Es geht offenbar mit weitaus weniger Strahlungsintensität, wie nachfolgender Bericht aus Dubai aussagt.
Meine Ansicht: Da über die Langzeitfolgen von Mobilfunkstrahlung nach wie vor Unsicherheit herrscht, finde ich es unverantwortlich, für diesen ansich schon völlig inakzeptablen Langzeit-Feldversuch am Volk, Lizenzen an mehrere Mobilfunkanbieter zu vergeben. Dazu kommt die zwangsverordnete Steigerung der Strahlendosis durch UMTS und Nachfolgeangebote, die einem mit offensichtlich grotesker Penetranz und scheinbarer Grosszügigkeit zum unverzichtbaren Gebrauch empfohlen werden.
Ich denke, das Hauptmotiv für Mobilfunkbetreiber ist noch immer der Profit (auf Kosten der Gesundheit und Umwelt). Dummerweise hat die Mobilfunkstrahlung beachtliche Nebenwirkungen und es mag durchaus sein, dass sich Grosskonzerne von der einen oder anderen möglichen Nebenwirkung Gewinn und Lenkbarkeit erhoffen: Verwirrtheit, Ermattung, Schlafstörungen, Krankheiten.
Und wer zum Teufel verdient eigentlich an bissigen Hunden? An orientierungslosen Vögeln und Fischen?
Warum müssen DECT-Telefone Tag und Nacht gepulste Strahlung verbreiten, wenn es auch anders geht? Warum zieht man die nicht aus dem Verkehr, obwohl man Alternativprodukte anzubieten hätte?
Dass mit Betreibung von Mobilfunk noch andere Zwecke verbunden sein können, ist für mich nicht aus der Luft gegriffen, da gepulste Strahlung seit Jahrzehnten zu allerlei Zwecken eingesetzt und erforscht wurde und wird, vorallem auf militärischem Gebiet.
Franja
Und hier der Bericht: (falls zu lange für’s Forum, bitte auf Link kürzen:
http://www.kombas.ch/aktuell/024be297a6 ... c9106.html)
>Kirchheim, 8. Mai 2006
Mobilfunk in Dubai – oder – es geht auch anders!
Vom 17. April bis zum 1. Mai verbrachte ich 2 Wochen Urlaub in Dubai.
Eigentlich wollte ich von Mobilfunk nichts hören, aber ein arabischer Bekannter bat mich meinen Messkoffer mitzunehmen, ein Mobilfunksender gegenüber seines Büros, noch dazu fast auf gleicher Höhe, beunruhigte ihn doch ziemlich.
Bereits im vergangenen Jahr war ich mit meinem Messgeräten in Dubai unterwegs, ich konnte nirgendwo, auch nicht in nächster Nähe zu Mobilfunksendern, höhere Werte als 50 µW/m2; finden.
Als wir unser Hotelzimmer im 4. Stock bezogen, ging ich als erstes auf den Balkon und was sehe ich, in ca. 100 m Entfernung ein als Palme getarnter Mobilfunksender! Bevor wir unsere Koffer auspackten wurde das Messgerät ausgepackt und ich ging damit auf den Balkon. Dort zeigt mein Gerät 150 µW/m2; an. Hier in Kirchheim wohnen wir ca. 150 m vom Mobilfunksender weg und weit unterhalb des Senders, wir messen hier bis zu 4.100 µW/m2;!
Im Hotelzimmer waren dann von den 150 µW/m2; noch 0,0 µW/m2; übrig, also nichts mehr. Wir haben die 2 Wochen wunderbar geschlafen.
Dann waren wir zum Grillen bei meinem arabischen Bekannten eingeladen, er bewohnt mit seiner Familie eine Villa direkt am Golf. Vor seinem Haus kann man die Kriegsschiffe beobachten wie sie da vorbei ziehen, wir hatten also mit Radar gerechnet. Und Sie werden es nicht glauben, die „Belastung„ war bei 0,0 µW/m2;! Nichts! Keiner der Anwesenden konnte das glauben, sie haben alle vollen Handyempfang und gingen davon aus dass eine Belastung da sein muss. Ich klärte sie auf dass ein Handy nur 0,001 µW/m2; benötigt um einwandfrei zu funktionieren. Mein Messgerät misst „nur„ eine Zahl hinter dem Komma.
Mein Messgerät ließ ich dort, mein Bekannter wollte damit an einigen Orten in Dubai messen. Nach einigen Tagen brachte er mir das Messgerät zurück.
