Handy-Antennen nicht schädlich

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Wie stillegen/abbrechen von Anlagen?

von open mind » 9. Juni 2006 15:08

Der Argumentation von antihandy folgend (der ich vollständig zustimme), müsste es juristisch gesehen eigentlich ein leichtes sein, sämtliche bisher bewilligten Anlagen abzureissen.

Oder geht das nur für die UMTS-Anlagen?, da nicht messbar.

Was ist mit GSM?

Was ist mit DECT, W-LAN, und all dem Schei**?


Hat bereits jemand versucht, die Stilllegung oder den Abbruch von Mobilfunk-Anlagen in seiner Gemeinde durchzusetzen?

Wie muss man das genau anpacken?


...weil: zusehen können wir nicht länger, bis die Leidenden und Betroffenen, sprichwörtlich aus dem Leben 'gebeamt' werden.

Ich denke, das mit der Sammelklage bspw. muss bald ziemlich rasch geschehen.


open mind

Re: Frage an den Juristen

von antihandy » 8. Juni 2006 23:26

Sehr geehrte Frau Buchs,
sehr geehrter Herr Jakob
liebes Gigaherz-Team

Die TNO-Replikation per se kann man nicht anfechten. Man kann höchstens in den Einsprachen/Beschwerden darauf hinweisen, dass die TNO-Replikation nicht im Ansatz eine Replikation ist, sondern faktisch eine neue Studie "eigener Art". Aus dieser falschen "TNO-Replikation" kann man folglich nicht die Aufhebung von Moratorien i.e.S. begründen. Die Moratorien sind jedoch rechtswidrig. Das ist "rechtlich" tatsächlich so.

ABER: Das QS-System ist momentan für Beschwerden/Einsprachen viel wichtiger.

Kurz zusammengefasst:

1. Das QS-System existiert noch gar nicht. Ohne QS-System kann man rein gar nichts bewilligen!!!
2. Die externe Prüfungsstelle muss erst noch geschaffen werden. Kredite, Stellenprozente etc. Das geht bei leeren Kassen kaum. Die Aufsicht müsste eben eine staatliche bzw. unabhängige sein. Da können und dürfen die Mobilfunkbetreiber keinen Rappen daran zahlen. Also aufpassen, wenn die Mobilfunkbetreiber die Millionen für die Stellen selber übernehmen "wollen". Das geht nicht.
3. Das QS-System ist rechtswidrig. Es verstösst gegen das Vorsorgeprinzip. Zudem ist es ja keine objektive Überprüfungsmöglichkeit, weil die Mobilfunkbetreiber sich ja faktisch selber kontrollieren.
4. UMTS bleibt bis in alle Ewigkeit nicht genau messbar. Dies verstösst wiederum gegen das Vorsorgeprinzip (in dubio pro securitate). Anm. Gigaherz für Nichtlateiner: Im Zweifel für die Sicherheit

Ihr seht, ICH verstehe beim besten Willen nicht, warum Baugesuche für Mobilfunkantennen überhaupt bewilligt werden.

Das Problem: Diese "Baudirektoren" und selbsternannten "Baujuristen" haben KEINE AHNUNG! Pure Bananenrepublik!

Eine löbliche Ausnahme ist noch das Verwaltungsgericht Zürich, obwohl das Gericht übersieht, dass das QS-System gegen das Vorsorgeprinzip verstösst, weil es faktisch Anlagegrenzwertüberschreitungen zulässt.

Gigaherz hat ja mal einen Brief des Verwaltungsgerichtswegen dem nicht abgeschlossenen Schriftenwechsel veröffentlicht....


Also? Das Obengenannte könnte man gleich morgen ohne weiteres nachreichen.... KEIN PROBLEM!

Nichts ist einfacher als mit guten Argumenten diese Saumafiabande zu bodigen.

Re: Frage an den Juristen

von gesuana » 8. Juni 2006 13:07

Es wäre auch von grosser Wichtigkeit zu wissen, woher die Probanden kommen, welcher Dosis sie im Alltag an Wohn- und Arbeitsort täglich ausgesetzt sind.- Was sagt ein 45-minütiger Test , offenbar einmal wöchentlich schon aus , wenn die sonstige Belastung als Hintergrund nicht einbezogen ist? - Bin ich tagtäglich in stärkerem Mass bestrahlt , werde ich meinen Körper und seine Reaktionen auf die Viertel oder Halbstunde Bestrahlung ganz anders wahrnehmen , als wenn ich aus einer relativ sauberen Alltagssituation heraus einem starken Feld ausgesetzt werde.- Viele Dauerbestrahlte sind zwar geschwächt , aber wahrscheinlich schlechter in der Lage , den Unterschied von "nicht befeldet" zu "befeldet" wahrzunehmen , vor allem niemals im Zeitraum von 15 Minuten , ihr Körper ist schon so gewöhnt an den Beschuss , dass die Unterscheidung längere Zeit bräuchte. - Wenn ich aus meinem "guten" Wohnort in die Stadt komme, fällt mir auf, dass sich meine Wahrnehmung der Strahlung in Phasen bewegt . Bei der Einfahrt in das Gebiet spüre ich es sehr stark , eine Art Hammergefühl in Bauchgegend , plötzliche Uebelkeit . Im Laufe der Stunden , die ich dort arbeite , gibt es dann immer so Plateaus , einen Viertelstunde lang etwas besser , dann wieder totaler Schmerz , Uebelkeit , ekelhaftes Gefühl innerer Vibration , zum Davonlaufen! Dann wieder eine kurze leichtere Phase. So wechselt sich das während ein paar Stunden ab, gesamtheitlich ist nach etwa 4 , 5 Stunden aber Schluss, dann kommt die Apathiephase , ich zieh den Rest der Zeit relativ robotermässig durch, von Freude , Kreativität und Wohlsein ist praktisch nichts mehr übrig.- Und die Regenerationszeit zuhause beträgt eine bis mehrer Stunden.- Es kommt auch darauf an , ob der Tag vorher ein Sonntag war , oder ein eher arbeitsintensiver , eben , in welcher Strahlungsmenge ich ihn verbracht habe , je nachdem kann der folgende besser oder schlechter verlaufen.- So gesehen sind die 45-Min. Tests der Studie ein völliger Unsinn.
gesuana

Re: Frage an den Juristen

von Helmut Breunig » 8. Juni 2006 08:35

Und was TUN sie, "die Leute"?

Was sie immer tun, wenn Krieg ist.

Frage an den Juristen

von Elisabeth Buchs » 7. Juni 2006 21:18

Hallo Antihandy

Frage an den Juristen: Könnte man diese TNO-"Replikation" rechtlich anfechten, weil es keine Replikation ist, sondern eine Nachfolgestudie mit teilweise veränderten Parametern?

Meine elektrosensible Kollegin hat mir das aufgenommene Interview mit Stadtpräsident Tschäppät von Bern per Telefon abgespielt:

Frage an Herrn Tschäppät: Was können Sie mit den Resultaten der Studie anfangen?

Antwort: Es bedeute eine gewisse Beruhigung, dass kurzfristige Schäden nicht bestätigt werden konnten. Ueber Langzeitschäden sage die Studie jedoch nichts aus.

Die Antennenpolitik von Bern sei nicht auf diese Studie ausgerichtet, sondern auf die Durchführung des QS-Systems.

Zur Zeit seien mehrere Antennengesuche beim Verwaltungsgericht hängig, diese Entscheide würden die weitere Antennenpolitik mehr beeinflussen als diese Studie. Es sei wichtig, dass eine Garantie bestehe, dass die Grenzwerte permanent eingehalten würden.

Die Antennenproblematik sei jedoch auch subjektiv, es gehe um diese Flut von Antennen und Menge von Strahlung, die für die Menschen nicht mehr überblickbar sei. Die Betreiber sollten auch nach Lösungen für weniger Strahlung suchen.

