Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
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Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
Jetzt hat die Mobilfunklobby, oder müsste man besser sagen die Mobilfunkmafia, die Katze aus dem Sack gelassen und erstmals öffentlich gemacht, wie die Bevölkerung zum zweiten mal mit einem Riesenschwindel beglückt werden soll. Die erste über Jahre hinweg mit gigantischem PR-Aufwand verbreitete Lüge, ist wohl die völlig unhaltbare Behauptung, die Schweiz habe punkto Mobilfunkstrahlung 10mal strengere Grenzwerte als das europäische Ausland. Sehen Sie dazu nach unter: https://www.gigaherz.ch/schweizer-grenz ... -und-klar/
Auf den Sturm der jetzt folgt, dürfte der bereits bekannte Schweizer Grenzwertschwindel nur ein laues Lüftchen gewesen sein. Denn die vorberatende Kommission im Nationalrat (KVF-N) verlangt mit einem fiesen Viehhändlertrick zwecks Einführung des wunderbaren neuen Mobilfunkstandards 5G, nichts weniger als 36mal stärkere Mobilfunksender. Sogar der wirtschaftsfreundliche «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» sprechen von einem «Bubentrickli».
Weiterlesen unter https://www.gigaherz.ch/die-katze-ist-a ... unksender/
Hans-U. Jakob, Präsident von Gigaherz.ch
Auf den Sturm der jetzt folgt, dürfte der bereits bekannte Schweizer Grenzwertschwindel nur ein laues Lüftchen gewesen sein. Denn die vorberatende Kommission im Nationalrat (KVF-N) verlangt mit einem fiesen Viehhändlertrick zwecks Einführung des wunderbaren neuen Mobilfunkstandards 5G, nichts weniger als 36mal stärkere Mobilfunksender. Sogar der wirtschaftsfreundliche «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» sprechen von einem «Bubentrickli».
Weiterlesen unter https://www.gigaherz.ch/die-katze-ist-a ... unksender/
Hans-U. Jakob, Präsident von Gigaherz.ch
Re: Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
Wenn sich da die Mobilfunkbetreiber mal nicht ins eigene Fleisch schneiden!
Wenn für die NISV der Durchschnittswert relevant sein soll hat das auch Vorteile.
Aktuell heisst es in der NISV: "Als massgebender Betriebszustand gilt der maximale Gesprächs- und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung."
D.h. wenn jemand eine Messung durchführen will muss man dafür mit den Mobilfunkbetreibern zusammen arbeiten, also vorher ankündigen. Wenn z.B. eine Anlage zum Zeitpunkt der Messung nur zu 50% ausgelastet ist muss man den gemessenen Wert verdoppeln. Wenn jedoch der Durchschnittswert relevant ist können Behörden und besorgte Bürger jederzeit und ohne vorherigen Ankündigung einfach ihre Messung machen - still und heimlich.
Schönen Tag
Wenn für die NISV der Durchschnittswert relevant sein soll hat das auch Vorteile.
Aktuell heisst es in der NISV: "Als massgebender Betriebszustand gilt der maximale Gesprächs- und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung."
D.h. wenn jemand eine Messung durchführen will muss man dafür mit den Mobilfunkbetreibern zusammen arbeiten, also vorher ankündigen. Wenn z.B. eine Anlage zum Zeitpunkt der Messung nur zu 50% ausgelastet ist muss man den gemessenen Wert verdoppeln. Wenn jedoch der Durchschnittswert relevant ist können Behörden und besorgte Bürger jederzeit und ohne vorherigen Ankündigung einfach ihre Messung machen - still und heimlich.
Schönen Tag
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Re: Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
Danke für Ihren Humor,Optimist hat geschrieben: ↑20. April 2018 12:56Wenn sich da die Mobilfunkbetreiber mal nicht ins eigene Fleisch schneiden!
Wenn für die NISV der Durchschnittswert relevant sein soll hat das auch Vorteile.
Aktuell heisst es in der NISV: "Als massgebender Betriebszustand gilt der maximale Gesprächs- und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung."
D.h. wenn jemand eine Messung durchführen will muss man dafür mit den Mobilfunkbetreibern zusammen arbeiten, also vorher ankündigen. Wenn z.B. eine Anlage zum Zeitpunkt der Messung nur zu 50% ausgelastet ist muss man den gemessenen Wert verdoppeln. Wenn jedoch der Durchschnittswert relevant ist können Behörden und besorgte Bürger jederzeit und ohne vorherigen Ankündigung einfach ihre Messung machen - still und heimlich.
