Elektrosensible bald arbeitsunfähig?

sibylle gabriel

Elektrosensible bald arbeitsunfähig?

Beitrag von sibylle gabriel » 31. August 2005 14:02

Ich musste heute in der Schule telefonieren und wir haben ganz neue Telefonapparate, die alten waren Kabeltelefone, schon nach 15 Sekunden hatte ich das Gefühl, mein Kopf zerbreche!
Nun ist es vier Stunden danach und ich bin immer noch in einem ganz unangenehmen Zustand. Ich habe Schmerzen in meinem Kiefer und mein Ohr ist wie eingeschlafen. Ich hatte auch Mühe mit dem Sprechen (angenehm in meinem Beruf!). Es kann doch nicht möglich sein, dass in einem demokratischen Land niemand zu finden ist, der uns hilft. Ich jedenfalls werde nun noch heftiger vorgehen, denn lange halte ich diesen Zustand nicht mehr aus. Und wenn man bedenkt, dass Elektrosensible am besten dran sind, da sie sich rechtzeitig schützen - da sie ja merken, was in ihnen vorgeht - kann man sich um unsere Zukunft echte Sorgen machen.

Sibylle

Rolf Eberhard

Re: Elektrosensible bald arbeitsunfähig?

Beitrag von Rolf Eberhard » 1. September 2005 14:04

Sehr geehrte Frau Gabriel

Ich bin froh dass Sie realisieren was um Sie herum vorgeht.!Der grosse Teil der Schweizerbevölkerung hat null Ahnung über die Auswirkung der Mobilfunkstrahlung.!!

Sie checken erst wann sie selbst vor Tatsachen gestellt werden.!
( im gleichen Quartier neu aufgestellte MF. Antennen ) Dann ist es meist zu spät ! Ja wir haben es weit gebracht mit unserer Technik.


Mit freundlichen Grüssen

R. Eberhard 01.09.2005

Chris

Re: Elektrosensible bald arbeitsunfähig?

Beitrag von Chris » 1. September 2005 14:12

Die Sache liegt so: Der Grossteil der Schweizer Bevölkerung weiss deshalb nichts weil es gar niemand wissen WILL. Das geht soweit, dass sich die Leute nicht einmal informieren wollen, dh. kein Interesse zeigen. Denn wüssten sie es, müssten sie handeln und handeln wollen sie nicht.

Sagen Sie einmal einem Raucher, dass er vom Rauchen Lungenkrebs bekommen kann. Er wird es gar nicht wissen wollen, denn sonst müsste er konsequenterweise auf die Zigaretten verzichten - und genau das will er eben nicht.

Chris

Margrit

Re: Elektrosensible bald arbeitsunfähig?

Beitrag von Margrit » 1. September 2005 23:53

Ich kann das nur bestätigen, dass die Schmerzen unerträglich sind und lange anhalten, wurde man einmal geimpft.
Ich telefoniere mit einem Kabeltelefon, wenn am anderen Ende jedoch jemand ist mit einem Dect oder Natel, bekomme ich die selben, fast unaufhörlichen Schmerzen.
Warum nur frage ich mich?
Ist es das Metall am Hörer das die Schmerzen verursacht?
Es sollte für uns Elektrosensible eine Welt entstehen wie vor 100 Jahren, ohne jegliche Strahlen - Techniken. Nicht, dass man immer mehr flüchten muss, aber bald nicht mehr weiss, Wohin?

sibylle gabriel

Re: Elektrosensible bald arbeitsunfähig?

Beitrag von sibylle gabriel » 3. September 2005 13:29

Ich denke, man sollte sich zusammen tun und gemeinsam regional Grundstücke kaufen und dann kleinen Dörfer aufbauen, in denen Elektrosensible ein einigermassen normales Leben führen könnten. In Zukunft werden viele junge Menschen in unserem Zustand sein.

Wenn ich mir vorstelle, dass wir bald per Satellit mit Mobilfunk telefonieren können sollten, wird mir ganz schlecht. Wohin solen wir dann fliehen, auf den Mond oder auf den Meerboden, dort wären wir geschützt.

Ich habe auf dem Mark von jemandem gehört, dass es neue Dect Telefone gäbe, die viel gefährlicher sind, als die alten. Es ist unglaublich, dass die sheute noch erlaubt ist!

Sibylle

karl

Re: Elektrosensible bald arbeitsunfähig?

Beitrag von karl » 6. September 2005 23:45

Liebe Magrit,

an anderer Stelle fragte ich Sie:
"Sie schreiben, dass Sie ihr DECT liquidiert haben und
merken, wenn Sie von jemanden mit einem DECT angerufen werden.
Wie darf ich mir das vorstellen? Sie haben kein DECT mehr, hören das
schnurgebundene Telefon läuten, nehmen den Anruf an und merken, dass
am *anderen* Ende der Leitung jemand mit einem DECT telefoniert? Habe
ich das so mit meinen Worten richtig wiedergegeben oder liegt ein
Missverständnis meinerseits vor?"

Nun liefern Sie in Ihrem neuen Beitrag die Antwort, nämlich dass Sie bei Benutzung eines schnurgebunden Telefons merken, dass am anderen Ende ein Funktelefon verwendet wird.

Diese Emfindung kann unmöglich durch elektromagnetischen Felder der Funktelefone Ihrer Gesprächspartner verursacht werden, ausser Ihre Telefonpartner stünden direkt neben Ihnen, wovon ich aber nicht ausgehe.

Die Ursachen müssen, wie Sie schon vermuten, anderswo liegen.

Wenn Sie die Befürchtung haben, EM-Felder sind dafür verantwortlich hilft nur: Messen, messen, messen. Leider kann ich Ihnen keinen anderen Rat geben -- ich kann Ihnen nur nochmals sagen, dass sich über Telefonverbindungen keine EM-Felder der Gesprächspartner ausbreiten.
Klarerweise wirkt der ans Ohr gehaltene Hörer samt Kabel wie eine Antenne und wird an Ihrem Kopf daher die Feldstärke erhöhen, die von anderen Quellen in Ihrer Umgebung stammen. Insofern ist der Vorschlag der Benutzung einer Freisprechanlage auf jeden Fall ein Schritt, diese Belastung zu Verkleinern. Ob es allerdings hilft...

ich hoffe trotzdem ein wenig zur Klärung beigetragen zu haben -- und sei es nur durch den Ausschluss bestimmter DInge, die es *nicht* sein können.

karl

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