Beschwerden durch Satellitenempfangsantenne vom Nachbar

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Re: mögliche ursachen und lösungen

von Kurt » 18. September 2006 08:25

Margrit,

1) Die gesamte elektrische Leistung, die ein LNB aufnimmt (einige 10 mW) wird nur zu einem sehr geringen Bruchteil im Lokaloszillator (LO) verbraucht. Davon wird wiederum nur ein äußerst geringer Anteil als L0-leakage zum feed hin und damit an die Umgebung abgegeben. Übliche LNB bieten hier Werte von -20 ... -40 dBm (das sind 0.1 ... 10 µW)
2) Diese HF-Leistung wird bevorzugt in Richtung des Satelliten gestrahlt, da der LO ja im LNB im Brennpunkt der Antenne sitzt und mit seinem Horn ganau da hinein strahlt.

Fazit
Ihre Aussage, dass eine SAT-Schüssel so stark abstrahlt, dass ein Mensch das merkt ist nicht haltbar. Wie oben dargelegt werden von einem LNB höchstens einige µW gerichtet nach oben zum Satelliten hin abgestrahlt. Was davon in Form von Nebenkeulen usw. am Erdboden ankommt ist um mehrere Zehnerpotenzen unterhalb selbst der niedrigsten Grenzwerte.

Kurt

Re: mögliche ursachen und lösungen

von Margrit » 17. September 2006 15:49

Hallo,

Ich kann aus eigener Erfahrung nur Bestätigen, dass eine Satelitenschüssel nicht nur Empfängt, sondern auch abstrahlen kann und zwar in die Richtung auf die sie gerichtet ist, ungefähr wie wenn man mit einem Wasserschlauch auf die Wand spritzt.
Die Strahlung ist zwar sehr schwach, aber sensible Menschen reagieren bereits mit Schmerzen darauf.
Denn jedesmal wenn ich beim spazieren ein brennen bekomme, kann ich sicher sein, dass irgendwo eine Satelitenschüssel stehen muss, denn es sind nicht die selben Schmerzen wie bei Hochfrequenz von Natel - Antennen oder Dect.

Margrit

Re: mögliche ursachen und lösungen

von B. Müller » 15. September 2006 21:08

Vielen Dank für die Antworten.

Vor Jahren war ich mal bei dem Nachbar in der Wohung, und der Fernseher stand damals also nicht an meiner Schlafzimmerwand. OK, es kann sein das er die Wohung nun umgestellt hat, ich weiss es nicht. Aber Falls es noch so ist, ist das mit der TV Strahlung glaube weniger der Fall. Was aber ganz gut sein könnte, das es sich nicht nur eine Satanlage gekauft hat, sondern auch div. sonstige neue Geräte. Und wie da "thron" schon sagte wäre das ja unter umständen möglich, das er sich DECT oder sowas gekauft hat. Gibt es da eine einfache möglichkeit das feststellen zu können ob da so ein Telefon in der Nähe ist. Oder muss da der Techniker kommen und ne Messung in der Wohung vornehmen?

Vielen Dank!

mögliche ursachen und lösungen

von thron » 14. September 2006 07:11

hallo herr müller,

hier immer mal wieder auftauchende hirn-blinkige industrie-trolle, einfach ignorieren…

da sie schreiben das diese neuinstallation genau an ihre schlafzimmer-wand grenzt, könnte dahinter folgendes stecken:

die satelliten-empfangsanlagen-HWare (schüssel, kabel, empfangsteil, signalkabel-schirmung) ist üblicherweise ungeerdet (nur 2-poolig am strom-netz angeschlossen). wenn jetzt diese neuanlage entlangt ihrer schlafzimmerwand geführt wird haben sie neu in ihrer wand ein NF-feld.

das lässt sich durch erdung dieser neuanlage grösstenteils lösen. um das richtig machen zu können brauchen sie aber ein messgerät und erfahrung. falls das nicht vorhanden ist, besser einen elektro-biologen einschalten.

sollte aber hinter ihrer schlafzimmerwand auch noch das restliche unterhaltungs-elektronik-arsenal (insb. röhrenTV, etc.) ihres nachbarn stehen, sollten sie nicht mehr an dieser wand schlafen. mind. 3m abstand.

es ist auch möglich, das ihr organismus das bisherige wegstecken konnte und diese neuinstallation das fass zum überlaufen brachte.
es ist auch zu prüfen ob ihr nachbar bei seiner technik-aufrüstungs-aktion nicht gleich noch ein DECT-telefon und/oder ein WLAN inst. hat.

