"Schick äs Küssli per MMS für d'Chinderrächt" Aktion der Terres des
hommes
Ein weiterer Brief an "Terres des hommes"
Sehr geehrte Damen und Herren von Terres des hommes
Ich bin Initiant des Freienbacher Appells. Mit diesem Appell fordern:
- über 150 Schweizer Ärzte
- über 400 weiter Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen
- sowie 3346 Unterstützer des Freienbacher Appells
einen Mobilfunk-Ausbaustopp, reduzierte Grenzwerte und
Funkbelastungen, Aufklärung der Bevölkerung und Förderung eines
bewussten Umgangs mit Mobilfunk. Ferner machen sie aufmerksam auf die ebenso risikoreiche Strahlung der schnurlosen DECT-Telefone in Heim, Schule und Betrieb sowie der drahtlosen Computervernetzung mittels WLAN.
Der Anlass zu diesem Appell geben die Hinweise aus Wissenschaft und
Praxis auf spontane Beschwerden und auf mögliche gesundheitliche
Langzeitschäden infolge Mobilfunkstrahlung. Diese Hinweise verdichten
sich laufend sehr stark.
Weitere Appelle von Ärzten finden Sie in weiten Teilen Europas und in
England wird ein Verbot von Handys für Kinder erwogen. Die
Österreichische Ärztekammer empfiehlt öffentlich, Kinder möglichst
nicht mit dem Handy kommunizieren zu lassen. Wissenschafter warnen
gerade auch vor dem Absenden von SMS und MMS auf dem Schoss wegen der Gefahr der Schädigung der Reproduktionsorgane. Dass die
Zeugungsfähigkeit unter Handystrahlung leidet, ist mittlerweile durch
mehrer wissenschaftliche Studien belegt.
Es darf Sie deshalb nicht wundern, dass mich die Aktion von Terre des
hommes, "Schick äs Küssli per MMS für d'Chinderrächt" absolut
schockiert. Terre des hommes macht sich zum Reklameträger für die
Mobilfunkindustrie und besonders für die Handys der neuesten
Generation. Dabei behauptet Terre des hommes auch noch, eine
wohltätige Organisation zu sein.
Terre des hommes fordert zum Gebrauch einer höchst zweifelhaften
Technologie auf. Dass die Strahlungen dieser von Terre des hommes zur Verwendung empfohlenen Technologie bioaktiv ist, ist schon lange bewiesen. Diese Bioaktivität geht von den Handys sowie auch von den Antennen aus, welche für ihre höchst zweifelhafte Aktion benutzt werden. Diese elektromagnetische Strahlung wird bei Tausenden von Elektrosensiblen, Betagten, Kranken, Schwangeren und eben auch bei Kindern ihre Wirkung immer mehr zeigen.
Die Aktion "Schick äs Küssli per MMS für d'Chinderrächt" von Terre
des hommes ist absolut unüberlegt und verantwortungslos!
Gestatten Sie mir die Frage, wer denn eigentlich das Recht unserer
Kinder auf die Unversehrtheit ihrer Gesundheit schützt?
Noch immer sind die Betroffenen auf Selbsthilfe angewiesen und werden weder von Behörden und schon gar nicht von den Mobilfunkanbietern ernst genommen. So empfiehlt beispielsweise die Broschüre des ForumMobil, einer Vereinigung der Schweizer Mobilfunkbetreiber und ihrer Zulieferer, den Schweizer Ärzten zum Thema Elektrosensibilität, nach "sich verselbständigenden Wahnwahrnehmungen, sowie nach neurotischen und schizophrenen Formenkreisen zu suchen"(Zitat Forum Mobil, )
http://www.forummobil.ch/de/ service_frequentia.php?m=6&s=3&ss=3:)
Für mich ist Terre des hommes ab sofort nicht mehr
unterstützungswürdig und wird von mir auch nicht weiter empfohlen.
Mit freundlichen Grüssen
Karl Durrer
Kantonsstrasse 106
8807 Freienbach
Tel. P. 055 410 29 27
Tel. G. 055 415 14 60
Kopie an: Mailverteiler Elektrosmog/Freienbacher Appell