"Funkstille über" zum Tabu-Thema Mobilfunkstrahlun

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Re: "Funkstille über" zum Tabu-Thema Mobilfunkstrahlung

von unwichtig » 18. Januar 2007 09:33

Hallo Elisabeth Buchs!

Das ist schon klar, ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass man vielleicht mit einem stärkeren Engagement gegen DECT Geräte mehr erreichen kann. Und dann vielleicht mal ein Licht aufgeht, das GSM/UMTS/WLAN usw. ähnlich funktionieren und gesundheitsschädlich sind. Die gesteuerte* Presse würde sich eventuell leichter damit tun gegen DECT zu berichten.

*Suchen Sie mal wem wohl die wichtigste Nachrichtenagentur weltweit (Reuters) gehört, die Meisten schreiben eh nur davon ab. Viel Spaß dabei...

Gruß

Re:

von Elisabeth Buchs » 18. Januar 2007 09:07

DECT-Telefone können im Gegensatz zu Mobilfunkantennen bei auftretenden Gesundheitsbeschwerden abgeschafft werden. Es benötigt gewisse Fachinformationen, bis den Leuten bewusst wird, dass sie sich durch die "kleinen Telefönchen" durch die geringe Distanz eine relativ grosse persönliche Elektrosmog-Belastung ins Haus holen.

In diesem Artikel geht es jedoch vor allem darum, dass die Mobilfunkindustrie aufgrund ihrer Geldmacht auch Einfluss auf die Medien nehmen kann.

Beispiele:
Das ZDF unterhielt zusammen mit T-Online ein Nachrichtenportal und bekam dafür vom Partner mehr als 3 Mio Euro pro Jahr für Nutzungsrechte der ZDF-Nachrichten und der Marke "heute" im Internet.

Mit der Bild-Zeitung kooperiert die Telekom bis heute, das Internetportal der grössten deutschen Zeitung heisst Bild.T-Online.de

Deutschlands einflussreichste Nachrichtenagentur dpa, von der sich die meisten Regioalzeitungen ernähren, macht selbst Geschäfte im Zusammenhang mit Mobilfunk und dürfte also am Erfolg der Technologie interessiert sein, z.B. eine eigene Agentur, die Zeitungsverlagen die Entwicklung und Verbreitung von Multimedia-Angeboten offeriert. Seit 2005 geht es auch um lokale Schlagzeilen, Sportergebnisse, Abstimmungen und Gewinnspielen per SMS, Einsendung von Mini-Leserbriefen direkt vom Handy, Partner beim Vertrieb sind unter anderem T-Mobile, E-Plus und Vodafone. Die Zusammenarbeit funktioniert offenbar auch im Bereich der Berichterstattungen gut. Die Agentur verbreitet regelmässig Jubelmeldungen über die Vorteile von UMTS und die Unschädlichkeit der Strahlung.

In der Schweiz aufgefallen ist z.B. die ständig zu sehende Fernsehwerbung für die Tagesschau auf dem Handy und der Einsatz von Handys bei Benissimo und Musicstar.

Die Mobilfunkindustrie agiert an den Schlüsselstellen wie z.B.bei der Wissenschaft mit finanzieller Beteiligung bei Studien und Druck via Forschungsaufträge, eigenen "Forschungsstiftungen", und Workshops , bei den Aerzten z.B. Frequentia, Universitäten und Instituten, Krebsorganisationen, Schlaflabors und Krankenkassen z.B. Helsana. Das Entscheidenste bleibt jedoch die Förderung der Mobilfunkindustrie durch den Staat mittels Verkauf von Lizenzen und entsprechende Institutionen wie Bakom, BAG und ComCom.

Elisabeth Buchs

Re: "Funkstille über" zum Tabu-Thema Mobilfunkstrahlung

von unwichtig » 17. Januar 2007 21:33

Ja so sieht das aus, alles totgeschwiegen.

Vielleicht ist der Ansatz falsch, das hier der schwierigste Gegner frontal Angegriffen wird, aber wie viele von den Menschen die gegen eine geplante Mobilfunkbasisstation auf die Straße gehen haben selber zu Hause ein DECT Telefon?

"Funkstille über" zum Tabu-Thema Mobilfunkstrahlun

von Elisabeth Buchs » 17. Januar 2007 20:53

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie mit dieser Info auf nachfolgende Recherche aufmerksam machen:

In der Medienfachzeitschrift "Message" - Internationale Zeitschrift für Journalismus - Heft 1/2007 ist ein Artikel des Journalisten Uwe Krüger, Leipzig, über die Thematik Mobilfunk und Medien erschienen.

In der Headline “Funkstille über“ zum Tabu-Thema Mobilfunkstrahlung schreibt der Autor:

“Wer als Journalist über Gesundheitsschäden durch Mobilfunk berichten will, erlebt merkwürdige Dinge. Von umgeschriebenen Artikeln, Sendetermin-Problemen und gekippten Enthüllungsstorys.“


Mit investigativer Journalismusrecherche werden Beispiele von Verquickungen und Gründe angeführt, weshalb Redaktionen sich in einer abhängigen Instrumentalisierung befinden und die Veröffentlichungen von warnenden Studien und lokalen Informationen unterdrücken.


Herausgeber der Internationalen Zeitschrift für Journalismus “message“:


Prof. Dr. Michael Haller
Redaktion
Verlag Hamburg
Iserstr. 26
20144 Hamburg


Webadresse: www.message-online.com.


M.f.G.

Alfred Tittmann

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