Good News? Neue Studie.......

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Re: Stellungnahmen

von unwichtig » 10. Dezember 2006 13:23

Hallo Elisabeth!

Ich habe schon ein paar von Deinen Beiträgen gelesen und Du reagierst anscheinend besonders empfindlich auf gepulste HF?

Was ich bisher selber raus gefunden habe scheint der größte Teil der Strahlung aus den eigenen vier Wänden bzw. von direkten Nachbarn zu stammen.

Bei den Basisstationen bin ich noch dabei mir einen Plan zu machen um Sie mal abzulaufen und ein wenig zu messen. Zum Glück scheinen Sie trotz der unglaublichen Zahl von fast 50 Sendeantennen auf 5-6 Masten in der direkten Umgebung, nicht viel zu senden oder sagen wir es kommt glücklicherweise bisher kaum was bei mir an davon. Warum hier fast auf jeden Einwohner eine Antenne kommt weiß ich auch nicht?

Ich finde solche Tests schon interessant, denn ich kann mich Vielem entziehen, aber was mache ich wenn jemand bei Aldi seine "Handpuste" zückt und das Teil mit voller Leistung bläst um die Basisstation zu erreichen?

Auf öffentliche Verkehrsmittel kann ich gut verzichten, im eigenen Fahrzeug kann man die Nutzung von Handys leicht verbieten. ;-)

Stellungnahmen

von Elisabeth Buchs » 10. Dezember 2006 11:22

Auf http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... hp?id=9507 sind Stellungnahmen zu dieser Studie zu lesen von:

Sianette Kwee
Iris Atzmon
Ole Johannson
Alasdair Philips
George Carlo
Bernd Schreiner

Handy-Studien haben für mich selbst nicht die selbe Interessens-Priorität wie Studien zu Sendemasten, denn bei der Handynutzung geht es abgesehen von der beruflichen Nutzung um ein freiwillig eingeganges Risiko. Während es sich bei den Sendemasten um ein unfreiwilliges Dauerrisiko handelt und was ganz entscheidend ist, eines, dem man immer weniger entgehen kann.

Interphon geniesst etwas den Ruf einer industriefreundlichen Studie, auf die Befunde von Hardell musste wohl eine entsprechende relativierende Studie folgen. Prof. Blettler mit ihren verharmlosenden Auesserungen ist sowohl bei Interphon wie bei der die Besorgnis abfragenden QUEBEB-Studie involviert, wer im "richtigen" Sinn forscht, muss sich wohl weniger um Folgeaufträge sorgen.

Kürzlich habe ich gelesen, dass die Zahl der Alzheimer-Erkrankungen in den letzten Jahren in der Schweiz massiv angestiegen ist "Verliert die Schweiz ihr Gedächtnis?". Dies wurde auf die unbeliebte Ueberalterung geschoben. Die Problematik der Oeffnung der Blut-Hirn-Schranke wurde nicht einmal erwähnt. Auch auf die Befunde von Salford hin, gab es Forscher, die nichts dergleichen fanden, ebenso wie auf Reflex die Ulmer-Studie, bei so komplexen Zusammenhängen reicht vermutlich schon eine kleine Modifikation des Studiendesigns für andere Ergebnisse, so dass sogar ein anderer Versuch unter Teilnahme von Salford nicht das selbe ergeben haben soll.

N.B. Anscheinend von der Gegenseite wurden mir gleich zweimal unter Missbrauch von Herrn Jakobs Namen diese Studienergebnisse, einmal noch mit Zusatztext, zugeschickt. An solchen Dingen sieht man ja gleich, welche Gesinnung solche Leute haben.

Elisabeth Buchs

Keine guten Vergleichsgruppen

von Mo » 10. Dezember 2006 10:23

Auch hier wieder dasselbe Problem: man vergleicht Leute, die oft mobil telefonieren mit solchen, die wenig oder gar nicht telefonieren, JEDOCH LOGISCHERWEISE auch regelmässig, oft oder gar immer Strahlungen der Sendeanlagen ausgesetzt sind. Das Problem ist, dass man keine grosse Vergleichsgruppen mehr rekrutieren kann, weil es beinahe keine Zonen mehr gibt, in denen es keine Abdeckung durch Mobilfunkanlagen gibt. Man vergleicht also Einäugige mit Blinden oder Aepfel mit Tomaten. Motto: "Den andern geht es ja auch nicht schlechter resp. besser". Aber warum das so ist - genau das ist der Kernpunkt. Es nützt niemandem, wenn es dem andern genauso (schlecht) geht; aus welchen Gründen auch immer. Hier eine etwas umfangreichere Beschreibung jener Studie, gefunden im ORF-Online-Service sowie eine Meldung aus einer deutschen Website:
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Dänische Studie: Kein Krebs durchs Handy
Mit dem Handy zu telefonieren erhöht das Krebsrisiko nicht. Das zeigt eine neue Studie an rund 400.000 Dänen, die die Dänische Krebsgesellschaft über einen Beobachtungszeitraum von 13 Jahren durchgeführt hat.

