Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
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Elisabeth Buchs
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Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Seit Jahren werden die ähnlichen Kurzzeitstudien in mehreren Durchgängen gemacht mit der Folgerung, Menschen die unter Elektrosmog leiden könne es nicht geben.
Seit Jahren werden Psychofragebogen bei Elektrosensiblen-Studien verwendet, um die Ursache der gesundheitlichen Beschwerden wegen Elektrosmog psychischen Gründen zuzuschreiben. (Samt entsprechenden Aeusserungen in Foren oder von Nachbarn mit DECT und W-Lan)
Seit Jahren sagen und schreiben Elektrosensible wie z.B. der Biologe Rückemann, dass Elektrosensible keine Lampen seien, die man an und abschalten könne, dass es einige Zeit dauere, bis man sich schlecht fühle wegen EMF und die Beschwerden einige Zeit nachwirken können und dass es Elektrosensible gibt, die sich unter Elektrosmog-Einfluss langsam immer schlechter fühlen und wenn sie davon weg sind, langsam wieder besser.
Seit Jahren sagen und schreiben Betroffene, dass es ihnen mit all ihren evt. Eigenheiten an elektrosmogarmen Orten gutgeht. Z.B. Angst haben kann man als Elektrosensible als normale Reaktion verstehen auf das masslose Aufrüsten, wo man nie weiss, ob man morgen noch daheim wohnen kann. Die Ausarbeitung und Auswertung von Psychofragebogen ist nahezu willkürlich, kaum kontrollierbar und kaum widerlegbar.
Seit dem medienwirksamen Auftritt von Frau Kaul in nano ist es mir noch ein weniger klarer als vorher, dass mit Absicht eine solche Art von Elektrosensiblen-Forschung gemacht wird, weil es Menschen, die unter Elektrosmog unterhalb der Grenzwerte leiden, nicht geben darf.
Vorschläge einer besseren Richtung in der Elektrosensiblen-Forschung:
Untersuchungen von Elektrosensiblen. Suche nach biologischen Parameter (Stoffwechsel, Hormone, Nervensystem, Immunsystem usw.) Längere Zeit aus dem Elektrosmog entfernen und vorher nachher Vergleiche. Studien mit festgelegter Maximalzeit z.B. von drei Tagen, mit Abbruchmöglichkeit, wenn man die Befeldung merkt, bzw. negativ darauf reagiert. Weiterführen des 50 Hz-Tests von Leitgeb. Weiterführen des Tests mit der transkranialen Magnetstimulation. Auch wenn ein Teil der Mainzer-Studie mit Abklären der Schwermetallbelastung und genetische Disposition weitere Erkenntnisse bringen könnte, hindert der umfangreiche Psychofragebogen daran, Vertrauen in diese Studie und deren Durchführende zu haben. Einbezug beider Parteien und von Betroffenen bei Studien. Die Wissenschaft ist sonst zu aussergewöhnlichen Leistungen fähig, während bei der Elektrosensiblen-Forschung diese Fähigkeiten nicht eingesetzt werden. Wie seht Ihr das, wie kann man die Verantwortlichen zu solchen besseren Studien bewegen? Ohne diese können sie immer damit kommen, dass keine wissenschaftliche Beweise für gesundheitliche Beschwerden unterhalb der Grenzwerte vorhanden seien und wir werden immer mehr flächendeckend zugemüllt, bis wir es mit all unseren Massnahmen wie umziehen und abschirmen nicht mehr schaffen.
Elisabeth Buchs
Seit Jahren werden Psychofragebogen bei Elektrosensiblen-Studien verwendet, um die Ursache der gesundheitlichen Beschwerden wegen Elektrosmog psychischen Gründen zuzuschreiben. (Samt entsprechenden Aeusserungen in Foren oder von Nachbarn mit DECT und W-Lan)
Seit Jahren sagen und schreiben Elektrosensible wie z.B. der Biologe Rückemann, dass Elektrosensible keine Lampen seien, die man an und abschalten könne, dass es einige Zeit dauere, bis man sich schlecht fühle wegen EMF und die Beschwerden einige Zeit nachwirken können und dass es Elektrosensible gibt, die sich unter Elektrosmog-Einfluss langsam immer schlechter fühlen und wenn sie davon weg sind, langsam wieder besser.
