von Elisabeth Buchs » 19. Mai 2006 16:02
Radiosendung auf DRS 1 vom 18. Mai 2006 "Ratgeber"
www.drs.ch/ratundtat.html
Elektrosmog vermindern
Man sieht und riecht ihn nicht, manche Menschen glauben aber, Elektrosmog schade ihrer Gesundheit. Die Forschung hat bislang keinen Beweis dafür gefunden. Gleichwohl lohne es sich, der so genannten nicht ionisierenden Strahlung wo immer möglich auszuweichen, sagt Martin Röösli vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Bern. Wie man sich vor den Strahlen schützen kann, erklärt er im Gespräch mit Christine Ruf.
Kommentar: ich empfand diese Radiosendung als verharmlosend. Was Herr Röösli, Studienleiter bei der TNO-Replikation gesagt hat, wird der Situation von Elektrosmog-Betroffenen nicht gerecht. Solche Sendungen sollen wohl für noch Unbetroffene oder latent Betroffene als Beruhigung dienen zwecks ungestörtem weiteren Zumasten und viele Leute glauben, "was im Radio gesagt wird".
Hier einige Beispiele:
Elektrosmog hat man einfach überall, mehr oder weniger, Bügeleisen, Kochherd, Backofen, drahtlose Telekommunikation.
Rel. tiefe Belastungen, von denen man nicht so genau weiss, ob das gesundheitliche Auswirkungen hat.
Es gibt Leute, die angeben das zu spüren, was in Studien bis jetzt nicht nachgewiesen werden konnte. Weitere Forschung empfiehlt sich.
Es seien so unspezifische Symptome, Stress-Symptome, über die man wenig wisse und die verschiedene Ursachen haben können.
Man könne Handys reduzieren, Headset benutzen, Schnurlostelefon ersetzen, das wie eine nahe Mobilfunkstation strahle, Radiowecker beim Bett wegstellen.
Kaum Belastungen, die nach heutigem Stand des Wissens schaden.
In jemanden, der solche Aeusserungen macht, habe ich nicht gerade Vertrauen als Studienleiter, zusammen mit dem was ich von Hr. Nils Kuster gehört habe. Meine Lebenssituation und diejenige von anderen Betroffenen ist echt eine andere: ich weiss nie, wie lange ich zuhause noch wohnen kann und wo sonst und ob sie mir eine Antenne in den Nahbereich stellen oder ein Wireless-Freak auftaucht, investiere seit jeher nichts ins Haus - es geht schon wegen der Viehhüter mehr schlecht als recht - was ich nicht mitnehmen kann, denke, ältere Elektrosensible haben Glück, die haben ihr Leben noch gehabt vor der grossen Aufrüsterei, denke mir, wo soll ich die nächsten dreissig Jahre wohnen, möchte oft nur noch verschwinden, mag mich auch nicht mehr mit unverständigen Wireless- und Elektro-Typen rumärgern, möchte zusammen mit andern Betroffenen ein Projekt realisieren, dort wo wirklich kaum Elektrosmog ist, der Unterschied z.B. bezüglich Schlaf und in Folge Müdigkeit und Belastbarkeit ist immens, bin 50 Jahre zu spät geboren worden. Ich frage mich, weshalb ich diese Empfindlichkeit in diesem Ausmass habe, aber vielleicht ist das eine angeborene Feinnervigkeit, es sollen Abweichungen bei den Reaktionen des autonomen Nervensystems festgestellt worden sein, was wenigstens die Hypo- und Angst-Theorie relativieren helfen könnte, was mir auffällt, scheint eine gewisse Erblichkeit. Doch z.B. die Hutter-Studie und dritte Schwarzenburg-Studie bestätigen meine Annahme von latent Elektrosensiblen (schleichender negativer Effekt auf die Volksgesundheit) und solchen, die erst bei höheren EMF negativ reagieren.
Elisabeth Buchs
Radiosendung auf DRS 1 vom 18. Mai 2006 "Ratgeber"
www.drs.ch/ratundtat.html
Elektrosmog vermindern
Man sieht und riecht ihn nicht, manche Menschen glauben aber, Elektrosmog schade ihrer Gesundheit. Die Forschung hat bislang keinen Beweis dafür gefunden. Gleichwohl lohne es sich, der so genannten nicht ionisierenden Strahlung wo immer möglich auszuweichen, sagt Martin Röösli vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Bern. Wie man sich vor den Strahlen schützen kann, erklärt er im Gespräch mit Christine Ruf.
Kommentar: ich empfand diese Radiosendung als verharmlosend. Was Herr Röösli, Studienleiter bei der TNO-Replikation gesagt hat, wird der Situation von Elektrosmog-Betroffenen nicht gerecht. Solche Sendungen sollen wohl für noch Unbetroffene oder latent Betroffene als Beruhigung dienen zwecks ungestörtem weiteren Zumasten und viele Leute glauben, "was im Radio gesagt wird".
Hier einige Beispiele:
Elektrosmog hat man einfach überall, mehr oder weniger, Bügeleisen, Kochherd, Backofen, drahtlose Telekommunikation.
Rel. tiefe Belastungen, von denen man nicht so genau weiss, ob das gesundheitliche Auswirkungen hat.
Es gibt Leute, die angeben das zu spüren, was in Studien bis jetzt nicht nachgewiesen werden konnte. Weitere Forschung empfiehlt sich.
Es seien so unspezifische Symptome, Stress-Symptome, über die man wenig wisse und die verschiedene Ursachen haben können.
Man könne Handys reduzieren, Headset benutzen, Schnurlostelefon ersetzen, das wie eine nahe Mobilfunkstation strahle, Radiowecker beim Bett wegstellen.
Kaum Belastungen, die nach heutigem Stand des Wissens schaden.
In jemanden, der solche Aeusserungen macht, habe ich nicht gerade Vertrauen als Studienleiter, zusammen mit dem was ich von Hr. Nils Kuster gehört habe. Meine Lebenssituation und diejenige von anderen Betroffenen ist echt eine andere: ich weiss nie, wie lange ich zuhause noch wohnen kann und wo sonst und ob sie mir eine Antenne in den Nahbereich stellen oder ein Wireless-Freak auftaucht, investiere seit jeher nichts ins Haus - es geht schon wegen der Viehhüter mehr schlecht als recht - was ich nicht mitnehmen kann, denke, ältere Elektrosensible haben Glück, die haben ihr Leben noch gehabt vor der grossen Aufrüsterei, denke mir, wo soll ich die nächsten dreissig Jahre wohnen, möchte oft nur noch verschwinden, mag mich auch nicht mehr mit unverständigen Wireless- und Elektro-Typen rumärgern, möchte zusammen mit andern Betroffenen ein Projekt realisieren, dort wo wirklich kaum Elektrosmog ist, der Unterschied z.B. bezüglich Schlaf und in Folge Müdigkeit und Belastbarkeit ist immens, bin 50 Jahre zu spät geboren worden. Ich frage mich, weshalb ich diese Empfindlichkeit in diesem Ausmass habe, aber vielleicht ist das eine angeborene Feinnervigkeit, es sollen Abweichungen bei den Reaktionen des autonomen Nervensystems festgestellt worden sein, was wenigstens die Hypo- und Angst-Theorie relativieren helfen könnte, was mir auffällt, scheint eine gewisse Erblichkeit. Doch z.B. die Hutter-Studie und dritte Schwarzenburg-Studie bestätigen meine Annahme von latent Elektrosensiblen (schleichender negativer Effekt auf die Volksgesundheit) und solchen, die erst bei höheren EMF negativ reagieren.
Elisabeth Buchs