von uli » 22. Mai 2006 16:46
Hallo,
das sollte eigentliche eine verspätete Antwort auf
„Menschheit am Ende?“
von Andreas vom 08.05.06
und die darauf folgenden Kommentare werden.
Aber es passt hier auch hin, weil wir es unterlassen sollten, unsere Situation mit falschen Erfolgsmeldungen auch noch schön zu reden.
Nur mit positivem Denken a l l e i n, gewinnen wir bestimmt n i c h t.
Wir sollten nicht mit Scheuklappen durch die Gegend laufen. Ich sehe nicht nur Handynutzer, die immer jünger sind, sondern mittlerweile auch
immer öfters Menschen mit Handy, die im fortgeschrittenen Rentenalter
sind.
Ob die Menscheit bald am Ende sein wird weiß ich auch nicht.
Aber dass Umfragen von Andreas bezüglich der
H a n d y n u t z u n g in seinem Kollegenkreis richtig sind, unterstreiche ich voll.
Wer es nicht glaubt, möge selbst eine Umfrage bei Handyanern
"auf der Straße" vornehmen.
Ich habe u. anderem gefragt, ob sie aufs Handy verzichten oder weniger telefonieren, wenn
a) jemand sie über die Schädlichkeit informieren würde oder
b) ihr Arzt das täte. Und
c) was passieren müsste, dass sie das Handy weniger benutzen.
Die Antworten sind erschreckend.
Auch sprechen alle statistischen Daten dafür. Die mobile Kommunikation ist bisher von Jahr zu Jahr stark gewachsen. Sowohl das Gesprächs- und SMS-Aufkommen als auch die Anzahl der Handys hat ständig zugenommen. Rein rechnerisch waren 2005 z.B.
n u r 4 % aller Deutschen o h n e H a n d y. 2004 waren es noch 14 %, 2003 waren es 22 %, die keines hatten. In der Schweiz wird es tendenziell ähnlich sein.
Und die alle würden sich nicht das Handy anschaffen, wenn sie so eine wahnsinnige Angst hätten, davon krank zu werden.
Zudem auch ein Blick in die persönliche Umgebung. Die Sender sind mehr geworden. Warum, wenn die Menschen aus Ängsten heraus auf das Handy verzichtet hätten?
Was spricht dafür, dass sich das Blatt nicht wendet?
Vielleicht auch die Schlussfolgerungen, die wir aus dem nachstehenden
V o d a f o n e - F e r n s e h s p o t, der in den letzten Wochen in Deutschland lief, ziehen können.
"Die E i n t a g s f l i e g e lebt nur einen Tag. Ist sie deswegen unglücklich? Nein, kein bisschen. Auch wir sollten doch den Augenblick genießen. Was wäre das für ein Leben. "Make the most of now""
Sollen die Kunden darauf vorbereitet werden, dass sie als Handynutzer schneller das Zeitliche segnen müssen? Nur der schnelle Genuss zählt? Egal ob wir davon morgen krank sind.
Aber so ist der Mensch wohl. Selbst oder gerade von jungen Handynutzern bekomme ich, oft die "furchtlose" Antwort zu hören: "Egal, sterben müssen wir alle irgendwann".
D e n k e n w i r z u r ü c k , als auch wir noch keinerlei Gesundheitsstörung hatten (und auch noch jünger waren).
Nichtrauchen, genug Schlaf, Bewegung, frische Luft, Ernährung, keine Lärmmusik, Abstand zum TV/PC, Radeln nur mit Schutzhelm, kein Ersatz anfangs nur mit Schutzhütchen, u.s.w..
Wer hat sich immer an a l l e Ratschläge gehalten? Nur ein schneller Schadenseintritt, wie auf die heiße Herdplatte fassen, verleitet zur Verhaltensänderung. Schon hinsichtlich Sonnenbrand werden viele aber oft schon wieder etwas leichtsinnig, weil der ja nicht
s o f o r t eintritt.
Und so lassen sich auch nur die wenigsten Handynutzer durch gute Ratschläge überzeugen - s o l a n g e sie jung und g e s u n d
sind und keine unmittelbaren Auswirkungen spüren.
Deshalb sollten auch verstärkt solche Personenkreis über die Auswirkungen von Handystrahlen informiert, der bereits in irgendeiner Art gesundheitlich schwer angeschlagen ist. Bei denen könnten auch Elektrosmog-Geschädigte noch auf Einsicht zumindest h o f f e n.
Wenn wir so weitermachen wie bisher werden wir ganz bestimmt
n i c h t gewinnen.
Unsere Minderheit wird - platt ausgedrückt- in einigen Jahren ganz einfach ausgestorben sein.
