von Uli » 14. November 2006 16:33
@ Peter Brill Datum: 14.11.06 09:36
"Stellen Sie sich vor unsere Wirtschaft ohne Mobilkommunikation. Kaum mehr weg zu denken. "
Ich glaube ich spinne, wenn ich lese, dass es immer noch Menschen gibt wie @ Peter Brill, die mal abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt, auch noch einem wirtschaftlichen Irrgaluben hinterher laufen.
Das wäre nämlich in der Tat wahrlich eine sehr schöne Vorstellung, auch volkswirtschaftlich betrachtet. Allein die Deutsche Telekom hat in den letzten zehn Jahren bereits viele Zehntausend Arbeitsplätze abgebaut und wird weitere Zehntausende abbauen. Ganz aktuell hätten Sie in den letzten zwei Tagen verfolgen können, dass die Telekom u. a. mit ihrer Mobilfunksparte ihrer Festnetzsparte selbst das Wasser abgräbt. Die Mobilfunkrevolution frisst ihre Kinder.
Demgegenüber standen u.a. in Deutschland gerade mal einige Tausend Arbeitsplätze, auf denen Handys montiert wurden (Siemens/Benq Mobile) Sebst diese gehen jetzt den Bach runter. Obwohl die Wirtschaft in der Schweiz ja ganz schön brummt, wollen Sie mir ja wohl nicht weiß machen, dass dort die Sachlage grundsätzlich anders liegt und der Aufschwung etwa von der Mobilfunkkommunikation herrührt.
Einsame und gelangweilte Menschen schicken außerdem täglich zig Milionen von gebührenpflichtigen SMS durch die Gegend. Damit löst sich das Geld zwar nicht von vornherein gänzlich in Luft auf, aber es wird aus volkswirtschaftlicher Sicht an die falschen umverteilt. Die Gebühren landen bei den großen in- und ausländischen Mobilfunkkonzernen, bei denen Rationalisierung, Produktivitäts-und Gewinnzuwachs im Vordergrund stehen und eben nicht Arbeitsplatzschaffung. Der Mittelständler könnte als erster Arbeitsplätze schaffen, doch dem wird das Geld entzogen. Dem Spielzeugladen, dem Fahrradhänder, dem Uhrenhändler, dem Handwerker u.s.w.. Die das Geld ihrerseits ja auch wiederum ausgeben könnten an andere. die das ihrerseits auch tun könnten. Ein Teufelskreis.
Schöne Grüße
Uli
@ Peter Brill Datum: 14.11.06 09:36
"Stellen Sie sich vor unsere Wirtschaft ohne Mobilkommunikation. Kaum mehr weg zu denken. "
Ich glaube ich spinne, wenn ich lese, dass es immer noch Menschen gibt wie @ Peter Brill, die mal abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt, auch noch einem wirtschaftlichen Irrgaluben hinterher laufen.
Das wäre nämlich in der Tat wahrlich eine sehr schöne Vorstellung, auch volkswirtschaftlich betrachtet. Allein die Deutsche Telekom hat in den letzten zehn Jahren bereits viele Zehntausend Arbeitsplätze abgebaut und wird weitere Zehntausende abbauen. Ganz aktuell hätten Sie in den letzten zwei Tagen verfolgen können, dass die Telekom u. a. mit ihrer Mobilfunksparte ihrer Festnetzsparte selbst das Wasser abgräbt. Die Mobilfunkrevolution frisst ihre Kinder.
Demgegenüber standen u.a. in Deutschland gerade mal einige Tausend Arbeitsplätze, auf denen Handys montiert wurden (Siemens/Benq Mobile) Sebst diese gehen jetzt den Bach runter. Obwohl die Wirtschaft in der Schweiz ja ganz schön brummt, wollen Sie mir ja wohl nicht weiß machen, dass dort die Sachlage grundsätzlich anders liegt und der Aufschwung etwa von der Mobilfunkkommunikation herrührt.
Einsame und gelangweilte Menschen schicken außerdem täglich zig Milionen von gebührenpflichtigen SMS durch die Gegend. Damit löst sich das Geld zwar nicht von vornherein gänzlich in Luft auf, aber es wird aus volkswirtschaftlicher Sicht an die falschen umverteilt. Die Gebühren landen bei den großen in- und ausländischen Mobilfunkkonzernen, bei denen Rationalisierung, Produktivitäts-und Gewinnzuwachs im Vordergrund stehen und eben nicht Arbeitsplatzschaffung. Der Mittelständler könnte als erster Arbeitsplätze schaffen, doch dem wird das Geld entzogen. Dem Spielzeugladen, dem Fahrradhänder, dem Uhrenhändler, dem Handwerker u.s.w.. Die das Geld ihrerseits ja auch wiederum ausgeben könnten an andere. die das ihrerseits auch tun könnten. Ein Teufelskreis.
Schöne Grüße
Uli