In seinem ganzen Haus keine Belastung, 0,0 µW/m2;. In seinem Büro, gleich gegenüber eines Mobilfunksenders, „Belastung„ 0,0 µW/m2;. Im Haus seiner Mutter, am Flughafen, „Belastung„ 0,0 µW/m2;. Ganz erschüttert war er dass er auf dem Parkplatz seines Beach Clubs, dort steht ein Sender direkt daneben, eine Belastung von 180 µW/m2; maß! Lächerlich, auf einem Parkplatz!
Ein Bekannter aus Deutschland, der geschäftlich in Dubai zu tun hatte, bat mich ihm doch das Messgerät zu leihen, er möchte bei sich zu Hause messen. Da wir den gleichen Rückflug gebucht hatten übergab ich ihm den Messkoffer gleich am Flughafen. Ich packte die Geräte aus und schaltete sie an, um ihm zu zeigen wie es funktioniert. Nun erwartete ich am Flughafen eine hohe Belastung, aber nicht einmal dort, mein Messgerät zeigte nur 20 µW/m2;an.
In Dubai können Sie überall telefonieren, in jedem Aufzug, in jeder Tiefgarage, einfach überall! Warum nun geht in Dubai was bei uns scheinbar nicht geht? Handytelefonieren ohne nennenswerte Belastung für die Bewohner?
Es gibt dort nur ein Handynetz, von UAE Etisalat. Wir in Deutschland haben 8 (!) verschiedene Handynetze! Völliger Irrsinn!
Dann stehen dort netzartig aufgebaut alle ca. 3-4 Kilometer die Sender in großer Höhe. Ich kann schlecht schätzen, denke so 50 m hoch. Und die sind wohl so eingestellt dass jeder telefonieren kann, aber auch nicht mehr an Strahlung abgibt. Und wie Sie meinem Bericht entnehmen können ist zum Telefonieren innerhalb und außerhalb von Gebäuden nicht viel an Belastung notwendig.
Wieso schaffen die in Dubai was bei uns nicht gehen soll?
Diesen Bericht werde ich an alle zuständigen Stellen versenden, unsere Verantwortlichen und Techniker sollen mir das bitte erklären. Sie dürfen ihn auch gerne weiterleiten und veröffentlichen.
Vielleicht fliegt ja einmal jemand von den Mobilfunkbetreibern, vom Bundesamt für Strahlenschutz oder unserem Umweltministerium nach Dubai und lässt sich dort von den Arabern erklären wie man gesundheitsverträglichen Mobilfunk macht.
Mit freundlichen Grüßen
Marianne Buchmann
P.S. Meine Angaben sind leicht zu überprüfen, wer möchte ist in 6 Stunden in Dubai und kann nachmessen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Meyer
michael_meyer@aon.at
Risiko Mobilfunk Österreich Plattform Sozialstaat Österreich - Netzwerk
Zivilcourage
A - 5165 Berndorf, Stadl 4
Tel/Fax 0043 - 6217 - 8576
18.05.2006 | 2.
Mobilfunk in Dubai - oder - es geht auch anders!
Hier wurden im Hauptstrahl der Anlage vom Betreiber max. 120 mikrowatt/m² ermittelt, von der RegTP 40 mikrowatt/m².
Daten 3x 20 W Sektorantenne, 22 m Höhe, Messentfernung ca. 100 m mit freier Sicht auf die Antenne im Mittel der südlichen Hauptkeule.
Jeder sollte wissen, dass der dafür Grenzwert ist wie:
Ein Tempolimit auf der Autobahn im Bereich der Lichtgeschwindigkeit, und Konzepte die den alten Salzburger Vorsorgewert fordern, so sinnvoll sind, wie ein Limit von 1000 km/h auf der Bahn..... gerade in letzter Zeit scheinen sich wieder Kommunen auf diesen Wert fixieren zu lassen, teilweise wird er sogar von Mobilfunkkritikern vorgeschlagen, und die wissen dann eigentlich nicht, was sie damit anrichten.
Wer sich einreden lässt, dass nur so wie hier praktiziert, der Mobilfunk machbar ist, ist selber schuld. Ein Handy benötigt weniger als 0,005 mikrowatt/m² Leistungsflussdichte, und das ist 200fach weniger, als was Baubiologen als Maxima fordern.
Das Problem ist die Dichte der Handys, die Profitoptimierung und die schlampige Planung.
Weiter sollte jeder der misst auch wissen, wie "genau" die HF- Schätzometer arbeiten.
Toleranzen von mehreren dB sind wie Messwertvervielfachungen, also analog zum Straßenverkehr, kann keiner messen ob 50 km/h oder 100 km/ h gefahren wurden....(3 dB)
weshalb dann über 80 km/h diskutieren?