Seit Jahren sagen und schreiben Betroffene, dass es ihnen mit all ihren evt. Eigenheiten an elektrosmogarmen Orten gutgeht. Z.B. Angst haben kann man als Elektrosensible als normale Reaktion verstehen auf das masslose Aufrüsten, wo man nie weiss, ob man morgen noch daheim wohnen kann. Die Ausarbeitung und Auswertung von Psychofragebogen ist nahezu willkürlich, kaum kontrollierbar und kaum widerlegbar.
Seit dem medienwirksamen Auftritt von Frau Kaul in nano ist es mir noch ein weniger klarer als vorher, dass mit Absicht eine solche Art von Elektrosensiblen-Forschung gemacht wird, weil es Menschen, die unter Elektrosmog unterhalb der Grenzwerte leiden, nicht geben darf.
Vorschläge einer besseren Richtung in der Elektrosensiblen-Forschung:
Untersuchungen von Elektrosensiblen. Suche nach biologischen Parameter (Stoffwechsel, Hormone, Nervensystem, Immunsystem usw.) Längere Zeit aus dem Elektrosmog entfernen und vorher nachher Vergleiche. Studien mit festgelegter Maximalzeit z.B. von drei Tagen, mit Abbruchmöglichkeit, wenn man die Befeldung merkt, bzw. negativ darauf reagiert. Weiterführen des 50 Hz-Tests von Leitgeb. Weiterführen des Tests mit der transkranialen Magnetstimulation. Auch wenn ein Teil der Mainzer-Studie mit Abklären der Schwermetallbelastung und genetische Disposition weitere Erkenntnisse bringen könnte, hindert der umfangreiche Psychofragebogen daran, Vertrauen in diese Studie und deren Durchführende zu haben. Einbezug beider Parteien und von Betroffenen bei Studien. Die Wissenschaft ist sonst zu aussergewöhnlichen Leistungen fähig, während bei der Elektrosensiblen-Forschung diese Fähigkeiten nicht eingesetzt werden. Wie seht Ihr das, wie kann man die Verantwortlichen zu solchen besseren Studien bewegen? Ohne diese können sie immer damit kommen, dass keine wissenschaftliche Beweise für gesundheitliche Beschwerden unterhalb der Grenzwerte vorhanden seien und wir werden immer mehr flächendeckend zugemüllt, bis wir es mit all unseren Massnahmen wie umziehen und abschirmen nicht mehr schaffen.
Elisabeth Buchs
Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Ganz genau, keinerlei Wirkungen unterhalb der "Grenzwerte".Elisabeth Buchs hat geschrieben:
Seit dem medienwirksamen Auftritt von Frau Kaul in nano ist es mir noch ein weniger klarer als vorher, dass mit Absicht eine solche Art von Elektrosensiblen-Forschung gemacht wird, weil es Menschen, die unter Elektrosmog unterhalb der Grenzwerte leiden, nicht geben darf.
Wieso dann in etlichen PKW Fahrtests Menschen unter Mobilfunkeinfluß messbar so schlecht oder schlechter als Menschen mit 1.0 Promille Alkohl im Blut fahren, bleibt ein Rätsel.
Das hier der Gesetzgeber gefordert ist das Telefonieren in PKW grundsätzlich zu verbieten und wohl auch einige Stunden nach einem Telefonat, die Zeit läßt sich sicher wie beim Alkohol feststellen, wäre logisch oder nicht?
Aber das würde ja der Industrie schaden und generelle Fragen aufwerfen, wird also einfach ignoriert. Weil denen grad sonst nichts zum Problem einfällt. Die Frage ist wie kann man als Betroffener am besten die nächsten 10-15 Jahre rum bekommen? Früher oder später fliegt der Wahnsinn auf, alles nur eine Frage der Zeit? Ich habe schon Häuser gesehen mit Masten drauf, da schien drunter keiner mehr zu wohnen. Zumindest kenne ich niemand der sich die Scheiben von innen mit dunkler Folie abkleben würde?
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Kurt
Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Dass Menschen, die im Auto mit dem Handy telefonieren schlechter fahren liegt nichtunwichtig hat geschrieben:
Wieso dann in etlichen PKW Fahrtests Menschen unter Mobilfunkeinfluß messbar so schlecht oder schlechter als Menschen mit 1.0 Promille Alkohl im Blut fahren, bleibt ein Rätsel.
an den Feldern, sondern daran, dass sie durch das telefonieren selbst
abgelenkt sind. Der Effekt dieser Ablenkung ist auch dann gegeben, wenn
das Fahrzeug über eine Freisprecheinrichtung und über eine Aussenantenne
verfügt. Man kann also die EM-Felder ausschliessen.
Frage: Welche Studie zeigt einen Einfluss, der nennenswert über die
Dauer des Gespräches hinausgeht?
Kurt
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Kurt
Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Hallo Frau Buchs,Elisabeth Buchs hat geschrieben:... Weiterführen des Tests mit der transkranialen Magnetstimulation.
...
Elisabeth Buchs
wie stehen Sie zu Untersuchungen im Kernspintomografen (MR), wie zu
Untersuchungen im Röntgen-Computertomografen (CT)?
Im ersteren treten hohe statische Magnetfelder sowie starke HF-Felder auf,
im zweiteren eine Belastung durch Rö-Strahlen.
fragt
Kurt
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Netzfreischalter
Wie ist dieser Mobilfunkeinfluss zu verstehen. Bestrahlungoder tatsächliches Telefonieren?unwichtig hat geschrieben: Wieso dann in etlichen PKW Fahrtests Menschen unter Mobilfunkeinfluß messbar so schlecht oder schlechter als Menschen mit 1.0 Promille Alkohl im Blut fahren, bleibt ein Rätsel.
Was sich nicht nachweisen lässt, lässt sich nicht verbieten. Alkohol kann man in nem kurzen Test nachweisen und ggf genau nachprüfen lassen, Telefonate (bzw. deren Einfluss) nicht.Das hier der Gesetzgeber gefordert ist das Telefonieren in PKW grundsätzlich zu verbieten und wohl auch einige Stunden nach einem Telefonat, die Zeit läßt sich sicher wie beim Alkohol feststellen, wäre logisch oder nicht?
Warum keine "besseren" Studien durchgeführt werden, ist tatsächlich eine interessante Frage.
Es spielen sicher verschiedene Dinge mit: wenig Interesse, hohe Kosten (bzw. niemand der sie aufbringen will), hohe Komplexität. Was sicher erschwerend hinzu kommt: "je langzeit, desto mehr Störfaktoren". Es ist in diesem Bereich schwierig eine langzeit Studie zu machen, die wissenschaftlich verwertbares Material liefer, da viele Faktoren eine Rolle spielen, die sich schlecht kontrollieren lassen.
Aber es wäre interessant, einfach mal eine sog. "explorative Studie" in dem Bereich zu machen, welche dann Grundlage für weitere, immer besser werdende Studien, sein kann.
Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
http://www.buergerwelle.de/body_newslet ... _2006.htmlKurt hat geschrieben:Dass Menschen, die im Auto mit dem Handy telefonieren schlechter fahren liegt nichtunwichtig hat geschrieben:
Wieso dann in etlichen PKW Fahrtests Menschen unter Mobilfunkeinfluß messbar so schlecht oder schlechter als Menschen mit 1.0 Promille Alkohl im Blut fahren, bleibt ein Rätsel.
an den Feldern, sondern daran, dass sie durch das telefonieren selbst
abgelenkt sind. Der Effekt dieser Ablenkung ist auch dann gegeben, wenn
das Fahrzeug über eine Freisprecheinrichtung und über eine Aussenantenne
verfügt. Man kann also die EM-Felder ausschliessen.
