Vernehmlassung

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Re: Verschwörungs-Praxis ist keine Theorie

von Elisabeth Buchs » 31. März 2006 13:28

Hallo Open Mind

Dieses Thema und der letzte Therad hat mich beschäftigt und ich habe mich bis jetzt nicht dazu geäussert. Jedenfalls ist es ein Alarmzeichen, dass sich zunehmend mehr Menschen bedroht, beängstigt und unwohl fühlen. Ich habe noch einige private Gespräche dazu geführt, vor allem ob es sich um vorsätzliche Dezimierung handelt oder um in Kauf genommene, was ja für die Betroffenen praktisch auf das Gleiche herauskommt, vom Gefühl und auch von der Rechtssprechung her jedoch nicht. Es ist überhaupt nicht erstaunlich, dass man bei der ständigen Aufrüsterei, obwohl kaum jemand diese Anwendungen vermissen würde und diese mit Riesenwerbeaufwand angeboten werden müssen und dass kein Flecken unverstrahlte Erde mehr gelassen werden soll, auf solche Gedanken einer Vorsätzlichkeit kommt. Niemand kann das mit einer allfälligen vorsätzlichen Schädigung sicher wissen, ausser die allfälligen Schädiger. Es taucht auch die Frage auf, wer sind diese Schädiger (Illuminati?) und wie verhindern sie, dass es sie nicht selber trifft. Beim Gedanken von in Kauf genommener Schädigung kann eher eine Stimmung aufkommen, dass wir uns dagegen wehren werden. Während die vorsätzliche Schädigung ein Gefühl der Hilflosigkeit bewirkt, nicht konkrete Unbekannte, die uns nach dem Leben trachten, so ähnlich wie wenn man wüsste, dass einem in einem dunklen Wald ein Verbrecher auflauert. Ich lasse die verschiedenen Meinungen so stehen, beobachte und informiere mich und werde mich weiterhin für eine gesunde Umwelt, gegen Elektrosmog und allgemeine Umweltschädigung einsetzen und hoffe, dass wir einen Ausweg finden, um es zu schaffen und davonzukommen. Ein Vertreter von "falls uns diese Technologien schaden, reparieren wir gerne" ist übrigens die Pharma-Industrie, die wie kürzlich bei 10 vor 10 erwähnt ständig steigende Gewinne erwirtschaftet und wo es interessant wäre, allfällige Verflechtungen zwischen Telco-Industrie und Pharma-Industrie zu kennen. Und auch unsere Regierungsmitglieder mit den dazugehörenden Verwaltungsratsmandaten und Aktien.

Es wäre einmal interessant, was diejenigen zu diesem Thema meinen, die sich über seltsame Postings geäussert haben, aber selber nicht Stellung bezogen haben.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Verschwörungs-Praxis ist keine Theorie

von Randi » 31. März 2006 11:44

Dazu fällt mir ein Detail ein, das mit dem Thema Mobilfunk nur insofern zu tun hat, als es Ihre Denkansätze bestätigt. Man muss ja das Problem in grösserem Zusammenhang sehen und da haben Sie völlig Recht.

Da hat doch vor längerer Zeit einer Nylonstrümpfe erfunden, bei denen es keine Laufmaschen mehr gibt. Ein anderer hat dieses Patent aufgekauft und in eine Schublade versenkt. Denn wer hätte denn noch Nylonstrümpfe kaufen sollen, wenn diese ja nie kaputt gingen? So oder ähnlich läuft es auch anderswo.

Randi

Verschwörungs-Praxis ist keine Theorie

von open mind » 31. März 2006 09:48

Die Feststellungen zum Thema vorsätzl. Dezimierung der Menschen sind leider, leider weit mehr als nur Theorie.

Sie sind brutale Praxis, verpackt mit verführerischer Werbung. Den Menschen heute wird unablässig die oberste Maxime eingebläut: 'Ich konsumiere, also bin ich'.

Diese globalisierte Praxis entspringt rücksichtslosen Business-Modellen, die völlig neue Bedürfnisse und somit Märkte geradezu 'engineeren'.

(z. B.: Da bereits mit der Rendite eines Angriffs auf Iran und dessen Domino-Effekte gerechnet wird, wird der Angriff unabhängig jeglicher anderer Einflüsse auch stattfinden).