Bernd Schreiner <
Es geht offenbar mit weitaus weniger Strahlungsintensität, wie nachfolgender Bericht aus Dubai aussagt.
Meine Ansicht: Da über die Langzeitfolgen von Mobilfunkstrahlung nach wie vor Unsicherheit herrscht, finde ich es unverantwortlich, für diesen ansich schon völlig inakzeptablen Langzeit-Feldversuch am Volk, Lizenzen an mehrere Mobilfunkanbieter zu vergeben. Dazu kommt die zwangsverordnete Steigerung der Strahlendosis durch UMTS und Nachfolgeangebote, die einem mit offensichtlich grotesker Penetranz und scheinbarer Grosszügigkeit zum unverzichtbaren Gebrauch empfohlen werden.
Ich denke, das Hauptmotiv für Mobilfunkbetreiber ist noch immer der Profit (auf Kosten der Gesundheit und Umwelt). Dummerweise hat die Mobilfunkstrahlung beachtliche Nebenwirkungen und es mag durchaus sein, dass sich Grosskonzerne von der einen oder anderen möglichen Nebenwirkung Gewinn und Lenkbarkeit erhoffen: Verwirrtheit, Ermattung, Schlafstörungen, Krankheiten.
Und wer zum Teufel verdient eigentlich an bissigen Hunden? An orientierungslosen Vögeln und Fischen?
Warum müssen DECT-Telefone Tag und Nacht gepulste Strahlung verbreiten, wenn es auch anders geht? Warum zieht man die nicht aus dem Verkehr, obwohl man Alternativprodukte anzubieten hätte?
Dass mit Betreibung von Mobilfunk noch andere Zwecke verbunden sein können, ist für mich nicht aus der Luft gegriffen, da gepulste Strahlung seit Jahrzehnten zu allerlei Zwecken eingesetzt und erforscht wurde und wird, vorallem auf militärischem Gebiet.
Franja
Und hier der Bericht: (falls zu lange für’s Forum, bitte auf Link kürzen: http://www.kombas.ch/aktuell/024be297a60c8a213/00000097c70bc9106.html)
>Kirchheim, 8. Mai 2006
Mobilfunk in Dubai – oder – es geht auch anders!
Vom 17. April bis zum 1. Mai verbrachte ich 2 Wochen Urlaub in Dubai.
Eigentlich wollte ich von Mobilfunk nichts hören, aber ein arabischer Bekannter bat mich meinen Messkoffer mitzunehmen, ein Mobilfunksender gegenüber seines Büros, noch dazu fast auf gleicher Höhe, beunruhigte ihn doch ziemlich.
Bereits im vergangenen Jahr war ich mit meinem Messgeräten in Dubai unterwegs, ich konnte nirgendwo, auch nicht in nächster Nähe zu Mobilfunksendern, höhere Werte als 50 µW/m2; finden.
Als wir unser Hotelzimmer im 4. Stock bezogen, ging ich als erstes auf den Balkon und was sehe ich, in ca. 100 m Entfernung ein als Palme getarnter Mobilfunksender! Bevor wir unsere Koffer auspackten wurde das Messgerät ausgepackt und ich ging damit auf den Balkon. Dort zeigt mein Gerät 150 µW/m2; an. Hier in Kirchheim wohnen wir ca. 150 m vom Mobilfunksender weg und weit unterhalb des Senders, wir messen hier bis zu 4.100 µW/m2;!
Im Hotelzimmer waren dann von den 150 µW/m2; noch 0,0 µW/m2; übrig, also nichts mehr. Wir haben die 2 Wochen wunderbar geschlafen.
Dann waren wir zum Grillen bei meinem arabischen Bekannten eingeladen, er bewohnt mit seiner Familie eine Villa direkt am Golf. Vor seinem Haus kann man die Kriegsschiffe beobachten wie sie da vorbei ziehen, wir hatten also mit Radar gerechnet. Und Sie werden es nicht glauben, die „Belastung„ war bei 0,0 µW/m2;! Nichts! Keiner der Anwesenden konnte das glauben, sie haben alle vollen Handyempfang und gingen davon aus dass eine Belastung da sein muss. Ich klärte sie auf dass ein Handy nur 0,001 µW/m2; benötigt um einwandfrei zu funktionieren. Mein Messgerät misst „nur„ eine Zahl hinter dem Komma.
Mein Messgerät ließ ich dort, mein Bekannter wollte damit an einigen Orten in Dubai messen. Nach einigen Tagen brachte er mir das Messgerät zurück.