Meine elektrosensible Kollegin sagt dazu: eine Frau im Zug sagte zu ihr, diese Studie stimme doch nicht. Für die Grenzwertbestimmung sollte man Leute nehmen, die diese Strahlung jahrelang mitmachen müssen. 20 m von ihrer Wohnung und 12 m von einem Kinderzimmer entfernt eine solche Antenne das sei Mord. Die heutigen Grenzwerte seien eine Lüge. Die Leute seien dauernd krank mit Magenspiegelungen, Darmspiegelungen, Röhre, es gebe Tumore, einige seien schon auf dem Friedhof, die nichts mehr sagen können. Leute von der Strasse sagen: es sei eine verlogene Mafiabande. Die Regierung schaue nur für ihren Geldbeutel und denjenigen der Mobilfunker.

Elisabeth Buchs

Re: Handy-Antennen nicht schädlich

von Evi » 7. Juni 2006 18:29

Soso, unabhängige Studie von Zürich (von Bern auch?) Sie sollten einmal lesen, wer da kräftig mitfinanziert hat, ausser der Industrie. Auch Bakom und Comcom waren beteiligt (mobilfunkfreundlicher als die Mobilfunker selber!)

Wenn Sie so gerne verlieren mögen (können), dann lassen Sie sich gleich morgen eine UMTS-Antenne vor Ihr Schlafzimmer stellen und in 2 Jahren reden wir dann wieder miteinander. Einverstanden?

Evi

Noch was: wer ist "man"? Sie? ich? wir alle? oder wer?

Re: Handy-Antennen nicht schädlich

von Tom » 7. Juni 2006 17:20

Aber es ist eine unabhängige Studie der Universitäten Bern und Zürich. Warum immer so ein Getöse?

Man muss auch verlieren können

Re: Handy-Antennen nicht schädlich

von Rolf Eberhard » 7. Juni 2006 12:32

Nach dem Motto : Wirtschaft sponsert Regierung !!
Das sagt schon alles.! Auf deutsch gesagt: Handlanger der Wirtschaft.

Pfui !

R. Eberhard 07.06.2006

Re: Handy-Antennen nicht schädlich

von antihandy » 7. Juni 2006 10:34

@ Herr Jakob

Um diesen Satansbrüdern (06.06.06) eins auszuwischen:

Momentan sollte man voll auf die Rechtswidrigkeit des QS-Systems setzen (BGE 1A.160/2004 vom 10. März 2005).

Da wird doch die TNO-Replikation von einigen Politikern und Baujuristen tatsächlich mit der objektiven Überprüfbarkeit der Einhaltung der Anlagegrenzwerte gemäss Bundesgerichtsentscheid 1A.160/2004 vom 10. März 2005 verwechselt...Bananenrepublik!

Man kann eben nicht "einfach so" wieder bewilligen, wie dies Herr Grimm aus Burgdorf gesagt hat! Das ist falsch! Ohne QS-System kann man NICHTS bewilligen! Das sollte man auf der Hauptseite irgendwie klarstellen! Da bekommt man ja regelrecht einen Wutanfall ob so viel Inkompetenz!

Gigaherz ist im Besitze einer Rechtsschrift, die sich nur auf die Rechtswirdrigkeit des QS-Systems beschränkt. Bei Anfragen per Email-Attachement BITTE schicken. Die Betroffenen sollen das neben der Mustereinsprache eingeben. Das muss man nicht extra aufschalten.

Beste Grüsse

antihandy

Re: Handy-Antennen nicht schädlich

von saibot » 6. Juni 2006 21:17

Re: Handy-Antennen nicht schädlich

von Hans-U. Jakob » 6. Juni 2006 20:46

Was soll das jetzt?
Diese ständige Wiedergabe von übler Mobilfunkerpropaganda in diesem Forum?
Man könnte meinen man hätte sich in der Adresse geirrt.
Alle volrläufigen Antworten zur heutigen Pressekonferenz finden sich auf der Hauptseite von Gigaherz.ch unter
http://www.gigaherz.ch/1031 mit dem Titel:
"Der perfektionierte Unsinn - oder die Replikation der TNO-Studie"
Hans-U. Jakob

Re: Handy-Antennen nicht schädlich

von antihandy » 6. Juni 2006 20:27

Das ist doch ein schlechter Witz!

