CVP Schweiz fordert Handy-Verbot an Schulen/Hergiswil: Promi

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Antennen möglichst nahe bei den Schulen...

von open mind » 10. November 2006 09:09

...immer das gleiche Bild: Antennen werden möglichst nahe bei den Schulen projektiert und gebaut.

Grund: Das Bewusstsein (vor allem: Bewusstwerden) der ganzen nächsten Generation soll dadurch verunmöglicht werden.


Dieses Prinzip der Standortwahl ist in ALLEN LÄNDERN der Welt zu beobachten!!!

Dass unsere "Landesväter und -mütter" diesen miesen Trick der Globalen Elite nicht durchschauen, ist mir ein Rätsel.

Aber eben: Wo nur noch Funktionäre funktionieren, ist eigenes Denken ausgeschaltet.


Liebe Grüsse
open mind

CVP Schweiz fordert Handy-Verbot an Schulen/Hergiswil: Promi

von The Future's black » 9. November 2006 20:45

Handy-Verbot an Schulen gefordert

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/16797698

Die gefilmten Sexspiele zweier Primarschüler auf der Schulhaustoilette im solothurnischen Egerkingen schockieren die ganze Schweiz. Als Reaktion auf diesen Fall und weitere Probleme mit Mobil-Telefonen wie Pornobildli-Tausch und Happy Slapping fordert die CVP Schweiz nun ein generelles Handy-Verbot an Schulen.

Mit dem Mobiltelefon filmte ein Bub, wie zwei Kameraden auf dem Schul-WC miteinander Oralsex hatten. Der Clip wurde dann auf dem Pausenplatz herumgezeigt
(20 Minuten berichtete). Eine Schulpsychologin werde das Vorgefallene mit der Klasse aufarbeiten, erklärte Schulleiterin Ruth Falbriard. Zu weiteren geplanten Massnahmen wollte sie keine Auskunft geben. Ein Verbot von Mobiltelefonen auf dem Schulhausareal sei denkbar, stehe aber nicht im Vordergrund.

Anders sieht das die CVP. «Wir werden sicher im Parlament aktiv und ein generelles Handy-Verbot an Schulen anstreben», sagte gestern CVP-Sprecherin Marianne Binder. Die Schule sei ein öffentlicher Raum und habe die Schüler vor derartigen Exzessen zu schützen. Binder: «Aber auch die Eltern müssen wieder vermehrt in die Pflicht genommen werden.»

Die anderen Bundesratsparteien, SP, FDP und SVP, sehen in einem landesweiten Verbot keine Lösung. Die Schulen sollen jedoch selbst klare Regelungen schaffen und diese konsequent durchsetzen, heisst es unisono. Dies entspricht auch den Ideen des Schweizerischen Lehrerverbandes.

Christian Degen
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© Neue Luzerner Zeitung; 09.11.2006; Seite 21

Nidwaldner, Obwaldner Zeitung Regionale

Hergiswil

Antenne löst neuen Streit aus

Antennenstreit ohne Ende: Ein neues Baugesuch sorgt in Hergiswil für rote Köpfe. Jetzt steigen Prominente auf die Barrikaden.

Von Kurt Liembd

«Wir wollen keine weiteren Antennen im Dorf Hergiswil. Lärm und Staub belasten jetzt schon viele übermässig.» So steht es in einer Petition, unterzeichnet von Franke-Chef und Milliardär Michael Pieper, Madeleine Schindler vom gleichnamigen Konzern, Robert Niederer von der Glasi, der Treuhänder Rolf Noetzli, Joseph Iten, alt Nationalratspräsident, Elisabeth Zumstein, Kantonsrichterin und Präsidentin von Tourismus Hergiswil, Peter Keller, SVP-Landrat, Albert Amacher, Vorsteher des Konkursamtes Nidwalden, sowie Christoph Reuteler, ehemaliger Gemeinderat. Sie alle wohnen in der Umgebung der Antenne und wollen eine geplante Mobilfunkantenne auf dem Parkhaus Allmendli verhindern. Vor rund drei Wochen hat die Firma Sunrise dieses Baugesuch eingereicht.

