von Mungg » 27. Februar 2007 16:49
mips hat geschrieben:Der Anstieg an Erkrankungen in Folge eines Zeckenbisses ist sicherlich zu einem grossen Teil dadurch zu erklären, dass die Risokogebiet in der Schweiz wesendlich grösser geworden sind gegenüber den Flächen, die vor ein paar Jahren als gefährdete Gebiete galten.
Die immer beschriebenen Risikogebiete beziehen sich lediglich auf die FSME. Für Borreliose ist die ganze Schweiz flächendeckend ein Risikogebiet. Überall wo es Zecken gibt (bis 1500 m.ü.M) besteht die Gefahr einer Infektion mit Borrelien.
Die Lyme-Borreliose ist übrigens entgegen der FSME NICHT meldepflichtig. Deshalb weiss man nicht genau, wieviele sich anstecken. Man schätzt pro Jahr ca. 3000-5000 Fälle. Bei der FSME, gegen die man sich impfen kann, waren es 2006 lediglich 259 Fälle.
Ob Elektrosmog Zeckenkrankheiten begünstigen, ist nicht geklärt. Ich denke, es gibt viele Faktoren, die unser Immunsystem ungünstig beeinflussen. Dazu gehören alle Umwelteinflüsse wie auch Stoffe, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Das Problem ist, dass chronisch persistierende Infektionen generell ein Stiefkind unserer derzeitigen Medizin ist (von HIV mal abegesehen). Es wäre aber sicher interessant, ob bei elektrosensiblen Personen gewisse Erreger häufiger nachgewiesen werden können als in der nichtsensiblen Bevölkerung.
Es gab mal eine Untersuchung, wo das Patientengut von Psychiatrischen Kliniken auf Borrelien untersucht wurde. Es wurde festgestellt, dass fast doppelt soviele Patienten Antikörper auf Borrelien haben, als die gesunde Bevölkerung.
http://www.lymenet.de/shgs/corryw/Hoehe ... ipsych.pdf
Natürlich gibts auch eine Studie, die einen solchen Effekt nicht feststellen kann (dort wurden andere Testverfahren verwendet).

[quote="mips"]Der Anstieg an Erkrankungen in Folge eines Zeckenbisses ist sicherlich zu einem grossen Teil dadurch zu erklären, dass die Risokogebiet in der Schweiz wesendlich grösser geworden sind gegenüber den Flächen, die vor ein paar Jahren als gefährdete Gebiete galten.[/quote]
Die immer beschriebenen Risikogebiete beziehen sich lediglich auf die FSME. Für Borreliose ist die ganze Schweiz flächendeckend ein Risikogebiet. Überall wo es Zecken gibt (bis 1500 m.ü.M) besteht die Gefahr einer Infektion mit Borrelien.
Die Lyme-Borreliose ist übrigens entgegen der FSME NICHT meldepflichtig. Deshalb weiss man nicht genau, wieviele sich anstecken. Man schätzt pro Jahr ca. 3000-5000 Fälle. Bei der FSME, gegen die man sich impfen kann, waren es 2006 lediglich 259 Fälle.
Ob Elektrosmog Zeckenkrankheiten begünstigen, ist nicht geklärt. Ich denke, es gibt viele Faktoren, die unser Immunsystem ungünstig beeinflussen. Dazu gehören alle Umwelteinflüsse wie auch Stoffe, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Das Problem ist, dass chronisch persistierende Infektionen generell ein Stiefkind unserer derzeitigen Medizin ist (von HIV mal abegesehen). Es wäre aber sicher interessant, ob bei elektrosensiblen Personen gewisse Erreger häufiger nachgewiesen werden können als in der nichtsensiblen Bevölkerung.
Es gab mal eine Untersuchung, wo das Patientengut von Psychiatrischen Kliniken auf Borrelien untersucht wurde. Es wurde festgestellt, dass fast doppelt soviele Patienten Antikörper auf Borrelien haben, als die gesunde Bevölkerung.
http://www.lymenet.de/shgs/corryw/HoeheresVorkBbbeipsych.pdf
Natürlich gibts auch eine Studie, die einen solchen Effekt nicht feststellen kann (dort wurden andere Testverfahren verwendet). :roll: