von sunset » 10. April 2006 13:16
Sunset wurde kürzlich gefragt, weshalb es bisher kein einheitliches Bild des elektromagnetisch induzierten Stresssyndroms (EMISS) gibt. Der Grund ist, dass das Syndrom, vergleichbar mit Migräne, unterschiedliche Ausprägungen aufweist. Denn von EMISS sind vornehmlich Patienten mit labiler oder vorgeschädigter Steuerung und Regelung des vegetativen und endokrinen Systems betroffen. Diese Labilität macht die Symptomatik zusätzlich variabel, denn die Strahlung trifft bei ein und demselben Patienten immer wieder auf einen anderen Gleichgewichtszustand. Dieser ursprüngliche Gleichgewichtszustand wird als Folge der Strahlung während einer variablen Zeit gestört. Dabei ist die Störung nicht gleichförmig, sondern verläuft in Phasen, entsprechend den sequentiellen Reaktionen von vegetativem Nervensystem und von Hormondrüsen.
Die meisten Einzelsymptome von Betroffenen müssen heute noch als subjektiv bezeichnet werden, da die Messung objektiver Veränderungen nach elektromagnetischer Bestrahlung, beispielsweise die Veränderung der Hirndurchblutung oder der Hirnströme die Infrastruktur und die Ausbildung der meisten Hausärzte überfordert. Es wird dann meist eine nicht näher bestimmbare Psychosomatik angenommen. Am einfachsten machen es sich diejenigen Ärzte, welche den Patienten krankhafte Einbildung, bis hin zum Wahn, unterstellen. Sie werden darin durch bestimmte Anleitungen in Broschüren, welche die Mobilfunkbranche gratis verteilt, unterstützt.
Hingegen wurden und werden durch die Mobilfunkbranche zahlreiche Studien zu Reaktionen von gesunden und jungen, mithin unempfindlichen, Probanden auf Bestrahlung gesponsert, um im ungenügend versicherten Haftpflichtfall darlegen zu können, dass die Reaktionen, wenn sie nicht mehr geleugnet werden können, dennoch keinen Krankheitswert besitzen.
Reaktionen von hoch- oder überempfindlichen Personen, bzw. von Personen mit labilem vegetativem und endokrinem System, konnten bisher nicht sehr systematisch untersucht werden. Denn niemand war interessiert, hierfür Mittel bereit zu stellen. Da entsprechende Untersuchungen für einen anerkannten Grad an Wissenschaftlichkeit eine teure Infrastruktur erfordern, nämlich in jedem Fall mindestens ein Speziallabor, das gegen elektromagnetische Strahlung isoliert ist, werden die Studien und Aufzeichnungen von medizinischen und wissenschaftlichen Einzelkämpfern in den wissenschaftlichen Journalen nie veröffentlicht, und gelangen der Öffentlichkeit nicht zur Kenntnis.
sunset.
Fortsetzung folgt.
Sunset wurde kürzlich gefragt, weshalb es bisher kein einheitliches Bild des elektromagnetisch induzierten Stresssyndroms (EMISS) gibt. Der Grund ist, dass das Syndrom, vergleichbar mit Migräne, unterschiedliche Ausprägungen aufweist. Denn von EMISS sind vornehmlich Patienten mit labiler oder vorgeschädigter Steuerung und Regelung des vegetativen und endokrinen Systems betroffen. Diese Labilität macht die Symptomatik zusätzlich variabel, denn die Strahlung trifft bei ein und demselben Patienten immer wieder auf einen anderen Gleichgewichtszustand. Dieser ursprüngliche Gleichgewichtszustand wird als Folge der Strahlung während einer variablen Zeit gestört. Dabei ist die Störung nicht gleichförmig, sondern verläuft in Phasen, entsprechend den sequentiellen Reaktionen von vegetativem Nervensystem und von Hormondrüsen.
Die meisten Einzelsymptome von Betroffenen müssen heute noch als subjektiv bezeichnet werden, da die Messung objektiver Veränderungen nach elektromagnetischer Bestrahlung, beispielsweise die Veränderung der Hirndurchblutung oder der Hirnströme die Infrastruktur und die Ausbildung der meisten Hausärzte überfordert. Es wird dann meist eine nicht näher bestimmbare Psychosomatik angenommen. Am einfachsten machen es sich diejenigen Ärzte, welche den Patienten krankhafte Einbildung, bis hin zum Wahn, unterstellen. Sie werden darin durch bestimmte Anleitungen in Broschüren, welche die Mobilfunkbranche gratis verteilt, unterstützt.
Hingegen wurden und werden durch die Mobilfunkbranche zahlreiche Studien zu Reaktionen von gesunden und jungen, mithin unempfindlichen, Probanden auf Bestrahlung gesponsert, um im ungenügend versicherten Haftpflichtfall darlegen zu können, dass die Reaktionen, wenn sie nicht mehr geleugnet werden können, dennoch keinen Krankheitswert besitzen.
Reaktionen von hoch- oder überempfindlichen Personen, bzw. von Personen mit labilem vegetativem und endokrinem System, konnten bisher nicht sehr systematisch untersucht werden. Denn niemand war interessiert, hierfür Mittel bereit zu stellen. Da entsprechende Untersuchungen für einen anerkannten Grad an Wissenschaftlichkeit eine teure Infrastruktur erfordern, nämlich in jedem Fall mindestens ein Speziallabor, das gegen elektromagnetische Strahlung isoliert ist, werden die Studien und Aufzeichnungen von medizinischen und wissenschaftlichen Einzelkämpfern in den wissenschaftlichen Journalen nie veröffentlicht, und gelangen der Öffentlichkeit nicht zur Kenntnis.
sunset.
Fortsetzung folgt.