Elektrosensibel und Partnersuche, eine Widerspruch?

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Elektrosensibel und Partnersuche, eine Widerspruch?

Re: Elektrosensibel und Partnersuche, ein Widerspruch?

von unwichtig » 15. Januar 2007 11:22

@Elisabeth Buchs

Danke für die Hinweise, aber das (im P.S.) kann ich alles nicht tun. Ich möchte niemanden in Schwierigkeiten bringen und auch meinen Job nicht verlieren...

Gruß

Re: Elektrosensibel und Partnersuche, eine Widerspruch?

von Elisabeth Buchs » 15. Januar 2007 10:23

Elektrosensibilität ist eine grosse Belastung sowohl für Einzelpersonen wenn man damit allein ist, mit einer eingeschränkten Existenzsicherung aufgrund verstrahlter Arbeitsplätze, eingeschränkter Belastbarkeit, höheren Ansprüchen an eine Wohnmöglichkeit wie in einer Partnerschaft. Wenn sich beide vor Ausbruch der Elektrosensibität kennengelernt haben, ist es sowohl für den betroffenen wie unbetroffenen Partner schwierig und benötigt gegenseitiges Verständnis und Toleranz, vor allem bei einem Partner, der eher zur Befürworter-Seite zählt, mein Mann ist Funker, da kann man sich vorstellen, dass ich zwar Antwort bekam auf manche technische Fragen, dass das jedoch nicht ohne Diskussionen abgegangen ist bzw. abgeht. Es ist sowohl für die Betroffenen wie Mitbetroffenen nicht einfach, mit den gesundheitlichen Einschränkungen bei Elektrosmogbelastung umzugehen wie Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Schmerzen, eingeschränkte Belastbarkeit usw., möglichen Umzügen, teuren Sanierungen und sonstigen Versuchen, die Elektrosensibilität zu reduzieren.

Ich kenne auch Betroffene in der Umgebung einer nahen Mobilfunkantenne, wo es die ganze Familie samt Kindern erwischt hat und sie umziehen mussten. Bei einem bekannten Ehepaar sind beide betroffenen, reagieren jedoch zum Teil auf unterschiedliche Belastung in einer unterschiedlichen Art, was das ganze nicht vereinfacht. Ein unbetroffener Ehemann einer elektrosensiblen Ehefrau regt sich sehr auf über die untätigen Behörden (schreibt ihnen Briefe) und über ignorante Personen aus seinem Bekanntenkreis.

Wer bereits elektrosensibel ist, sollte dies bei einer
Freundschaft, aus der mehr werden könnte, erwähnen.

Dazu kommt die Frage der Vererbbarkeit der Veranlagung zu Elektrosensibilität auf die Kinder. Da die Verstrahlung in nur einem Jahr und erst recht seit fünf Jahren stark zugenommen hat mit weiterhin steigender Tendenz und eher Tendenz zu unverträglicheren Technologien, möchte man den eigenen Kindern kein solches Leben und eine derart ungewisse Zukunft wünschen. Ich hoffe, dass es unseren Sohn nicht erwischt, weil er nun wegen mir elektrosmogarm aufwächst und keine Amalgam-Plomben hat.

Wer andere Betroffene und/oder Gleichgesinnte sucht, findet diese am ehesten bei Veranstaltungen von Mobilfunkgegnern, wo man in den Pausen ins Gespräch kommt, siehe z.B. http://www.izgmf.de/scripts/kalender/index.php

P.S. Vielleicht schreiben Sie mal etwas über sich, von welcher Ecke Ihres Landes, ob Sie noch jung sind, legen sich einen "schöneren" Namen zu, bei Angabe einer Mail-Adresse schreibt Ihnen vielleicht einmal jemand.

Elisabeth Buchs

Re: Elektrosensibel und Partnersuche, eine Widerspruch?

von unwichtig » 15. Januar 2007 09:42

@mips

Das ist schon alles klar, nur sind die Einschränkungen die man als Betroffener hinnehmen muss möglicherweise jemanden der nicht betroffenen ist schwer zu Erklären, bzw. Er/Sie können damit nicht umgehen oder sind nicht bereit diese teilweise herben Einschränkungen in Kauf zu nehmen.

Daher meine Idee, das sich zwei Betroffene vielleicht deutlich besser ergänzen. Nur müssten Sie die Möglichkeit haben sich überhaupt erst mal kennen zulernen...

Gruß

Re: Elektrosensibel und Partnersuche, eine Widerspruch?

von mips » 14. Januar 2007 23:40

Elektrosensible können zärtlich sein, Kinder zeugen und zur Welt bringen. Elektrosensible sind weder kranke noch behinderte Mitmenschen. Elektrosensible reagieren stärker als andere auf eine spezielle Umweltverschmutzung, den Elektrosmog. Dies zwingt diese bei der Wohnungssuche wählerischer zu sein als diesbezüglich robustere Menschen. Aber auch robuste Menschen profitieren, wenn sie in einer Umgebung ohne Elektrostress leben dürfen.

Elektrosensibel und Partnersuche, eine Widerspruch?

von unwichtig » 14. Januar 2007 22:22

Hallo Zusammen!

Hat sich schon mal jemand zu dem Thema Gedanken gemacht? Es dürfte nicht so einfach werden als Elektrosensibler, ob männlich oder weiblich einen Partner zu finden. Das Leichteste wäre sicher wenn beide betroffen wären, ansonsten sind die nötigen Einschränkungen wohl kaum hinzunehmen.

Gibt es dazu Informationen oder vielleicht sogar eine entsprechende Präsenz im Internet "Elektrosensible sucht Elektrosensiblen" oder so?

Wie wäre es mit partnersuche.gigaherz.ch?

Gruß an alle

Nach oben