Schönen Tag
Ganz schön schlechter Tausch, den Sie da vorschlagen.
Bessere Messbarkeit gegen 6 mal höhere Spitzenwerte und 36 mal stärkere Sender??
Bis 30V/m HF-Strahlung in Schlafzimmern, Wohnzimmern, Schulzimmern und Krankenzimmern!
Zudem funktionieren handelsübliche, erschwingliche Messgeräte nur bis etwa 3 Gigahertz.
5G wird jedoch weit höher oben angesiedelt. So zwischen 10 und 30 Gigahertz.
Was dann??
Hans-U. Jakob (Gigahertz.ch)
Re: Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
Hans-U. Jakob hat geschrieben: ↑21. April 2018 10:01Zudem funktionieren handelsübliche, erschwingliche Messgeräte nur bis etwa 3 Gigahertz.
5G wird jedoch weit höher oben angesiedelt. So zwischen 10 und 30 Gigahertz.
Was dann??
Hans-U. Jakob (Gigahertz.ch)
Wie kommen sie darauf?
Laut Medienmitteilung der ComCom vom 09. November 2017 sind die neuen Frequenzbänder folgende:
700 MHz
1400 MHz
3500–3600 MHz und 3600–3800 MHz
2600 MHz Restfrequenzen
Re: Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
Könnte es sein, dass dadaurch manche (Bau-)Materialien usw. allmählich verspröden? Wie hoch ist bei diesen Frequenzen der Energieverlust beim Durchgang durch Wände? Gibt es bekannte Wechselwirkungen von Materialien mit den Frequenzen, die für 5G verwendet werden?Hans-U. Jakob hat geschrieben: ↑21. April 2018 10:01Bis 30V/m HF-Strahlung in Schlafzimmern, Wohnzimmern, Schulzimmern und Krankenzimmern!
Zudem funktionieren handelsübliche, erschwingliche Messgeräte nur bis etwa 3 Gigahertz.
5G wird jedoch weit höher oben angesiedelt. So zwischen 10 und 30 Gigahertz.
Was dann??
Hans-U. Jakob (Gigahertz.ch)
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Re: Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
1) Die Mobilfunker haben auch ohne 5G auf diesen Frequenzen noch genügend Löcher zu stopfenForscher hat geschrieben: ↑21. April 2018 13:38Hans-U. Jakob hat geschrieben: ↑21. April 2018 10:01Zudem funktionieren handelsübliche, erschwingliche Messgeräte nur bis etwa 3 Gigahertz.
5G wird jedoch weit höher oben angesiedelt. So zwischen 10 und 30 Gigahertz.
Was dann??
Hans-U. Jakob (Gigahertz.ch)
Wie kommen sie darauf?
Laut Medienmitteilung der ComCom vom 09. November 2017 sind die neuen Frequenzbänder folgende:
700 MHz
1400 MHz
3500–3600 MHz und 3600–3800 MHz
2600 MHz Restfrequenzen
2) Es gibt für 5 G noch gar keine Endgeräte auf dem Markt
3) 100 mal höhere Datenmengen mit 100 mal höherer Geschwindigkeit übertragen, so wie dies die Mobilfunkbosse herumpralagen, erfordert Signalbreiten von 2 Gigahertz oder 2000 Megahertz.
4) Wie wollen Sie mehrere 2000 Megehertz breite Signale auf Bandbreiten von 100 oder 200 Megahertz parkieren?? Das geht nur von 10'000 Megahertz oder eben 10 Gigahertz an aufwärts.
5) Im Zweifelsfall fragen Sie Doris Leuthard. Diese ist ist gerade dabei, die Physik neu zu erfinden. http://www.mobilejoe.ch/neu/news/wlan_i ... arren.html (bis zum Filmanfang hinunterscrollen)
Viel Spass,
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)
Re: Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
Folgende Frequenzbänder werden gegenwärtig für 5GForscher hat geschrieben: ↑21. April 2018 13:38Wie kommen sie darauf?
Laut Medienmitteilung der ComCom vom 09. November 2017 sind die neuen Frequenzbänder folgende:
700 MHz
1400 MHz
3500–3600 MHz und 3600–3800 MHz
2600 MHz Restfrequenzen
international diskutiert respektive ausgehandelt.
3.4-3.8 GHz
24.25-27.5 GHz
31.8-33.4 GHz
37-43.5 GHz
45.5-50.2 GHz
50.4-52.6 GHz
66-76 GHz
81-86 GHz
In der Schweiz sollen im Herbst Teile des 3 GHz
Bandes und Restbestände der unteren Bänder
versteigert werden. Man muss allerdings davon
ausgehen, dass diese Bänder vorerst für 4G/LTE
und nicht für 5G genutzt werden.