Nur 200 Meter entfernt

Dies, obwohl kurz vorher ein anderes Antennen-Baugesuch der drei Firmen Sunrise, Swisscom und Orange an der Sonnenbergstrasse definitiv begraben wurde. Die neue Antenne befindet sich nur rund 200 Meter daneben, auf dem Dach des Parkhauses Allmendli.

Grundeigentümerin ist die Gemeinde Hergiswil, beim früheren Baugesuch war es der Kanton Nidwalden. Das Aktionskomitee kann nicht verstehen, weshalb der Gemeinderat Hergiswil ein neues Baugesuch zulässt. Dies, nachdem beim früheren Baugesuch über 100 Einsprachen mit 748 Unterschriften eingingen. Mit dem Resultat, dass Orange das Baugesuch zurückzog und den Einsprechern mehrere tausend Franken zahlen musste.

Hat das Volk das Sagen?

Zum neuen Baugesuch heisst es in der Petition: «Wir wollen unsere Kinder schützen und verlangen, dass der Gemeinderat seinen Entscheid unverzüglich zurücknimmt.» Mehr noch: «Wir verlangen, dass künftig in Hergiswil keine öffentlichen Bauten und Parzellen für Mobilfunkantennen zur Verfügung gestellt werden.» Die Petition gipfelt in der Forderung: «Falls der Gemeinderat diese Petition nicht annehmen sollte, verlangen wir, dass unser Anliegen an der Gemeindeversammlung traktandiert wird.» Eine Umnutzung der bestehenden Tiefgarage durch den Gemeinderat sei widerrechtlich und müsse vom Volk bewilligt werden, wird weiter kritisiert. «Zeigen Sie dem Gemeinderat, dass bei uns das Volk das Sagen hat», schreiben die Petitionäre.

Scharfe Töne schlägt auch SVP-Landrat Peter Keller an. «Das Vorgehen des Gemeinderates zeugt von wenig Gespür für die demokratischen Gepflogenheiten in einer Gemeinde», schreibt er in einer Medienmitteilung. Seine Forderung: «Der Gemeinderat darf keine Antennenbewilligung mehr erteilen ohne Ermächtigung durch die Gemeindeversammlung.»

Neben Schulhäusern

Damit konfrontiert, sagt der Hergiswiler Gemeinderat und Bauchef Martin Blättler: «Selbstverständlich werden wir die Petition im Rat diskutieren.» Konkreter will er zu den Forderungen vorerst nicht Stellung nehmen, sondern «zuerst einmal die Einsprachen abwarten», so Blättler. Die Einsprachefrist für die neue Antenne Allmendli läuft in diesen Tagen ab. Schon jetzt ist klar, dass zahlreiche Einsprachen eingehen werden, unter anderem vom Schulrat Hergiswil.

Eine der privaten Einsprachen kommt von Elsbeth Christen (56), die nur einen Steinwurf vom geplanten Antennenstandort entfernt wohnt. Im Baugesuch führt Sunrise Christens Haus am Idyllweg 16 als einen der drei höchstbelasteten Orte auf. Elsbeth Christen: «Ich habe vor allem gesundheitliche Bedenken. Aus meiner Sicht käme es durch die geplante Antenne zu einer Mehrfachbelastung der Bevölkerung, deren Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt nicht oder nicht ausreichend erforscht sind.»

Elsbeth Christen stört sich auch daran, dass die Antenne «sehr nahe» an den beiden Schulhäusern Matt und Grossmatt geplant ist. «Die Behörden wären doch verpflichtet, die Ängste der Bevölkerung ernst zu nehmen und somit bei der Bestimmung eines Antennenstandortes umsichtig und umweltschonend vorzugehen», schreibt Christen in ihrer Einsprache.



