von Elisabeth Buchs » 27. Juli 2006 02:23
Hallo Carlo
Mein Kollege sagt, dass das eine von der Natur ursprünglich vorgesehene Diversifikation ist. In der Folge trifft der Elektrosmog nun diejenigen mit dieser Konstellation besonders stark.
Dazu noch gleich eine Frage: mir ist aufgefallen, dass ich und schon meine Mutter überdurchschnittlich stark auf chemische Medikamente reagieren, hier könnte es einen Zusammenhang geben. Wem von den Betroffenen geht es ähnlich?
Leider haben Sie mit Ihrem Einwand recht und wenn es uns nicht gelingt, die weitere Zunahme von E-Smog zu stoppen oder mindestens Schutzgebiete zu erreichen, werden wir Elektrosensible/Elektrosmoggeschädigte nicht überleben.
Diesen Sommer habe ich von einer betroffenen Kollegin vernommen, die gehofft hat, für längere Zeit aus ihrer von Nachbarn DECT-"verseuchten" Wohnung herauszukommen und Ferien zu machen. Jedoch scheinen die dortigen Ferienwohnungsvermieter ebenfalls ein DECT zu haben, sie sagte, sie könne überhaupt nicht mehr entspannen, schlafen gehe nicht einmal mehr mit Tabletten gut und sie müsse wenn sich nicht mit den Leuten reden lasse, einen anderen Ort suchen.
Ein anderer Kollege hat in seiner jetzigen Wohnung aufwändige und kostspielige Sanierungen von NF durchführen lassen, er muss sich jedoch in seinem Wohnzimmer wegen Mobilfunkstrahlung dauernd unter einem Baldachin aufhalten und musste x-DECT von Nachbarn durch CT1 + ersetzen, wobei die einen Nachbarn nun wieder ein DECT haben sollen. Nun hat er mit einiger Mühe eine bezüglich HF bessere Wohnung gefunden, muss jedoch dort wiederum NF-Sanierungen machen lassen.
Wenn eine Replikation mit für die Industrie ungünstigem Ergebnis plötzlich ein anderes Ergebnis zeigt und es heisst, bei den ersten Ergebnissen handle es sich nur um "Zufall" ist Suchen nach "Anpassungen" angesagt. Dass es heisst, die Beschwerden von Probanden während der Studie hätten andere Ursachen als EMF, kann ich nicht akzeptieren. Ich kenne Armin Furer persönlich, am alten Wohnort in einem antennenbelasteten Walliser-Dorf, umgeben von reflektierenden Felswänden, hatte er gesundheitliche Beschwerden, nach dem Umzug in ein kaum belastetes Dorf nicht mehr.
Bei Diagnose Funk habe ich über den unerfreulichen Entscheid des EGMR gelesen, dass eine Gesundheitsbeeinträchtigung nicht nachgewiesen sei und die Gewichtung eines vollständig ausgebauten Mobilfunknetzes. Da dieses Argument mit dem Beweis immer wieder kommt, verweise ich wieder einmal darauf, dass viele Verbrecher aufgrund von Indizien verurteilt wurden und solche sind bezüglich Elektrosmog genügend vorhanden. Es wird auch immer wieder darauf verwiesen, dass ein Wirkmodell fehle. Mit solchen Studien wie diese TNO-Nachfolgestudie wird dafür gesorgt, dass weder das eine noch das andere gefunden werden kann. Zum Glück will kaum mehr jemand Grundstück und Land für Antennen geben. Das dichtere UMTS-Netz ist sehr unbeliebt. Herr Jakob erwähnte, dass Swisscom gesagt habe, mit 16 Bilderanwendungen breche das Netz zusammen. Die Mobilfunker müssen wenn überhaupt oft auf suboptimale Standorte ausweichen.
Grosse Teile von Südostbayern sollen nun über eine nahezu flächendeckenden Breitband-Internetversorgung via Funktechnik (WLL, WiMAX) verfügen. Mit Kontakten dorthin liessen sich nun die hängigen Fragen nach Stärke der Sendeantennen, Pulsung und Verträglichkeit beantworten, wenn es gleiche Systeme wären, die auch uns drohen.
Weiterhin habe ich gelesen, dass Ende Jahr die ComCom drei weitere Konzessionen für BWA (u.a. WiMAX) ausschreiben will. Unsere WiMAX-Beschwerde ans Bundesgericht wurde zwar abgewiesen, Gigaherz und die vielen verbündeten lokalen Widerstandsgruppen werden nun die einzelnen Antennen vehement bekämpfen. Ein Staat, der gleichzeitig an Konzessionen Geld verdient und die Bevölkerung schützen sollte, ist unglaubwürdig und die Gewaltentrennung funktioniert nicht. Mein Kollege sagt, bei uns fehle ein Verfassungsgericht bzw. man sollte mehr wissen über den Verfassungsauftrag der ComCom.