Die höheren Bänder werden erst später versteigert,
wenn sie unter den globalen Regionen definitiv
aufgeteilt sind. Zudem muss erst auch noch geklärt
werden, für was man 5G in der Praxis bei diesen
hohen Frequenzen überhaupt gebrauchen kann.
5G ist bislang nämlich bloss ein Mythos, um
Investoren heiss zu machen.
Re: Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
Wer es genau und offiziell wissen möchte schaut sich die (vorläufige) 5G Spezifikation direkt bei 3GPP an:
3GPP TS 38.101-1 - User Equipment (UE) radio transmission and reception; Part 1
3GPP TS 38.101-2 - User Equipment (UE) radio transmission and reception; Part 2
Im Kapitel 5.2 (Seite 10) sind alle möglichen 5G Frequenzbänder aufgelistet. Allenfalls wird diese Liste noch erweitert.
Und zwei Seiten später im Kapitel 5.3.2 stehen auch die Bandbreiten:
5MHz, 10MHz, 15MHz, 20MHz, 25MHz, 30MHz, 40MHz, 50MHz, 60MHz, 80MHz, 100MHz
50MHz, 100MHz, 200MHz, 400MHz
3GPP TS 38.101-1 - User Equipment (UE) radio transmission and reception; Part 1
3GPP TS 38.101-2 - User Equipment (UE) radio transmission and reception; Part 2
Im Kapitel 5.2 (Seite 10) sind alle möglichen 5G Frequenzbänder aufgelistet. Allenfalls wird diese Liste noch erweitert.
Code: Alles auswählen
n1 1920 MHz – 1980 MHz 2110 MHz – 2170 MHz FDD
n2 1850 MHz – 1910 MHz 1930 MHz – 1990 MHz FDD
n3 1710 MHz – 1785 MHz 1805 MHz – 1880 MHz FDD
n5 824 MHz – 849 MHz 869 MHz – 894 MHz FDD
n7 2500 MHz – 2570 MHz 2620 MHz – 2690 MHz FDD
n8 880 MHz – 915 MHz 925 MHz – 960 MHz FDD
n20 832 MHz – 862 MHz 791 MHz – 821 MHz FDD
n28 703 MHz – 748 MHz 758 MHz – 803 MHz FDD
n38 2570 MHz – 2620 MHz 2570 MHz – 2620 MHz TDD
n41 2496 MHz – 2690 MHz 2496 MHz – 2690 MHz TDD
n50 1432 MHz – 1517 MHz 1432 MHz – 1517 MHz TDD
n51 1427 MHz – 1432 MHz 1427 MHz – 1432 MHz TDD
n66 1710 MHz – 1780 MHz 2110 MHz – 2200 MHz FDD
n70 1695 MHz – 1710 MHz 1995 MHz – 2020 MHz FDD
n71 663 MHz – 698 MHz 617 MHz – 652 MHz FDD
n74 1427 MHz – 1470 MHz 1475 MHz – 1518 MHz FDD
n75 N/A 1432 MHz – 1517 MHz SDL
n76 N/A 1427 MHz – 1432 MHz SDL
n77 3300 MHz – 4200 MHz 3300 MHz – 4200 MHz TDD
n78 3300 MHz – 3800 MHz 3300 MHz – 3800 MHz TDD
n79 4400 MHz – 5000 MHz 4400 MHz – 5000 MHz TDD
n80 1710 MHz – 1785 MHz N/A SUL
n81 880 MHz – 915 MHz N/A SUL
n82 832 MHz – 862 MHz N/A SUL
n83 703 MHz – 748 MHz N/A SUL
n84 1920 MHz – 1980 MHz N/A SUL
n257 26500 MHz – 29500 MHz 26500 MHz – 29500 MHz TDD
n258 24250 MHz – 27500 MHz 24250 MHz – 27500 MHz TDD
n260 37000 MHz – 40000 MHz 37000 MHz – 40000 MHz TDD
5MHz, 10MHz, 15MHz, 20MHz, 25MHz, 30MHz, 40MHz, 50MHz, 60MHz, 80MHz, 100MHz
50MHz, 100MHz, 200MHz, 400MHz
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Re: Jetzt ist die Katze aus dem Sack !