Sunrise möchte auf dem Allmendli-Parkhaus eine Mobilfunkantenne bauen.

Das verärgert einige Bürger, weil das Parkhaus der Gemeinde gehört.

Sie wollen Antennen

auf Gemeindegebäuden nur vom Volk bewilligen lassen.«Die Behörden wären doch verpflichtet, die Ängste der Bevölkerung ernst zu nehmen.»

Elsbeth Christen, Anwohnerin
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© St. Galler Tagblatt; 09.11.2006; Seite 48

WV-Wil-Land

07-WV Wil

Wenn es im Zimmer ungesund wird

Die Erwachsenenbildung Niederbüren organisierte einen Vortrag zum Thema «Elektrosmog und Geopathologie»

NIEDERBÜREN.

Welche Auswirkungen haben elektrische Strahlen auf den Körper? Diese Frage beschäftigt immer mehr Menschen. Luis Schneider von der Firma Geopathologie Schweiz gab Antworten.

tobias granwehr


Luis Schneider, Baubiologe, Geopathologe und Architekt, beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Gesundheits- und Schlafstörungen. Sein Ziel ist es, durch Untersuchungen der Schlafplätze mögliche Störungsfelder aufzuspüren und zu eliminieren, um somit den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich optimal zu regenerieren. «Der Mensch hält sich zu 90 bis 95 Prozent seines Lebens in Gebäuden auf und der Schlafplatz ist der wichtigste Ort für die Erholung», sagte Luis Schneider. Klar, dass die Atmosphäre im Schlafzimmer nicht gesundheitsschädigend sein sollte.

Belastung durch Funktelefone

Im ersten Teil seines Referats ging Luis Schneider genauer auf den Elektrosmog ein. Ein erstes Übel seien Mobilfunkanlagen, die im Hochfrequenzbereich arbeiten. «Mobilfunkantennen sind permanent in Betrieb, sie strahlen 24 Stunden am Tag. Da die Abdeckung durch Mobilfunkanlagen bereits hoch ist, sollte sich die Bevölkerung gegen den Bau weiterer Antennen wehren», riet der Experte den Niederbürern. Schnurlose Funktelefone seien kleine Mobilfunkanlagen im Haus. Die Strahlung sei unvorstellbar hoch. Dies demonstrierte Schneider den Anwesenden, in- dem er ein Funktelefon in Betrieb nahm und mittels Messgerät die Belastung mass. «Sie ist um ein Vielfaches höher als der von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebene Höchstwert», sagte Schneider. Welche Auswirkungen haben nun die Strahlen auf den Körper? «Die Strahlenbelastung der Funktelefone beeinträchtigt das Hormonsystem des Menschen», antwortete er. Die Lösung des Problems sei eine Abschirmbox, in welcher die Telefonstation verstaut werde.

Kinder schützen

Eine Belastung geht auch von Geräten mit Niederfrequenz aus. Eine Nachttischlampe beispielsweise produziert elektrische Wechselfelder, egal ob sie brennt oder nicht. Am Stromnetz angehängte elektrische Geräte können demnach zu Schlafstörungen führen. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Geräte im Schlafzimmer seien oder im Raum nebenan. «Die Strahlen dringen durch die Wand. Die Strahlenbelastung kann zu Problemen bei der Blutzirkulation oder zur Schwächung des menschlichen Immunsystems führen.»

Besonders am Herzen liegen Luis Schneider und seinem Team die Kinderzimmer. «Darin versammeln sich diverse elektronische Geräte, was eine enorme Belastung bedeutet», stellte er klar. «Die Kids haben Stereoanlagen, Lampen, Telefone, Fernsehgeräte oder Verlängerungskabel auf engstem Raum: Alles permanente Strahlungsverursacher.»