Koautor Frank Drews : "Menschen, die beim Autofahren via Handy telefonieren, sind etwa gleich behindert, als würden sie mit dem erlaubten Alkoholgrenzwert im Blut fahren", sagt er, dieser Wert wurde bei 0,8 Promille angesetzt, womit der hierzulande erlaubte Grenzwert (0,5 Promille) überschritten wäre - Frank Drews : "Wenn die Gesetzgeber wirklich etwas gegen Fahruntüchtigkeit unternehmen wollen, sollten sie überlegen, die Handy-Nutzung beim Fahren zu verbieten", Basis der im Journal der "Human Factors and Ergonomics Society" publizierten Studie war ein Test, dem 40 Teilnehmer je viermal unterzogen wurden : ohne Ablenkung, mit Handy am Ohr, mit Freisprecheinrichtung und einmal mit 0,8 Promille Alkohol im Blut : sie fuhren im Simulator hinter einem "Tempomacher" her, der plötzlich bremste : Fahrer, die telefonierten, waren um eine Spur langsamer unterwegs als Unbeeinträchtigte und bremsten um neun Prozent später, nach dem Bremsen beschleunigten sie um 19 Prozent später, sie waren 5,36-mal so oft in Kollisionsgefahr, der Abstand zum Tempomacher wechselte stark, drei Telefonierer fuhren auf, überrascht waren die Forscher von alkoholisierten Fahrern : "Weder die Unfallraten noch die Reaktionszeiten unterschieden sich signifikant von den Telefonierern" - Studienleiter David Strayer hat nach der Basisuntersuchung 2003 den Pharmakologen und Toxikologen Dennis Crouch beigezogen, David Strayer rechnet jetzt mit dem Vorwurf, "dass wir die Behinderung durch Alkoholisierung trivialisieren", das sei natürlich Unsinn : "Wir meinen nicht, dass Leute fahren sollten, während sie betrunken sind, aber sie sollten nicht telefonieren, während sie fahren" - Telefonieren beim Fahren gehört (auch) in den USA zu den neuen Gefahren im Straßenverkehr, laut der "National Highway Transportation Safety Administration" telefonieren tagsüber acht Prozent aller Fahrer - Laut ÖAMTC machen "Handy-am-Ohr-Telefonierer" um 40 Prozent mehr Fahrfehler als Nichttelefonierer, mit Freisprecheinrichtung sind es um 28 Prozent mehr - Veranstaltung Info-Podium Mobilfunk - Handy-Telefonieren schlimmer als betrunken fahren - "
Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
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Elisabeth Buchs
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Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Hallo KurtKurt hat geschrieben:Hallo Frau Buchs,Elisabeth Buchs hat geschrieben:... Weiterführen des Tests mit der transkranialen Magnetstimulation.
...
Elisabeth Buchs
wie stehen Sie zu Untersuchungen im Kernspintomografen (MR), wie zu
Untersuchungen im Röntgen-Computertomografen (CT)?
Im ersteren treten hohe statische Magnetfelder sowie starke HF-Felder auf,
im zweiteren eine Belastung durch Rö-Strahlen.
fragt
Kurt
Eine Kernspintomographie würde ich nur machen lassen, wenn es sich gar nicht würde vermeiden lassen, denn ich reagiere sehr negativ schon auf viel geringere Magnetfelder und aufgrund meiner unerfreulichen Erfahrung mit einer Magnetfeldmatte. Auch ein CT würde ich nur machen lassen, wenn es gar nicht anders gehen würde, jedoch ein Mü eher als MR. Wenn die transkraniale Magnetstimulation ähnlich belastend wäre, müsste wohl davon Abstand genommen werden, mir ging es vor allem darum, auf die Befunde hinzuweisen, dass bei Elektrosensiblen andere Reaktionen des autonomen Nervensystems gefunden wurden, solche Hinweise sollten weiter untersucht werden.
