elektrosmogarme Hotels

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Re: elektrosmogarme Wohnungen

von mips » 24. August 2006 12:55

Solche Angebote existieren - z.B. http://www.obstgarten-chur.ch/ (baubiologische Elelektrinstallation, abgeschirmt gegen funkeinstrahlung von aussen, Schnurlostelefonverbot in den Mietverträgen)

Re: elektrosmogarme Hotels

von schwerstkrank » 23. August 2006 22:29

Das hört sich ja so toll an!

Allerdings glaube ich kaum daran, dass so etwas teures und kompliziertes realisiert werden kann. Könnten wir Elektrosmog-Sensiblen uns nicht einfach zusammentun und wenigstens mal überall in der Schweiz elektrosmogfreie Häuser/Wohnungen realisieren? Ich stelle mir das so vor, dass man vielleicht in einem MFH, an idealem Standort, Wohnungen nur an andere E-Sensible weitervermietet und die Bedingungen (kein W-Lan, kein Dect usw.) vertraglich regelt. Vorteil wäre auch, dass man sich bei Abschirmmassnahmen zusammentun könnte und das dann für den einzelnen billiger käme.

Re: elektrosmogarme Hotels

von Esmogbetroffene » 22. August 2006 19:51

Gute Idee!

Und wer finanziert mir den Daueraufenthalt in dem Hotel? Mein Nachbar der für die UMTS-Antenne bezahlt wird?

Also, mal wieder TITANICTHEMA: Die Passagiere auf den unteren Rängen bekommen einfach keinen Zugang zu den "Rettungsbooten".
Damit ist für die Reichen dann das Problem mal wieder gelöst.

Prima!!!

Re: elektrosmogarme Hotels

von mips » 15. August 2006 19:03

Der Konsument hat keinen zu vernachläsigenden Einfluss. Wenn Feriengäste zwischen einem Biohotel, das selbstverständlich auch hinsichtlich Elektrosmogbelastung baubiologischen Kriterien genügen muss und einem konventionelen Hotel die Wahl hat und sich immer mehr für die Biovariante entscheiden, so werden wohl zukünftig in Hotelnähe keine Mobilfunksender mehr toleriert.

Was haben wir denn sonst für eine Chance?

Auch wenn der Bundesrat zu drastischen Massnahmen gegen die zu hohen Belastungen durch Elektrosmog bereit wäre und eine diesbezügliche Gesetzesanpassung beschliesst, ihr könnt sicher sein, dass dieses Gesetz über eine Volksabstimmung verhindert wird - ich denke mit Wehmut zurück an die letzten Atomabstimmungen!

Re: elektrosmogarme Hotels

von Aquila » 15. August 2006 10:43

Evi hat recht. Solange die Politik nicht schaltet und der Bevölkerung zu ihren Rechten verhilft, bleibt alles nur Kosmetik und Flickwerk.

Aquila

Re: elektrosmogarme Hotels

von Elisabeth Buchs » 13. August 2006 21:14

Hallo Carlo

Zur kleinen Minderheit hätte ich noch etwas einzuwenden: machen wir uns Elektrosensiblen nicht kleiner als wir sind, sonst meinen einige Wireless-Freaks noch vermehrt, sie könnten an uns ihre Rotznasen abputzen und uns noch Schuld am durch sie verursachten Elend zuweisen, z.B. zu dick, zu mager, zu wenig Bewegung usw.

Gemäss Umfrage des BUWAL vom 8.4.2005 geben 5 % der Befragten an, sensibel auf Elektrosmog zu reagieren und dadurch gesundheitlich beeinträchtigt zu sein. Dazu kommen mit grosser Wahrscheinlichkeit die latent Elektrosensiblen, die mit (noch) geringeren Beschwerden wie Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Schlafproblemen und Kopfschmerzen reagieren und denen der Zusammenhang mit dem Elektrosmog noch zuwenig bewusst ist. Ausserdem die gemäss der Umfrage 53 % Besorgten, von denen vielleicht einige ab und zu ein Handy nutzen, denen aber das masslose Aufrüsten z.B. mit UMTS und WiMAX zuwider ist. Diese alle zusammen sind eine Mehrheit und sollten zusammenhalten, denn dann können wir etwas bewirken und erreichen.

Elisabeth Buchs

Re: elektrosmogarme Hotels

von Evi » 13. August 2006 20:39

Wir unterhalten uns über elektrosmogarme Hotels, über Labels, die diese als solche ausweisen, über den Sinn (oder Unsinn) dieser Massnahmen, ob damit Geschäfte gemacht werden oder Schwindel getrieben wird. Es kommen Adressen von Hotels, wo es ein armer, vom Elektrosmog geplagter Mensch noch grad eben so aushält. Und ich frage mich: wie weit haben wir es schon gebracht, dass diese Leute auf der Suche nach Fluchtburgen sind, weil eine korrupte und kaltschnäuzige Industrie und eine verantwortungslose Politik nicht dafür sorgt, dass jeder Mensch - JEDER - seinen Platz findet? Den Platz der ihm gemäss Verfassung sein Recht auf Leben (10.1) und das Recht auf die Unversehrheit des Leibes und des Geistes (10.2) garantiert. Diese Frage müsste gestellt werden und nicht jene nach elektrosmogarmen Hotels und/oder anderen Unterkünften.

Wenn es in diesem Tempo mit der Beschneidung der elementarsten Volksrechte so weiter geht, werden wir uns statt elektrosmogarmer Hotels zu suchen, Höhlen bauen müssen und hausen wie die Füchse und die Bären. Schöne Aussichten!

Evi

Re: elektrosmogarme Hotels

von Carlo » 13. August 2006 19:25

Ich kann mir schon denken, warum sich das Label nur auf NF aber nicht auf HF bezieht: Die grosse Mehrheit der Kunden wünscht "guten Empfang" = hohe HF-Erschliessung, also würden die Hotels durch ein "Funkloch" eher Kunden verlieren als gewinnen (ditto bei WLAN und DECT). Hingegen bei NF (Netzfreischalter) kann's den anderen Kunden egal sein...

Solange die Elektrosensiblen noch eine kleine Minderheit sind, wird ein HF-Label wohl kaum ein Geschäftserfolg, und dieses NF-Label ist wohl eher ein Werbegag bzw. Geldmacherei des Labelgebers.

Re: elektrosmogarme Hotels

von Kurt » 13. August 2006 19:09

Also mips, mal langsam!

Den Verlust eines labels das aufgrund unsinniger Bewertungskriterien erteilt wurde von einer "Institution", die dazu nicht benannt wurde als wirtschaftlichen Schaden zu bezeichnen ist schon mehr als gewagt.

Bei der ganzen Aktion handelt es sich um Abzocke und um sonst garnichts. Dem einzigen, dem damit geholfen ist, ist die Firma innosenso.

Sagt

Kurt

Re: elektrosmogarme Hotels

von mips » 13. August 2006 17:32

Ich denke, dass man einen Labelverlust auf Grund eines neu erstellten Senders als wirtschaftlichen Schaden geltend machen könnte. Dazu müsste es zuerst ein Label geben, das man durch einen nahen Sender verlieren würde.

Ich kenne einfach Berghäuser, die bestimmt feldarm sind (keine Sender in der Nähe, Genertor für den Gastronomiebetrieb, Gästezimmer ab Batterie gespiesen oder Kerzenlicht).

http://www.sulzfluh.ch/
http://www.aelggi.ch/ (nur Sommerbetrieb)

Re: elektrosmogarme Hotels

von Elisabeth Buchs » 13. August 2006 15:35

Auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung ist und dadurch auf die Elektrosmog-Thematik aufmerksam gemacht wird, sieht es etwas nach Geschäftsidee aus: Aufnahmeprüfung 1800 €, Aufnahmegebühr 450 €, gestaffelter Jahresbeitrag Grundgebühr 1000 €.

Bezüglich HF ist zu lesen von Spezialfarben, Kupfergewebe für Wände, Decken und Boden sowie Vorhänge mit einem Kupferfaden, die eingesetzt würden und W-Lan, der nur in einem (Tagungs)raum vorhanden sei und nachts abgestellt werde.

Kleinere Hotels im Low Preis-Bereich, die aus diesem Grund z.B. kein TV im Zimmer, W-Lan usw. haben, beantragen vermutlich weniger ein solches Label.

Elektrosmogarme Hotels sollten meiner Meinung nach eher durch unabhängige Betroffenenorganisationen, Selbsthilfeorganisationen wie z.B. www.funklochinfo.de, erwähnt werden und Betroffene vor einer allfälligen Buchung nach evt. Aenderungen wie Antennen, DECT, W-Lan direkt nachfragen.

Mir als gut bekannte Hotels sind das Hotel Fafleralp, wo bei sonst sehr guten Werten, vor allem bezüglich HF das E-Feld nicht ganz optimal ist und der Besitzer gesagt hat, bei genügend Interesse von Betroffenen würde er das sanieren lassen.
Als gut aufgefallen ist mir auch das Hotel Jungfraublick in Wengen, wo ich bei einem Besuch bei meinem Onkel nach anstrengender Fahrt einen ausgezeichneten Mittagsschlaf nahm.
Ebenfalls gut ist es in der Bibelschule Beatenberg, nicht nur für Religiöse, wo ich ebenfalls meinen Onkel in den Ferien besucht und dort ausgemessen habe.

Was mir klar ist, so optimal, dass es mir in allen Teilen in einem Hotel bezüglich Elektrosmog gut geht, ist sehr schwierig zu finden, z.B. auch nahe Leuchtschriften können Aerger machen, so geschehen in einem Hotel auf der Durchreise in Südfrankreich. Ich bin schon froh, wenn die schlimmsten "Hämmer" nicht dort sind.

Vielleicht kennen andere Betroffene in diesem Forum vom Elektrosmog her gute Hotels und können diese hier erwähnen.

Was ich mich frage, wenn nun bei einem solchen Hotel eine nahe Antenne geplant wäre, ob da ein erwiesener Schaden geltend gemacht werden könnte, weil ein entscheidender Bestandteil der Hotelidee wegfallen würde.

Elisabeth Buchs

Re: elektrosmogarme Hotels

von Klaus » 13. August 2006 14:01

Ich finde das eine gute Sache, auch wenn, wie mips richtig schreibt, einige Unsicherheiten bestehen bleiben werden.
Aber z.B. bei Dect/Wlan ist der Fall klar: Die werden mit Sicherheit keine DECT's einsetzen und Handy's mehr oder weniger verbieten müssen, denn jeder 2., der in einem Sensotel übernachtet, wird mit Messmitteln bewaffnet, anreisen.
Es hätte sich schnell herumgesprochen, wenn die Geräte, vor denen elektrosensible flüchten, ausgerechnet im Sensotel eingesetzt werden.
Auch werden sie kaum nur einen "Stockwerk-Netzfreischalter" installieren; es ist ja einfach festzustellen, ob das Netz weggeschaltet wird.
Alles in allem finde ich das eine vielversprechende Idee. Speziell deshalb, weil andere "herkömliche" Hotels dazu bewegt werden könnten, wenigstens teilweise nachzuziehen, wenn es ein Erfolg werden sollte.
Hoffnungslos ist es allerdings für Hotels mit nahe gelegenen Hochspannungsleitungen und Sendeanlagen...

Re: elektrosmogarme Hotels

von mips » 13. August 2006 13:18

Bitte setzt auch bei den Urhebern der Sensotel- Idee dafür ein, dass das Label Sensotel auch maximale Belsstungswerte garantiert.

info@sensotel.de

Re: elektrosmogarme Hotels

von mips » 13. August 2006 12:40

SENSOTEL müssen folgende Kriterien erfüllen:

1. Mindestens 25% des vorhandenen Zimmerkontingentes wurde im Bereich der Niederfrequenz z.B. mit geeigneten Netzabkopplern elektrosmogreduziert ausgestattet.

2. Die Unternehmensleitung verpflichtet sich mit Beitritt zu „Sensotel“, im Sinne des Gesundheitsschutzes seiner Gäste zukünftig Neubau- und/oder Renovierungsmaßnahmen unter elektrobiologischen Aspekten konsequent zu
planen und durchzuführen.

3. Die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen wurde durch eine abschließende Kontrolluntersuchung von Innosenso oder einer angeschlossenen Beratungsstelle bestätigt und dokumentiert.

4. Die Nachhaltigkeit der durchgeführten Maßnahmen kann jederzeit durch weiterführende – unangemeldete – Kontrolluntersuchungen (auch Stichproben) überprüft werden.

5. Der Gast wird über die elektrosmogreduzierenden Maßnahmen, die im jeweiligen Sensotel-Partnerhotel durchgeführt worden sind zum Beispiel in Form einer individuellen Gästeinfo auf dem Hotelzimmer informiert und aufgeklärt.

6. Die Mitarbeiter wurden über eine entsprechende Qualifizierungsmaßnahme geschult.

Diese Kriterien müssen selbstverständlich noch nicht alle erfüllt sein, aber es muss eine grundsätzliche Bereitschaft
zur Erfüllung dieser Aufnahmekriterien bestehen. Als k.o.-Kriterium verstehen wir die Mindestausstattung von 25%
des vorhandenen Zimmerkontingentes mit geeigneten Netzabkopplern.



Was garantieren uns denn diese Bedingungen?

Lediglich dass Gästezimmer mit Netzabkoppler (Netzfreischalter) ausgerüstet sind). Vielleicht nicht mal jedes Zimmer seperat, aber zur Folge hätte, dass wenn der Zimmernachbar noch liesst oder fern sieht, die Elektronstallation immer noch unter Spannung steht. Vor allem in Hotels die als Chalet gebaut wurden reicht dies bei Weitem nicht aus, um Elektrostress durch die Hausinstallation auszuschliessen, geschweige um zu garantieren, dass nicht von anderen Quellen (Hauptvereilungen, Trafostationen, Freileitungen, Fahrleitungen usw) niederfrequente elektrische- und magnetische Felder eine relevante Belastung besteht.

In den Anforderungen ist kein ein Wort über die Belastung aus Funkanwendungen zu finden. So ein SENSOTEL kann also ohne weiteres mit DECT und WLAN ausgerüstet sein. Auch nahe Mobilfunksendeanlagen scheinen für dieses Label kein Hindernisgrund zu sein.

Für mich ist ein solches Label nur glaubwürdig, wenn konkrete Belastungswerte für NF und HF Belastung unterschritten sein müssen. Diese Werte müssen durch seriöse Messtechniker nach anerkannten baubiologischen Messverfahren (VDB- Richtlinien) überprüft werden. Alles andere nützen den Konsumenten nichts.

elektrosmogarme Hotels

von Gigaherz » 13. August 2006 11:19

Ein Gigaherz-Mitglied sendet uns die folgende Information, die für elektrosensible Personen eine Hilfe sein kann. Angegeben wurde die Seite www.sensotel.de, aus der die hier nachfolgende Info stammt.

Hotels
Mit dem Romantikhotel Schloss Rheinfels wurde 2004 das erste elektrosmogreduzierte Hotel in Deutschland etabliert. Seitdem erkennen immer mehr Hotelliers die Bedeutung dieses Zukunftsthemas und das Interesse an Sensotel wächst stetig.

Aus interessierten Hoteliers werden engagierte neue Mitglieder, die sich für das Wohl des Gastes einsetzen.
Sollten Sie als Hotellier an einer Aufnahme bei Sensotel interessiert sein, werfen Sie einen Blick auf unsere Aufnahmekriterien.

Sie möchten als Gast die Vorzüge elektrosmogreduzierter Räumlichkeiten kennenlernen und erfahren, wie es sich anfühlt GESUND zu schlafen? Achten Sie zukünftig im Eingangsbereich einfach auf die Sensotel-Plakette.

Gigaherz

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