FDP fordert Moratorium für Antennen/Rothrist: Genug ist genu

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FDP fordert Moratorium für Antennen/Rothrist: Genug ist genu

von The Future's black » 21. April 2006 20:32

© St. Galler Tagblatt; 21.04.2006; Seite 48

TG-Amriswil

05-TG Thurgau

FDP fordert Moratorium für Antennen

Geht es nach der FDP-Ortspartei, so sollen in Amriswil keine weiteren Mobilfunk-Antennen bewilligt werden. Ausserdem wird eine Erweiterung der Kompetenzen der Kommissionen und somit eine Entlastung des Stadtrats gefordert.

An zwei Standorten in Amriswil (Poststrasse 43 und Weinfelderstrasse 44) möchte die Sunrise Mobilfunk-Antennen errichten, respektive bestehende Anlagen erweitern. Nicht zuletzt geht es dabei um den Ausbau zu UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). «Es ist fraglich, ob das noch unter Grundversorgung fällt», sagt FDP-Präsident Stephan Muntwyler und fordert im Namen seiner Partei ein Moratorium für Mobilfunk-Antennen. Vielen hundert Leuten in Amriswil käme dies gelegen, wehren sie sich doch teils vehement gegen die Baugesuche der Sunrise. Allein gegen das letzte auf dem Hochhaus an der Poststrasse 43 gingen 750 Einsprachen ein. Wie Stadtammann Peter Kummer verspricht, kläre man ab, ob allenfalls eine Sperrfrist möglich wäre.

Im Weiteren hat der FDP-Vorstand den Wunsch nach Entlastung des Stadtrats geäussert. Im Geschäftsjahr 2005 trafen sich die Rats-Mitglieder zu 35 Sitzungen (drei mehr als im Vorjahr) und behandelten dabei 436 Traktanden (+ 16). Stephan Muntwyler denkt daran, den Kommissionen mehr Kompetenzen zu geben um manches selbst entscheiden zu können. Die Stadträte seien ja schliesslich auch in den Kommissionen nicht schlecht vertreten. Peter Kummer meint dazu, man könne das sicherlich prüfen, «ich denke aber, dass wir jetzt schon recht grosszügig sind im Machenlassen.» So kämen etwa die Geschäfte der Baukommission (15 Sitzungen im 2005) nur dann in den Stadtrat, wenn der Entscheid nicht einstimmig ausgefallen sei. Von Gesetzes wegen selbständig entscheiden kann die Fürsorgekommission. (rh)
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© Zofinger Tagblatt / MLZ; 21.04.2006

Region Zeitung

Leserbriefe

Genug ist genug

Zur geplanten Rothrister Mobilfunkanlage

Vor 30 Jahren haben wir im «Zimmerli» eine Liegenschaft gekauft und uns damit den Traum von der ländlichen Idylle erfüllt. Dass auch der Gemeinde dieser Weiler gefällt, merken wir nur daran, dass er im Zonenplan zur erhaltenswerten Häusergruppe wurde. Hier soll alles schön erhalten bleiben. Nur rund herum ist Wildwuchs angesagt, der die Idylle nach und nach gründlich gestört hat. An die Badi und dessen Sommerbetrieb konnte man sich ja noch gewöhnen. Doch dann kamen der Fussball-, Tennis- und Judoclub. Die Fussballfelder und ihre Turniere mit dem rekordverdächtig lauten Platzlautsprecher nehmen wir klaglos hin. Die Parkplatzprobleme während den Grümpel- und Juniorenturnieren führen so weit, dass zeitweise die Zufahrt zur eigenen Liegenschaft nicht mehr gewährt ist.

Die Gemeindeschiessanlage wurde zur regionalen Schiessanlage umfunktioniert und eine erste Mobilfunkanlage auf dem Sportplatz gebaut. Und neuerdings verschonen Schiesstunnel die Menschen vor dem Knallen, leider nur diejenigen, die genügenden seitlichen Abstand zum Schiessstand haben. Mit all diesen Emissionen lässt es sich insofern leben, da sie auf eine bestimmte Dauer beschränkt sind. Und jetzt sollen wir auch noch eine 25 Meter hohe Antenne erhalten, die gegenüber der alten eine massiv erhöhte Senderleistung aufweist. Dieser Strahlung wären wir Tag für Tag, Nacht für Nacht ausgesetzt und unsere Gesundheit dadurch ernsthaft gefährdet. Die schützenswerte Häusergruppe vom Dorfteil «im Zimmerli» würde durch die Installation dieser stark abstrahlenden Antenne auch finanziell massiv entwertet werden. Ein Grund mehr für ein Nein. Nebenbei sei noch erwähnt, dass keiner der Gemeinderäte, die das Ganze auf gemeindeeigenem Land eingefädelt haben, in der unmittelbaren Nähe wohnt und somit der Strahlenbelastung nicht ausgesetzt wäre.

Ueli Berz, Rothrist
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© St. Galler Tagblatt; 21.04.2006[0]; Seite 1

FA-Front

01-Hauptblatt

Nur mit Karten an Rütli-Feier

Grosses Polizeiaufgebot vorgesehen – Swisscom-Verwaltungsratspräsident Rauh hält Festrede

Wer am 1. August an der Bundesfeier auf dem Rütli teilnehmen will, muss ein persönliches Eintrittsbillett besitzen. Das Ziel ist eine Feier ohne Rechtsextreme.

Die 1.-August-Feier auf dem Rütli soll dieses Jahr ohne Rechtsextreme über die Bühne gehen. Neu werden auf Anmeldung 2300 Gratis-Tickets vergeben. Die Polizei sorgt für die Ticket-Kontrolle und die Gewährleistung der Sicherheit im Umfeld der Feier. Bis im letzten Jahr hatte die Rütlikommission den Zutritt zum geschichtsträchtigen Ort am Vierwaldstättersee nicht beschränkt.

Ende des «Verbalterrors»

Die Wende brachte der letztjährige Aufmarsch Hunderter Rechtsextremer, die Bundespräsident Samuel Schmid bei seiner Rede mehrfach beleidigten und nationalistische Parolen skandierten. «Verbalterror» sei es gewesen, sagte Judith Stamm, Präsidentin der Rütlikommission gestern vor den Medien in Luzern. Im Januar kündigte die Kommission deshalb Massnahmen an, die nun konkretisiert wurden: Laut Herbert Ammann, Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), sollen die Gratis-Eintrittskarten von der SGG, den Zentralschweizer Kantonen sowie dem Bund so verteilt werden, dass «eine würdige und ungestörte Bundesfeier» möglich ist. Hans Stutz, Kenner der rechten Szene, sagte gegenüber Radio DRS, die Rechtsextremen würden sich trotzdem überlegen, wie sie aufs Rütli gelangen könnten.

Angst vor Zusammenstössen

Die Polizei hat deshalb «beachtliche Sicherheitsvorkehrungen» vorgesehen. So wird sie nicht nur auf dem Rütli, sondern auch in Luzern und Brunnen präsent sein. Dort gehe es vor allem darum, Auseinandersetzungen von gewaltbereiten rechts- und linksextremen Gruppen zu verhindern. Der Polizeieinsatz werde zentralschweizerisch koordiniert und von Polizisten aus der ganzen Schweiz unterstützt.

Die Rütlikommission präsentierte gestern auch den Festredner. Anstelle von Bundespräsident Moritz Leuenberger, der die Einladung ausschlug, wird Markus Rauh, Swisscom-Verwaltungsratspräsident und Gegner des Asylgesetzes, an der Feier auftreten. (ap/red.)

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