von Elisabeth Buchs » 21. Juni 2006 18:50
Ich hatte kürzlich Kontakt zu einigen jungen Menschen und das Thema Handy wurde ebenfalls thematisiert. Für die Jungen scheint es sich um eine Art "ELEKTRONISCHES TASCHENMESSER" zu handeln. Sie können nicht nur telefonieren und simsen, sondern fotografieren, gamen, das Handy als MP3-Player nutzen (einer hat kleine Lautsprecher-Böxlein mitgeführt und einen Song vorgespielt) und allenfalls ins Internet gehen. Bzw. wichtige Bedürfnisse der Jungen werden durch das Handy abgedeckt. Mit Gesundheitsargumenten ist dagegen schwer anzukommen, vor allem, wenn sie selber noch keine negativen Auswirkungen davon erfahren haben.
Manchmal ergeben sich günstige Gelegenheiten, wie als ein junger Nachbar mich fragte, ob es eigentlich schädlich sei, Handys im Hosensack herumzutragen. Ich sagte daraufhin nur: Wenn er Kinder wolle, solle er das Handy besser rausnehmen bzw. abstellen.
Bei den Eltern dieser Jungen scheinen vor allem das Kostenargument und die problematischen Inhalte wichtig zu sein. Einer der Väter sagte, er wehre sich bis zuletzt so ein Handy zu kaufen, jedoch weniger aus Strahlengründen, sondern weil er nicht ständig erreichbar sein wolle.
Unser Junior hat einigen technischen Komfort wie Stereoanlage, Playstation, Gameboy, i-Pod, Notebook mit TV-Möglichkeit und Festnetztelefon in seinem Zimmer. Er ist (bis jetzt) ein kurz angebundener Telefonierer und nimmt gerne mal ein Buch hervor, bzw. nutzt diese Dinge vernünftig.
Wie gehen andere aus diesem Forum vor im Umgang mit Jugendlichen oder den eigenen Kindern in Bezug auf die gesundheitlichen Risiken des Handys? Mit welchem Argumenten, Bildern, Filmen usw. könnte man sie zum Nachdenken bringen?
Elisabeth Buchs
Ich hatte kürzlich Kontakt zu einigen jungen Menschen und das Thema Handy wurde ebenfalls thematisiert. Für die Jungen scheint es sich um eine Art "ELEKTRONISCHES TASCHENMESSER" zu handeln. Sie können nicht nur telefonieren und simsen, sondern fotografieren, gamen, das Handy als MP3-Player nutzen (einer hat kleine Lautsprecher-Böxlein mitgeführt und einen Song vorgespielt) und allenfalls ins Internet gehen. Bzw. wichtige Bedürfnisse der Jungen werden durch das Handy abgedeckt. Mit Gesundheitsargumenten ist dagegen schwer anzukommen, vor allem, wenn sie selber noch keine negativen Auswirkungen davon erfahren haben.
Manchmal ergeben sich günstige Gelegenheiten, wie als ein junger Nachbar mich fragte, ob es eigentlich schädlich sei, Handys im Hosensack herumzutragen. Ich sagte daraufhin nur: Wenn er Kinder wolle, solle er das Handy besser rausnehmen bzw. abstellen.
Bei den Eltern dieser Jungen scheinen vor allem das Kostenargument und die problematischen Inhalte wichtig zu sein. Einer der Väter sagte, er wehre sich bis zuletzt so ein Handy zu kaufen, jedoch weniger aus Strahlengründen, sondern weil er nicht ständig erreichbar sein wolle.
Unser Junior hat einigen technischen Komfort wie Stereoanlage, Playstation, Gameboy, i-Pod, Notebook mit TV-Möglichkeit und Festnetztelefon in seinem Zimmer. Er ist (bis jetzt) ein kurz angebundener Telefonierer und nimmt gerne mal ein Buch hervor, bzw. nutzt diese Dinge vernünftig.
Wie gehen andere aus diesem Forum vor im Umgang mit Jugendlichen oder den eigenen Kindern in Bezug auf die gesundheitlichen Risiken des Handys? Mit welchem Argumenten, Bildern, Filmen usw. könnte man sie zum Nachdenken bringen?
Elisabeth Buchs