Zurück zum Thema bessere Elektrosensibilitätstestungen: wenn man z.B. aus Kosten-, Aufwand- und Komplexizitätsgründen und meiner Meinung nach auch aus bewusster Absicht am falschen Ort sucht und deshalb zu falschen, für die Betroffenen so verhängnisvollen Schlüssen kommt, ist jeder Franken/Euro für eine solche Forschung zuviel. Ein Staat hat eine Verantwortung für alle Bürger und deshalb sollte in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Parteien und den Betroffenen versucht werden, eine unabhängige verbesserte suchende Forschung zu den Elektrosensiblen durchzuführen. Ueberhaupt finde ich es ein Unrecht, dass Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Betroffenen aus aller Welt mit ähnlichen Symptomen verbunden mit Hinweisen in Studien auf gesundheitliche Auswirkungen ohne Untersuchungen auf die Psyche geschoben werden, die Menschen, die nicht noch immer mehr verstrahlt werden wollen, missachtet werden und nur auf die Wireless-Befürworter abgestellt wird.
Elisabeth Buchs
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Netzfreischalter
Das ist in meinen Augen ein gar simpler Schluss und leider in keinster Weise ein Beweis. Man müsste einen solchen Test wiederholen und zusätzlich einen der Fahrer bestrahlen und wenn möglich sollte man das Telefonieren mit Handy simulieren, ohne dass dieses strahlt (kleines Kabel ö.ä.?). Auch ein Vergleich mit einem Beifahrer wäre interessant.unwichtig hat geschrieben: Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
Ich dachte ja, dass Kurzzeiteinflüsse keinen Einfluss haben können, bzw. diese nicht feststellbar sind (daher muss man ja Langzeitstudien machen)? Hier soll aber sofort ein Effekt auftreten?
Sie drehen und wenden alles wie es ihnen gerade passt scheint mir. Den Geldrolleneffekt kann man in 1-2 Minuten nachweisen, auch im Speichel gibt es wohl sehr schnell Veränderungen, so in einem deutschen Tatort gezeigt.Netzfreischalter hat geschrieben:Das ist in meinen Augen ein gar simpler Schluss und leider in keinster Weise ein Beweis. Man müsste einen solchen Test wiederholen und zusätzlich einen der Fahrer bestrahlen und wenn möglich sollte man das Telefonieren mit Handy simulieren, ohne dass dieses strahlt (kleines Kabel ö.ä.?). Auch ein Vergleich mit einem Beifahrer wäre interessant.unwichtig hat geschrieben: Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
Ich dachte ja, dass Kurzzeiteinflüsse keinen Einfluss haben können, bzw. diese nicht feststellbar sind (daher muss man ja Langzeitstudien machen)? Hier soll aber sofort ein Effekt auftreten?
Das hat aber nichts damit zu tun wie lange jemand der schon betroffen ist dazu braucht eine Verstrahlung wahrzunehmen. Jeder Mensch ist anders, manchmal kann ich es recht schnell spüren, manchmal dauert es aber einige Zeit. Es hängt von sehr vielen Faktoren ab, Verstrahlung ist auch nicht gleich Verstrahlung. Anscheinend gibt es bestimmte biologische Fenster, WLAN empfinde ich als sehr aggressiv und bekomme meist Blut im Speichel davon...
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Netzfreischalter
Da haben wir ja schon etwas gemeinsam.unwichtig hat geschrieben:Sie drehen und wenden alles wie es ihnen gerade passt scheint mir.
Wie sieht der Nachweis in Speichel eigentlich aus? (Schnelltest möglich?)Den Geldrolleneffekt kann man in 1-2 Minuten nachweisen, auch im Speichel gibt es wohl sehr schnell Veränderungen, so in einem deutschen Tatort gezeigt.
Um das Blut untersuchen zu können, braucht jede Verkehrsstreife ein Mikroskop, wenn ich das richtig verstehe, oder ne Blutprobe "zum Mitnehmen".
Wobei die so konkrete Diskussion müssig ist, da es keine rechtliche Grundlage gibt, mir Speichel zu entnehmen, es sei denn es besteht der Verdacht auf Drogen am Steuer. (Geschweige denn Blutprobe.)
Bevor wir soweit sind, (was zuallererst mal voraussetzt, dass die Strahlung als der hauptsächlich konzentrationsvermindernde Faktor nachgewiesen wird, vom rechtlichen oder gar politischen Trallalla ganz zu schweigen), wird noch viel Zeit verstreichen.