Schöne Grüße
Uli
Hallo,
das sollte eigentliche eine verspätete Antwort auf
„Menschheit am Ende?“
von Andreas vom 08.05.06
und die darauf folgenden Kommentare werden.
Aber es passt hier auch hin, weil wir es unterlassen sollten, unsere Situation mit falschen Erfolgsmeldungen auch noch schön zu reden.
Nur mit positivem Denken a l l e i n, gewinnen wir bestimmt n i c h t.
Wir sollten nicht mit Scheuklappen durch die Gegend laufen. Ich sehe nicht nur Handynutzer, die immer jünger sind, sondern mittlerweile auch
immer öfters Menschen mit Handy, die im fortgeschrittenen Rentenalter
sind.
Ob die Menscheit bald am Ende sein wird weiß ich auch nicht.
Aber dass Umfragen von Andreas bezüglich der
H a n d y n u t z u n g in seinem Kollegenkreis richtig sind, unterstreiche ich voll.
Wer es nicht glaubt, möge selbst eine Umfrage bei Handyanern
"auf der Straße" vornehmen.
Ich habe u. anderem gefragt, ob sie aufs Handy verzichten oder weniger telefonieren, wenn
a) jemand sie über die Schädlichkeit informieren würde oder
b) ihr Arzt das täte. Und
c) was passieren müsste, dass sie das Handy weniger benutzen.
Die Antworten sind erschreckend.
Auch sprechen alle statistischen Daten dafür. Die mobile Kommunikation ist bisher von Jahr zu Jahr stark gewachsen. Sowohl das Gesprächs- und SMS-Aufkommen als auch die Anzahl der Handys hat ständig zugenommen. Rein rechnerisch waren 2005 z.B.
n u r 4 % aller Deutschen o h n e H a n d y. 2004 waren es noch 14 %, 2003 waren es 22 %, die keines hatten. In der Schweiz wird es tendenziell ähnlich sein.
Und die alle würden sich nicht das Handy anschaffen, wenn sie so eine wahnsinnige Angst hätten, davon krank zu werden.
Zudem auch ein Blick in die persönliche Umgebung. Die Sender sind mehr geworden. Warum, wenn die Menschen aus Ängsten heraus auf das Handy verzichtet hätten?
Was spricht dafür, dass sich das Blatt nicht wendet?
Vielleicht auch die Schlussfolgerungen, die wir aus dem nachstehenden
V o d a f o n e - F e r n s e h s p o t, der in den letzten Wochen in Deutschland lief, ziehen können.
"Die E i n t a g s f l i e g e lebt nur einen Tag. Ist sie deswegen unglücklich? Nein, kein bisschen. Auch wir sollten doch den Augenblick genießen. Was wäre das für ein Leben. "Make the most of now""
Sollen die Kunden darauf vorbereitet werden, dass sie als Handynutzer schneller das Zeitliche segnen müssen? Nur der schnelle Genuss zählt? Egal ob wir davon morgen krank sind.
Aber so ist der Mensch wohl. Selbst oder gerade von jungen Handynutzern bekomme ich, oft die "furchtlose" Antwort zu hören: "Egal, sterben müssen wir alle irgendwann".
D e n k e n w i r z u r ü c k , als auch wir noch keinerlei Gesundheitsstörung hatten (und auch noch jünger waren).
Nichtrauchen, genug Schlaf, Bewegung, frische Luft, Ernährung, keine Lärmmusik, Abstand zum TV/PC, Radeln nur mit Schutzhelm, kein Ersatz anfangs nur mit Schutzhütchen, u.s.w..
Wer hat sich immer an a l l e Ratschläge gehalten? Nur ein schneller Schadenseintritt, wie auf die heiße Herdplatte fassen, verleitet zur Verhaltensänderung. Schon hinsichtlich Sonnenbrand werden viele aber oft schon wieder etwas leichtsinnig, weil der ja nicht
s o f o r t eintritt.
Und so lassen sich auch nur die wenigsten Handynutzer durch gute Ratschläge überzeugen - s o l a n g e sie jung und g e s u n d
sind und keine unmittelbaren Auswirkungen spüren.
Deshalb sollten auch verstärkt solche Personenkreis über die Auswirkungen von Handystrahlen informiert, der bereits in irgendeiner Art gesundheitlich schwer angeschlagen ist. Bei denen könnten auch Elektrosmog-Geschädigte noch auf Einsicht zumindest h o f f e n.
Wenn wir so weitermachen wie bisher werden wir ganz bestimmt
n i c h t gewinnen.
Unsere Minderheit wird - platt ausgedrückt- in einigen Jahren ganz einfach ausgestorben sein.
Schöne Grüße
Uli