Na Super! Und mit diesen lausigen Bandbreiten unterhalb von 10 Gigahertz (10'000 Megahertz) möchten Sie 100 mal mehr Daten in 100 mal höherer Geschwindigkeit übertagen. Sie haben mit Optimist das richtige Pseudonym gewählt. Sie sind wirklich einer. Denn das geht in diesen Grössen nicht! Vielleicht in einem weitaus bescheidenerem Umfang.Optimist hat geschrieben: ↑24. April 2018 08:30Wer es genau und offiziell wissen möchte schaut sich die (vorläufige) 5G Spezifikation direkt bei 3GPP an:
3GPP TS 38.101-1 - User Equipment (UE) radio transmission and reception; Part 1
3GPP TS 38.101-2 - User Equipment (UE) radio transmission and reception; Part 2
Im Kapitel 5.2 (Seite 10) sind alle möglichen 5G Frequenzbänder aufgelistet. Allenfalls wird diese Liste noch erweitert.
Und zwei Seiten später im Kapitel 5.3.2 stehen auch die Bandbreiten:Code: Alles auswählen
n1 1920 MHz – 1980 MHz 2110 MHz – 2170 MHz FDD n2 1850 MHz – 1910 MHz 1930 MHz – 1990 MHz FDD n3 1710 MHz – 1785 MHz 1805 MHz – 1880 MHz FDD n5 824 MHz – 849 MHz 869 MHz – 894 MHz FDD n7 2500 MHz – 2570 MHz 2620 MHz – 2690 MHz FDD n8 880 MHz – 915 MHz 925 MHz – 960 MHz FDD n20 832 MHz – 862 MHz 791 MHz – 821 MHz FDD n28 703 MHz – 748 MHz 758 MHz – 803 MHz FDD n38 2570 MHz – 2620 MHz 2570 MHz – 2620 MHz TDD n41 2496 MHz – 2690 MHz 2496 MHz – 2690 MHz TDD n50 1432 MHz – 1517 MHz 1432 MHz – 1517 MHz TDD n51 1427 MHz – 1432 MHz 1427 MHz – 1432 MHz TDD n66 1710 MHz – 1780 MHz 2110 MHz – 2200 MHz FDD n70 1695 MHz – 1710 MHz 1995 MHz – 2020 MHz FDD n71 663 MHz – 698 MHz 617 MHz – 652 MHz FDD n74 1427 MHz – 1470 MHz 1475 MHz – 1518 MHz FDD n75 N/A 1432 MHz – 1517 MHz SDL n76 N/A 1427 MHz – 1432 MHz SDL n77 3300 MHz – 4200 MHz 3300 MHz – 4200 MHz TDD n78 3300 MHz – 3800 MHz 3300 MHz – 3800 MHz TDD n79 4400 MHz – 5000 MHz 4400 MHz – 5000 MHz TDD n80 1710 MHz – 1785 MHz N/A SUL n81 880 MHz – 915 MHz N/A SUL n82 832 MHz – 862 MHz N/A SUL n83 703 MHz – 748 MHz N/A SUL n84 1920 MHz – 1980 MHz N/A SUL n257 26500 MHz – 29500 MHz 26500 MHz – 29500 MHz TDD n258 24250 MHz – 27500 MHz 24250 MHz – 27500 MHz TDD n260 37000 MHz – 40000 MHz 37000 MHz – 40000 MHz TDD
5MHz, 10MHz, 15MHz, 20MHz, 25MHz, 30MHz, 40MHz, 50MHz, 60MHz, 80MHz, 100MHz
50MHz, 100MHz, 200MHz, 400MHz
Item die Tabelle. die Sie uns da präsentieren, stammt von den Franzosen. Diese sind für ihre masslosen Uebertreibungen ja bekannt.
In der Schweiz ist es seit ca 10 Jahren den Mobilfunkern freigestellt, welche Funkdienste auf welchen Frequenzen sie abstrahlen. Wenn die etwas ersteigern, dürfen die nachher damit machen was sie wollen. Die Frequenzbänder unterhalb 10 Gigahertz, die Sie uns da präsentieren eigen sich denn auch vorzüglich zur Abstrahlung von GSM (2G), UMTS (3G) und LTE (4G) aber niemals für 100 mal mehr Daten mit 100 mal höherer Geschwindigkeit, wie vom sagenhaften 5G versprochen wird. Dazu sind Signalbreiten von 2000 MHz und höher erforderlich und diese können Sie in Ihrer schönen Tabelle unterhalb von 10 Gigahertz (10'000 Megahertz) nirgends unterbringen. So wenig wie Sie den 1500m langen Trans-Canda Express im 150m langen Bahnhof von Niederscherli parkieren können. Versuchen Sie das mal. Viel Spass!
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)