Kann man ausschliessen, dass diese Effekte auf Blut und Speichel nicht durch andere Einflüsse geprägt sind? Sorry, ich kenn mich da echt nicht aus. Sie hätten nicht zufälligerweise einen Link, (oder Zeit mir das kurz und knapp näher zu bringen ^^)?
Humoristisch betrachtet: Statistisch gesehen, haben wohl viele in einen Unfall verwickelte Personen zuvor, innerhalb eines gewissen Zeitraumes, mit einem Handy telefoniert. (Schätze ich mal auf Grund des Verbreitungsgrades). Ob das mehr aussagt, als die Tatsache, dass mindestens ebensoviele Personen, am selben Tag Brot gegessen haben, kann man jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen.
Übrigens: Mich interessiert in dem Zusammenhang nur der messbare Konzentrationsunterschied nach kurzzeitiger Bestrahlung durch ein Handy.
Damit ein entsprechendes Gesetz in Kraft treten könnte, müsste ja die überwiegende Mehrheit von dem Phänomen nachweislich betroffen sein.
Viel Spaß beim Lesen.Netzfreischalter hat geschrieben:Wie sieht der Nachweis in Speichel eigentlich aus? (Schnelltest möglich?)unwichtig hat geschrieben: ..
Den Geldrolleneffekt kann man in 1-2 Minuten nachweisen, auch im Speichel gibt es wohl sehr schnell Veränderungen, so in einem deutschen Tatort gezeigt.
..
Kann man ausschliessen, dass diese Effekte auf Blut und Speichel nicht durch andere Einflüsse geprägt sind? Sorry, ich kenn mich da echt nicht aus. Sie hätten nicht zufälligerweise einen Link, (oder Zeit mir das kurz und knapp näher zu bringen ^^)?
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Kurt
Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Der Beifahrer sieht aber im Gegensatz zum Gesprächspartner amunwichtig hat geschrieben: Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
anderen Ende der Verbindung was auf der Straße vor sich geht.
Er sitzt im gleichen Wagen und nimmt gewissermassen am Geschehen
teil. DAS ist der Grund!
Im Übrigen gibt es (nachgewiesenermassen) auch bei notorisch
schwatzenden oder gar streitenden Beifahrern ein höheres Unfallrisiko.
Kurt
Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Und wie so oft hat sich Kurt alles anscheinend mal wieder ausgedacht, wissenschaftlich ist es genau anders rum:Kurt hat geschrieben:Der Beifahrer sieht aber im Gegensatz zum Gesprächspartner amunwichtig hat geschrieben: Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
anderen Ende der Verbindung was auf der Straße vor sich geht.
Er sitzt im gleichen Wagen und nimmt gewissermassen am Geschehen
teil. DAS ist der Grund!
Im Übrigen gibt es (nachgewiesenermassen) auch bei notorisch
schwatzenden oder gar streitenden Beifahrern ein höheres Unfallrisiko.
Kurt
"Eine Analyse der Unfallstatistik zeigt auf, dass ganz generell das Unfallrisiko mit Beifahrern geringer ist als bei Alleinfahrten (bei Alleinfahrten ist das Risiko 1.3 fach höher)." (Quelle: DVR - Deutscher Verkehrssicherheitsrat; GB - Die gewerblichen Berufsgenossenschaften)
Also von den erwähnten Ausnahmen, sehr junge Fahrer, über alles gerechnet ein deutlich geringeres Unfallrisiko mit Beifahrer im PKW.
Bleibt also die Strahlung übrig, was durch die Tests im Fahrsimulator eindrucksvoll bestätigt wird. Handys im Auto gehören verboten. Selbst ohne Gespräche entstehen massivste Verstrahlungen, durch die Bewegung finden ständig ein Wechsel der Funkzelle statt, die zum erneuten anmelden des Geräts und daraus resultierendem Senden mit voller Leistung eines GSM Handys führen.
