Forschung - wohin?

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Re: Forschung - wohin?

von Elisabeth Buchs » 14. April 2006 16:23

Bei http://www.hese-project.org/de/wissensc ... hp?lang=de habe ich einen zu diesem Thread passenden Text gefunden:

"Missbrauch der Wissenschaft
Die Wissenschaft ist der wohl wichtigste Faktor unserer heutigen Zivilisation im Denken der politisch informierten Gesellschaft. Alles was wir tun, ist von den Ergebnissen wissenschaftlicher Einzelergebnisse legitimiert.
Wir müssen aber Abschied nehmen von dem Mythos, dass die bisherige Wissenschaft eine Ansammlung unerschütterlicher Fakten ist.

Die Aussage des englischen Philosophen Francis Bacon von 1597: "Wissen bedeutet Macht" hat sich verselbständigt und diese Macht kauft man sich ein. Das gilt in jedem Bereich der Wirtschaft und der Politik. Der Informationsfluss in die Öffentlichkeit hinein wird dabei genau kontrolliert und dosiert. Nur die Information, die der ureigensten Interessenlage nutzt, wird freigegeben.

Um die Wahrheit geht es dabei nicht mehr.

Untersuchungen zeigen, "Wissenschaftsfälschungen sind an der Tagesordnung." Wer es schlau anstellt, verwischt als Forscher die Grenzlinie zwischen Irrtum und bewusstem Betrug. Gerichtlich kann er nicht belangt werden, denn es gibt ein Grundrecht auf Forschungsfreiheit.

Vor wenigen Jahren wurde das Problem noch unter dem Begriff der käuflichen Wissenschaft gehandelt. Mittlerweile ist man deutlicher geworden und spricht von Wissenschaftskriminalität.

Was einige Wissenschaftler tun, ist Teil eines Geschäfts: Viele forschende Universitätsinstitute können ohne den ständigen Geldstrom (Drittmittel) aus Industrie und Wirtschaft nicht mehr existieren. Mehr denn je nutzen Firmen Studien als Marketinginstrumente.

Es gibt Beispiele dafür, dass die mit Millionen finanzierte Forschung unserer Tage zur Beute mittelmäßiger und betrügerischer Wissenschaftler wurde und wird.

Manche Unternehmen suchen sich gezielt Wissenschaftler, die bereits entsprechend ihrer Interessenlage brauchbare Studien veröffentlicht haben.

Es hat sich deshalb bewährt, kritisch zu hinterfragen: "Wer ist Auftraggeber und wer hat diese Studie bezahlt?"

Auf diesen Seiten stellen wir alle uns zugänglichen Informationen zu diesem Thema ein. Falls Sie Informationen, Anregungen, Fragen oder Kritik haben,wenden Sie sich bitte per email info@hese-project.org an uns. Wir sind für jegliche Mitarbeit dankbar."

Re: Forschung - wohin?

von sunset » 11. April 2006 12:46

@ Elisabeth Buchs

Das Problem mit der Abgrenzung bzw. Definition des elektromagnetisch induzierten Stresssyndroms EMISS ist, dass in beinahe ausnahmslos allen bisherigen Studien nur die Reaktionen von gesunden Probanden auf die Strahlung erforscht werden, und kaum je die vegetativen und endokrinen Abläufe bei den Betroffenen in der Folge von konkreter Bestrahlung.

Die Untersuchung von Patienten, die von EMISS betroffen sind, wirft ethische Fragen auf. Zunächst einmal ist nicht möglich, objektivierte Symptome aufzuzeichnen, ohne dass der Proband vorsätzlich elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt wird, um eben seine Reaktionen zu beobachten und zu messen. Dann ist ein von EMISS betroffener Proband vor allem auch ein Patient, und wenn ein Kranker dem Krankheitsauslöser ausgesetzt wird, dann müssen die Vorteile, dass heisst der Erkenntnisgewinn für die Behandlung des Betroffenen selbst und für die Wissenschaft, klar überwiegen. Zum Thema, dass Ethik auch zum Vorwand genommen werden kann, ein Syndrom nicht oder nur unzulänglich zu untersuchen, wird sich sunset bei anderer Gelegenheit äussern.

Wer einmal ein stabiles vegetatives und endokrines System hat, der muss es nicht sein Leben lang so behalten. Es gibt zahlreiche Menschen, welche erst im Laufe des Lebens am EMISS zu leiden beginnen, und bei denen sich erst ab dann das vegetative und endokrine System nach elektromagnetischer Strahlung nicht mehr von selbst und sofort stabilisiert.

Sunset.

Fortsetzung folgt.