Die 'todsichere' Systematik all dieser Business-Modelle lautet ganz einfach: 'Falls die neue Technologie schadet, so reparieren wir noch so gerne...' - Es muss sogar zerstört werden, will man gewinnbringend aufbauen/helfen/oder was auch immer.

Alle aktuell beobachtbaren Vorgänge zur Beeinträchtigung des Lebens laufen fein abgestimmt wie ein präzises Uhrwerk. Angetrieben von blindem Rendite-Jagen.

Wie hohl muss der Lebenssinn dieser Getriebenen und zugleich Antreiber sein, dass sie nicht mehr merken, was sie (irreversibel?) anrichten.

open mind

Vernehmlassung

von Elisabeth Buchs » 30. März 2006 17:30

Ich beziehe mich auf meinen Beitrag "Konsultation betreffend die Grundversorgung im Fernmeldebereich" vom 1.3.2006 (read.php?f=1&i=7859&t=7859)

Der Vernehmlassungstext ist nun vorhanden auf www.admin.ch/ch/d/gg/pc/pendent.html#UVEK und angegebene Links

Wichtiges daraus:

Etwa 98 % aller Haushalte können einen ADSL-Anschluss beziehen. Bei den restlichen Haushalten ist entweder die notwendige Ausrüstung in den Ortszentralen nicht vorhanden oder der Anschluss für den Einsatz der xDSL-Technologie auf Grund nicht kompatibler Netzelemente oder einer zu grossen Distanz zwischen Haushalt und Ortszentrale untauglich.

Swisscom schätzt für ein flächendeckendes ADSL-Standardangebot ein erforderliches Investitionsvolumen in Höhe eines hohen dreistelligen Millionenbetrages. Das notwendige Investitionsvolumen hängt jedoch massgeblich von der Ausgestaltung der Verpflichtung, insbesondere der Uebertragungskapazität des Breitbandanschlusses ab. Werden anstelle der heute üblichen 600 kbit/s lediglich maximal 200 kbit/s festgelegt, kann auf die bereits vorhandenen GSM/EDGE- oder UMTS-Netze zurückgegriffen werden. Auch mittels BWA (WiMAX) könnte eine Breitband-Versorgung wahrscheinlich kostengünstiger erstellt werden. Bei dieser Lösung entspräche das Investitionsvolumen einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Weitere Einsparungen liessen sich durch die Abwicklung der Sprachtelefonie über IP erzielen.

Die geplante Einführung der Entbündelung und das Aufkommen neuer Technologien wie BWA könnten die Wettbewerbssituation verbessern.

Zu den öffentlichen Sprechstellen ist zu lesen: Der Lebenszyklus des Dienstes ist somit nicht mit dem Lebenszyklus der heute verwendeten Technologie (Festnetzanschluss, Leitungsvermittlung) verknüpft. (Deutet auf Aufhebung des Festnetzes und der Leitungsvermittlung hin)

Am besten gefällt mir der Satz zu Grundversorgung und Mobiltelefonieren: Jedoch stellt das mobile Telefonieren für viele eher eine Bequemlichkeit dar, auf die man mit entsprechenden Vorkehrungen verzichten könnte.

Kommentar: Kosten sparen auf Kosten der Gesundheit wollen wir bei Gigaherz nicht hinnehmen. Wenn entlegene Gebiete wegen Breitbandanschlüssen per Funk versorgt werden sollen, werden auch dort immer mehr EDGE, UMTS, HSPDA und WiMAX-Antennen aufgestellt. Ausserdem kann mit dieser Breitbandversorgungspflicht gleich ein Markt für BWA (WiMAX) geschaffen werden. Diese entlegenen Gebiete könnten jedoch Elektrosensiblen eine letzte Zuflucht geben. Meine elektrosensible Kollegin sagt: wenn sie uns nur wenigstens ein Plätzchen freihalten würden von diesen Antennen.

Wem die manchmal hier in diesem Forum geäusserten Theorien zur vorsätzlichen Dezimierung von Menschen seltsam vorkommen, sollte sich die Situation der Elektrosensiblen vergegenwärtigen: oft mehrmalige Umzüge z.T. mit Verkauf eigener Liegenschaften, Sanierungen, Abschirmungen, Uebernachten in Kellerräumen, Leben mit gesundheitlichen Beschwerden, Bedrohung durch immer noch mehr Elektrosmog, Verhöhnung als Hypochonder. Solches ist bereits unglaublich genug. Jedenfalls wird eine Schädigung von Menschen in Kauf genommen.

Elisabeth Buchs

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