Da die Strahlung nur zu den Fenstern raus kann und das gerade bei neueren Fahrzeugen, mit metallisch bedampften und oft beheizten Frontscheiben immer schlechter, verwandeln die Reflektionen im Fahrzeug den Innenraum schnell in ein Inferno.
Geben Sie sich mal mehr Mühe, ihre halbgaren Theorien halten einer Überprüfung meist keine 5 Sekunden stand und es ist ermüdend dies ständig tun zu müssen...
Ein Verbot von Handys in PKW wäre also nur logisch, wird aber nicht kommen, das Recht der Industrie auf grenzenlosen Profit zählt deutlich höher als die zusätzlichen Verletzten und Verkehrstoten, die ohne Handy leicht hätten vermieden werden können. Das müssen die Verletzten, Toten und ihre Hinterbliebenen doch einsehen, das Recht auf drahtlose Kommunikation an jedem Ort und zu jeder Zeit ist nun mal viel wichtiger als das Leben und die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer, oder?
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Netzfreischalter
Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Ich verstehe nicht ganz, wie Sie zu diesem Schluss kommen? Ich sehe dafür keinerlei Grundlage.unwichtig hat geschrieben:Bleibt also die Strahlung übrig, was durch die Tests im Fahrsimulator eindrucksvoll bestätigt wird.
Im Fahrsimulator wurde nie die Strahlung alleine getestet, sondern immer mit Gespräch. Also kann über die Strahlung alleine keine Aussage gemacht werden.
Der von Ihnen verlinkte Artikel sagt z.B. auch:
(Was den Effekt der Strahlung nicht ausschliesst, da er nicht berücksichtigt wurde.)Sowohl die Bedienung des Telefons wie das Gespräch selbst führen zu schlechterem Fahren. Die negativen Effekte treten deshalb auch bei Freisprecheinrichtungen auf.
Dass man das Mitführen eines Mobiltelefones nicht verbieten kann, wissen Sie so gut wie ich.
Danke übrigens noch für den Link zu Google, darauf wäre ich bestimmt nicht gekommen.
Hab da etwas Interessantes entdeckt: "Der Körper kann sich jedoch an die elektromagnetischen Strahlen gewöhnen. Dann findet keine Neuordnung in den Körperflüssigkeiten mehr statt. Inwiefern sich die Umordnung auf die Gesundheit auswirkt, kann bislang noch nicht gesagt werden."
Leider auf einer Blog-Seite ohne Quelle, was es mir verunmöglicht daraus etwas zu schliessen.
Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!
Nein? Halten wir mal fest:Netzfreischalter hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz, wie Sie zu diesem Schluss kommen? Ich sehe dafür keinerlei Grundlage.unwichtig hat geschrieben:Bleibt also die Strahlung übrig, was durch die Tests im Fahrsimulator eindrucksvoll bestätigt wird.
Im Fahrsimulator wurde nie die Strahlung alleine getestet, sondern immer mit Gespräch. Also kann über die Strahlung alleine keine Aussage gemacht werden.
- Mit Beifahrer deutlich geringeres Unfallrisiko
- Mit Handy deutlich höheres Unfallrisiko
Also können es die Gespräche nicht sein, ergo bleibt nur die Strahlung.
Der sog. Skineffekt tritt bei gepulster Strahlung nicht auf, durch eben diese Pulsung. Das ist schon einige Male hier im Forum diskutiert worden, benutzen Sie die Suche anstatt jetzt wieder Fragen zu stellen. Schade, dass man keine Schreiber hier im Forum ausblenden kann. Sie wären einer der Ersten auf die ich gut verzichten könnte.Netzfreischalter hat geschrieben: ...
Danke übrigens noch für den Link zu Google, darauf wäre ich bestimmt nicht gekommen.
Hab da etwas Interessantes entdeckt: "Der Körper kann sich jedoch an die elektromagnetischen Strahlen gewöhnen. Dann findet keine Neuordnung in den Körperflüssigkeiten mehr statt. Inwiefern sich die Umordnung auf die Gesundheit auswirkt, kann bislang noch nicht gesagt werden."
Leider auf einer Blog-Seite ohne Quelle, was es mir verunmöglicht daraus etwas zu schliessen.