Re: Forschung - wohin?

von gesuana » 10. April 2006 21:44

"... um solche Menschen sei es nicht schade ..."
Vertreter solcher Ausserungen , haben keine Ahnung davon , dass viele Pioniere , grosse Denker und Erfinder Menschen mit "labilem endokrinen Nervensystem "waren. Man könnte sogar sagen, dass grosse Dinge nur durch die "Offenheit" gewisser herausragender Gestalten entstanden sind , Menschen mit einer starken Durchlässigkeit nämlich, für geistige Eingebungen. Sie sind es auf einer gewissen Ebene , die die Welt sich entwickeln liessen , auf sie zu verzichten wäre also spiritueller Selbstmord der Welt. - Ist das das Ziel??? - Durchlässiger als der Durchschnitt zu sein ist (oder war?) ein Geschenk , keine Behinderung , und zwar nicht nur für den einzelnen persönlich , sondern für die Allgemeinheit , die Gesellschaft! - Was für Dummschwätzer , die das Leben auf den Sieg der physisch und seelisch "Unempfindlichen" ausrichten wollen.
Aber sie werden naturgesetzlich auch nicht Recht bekommen , sondern verlieren. So oder so.
gesuana

Re: Forschung - wohin?

von Elisabeth Buchs » 10. April 2006 14:52

Die dritte Schwarzenburg-Studie zeigt die grossen Unterschiede im Melatonin-Wert bei den bestrahlten Menschen ab 1 V/m und nach Abschaltung des Senders. Deshalb sollte man vorsichtig sein, dass es "nur" Menschen mit labilem vegetativem und endokrinem System trifft. Vermutlich gibt es sogar menschenverachtende Wireless-Freaks, die dann sagen, um solche Menschen sei es nicht schade, im Sinn von unwertem Leben, hatten wir schon mal. Vor allem bei höheren Werten kann es dann die Elektroresistenteren auch erwischen. Oder diese Resistenteren merken lange Zeit nichts und dann erwischt es sie gleich heftig. Ausserdem ist wohl der Zeitfaktor rel. entscheidend, ob die Strahlung akkumuliert oder ob sie langsam aber sicher das Regulationssystem kaputt macht.

In diesem Sinn habe ich auch gewisse Zweifel an der Mainzer-Studie. Ich habe den Eindruck, dass neuere Studien zunehmend unter dem besser ausgebauten Einfluss der Mobilfunkindustrie stehen, gelernt z.B. bei der Pharmaindustrie.

Elisabeth Buchs

Forschung - wohin?

von sunset » 10. April 2006 13:16

Sunset wurde kürzlich gefragt, weshalb es bisher kein einheitliches Bild des elektromagnetisch induzierten Stresssyndroms (EMISS) gibt. Der Grund ist, dass das Syndrom, vergleichbar mit Migräne, unterschiedliche Ausprägungen aufweist. Denn von EMISS sind vornehmlich Patienten mit labiler oder vorgeschädigter Steuerung und Regelung des vegetativen und endokrinen Systems betroffen. Diese Labilität macht die Symptomatik zusätzlich variabel, denn die Strahlung trifft bei ein und demselben Patienten immer wieder auf einen anderen Gleichgewichtszustand. Dieser ursprüngliche Gleichgewichtszustand wird als Folge der Strahlung während einer variablen Zeit gestört. Dabei ist die Störung nicht gleichförmig, sondern verläuft in Phasen, entsprechend den sequentiellen Reaktionen von vegetativem Nervensystem und von Hormondrüsen.

Die meisten Einzelsymptome von Betroffenen müssen heute noch als subjektiv bezeichnet werden, da die Messung objektiver Veränderungen nach elektromagnetischer Bestrahlung, beispielsweise die Veränderung der Hirndurchblutung oder der Hirnströme die Infrastruktur und die Ausbildung der meisten Hausärzte überfordert. Es wird dann meist eine nicht näher bestimmbare Psychosomatik angenommen. Am einfachsten machen es sich diejenigen Ärzte, welche den Patienten krankhafte Einbildung, bis hin zum Wahn, unterstellen. Sie werden darin durch bestimmte Anleitungen in Broschüren, welche die Mobilfunkbranche gratis verteilt, unterstützt.

Hingegen wurden und werden durch die Mobilfunkbranche zahlreiche Studien zu Reaktionen von gesunden und jungen, mithin unempfindlichen, Probanden auf Bestrahlung gesponsert, um im ungenügend versicherten Haftpflichtfall darlegen zu können, dass die Reaktionen, wenn sie nicht mehr geleugnet werden können, dennoch keinen Krankheitswert besitzen.

Reaktionen von hoch- oder überempfindlichen Personen, bzw. von Personen mit labilem vegetativem und endokrinem System, konnten bisher nicht sehr systematisch untersucht werden. Denn niemand war interessiert, hierfür Mittel bereit zu stellen. Da entsprechende Untersuchungen für einen anerkannten Grad an Wissenschaftlichkeit eine teure Infrastruktur erfordern, nämlich in jedem Fall mindestens ein Speziallabor, das gegen elektromagnetische Strahlung isoliert ist, werden die Studien und Aufzeichnungen von medizinischen und wissenschaftlichen Einzelkämpfern in den wissenschaftlichen Journalen nie veröffentlicht, und gelangen der Öffentlichkeit nicht zur Kenntnis.

sunset.

Fortsetzung folgt.

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