In seinem ganzen Haus keine Belastung, 0,0 µW/m2;. In seinem Büro, gleich gegenüber eines Mobilfunksenders, „Belastung„ 0,0 µW/m2;. Im Haus seiner Mutter, am Flughafen, „Belastung„ 0,0 µW/m2;. Ganz erschüttert war er dass er auf dem Parkplatz seines Beach Clubs, dort steht ein Sender direkt daneben, eine Belastung von 180 µW/m2; maß! Lächerlich, auf einem Parkplatz!
Ein Bekannter aus Deutschland, der geschäftlich in Dubai zu tun hatte, bat mich ihm doch das Messgerät zu leihen, er möchte bei sich zu Hause messen. Da wir den gleichen Rückflug gebucht hatten übergab ich ihm den Messkoffer gleich am Flughafen. Ich packte die Geräte aus und schaltete sie an, um ihm zu zeigen wie es funktioniert. Nun erwartete ich am Flughafen eine hohe Belastung, aber nicht einmal dort, mein Messgerät zeigte nur 20 µW/m2;an.
In Dubai können Sie überall telefonieren, in jedem Aufzug, in jeder Tiefgarage, einfach überall! Warum nun geht in Dubai was bei uns scheinbar nicht geht? Handytelefonieren ohne nennenswerte Belastung für die Bewohner?
Es gibt dort nur ein Handynetz, von UAE Etisalat. Wir in Deutschland haben 8 (!) verschiedene Handynetze! Völliger Irrsinn!
Dann stehen dort netzartig aufgebaut alle ca. 3-4 Kilometer die Sender in großer Höhe. Ich kann schlecht schätzen, denke so 50 m hoch. Und die sind wohl so eingestellt dass jeder telefonieren kann, aber auch nicht mehr an Strahlung abgibt. Und wie Sie meinem Bericht entnehmen können ist zum Telefonieren innerhalb und außerhalb von Gebäuden nicht viel an Belastung notwendig.
Wieso schaffen die in Dubai was bei uns nicht gehen soll?
Diesen Bericht werde ich an alle zuständigen Stellen versenden, unsere Verantwortlichen und Techniker sollen mir das bitte erklären. Sie dürfen ihn auch gerne weiterleiten und veröffentlichen.
Vielleicht fliegt ja einmal jemand von den Mobilfunkbetreibern, vom Bundesamt für Strahlenschutz oder unserem Umweltministerium nach Dubai und lässt sich dort von den Arabern erklären wie man gesundheitsverträglichen Mobilfunk macht.
Mit freundlichen Grüßen
Marianne Buchmann
P.S. Meine Angaben sind leicht zu überprüfen, wer möchte ist in 6 Stunden in Dubai und kann nachmessen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Meyer
michael_meyer@aon.at
Risiko Mobilfunk Österreich Plattform Sozialstaat Österreich - Netzwerk
Zivilcourage
A - 5165 Berndorf, Stadl 4
Tel/Fax 0043 - 6217 - 8576
18.05.2006 | 2.
Mobilfunk in Dubai - oder - es geht auch anders!
Hier wurden im Hauptstrahl der Anlage vom Betreiber max. 120 mikrowatt/m² ermittelt, von der RegTP 40 mikrowatt/m².
Daten 3x 20 W Sektorantenne, 22 m Höhe, Messentfernung ca. 100 m mit freier Sicht auf die Antenne im Mittel der südlichen Hauptkeule.
Jeder sollte wissen, dass der dafür Grenzwert ist wie:
Ein Tempolimit auf der Autobahn im Bereich der Lichtgeschwindigkeit, und Konzepte die den alten Salzburger Vorsorgewert fordern, so sinnvoll sind, wie ein Limit von 1000 km/h auf der Bahn..... gerade in letzter Zeit scheinen sich wieder Kommunen auf diesen Wert fixieren zu lassen, teilweise wird er sogar von Mobilfunkkritikern vorgeschlagen, und die wissen dann eigentlich nicht, was sie damit anrichten.
Wer sich einreden lässt, dass nur so wie hier praktiziert, der Mobilfunk machbar ist, ist selber schuld. Ein Handy benötigt weniger als 0,005 mikrowatt/m² Leistungsflussdichte, und das ist 200fach weniger, als was Baubiologen als Maxima fordern.
Das Problem ist die Dichte der Handys, die Profitoptimierung und die schlampige Planung.
Weiter sollte jeder der misst auch wissen, wie "genau" die HF- Schätzometer arbeiten.
Toleranzen von mehreren dB sind wie Messwertvervielfachungen, also analog zum Straßenverkehr, kann keiner messen ob 50 km/h oder 100 km/ h gefahren wurden....(3 dB)
weshalb dann über 80 km/h diskutieren?
Bernd Schreiner <