Elisabeth Buchs
Hallo Carlo
Mein Kollege sagt, dass das eine von der Natur ursprünglich vorgesehene Diversifikation ist. In der Folge trifft der Elektrosmog nun diejenigen mit dieser Konstellation besonders stark.
Dazu noch gleich eine Frage: mir ist aufgefallen, dass ich und schon meine Mutter überdurchschnittlich stark auf chemische Medikamente reagieren, hier könnte es einen Zusammenhang geben. Wem von den Betroffenen geht es ähnlich?
Leider haben Sie mit Ihrem Einwand recht und wenn es uns nicht gelingt, die weitere Zunahme von E-Smog zu stoppen oder mindestens Schutzgebiete zu erreichen, werden wir Elektrosensible/Elektrosmoggeschädigte nicht überleben.
Diesen Sommer habe ich von einer betroffenen Kollegin vernommen, die gehofft hat, für längere Zeit aus ihrer von Nachbarn DECT-"verseuchten" Wohnung herauszukommen und Ferien zu machen. Jedoch scheinen die dortigen Ferienwohnungsvermieter ebenfalls ein DECT zu haben, sie sagte, sie könne überhaupt nicht mehr entspannen, schlafen gehe nicht einmal mehr mit Tabletten gut und sie müsse wenn sich nicht mit den Leuten reden lasse, einen anderen Ort suchen.
Ein anderer Kollege hat in seiner jetzigen Wohnung aufwändige und kostspielige Sanierungen von NF durchführen lassen, er muss sich jedoch in seinem Wohnzimmer wegen Mobilfunkstrahlung dauernd unter einem Baldachin aufhalten und musste x-DECT von Nachbarn durch CT1 + ersetzen, wobei die einen Nachbarn nun wieder ein DECT haben sollen. Nun hat er mit einiger Mühe eine bezüglich HF bessere Wohnung gefunden, muss jedoch dort wiederum NF-Sanierungen machen lassen.
Wenn eine Replikation mit für die Industrie ungünstigem Ergebnis plötzlich ein anderes Ergebnis zeigt und es heisst, bei den ersten Ergebnissen handle es sich nur um "Zufall" ist Suchen nach "Anpassungen" angesagt. Dass es heisst, die Beschwerden von Probanden während der Studie hätten andere Ursachen als EMF, kann ich nicht akzeptieren. Ich kenne Armin Furer persönlich, am alten Wohnort in einem antennenbelasteten Walliser-Dorf, umgeben von reflektierenden Felswänden, hatte er gesundheitliche Beschwerden, nach dem Umzug in ein kaum belastetes Dorf nicht mehr.
Bei Diagnose Funk habe ich über den unerfreulichen Entscheid des EGMR gelesen, dass eine Gesundheitsbeeinträchtigung nicht nachgewiesen sei und die Gewichtung eines vollständig ausgebauten Mobilfunknetzes. Da dieses Argument mit dem Beweis immer wieder kommt, verweise ich wieder einmal darauf, dass viele Verbrecher aufgrund von Indizien verurteilt wurden und solche sind bezüglich Elektrosmog genügend vorhanden. Es wird auch immer wieder darauf verwiesen, dass ein Wirkmodell fehle. Mit solchen Studien wie diese TNO-Nachfolgestudie wird dafür gesorgt, dass weder das eine noch das andere gefunden werden kann. Zum Glück will kaum mehr jemand Grundstück und Land für Antennen geben. Das dichtere UMTS-Netz ist sehr unbeliebt. Herr Jakob erwähnte, dass Swisscom gesagt habe, mit 16 Bilderanwendungen breche das Netz zusammen. Die Mobilfunker müssen wenn überhaupt oft auf suboptimale Standorte ausweichen.
Grosse Teile von Südostbayern sollen nun über eine nahezu flächendeckenden Breitband-Internetversorgung via Funktechnik (WLL, WiMAX) verfügen. Mit Kontakten dorthin liessen sich nun die hängigen Fragen nach Stärke der Sendeantennen, Pulsung und Verträglichkeit beantworten, wenn es gleiche Systeme wären, die auch uns drohen.
Weiterhin habe ich gelesen, dass Ende Jahr die ComCom drei weitere Konzessionen für BWA (u.a. WiMAX) ausschreiben will. Unsere WiMAX-Beschwerde ans Bundesgericht wurde zwar abgewiesen, Gigaherz und die vielen verbündeten lokalen Widerstandsgruppen werden nun die einzelnen Antennen vehement bekämpfen. Ein Staat, der gleichzeitig an Konzessionen Geld verdient und die Bevölkerung schützen sollte, ist unglaubwürdig und die Gewaltentrennung funktioniert nicht. Mein Kollege sagt, bei uns fehle ein Verfassungsgericht bzw. man sollte mehr wissen über den Verfassungsauftrag der ComCom.
Elisabeth Buchs