bei Eger etwas nicht stimmen kann liegt auf der Hand. Das hat auch schon die IARC-Arbeitsgruppe 2011 erkannt und die Naila-Studie als mangelhaft nicht in ihre Bewertung mit einbezogen.

Die genannten Zahlen widerlegen die Mär vom Krebscluster Eckersdorf auf überzeugende Weise. Ich hoffe, wir sind uns da jetzt einig!

Die fallenden Krebszahlen liegen nicht an einer Heilwirkung des Mobilfunks, sondern z.B. an dem geringeren Tabakkonsum und höherem Gesundheitsbewußtsein der Bevölkerung.
Mit der Verteufelung der Naila-Studie sind Sie völlig auf dem Holzweg
In Urteil 1C_282/2008 entschied das Schweizerische Bundesgericht:

Von all den zu den Akten gegebenen Studien erfülle einzig die NAILA- und SALFORD-Studie die Kriterien der Wissenschaftlichkeit.

Weiter bei den Akten des Bundesgerichtes befindet sich zur Zeit die BELO-HORIZONTE Studie. Näheres dazu finden Sie unter
www.gigaherz.ch/1744 und www.gigaherz.ch/1745

Wichtig für uns ist nur, was das Schweizerische Bundesgericht dazu meint. Die Meinung der Münchner Grossmäuler ist für uns nicht von Bedeutung.

Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

Statistik

Verfasst: 8. November 2013 21:49
von Gast
Pauschale Zunahmen und Abnahmen von Erkrankungszahlen im Allgemeinen zu prognostizieren, ist ein ungefähres Unterfangen. Denn
wenn auf Grund des einen Faktors Erkrankungen zunehmen und in Folge eines anderen Faktors Erkrankungen abnehmen, können dadurch Trends verschleiert werden.
Interessant sind daher Clusterbildungen in zeitlicher Folge nach Einsetzen eines Faktors. Der selbe Faktor muss anderswo nicht unbedingt zu einem Cluster führen. Dennoch darf daraus nicht abgeleitet werden, dass die Clusterbildung nicht aufgrund des betreffenden Faktors erfolgte sein kann. Denn es kann Bedingungen geben (Cofaktoren), unter denen sich Cluster auf Grund eines bestimmten Faktors leichter oder überhaupt nur bilden. Sind diese nicht gegeben, treten zeitliche und räumliche Erkrankungsverdichtungen nicht auf.

Forum Admin: Bitte unter Benutzername Name oder Nickname angeben.

Bundesrichter vs. Wissenschaftler

Verfasst: 9. November 2013 00:09
von paulenspaten3
Dieser Beitrag enthielt Beleidigungen, Unwahrheiten, Tatsachenverderhungen sowie Lügenpropaganda und wurde vom Präsident persönlich gelöscht.
Die Münchner Grossmäuler müssen unter sich bleiben. Das Gigaherz-Forum ist keine Mülldeponie.!

Hans-U. Jakob (Präsident von Gigaherz.ch)

Re: Bundesrichter vs. Wissenschaftler

Verfasst: 9. November 2013 11:31
von Gast
[quote="paulenspaten3"]
enthielt die Überschrift: Bundesrichter vs. Wissenschaftler
Faktisch kommt es doch derzeit nur auf die Machtverhältnisse an. Hier ist nun mal ein Bundesrichter mal nicht dem Strom gefolgt, der von den Kommandos der EMF-Lobby gesteuert wird, und hat damit Machtverhältnisse ein wenig verschoben.
Ich frage mich immer wieder, worin sich die Unruhe bei Strahlengeschädigten und gefährdeten von der Nervosität der Funk-Lobyisten unterscheidet. Die EMF-Geschädigten kämpfen um ihre Existenz und für ihre Existenzrechte. Wofür kämpfen denn die Funk-Lobbyisten, dass es Gründe gäbe, nervös zu werden. Haben sie denn etwas zu fürchten?

Forum Admin: Bitte unter Benutzernamen Name oder Nickname angeben.

Bundesrichter vs. Wissenschaftler

Verfasst: 9. November 2013 14:33
von Mahner
  • Gast hat Folgendes geschrieben:
Wofür kämpfen denn die Funk-Lobbyisten, dass es Gründe gäbe, nervös zu werden. Haben sie denn etwas zu fürchten?
....

Bild

Wer schlachtet die schon? Dann gäbe es keine Milch mehr!

Antwort:

Ja sie haben sehr viel zu fürchten, hier nur zwei wesentliche Gründe, die „Heiligen Kühe“ nicht schlachten zu lassen:

1. Den Verlust von Image, sozialer Stellung und vor allem finanzieller Zuschüsse. (sowohl im direkten Angestelltenverhältnis oder aber durch Zuwendung von Drittmitteln)

2. Das Risiko zur Verantwortung - sprich Klagewelle- muss verhindert werden, auch wenn dies wohl kaum einer Verjährung unterliegen dürfte.
Deswegen wird manipuliert, desinformiert, getäuscht, gelogen und menschenverachtend diskriminiert , dass sich die Balken biegen!