von Sylvia » 23. Februar 2007 11:31
Ich hab mir die Mühe gemacht, jene Kolumne hier abzutippen, damit man sich ein Bild über die Meinung des Redaktionsleiters Gerald Tippelmann der Medizin-Sendung -Puls- vom Schweizer Fernsehen machen kann, der selber Arzt ist:
"Falsch verbunden"
Jetzt muss ich als Vieltelefonierer wohl doch mit gesundheitlichen Schäden rechnen. Die Titelmeldung einer Schweizer Tageszeitung zumindest legte das nahe. Nach den unzähligen Studien, die bislang erfolglos das Gegenteil beweisen wollten, war das ein echter Hingucker. Handys verursachen Hirntumore! Neu ist die Vermutung nicht, aber selten so fett gedruckt. Und wenn jetzt auch noch Wissenschaftler in einer Studie harte Fakten zutage fördern, dann kann eienem angst und bange nicht nur um das Schicksal so mancher Aktienbesitzer von Telekomunikationsunternehmen werden. Erst der nähere Blick auf die Quelle der Nachricht liess die Meldung auf Lebensgrösse schrumpfen. Die Autoren der Studie hatten ausdrücklich darauf verwiesen, dass das leicht erhöhnte Risiko in einer der Untersuchungsgruppen keinesfalls den Schluss zulasse, Handystrahlen verursachten Krebs. Doch zu genau dieser Schlussfolgerung wurden ihre Daten flugs umgedeutet. Und wenn es darum geht, wer eine solche Nachricht zuerst vermeldet, findet auch der fadenscheinigste Verdacht am Ende seinen Weg auf die Titelseiten. Sehr viel kleiner, wenn überhaupt, folgt letztendlich die Erkenntnis, dass hier Fakten falsch berbunden wurden.
Ich hab mir die Mühe gemacht, jene Kolumne hier abzutippen, damit man sich ein Bild über die Meinung des Redaktionsleiters Gerald Tippelmann der Medizin-Sendung -Puls- vom Schweizer Fernsehen machen kann, der selber Arzt ist:
"Falsch verbunden"
Jetzt muss ich als Vieltelefonierer wohl doch mit gesundheitlichen Schäden rechnen. Die Titelmeldung einer Schweizer Tageszeitung zumindest legte das nahe. Nach den unzähligen Studien, die bislang erfolglos das Gegenteil beweisen wollten, war das ein echter Hingucker. Handys verursachen Hirntumore! Neu ist die Vermutung nicht, aber selten so fett gedruckt. Und wenn jetzt auch noch Wissenschaftler in einer Studie harte Fakten zutage fördern, dann kann eienem angst und bange nicht nur um das Schicksal so mancher Aktienbesitzer von Telekomunikationsunternehmen werden. Erst der nähere Blick auf die Quelle der Nachricht liess die Meldung auf Lebensgrösse schrumpfen. Die Autoren der Studie hatten ausdrücklich darauf verwiesen, dass das leicht erhöhnte Risiko in einer der Untersuchungsgruppen keinesfalls den Schluss zulasse, Handystrahlen verursachten Krebs. Doch zu genau dieser Schlussfolgerung wurden ihre Daten flugs umgedeutet. Und wenn es darum geht, wer eine solche Nachricht zuerst vermeldet, findet auch der fadenscheinigste Verdacht am Ende seinen Weg auf die Titelseiten. Sehr viel kleiner, wenn überhaupt, folgt letztendlich die Erkenntnis, dass hier Fakten falsch berbunden wurden.