wenn sie mehr über die verschiedenen feldtypen (NF, HF) und die davon verursachten gesundheits-störungen wissen wollen, empfiehlt sich das soeben in neuauflage erschienene buch:
"gesundheitsrisiko elektrosmog"

das sie unter folgendem link in der rubrik bücher bestellen können:
www.konsuminfo.ch

ach ja, sie sind nicht der einzige, der nach so nachbars-neuanschaffungen plötzlich beschwerden bekam…

Re: Beschwerden durch Satellitenempfangsantenne vom Nachbar

von Peter Brill » 13. September 2006 23:08

Sie müssen Ihren Nachbar schon im Auge behalten. Der hat sicher ein Reflektor aufgebaut, als Satellitenanlage getarnt, mit der er Sie mit Wellen bestrahlt. Früher das Militär und heute machen das immer mehr private Physiker solche Versuche

Re: Beschwerden durch Satellitenempfangsantenne vom Nachbar

von Ruedi » 13. September 2006 22:35

Theoretisch ist es möglich, dass die Satschüssel die Strahlung reflektiert.
Es wäre aber in die Richtung wo die Schüssel hinzeigt.
Gruss

Ruedi

Re: Beschwerden durch Satellitenempfangsantenne vom Nachbar

von michael wiese » 13. September 2006 21:10

"Nun vermute ich, das der Spiegel die Strahlung vom Satellit anzieht, und das auch noch bis in das Schlafzimmer strahlt."
Strahlung lässt sich nicht "anziehen" und aufgrund der Form des Reflektors einer Satellitenschüssel findet ein Abschirmungs/Zerstreuungseffekt statt (mit Ausnahme der Situation im Brennpunkt des Spiegels wo sich der eigentliche Empfänger befindet).

"Ausserdem wurden da ja sicherlich auch Kabel verlegt um das Signal zum Fernseher zu senden.
Ist es möglich das die Kabel schlecht abgeschirmt sind, und die dann die schädliche Strahlung bis in das Schlafzimmer senden."
Die Signale einer Sat Anlage sind überaus empfindlich auf Störungen, die Satkabel sind daher hervorragend geschirmt.


"Gibt es jemand, der auch schon von so einem Fall betroffen ist."
Ich kenne keinen ausser Leute die sich an der Optik stören.

"Kann man unter umständen den Nachbarn dazu bringen, die Empfangsanlage wieder abzubauen, so das er sein TV Gerät wieder am Kabelnetz TV einsteckt?"
Mit Sicherheit nicht, denn: die Anlage ist billiger, hat mehr Programme, mit höherer Qualität.
Sollte ihr Nachbar noch einen Port am LNB freihaben können Sie ja fragen ob er Ihnen einen überlässt, Sie bräuchten dann nur die Wand zum Balkon durchbohren (vermutlich).
Sie könnten dann einen etwaigen Kabelanschluss abmelden und Geld sparen.
Fragen Sie aber vorher ob er einen brauchbaren Sat empfängt (astra Gruppe auf 19.3°E z.b.).

Re: Beschwerden durch Satellitenempfangsantenne vom Nachbar

von mips » 13. September 2006 20:59

Zuerst das Ablenkmanöver Internetradio und nun wieder mal die böse Satalitenschüssel. Ich werde dabei den Verdacht nicht los, dass damit von den wahren Elektrosmogproblemen abgelenkt werden soll und die Kritikerszene ins Lächerliche gezogen werden soll.

Natürlich strahlt ein Kabel das Daten überträgt, zum Beispiel Internetradio, oder ein Kabel, das das Signal von der Satalitenschüssel zu den TV- Geräten übermittelt, auch Felder ab, aber die sind so klein, dass sie im Vergleich zu den Feldern, die in jeder zivilisierten Umgebung vorhanden sind, zu vernachlässigen sind.

Beschwerden durch Satellitenempfangsantenne vom Nachbar

von B. Müller » 13. September 2006 20:18

Guten Abend

Seit ca. 3 Wochen schlafe ich recht schlecht in der Nacht. Ich wusste lange nicht wieso. Mir kam dann nun in den Sinn, das unser Nachbar (Reihenhaus) auf dem Balkom - der genau an unser Schalfzimmer grenzt, eine Satellitenempfangsanlage für TV installieren liess.

Nun vermute ich, das der Spiegel die Strahlung vom Satellit anzieht, und das auch noch bis in das Schlafzimmer strahlt. Ausserdem wurden da ja sicherlich auch Kabel verlegt um das Signal zum Fernseher zu senden. Ist es möglich das die Kabel schlecht abgeschirmt sind, und die dann die schädliche Strahlung bis in das Schlafzimmer senden.

Gibt es jemand, der auch schon von so einem Fall betroffen ist. Kann man unter umständen den Nachbarn dazu bringen, die Empfangsanlage wieder abzubauen, so das er sein TV Gerät wieder am Kabelnetz TV einsteckt?

Vielen Dank!

B. Müller

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