Metallbett als Problemzone

Neben dem Elektrosmog können auch Erdstrahlen oder Wasseradern zu Problemzonen im Schlafzimmer werden. Besonders ärgerlich ist dabei, dass die Intensität von Erdstrahlen besonders in der Nacht und bei Vollmond hoch ist, also während der Ruhezeit. «Energien verschieben sich, es kommt zu Störungen im Erdmagnetfeld», lautet eine kurze Erklärung des Begriffs «Erdstrahlen». «Ein stabiles Magnetfeld ist für den Mensch lebensnotwendig», erklärte Schneider. «Während Erdstrahlen vor allem zu Entzündungen führen, verursachen Wasseradern Störungen im Bewegungsapparat, die sogar chronisch werden können.» Oft seien auch Metallbetten der Grund für gesundheitliche Schwierigkeiten. «Metallbetten bringen Magnetfelder zum Schwanken und beeinflussen das Nervensystem», begründete er. Um Betroffenen wieder einen ruhigen Schlaf zu ermöglichen, hat «Geopathologie Schweiz» ein biologisches Abschirmsystem entwickelt. «Es gibt aber in keinem Fall eine Patentlösung», betonte Schneider. «Es müssen immer individuelle Lösungen ausgearbeitet werden.»
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© Zürichsee-Zeitung; 09.11.2006

See

Mobilfunk Vier Parteien machen gegen den Gemeinderat Jona mobil

Bedenken nicht ernst genommen

Sorglos statt sorgfältig gehe der Gemeinderat von Jona mit dem Mobilfunk um. Das müsse sich ändern, fordern SP, SVP, UGS und Vertreter der CVP in einer gemeinsamen Leserbriefaktion.

Peter Traxler

Am Mobilfunk scheiden sich die Geister. Einerseits möchte kaum jemand auf die permanente Erreichbarkeit verzichten, anderseits verdichten sich die Hinweise auf die schädigende Wirkung der damit verbundenen Strahlen laufend. Weil jeder Telefonanbieter sein eigenes Netz betreibt und neue Handygenerationen wie UMTS zusätzliche Leistungen erfordern, wird der Antennenwald dichter und die Strahlenbelastung steigt. Erst kürzlich hat der Joner Gemeinderat eine umstrittene Mobilfunkantenne an der Gubelfeldstrasse bewilligt. Dies ruft nun den Protest der Ortsparteien SVP, UGS, SP sowie von Teilen der CVP hervor. Gemeinsam verurteilen sie das Vorgehen des Gemeinderates und fordern ein Umdenken. Wir geben Auszüge aus den vier Leserbriefen wider:

Ein Wald von Antennen

«Der Gemeinderat Jona hat die Mobilfunkantenne der Swisscom an der Gubelfeldstrasse trotz der Einsprache von Anwohnern bewilligt. Dies wirft einmal mehr die Frage auf, warum das Missbehagen über die Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlen von den Behörden nicht ernster genommen wird. Rapperswil und Jona stehen bereits jetzt in einem Wald von Mobilfunk-antennen, und weitere sollen erstellt werden, obwohl die Netzabdeckung bereits 100% beträgt!

Die SP Rapperswil-Jona ist der Meinung, dass die Sorgen vieler Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinden über den uneingeschränkten Einsatz von elektromagnetischen Strahlen von den Behörden ernster genommen werden müssen, und dass sich die für die Umwelt Verantwortlichen nicht nur in rechtlichen, sondern auch in technischen Belangen so gut auskennen müssten, dass sie imstande sind, die richtigen Entscheide zu fällen. Die SP ist überzeugt, dass bei guter Zusammen-arbeit von Behörden und Bevölkerung der sorgfältige Umgang mit Mobilfunk möglich ist und dass damit die Attraktivität des Lebens in unseren Gemeinden erhöht wird!» SP Rapperswil-Jona

Es wird munter weiterbewilligt!