Ein Pakt mit dem Teufel, ähäm sorry, mit den Mobilfunbetreibern wurde da geschlossen...

Heute ist der 6.6.06, 666, Zeichen des Satans...

Gebt mir das Geld und ich liefere euch eine TNO-Replikation, die die Befunde bestätigt...

Verfluchte Bananenrepublik...Was ist nur aus Helvetia geworden?!

Handy-Antennen nicht schädlich

von Tom » 6. Juni 2006 15:19

Die Strahlung von Mobilfunk-Antennen (UMTS) hat keinen negativen Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden. Dies zeigt eine Studie der Universitäten Zürich und Bern, die in Zürich den Medien vorgestellt wurde.

Eine holländische Studie stellte 2003 eine Verminderung des Wohlbefindends aufgrund der Strahlung von UMTS-Sendeantennen fest. Darauf wurde auch in der Schweiz über die Höhe der Strahlengrenzwerte diskutiert. Einige Gemeinden verhängten zudem ein Moratorium gegen den Bau von Mobilfunkantennen der dritten Generation.

In einer Folgestudie hat ein Forschungskonsortium unter der Leitung von Peter Achermann vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich die Ergebnisse der holländischen Studien überprüft.

«Die Befunde der holländischen Studie konnten nicht bestätigt werden», sagte Achermann. Sein Forschungsteam kam zum Schluss, dass die Strahlung einer UMTS-Antenne kurzfristig keine Auswirkungen auf das Wohlbefinden hat.

Für die Untersuchung sind 117 Personen mehrfach für eine Dreiviertelstunde einer bestimmten Strahlung ausgesetzt worden. Vor und nach den Tests wurden die Probanden nach ihrem Wohlbefinden befragt. Dabei konnte kein Zusammenhang zwischen der Stärke des Strahlenfelds und dem empfundenen Wohlbefinden festgestellt werden.
Keine Auswirkungen auf kognitive Fähigkeiten
Auch die Ergebnisse von kognitiven Tests standen nicht in Abhängigkeit davon, ob die Testpersonen einer Strahlung ausgesetzt waren oder nicht. Die Differenz zu den Ergebnissen der holländischen Studie erklärten die Forscher mit einer höheren statistischen Aussagekraft ihrer Arbeit und einem verbesserten Versuchsaufbau.

Knapp ein Drittel der Testpersonen bezeichneten sich selbst als elektrosensibel. Auch bei diesen Personen konnte keine von der Strahlung abhängige Veränderung ihres Befindens festgestellt werden. Allerdings schätzten diese Personen ihr Wohlbefinden generell schlechter ein als die anderen Probanden.
Keine Aussagen zu langfristigen Folgen
Aussagen über langfristige Folgen von UMTS-Strahlung lassen die Ergebnisse der Studie nicht zu. Untersucht wurde lediglich Auswirkungen einer Strahlenintensität, die der Belastung in einer Wohnung in der Nähe einer UMTS-Antenne entspricht. Zum Vergleich wurden Tests mit einer zehn Mal höheren repektive mit keiner Belastung durchgeführt.

Die Mobilfunkbetreiber Swisscom Mobile, Sunrise und Orange haben die Resultate der Studie zur Kenntnis genommen. Sie erwarten nun, dass die mit Bezug auf diese Studie in einigen Schweizer Gemeinden und Städten blockierten Bewilligungsverfahren für Mobilfunkanlagen wieder aufgenommen werden. (jep/ap/sda)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ve ... 32051.html

Also doch nicht so schlimm wie immer vermutet?

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