Es gibt keinen Hinweis auf die Entstehung von Gehirntumoren, Leukämie oder Speicheldrüsenkrebs durch die elektromagnetische Strahlung der Handies, berichtet das Wissenschafterteam um Christoffer Johansen von der Danish Cancer Society.

Kein Zusammenhang mit Dauer, Alter oder Handytyp

Die Forscher kamen zu diesem Ergebnis, indem sie die Krebshäufigkeit unter 420.095 dänischen Handynutzern zwischen 1982 und 1995 untersuchten und mit der Gesamtbevölkerung verglichen. Das Ergebnis: es gibt keine erhöhten Krebszahlen bei den Mobiltelefonierern. Das Krebsrisiko hängt auch nicht mit der Dauer der Nutzung, dem Alter des Erstnutzes oder dem Handytyp zusammen.

'Seriöse Studie'

"Das ist eine seriöse Studie, die in einer Top-Zeitschrift publiziert wurde", sagt Michael Micksche vom Institut für Tumorbiologie-Krebsforschung der Universität Wien.

"Das einzige Problem ist, dass es keine Beobachtungen über 20 Jahre oder länger gibt. Und bevor wir keine derartigen Langzeitstudien haben, ist es schwer eine Empfehlung für oder gegen den Handygebrauch abzugeben".

'Andere Krankheiten durch Handy-Strahlung'

Die Studie schließt nicht aus, dass andere Krankheiten durch die elektromagnetische Strahlung verursacht werden, wie zum Beispiel Hautkrankheiten oder Erkrankungen des Nervensystems.

In Punkto Gehirntumore entspricht das Ergebnis einer erst im Jänner im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie: Und auch hier zeigte sich, daß es kein erhöhtes Gehirntumor-Risiko für Handynutzer gibt, die täglich 60 Minuten oder länger telefonieren. Gehirntumore entstanden auch nicht öfter auf der Seite, auf der telefoniert wurde.

¿Die Studie ist die erste landesweite dieser Art¿, sagt Johansen. Das Zahlenmaterial stünde auch in anderen skandinavischen Ländern zur Verfügung.

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Aus einer dänischen Langzeitstudie zur Feststellung von Risiken aus Mobilfunkstrahlen und Elektrosmog geht hervor, dass statistisch kein erhöhtes Risiko durch die Handhabung von Mobilfunkgeräten festzustellen ist. Wörtlich heißt es: "Wir konnten keinen Unterschied zwischen jahrelangen Handynutzern und dem statistischen Durchschnitt sehen", meinte Joachim Schüz vom Institut für Krebs-Epidemiologie in Kopenhagen gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Laut Studie besaßen 420.095 Dänen zwischen 1982 und 1995 ein Mobiltelefon. Bei ihnen wurden bis zum Jahr 2002 genau 14.249 Krebserkrankungen festgestellt. Für eine Bevölkerungsgruppe dieser Größenordnung wären den Statistikern zufolge mindestens 15.000 Krebsfälle zu erwarten gewesen. Die Daten bestätigen die vorläufigen Ergebnisse der internationalen Interphone-Studie, an der sich 13 Länder beteiligen.

Allerdings weisen die Forscher auch darauf hin, dass ihnen Vergleiche mit Menschen fehlen, die noch nie der elektromagnetischen Strahlung von Funktelefonen und Sendeeinrichtungen ausgesetzt waren. Solche "Null-Exponierten" gebe es in unseren Breiten praktisch nicht mehr. Deshalb könne nur zwischen starken Nutzern und Gelegenheits-Telefonierern differenziert werden.

Good News? Neue Studie.......

von Denis » 10. Dezember 2006 09:56

Gelesen in der SonntagsZeitung unter "Good News":

Handys sind nicht krebsfördernd

Eine Studie, die im «Journal of the National Cancer Insti­tute » publiziert wurde, kommt zum Ergebnis, dass es keinen Zusammehang zwischen Handystrahlen und Krebs gebe. Sie wurde in Dänemark an 420000 Men­schen über die letzten 21 Jahre durchgeführt.

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Allerdings stehen keine Details zur Studie (Auftraggeber, Finanzierer) und vor allem intressiert die meisten ja eh die potentielle Schädlichkeit der Sender und nicht jene der Handys.

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