«Der Hammer wird hinterhergereicht, wenn man die Begründung liest, dass die Antenne bewilligt werden muss, weil das Gesetz eben nichts anderes als eine Bewilligung vorsieht. Die Vermutung liegt nahe, dass der Gemeinderat kein Interesse hat, neue Antennen zu verbieten. Man könnte schon ein ‹Nein› zu weiteren Antennen erlassen, man will aber anscheinend nicht. Und wieso will man das nicht? Mag ein freundlicher, guter Gebäudeverkauf zwischen der Swisscom (Bildaustrasse, Rapperswil) und der Gemeinde ein solches Vorgehen erklären?

Es haben 1273 Menschen dieser neuen Stadt eine Petition, welche vom Stadtrat Rapperswil und vom Gemeinderat Jona im Januar 2006 clever vom Tisch gefegt wurde, unterzeichnet. Die Unterzeichner haben mit der Petition zum Ausdruck gebracht, dass sie keine weiteren Antennen wollen! Und die Parteien CVP, UGS, SP und SVP äussern sich diesbezüglich ebenfalls klar in die gleiche Richtung. Es gibt absolut keinen Grund, warum bei der derzeitigen Netzabdeckung (18 Antennen, Stand Sept. 2006) in Rapperswil-Jona weitere Antennen aufgestellt werden müssen.» SVP Rapperswil-Jona

Elektrosmog ohne Ende

«Mit der UGS sind auch die vielen UnterzeichnerInnen und SympathisantInnen der ‹Petition Sinnvoller Umgang mit Mobilfunk› bestürzt bezüglich des Stadtrat-Entscheides. In der Schule wird aktuell von der Schädlichkeit der Handy-Strahlung gesprochen und erklärt, wie diese vom Gerät und auch von der Antenne ausgehen. Die Gefahr besteht, dass Menschen aus Rapperswil-Jona wegen dem zunehmenden Elektrosmog wegziehen, da hier auf 1000 Einwohner bereits mehr als eine Mobilfunkantenne installiert ist, mit bis zu sechsfacher Wirkkreisüberlagerung. Schon bald ist es möglich, dass betrof-fene Menschen mit durch Elektrosmog verursachten Krankheiten unsere Arztpraxen und Spitäler überlasten.

Ist der Stadtrat an innovativen Lösungen zum Schutz vor Elektrosmog mit akuten sowie planerischen Massnahmen etwa im Rahmen des Masterplans Siedlung+Umwelt interessiert? Hier ist bis heute keine konkrete Rückmeldung auf entsprechende Anfragen eingegangen. Die UGS und die Bevölkerung hoffen nun gemeinsam, von den Behörden in Kürze von einer kreativeren und verantwortungsvollen Strategie zu erfahren.» UGS Jona-Rapperswil

Massiv verschaukelt

«Als Bürgerin fühle ich mich massiv verschaukelt, wenn mir so genannte wissenschaftliche Studien zum Mobilfunk vorgesetzt werden, die entweder von Vertretern der Mobilfunkindustrie mitfinanziert und erkennbar beeinflusst oder sogar gleich ganz von ihr durchgeführt wurden! Zahlreiche Menschen fühlen sich bezüglich der unsicheren Auswirkungen des Mobilfunks auf die Gesundheit verunsichert, und sie haben ein Recht auf eine sachliche und neutrale Aufklärung.

Es geht nicht darum, den Mobilfunk zu verhindern; ich erwarte aber die Festlegung von vernünftigen Grenzwerten. Nachdem der Staat gemäss meiner Feststellung immer wieder in verschiedenen Bereichen in vorauseilendem Gehorsam Massnahmen ergreift, welche dem Bürger eher Unannehmlichkeiten bereiten, ist er in denjenigen Bereichen, in denen es um Leib und Leben geht, oft zu passiv und zu langsam. Ich hoffe, das wird sich in Zukunft ändern!»

Barbara Keller-Inhelder, CVP
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