Parallelen Tabakindustrie-Mobilfunkindustrie unübersehbar (m

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Re: Parallelen Tabakindustrie-Mobilfunkindustrie unübersehba

von Elisabeth Buchs » 7. Mai 2006 10:40

Parallelen zur Mobilfunkindustrie sind gar nicht zufällig.

Z.B. auf eine Studie mit für diese ungünstigem Ergebnis gleich eine oder mehrere folgen zu lassen, die dieses Ergebnis relativieren mit den für die Industrie "richtigen" Personen wie z.B. die Herren Dürrenberger, Kuster, Röösli usw. oder Studien unter "zu Hilfenahme von psychologischen Faktoren" mit der nachherigen Behauptung, das Entscheidende sei die Summe der Studien. Es wäre interessant, ob und welche Aemter in der Schweiz bezahlt werden zum "auf die Seite schauen" a la Mirjana Moser und Co.

Enger Kontakt zur Politik: Wie sieht es bei uns diesbezüglich aus, z.B. mit bezahlten Handy-Gebühren für Politiker? Es werden wohl im Rahmen der Lobby-Arbeit für gewisse im Parlament vorherrschende rechtslastige Politiker, oft Herren in mittleren Jahren, Gelegenheiten angeboten, sich zu bestimmten Anlässen mit Vertretern der Industrie und Wissenschaft zu treffen. Wenn man z.B. gesehen hat, wie sich Frau Moser, Herr Dürrenberger und Herr Georges herzlich begrüsst haben beim Wissenschaftscafé, erkennt man, dass die sich nicht das erste Mal gesehen habe. Wie es wohl aussieht mit Aktienbesitz und Verwaltungsratsmandaten, auch geplante, gewisser Politiker. Die einflussreichen Personen der Telco-Industrie und gewisse Parlamentarier könnten auch anderorts z.B. bei der Pharma, Gentech, Nanotech mitmischen, man trifft sich...

2007 ist Wahltag, Zahltag! Von Gigaherz aus sollten wir wieder eine Aktion starten, um die diesbezügliche Gesinnung der Kandidaten offenzulegen. Industrieverfilzte Typen, die ihren Job des Volksschutzes nicht machen, sollten definitiv nicht mehr gewählt werden.

Elisabeth Buchs

Parallelen Tabakindustrie-Mobilfunkindustrie unübersehbar (m

von Gigaherz » 7. Mai 2006 08:50

Diagnose-Funk hat uns die folgende Information zugesandt:

Der Bayerische Rundfunk brachte am 18. April in der Sendung "Glasklar" (Titel "Raucher Raus!") eine Reportage über die Auswertung geheimer Dokumente, welche nach den Tabak-Prozessen in den USA offengelegt werden mussten. Machenschaften der Zigarettenindustrie. Hier einige Zitate aus der Sendung:

„1981 markierte ein wichtiges Datum, da damals eine Studie herauskam, die zeigte, dass Nichtraucher, die mit Rauchern zusammenleben, ein höheres Risiko für Lungenkrebs haben. Die Tabakindustrie in Deutschland hat damals versucht, die Ergebnisse dieser Studie herunterzuspielen und zu diskreditieren, hat aber nach Innen zugegeben, dass dieser Autor richtig geht mit seinen Schlussfolgerungen. Damals hat sie den Präsidenten des Gesundheitsamtes, Karl Ueberla, dafür bezahlt, dass er eine gross angelegte Studie macht, in welcher die Ergebnisse der japanischen Studie (Anm.: der ersten Studie) widerlegt würden. Diese Studie war der Tabakindustrie 3 Millionen DM wert.“
Dr. Anette Bornhäuser, Gesundheitswissenschaftlerin. Sie hat im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrum ehemals geheime Unterlagen der Tabakindustrie ausgewertet.

„Der Tabakindustrie gelang es so, die Folgen des Passivrauchens herunterzuspielen, und Nichtraucherschutz-Gesetze zu verhindern. Ein Strategiepapier der Tabakindustrie von 1989 betont die engen Kontakte zur Politik. Die Tabakindustrie organisiert parlamentarische Abende, verhandelt mit Mitgliedern des Bundestages und des Gesundheitsministeriums. Die Beziehungen zur Politik werden fortwährend verbessert. Die Zigarettenindustrie streitet eine gezielte Einflussnahme auf die Politik ab.“
Der Moderator.

„In einem Dokument von 1991 lobt der Verband der Zigarettenindustrie die erfolgreiche Einflussnahme. In allen entwickelten Ländern gelte passiv rauchen als gesundheitlich schädlich. Nur in Deutschland sei diese Frage noch unentschieden. Dies sei der Zusammenarbeit der Industrie mit der Wissenschaft zu verdanken“
Der Moderator.

„Die Tabakindustrie nimmt weiterhin Einfluss auf die Politik. Ein Beispiel das sich anführen lässt ist eine Vereinbarung die im Jahr 2002 getroffen wurde, zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit, und dem Verband der Zigarettenindustrie. Per Vereinbarung bekommt die Bundesrepublik Deutschland 11.8 Millionen Euro über 5 Jahre, und verpflichtet sich aber im Gegenzug dazu, die Tabakindustrie nicht zu verunglimpfen.“

Dr. Anette Bornhäuser.

Fazit: Die Korruption blüht, und die Politik verkauft unsere Gesundheit - aber wen kümmert es denn? Wo rollen denn die Köpfe? Die Demokratie wurde schon lange verkauft - und der Bürger wäscht sein Auto.

Komplette Quelle: http://www.tabakkontrolle.de/pdf/German ... _03_06.pdf
Weiterer, interessanter Spiegel-Artikel http://www.forum-rauchfrei.de/literatur ... sandte.pdf

Ein Video über die Situation im "Antennendorf" Volturino (Vorspann ohne Ton):

- Video Report : Volturino Italie guinea pig city (click and diffuse this report)

- Videoreportage : EMF verseuchte Stadt-Volturino in Italien (cliquer und diese Reportage zu verbreiten)

Zusammengestellt von www.next-up.org/main.php?param=nouvellesdumonde38

Vielen Dank an Diagnose-Funk für diese Mitteilung.

Gigaherz

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