von Chris » 5. März 2007 19:44
Ja, das sind die besonderns "mitfühlenden" Zeitgenossen. Sie spenden zwar häufig für Opfer von Lawinen-, Überschwemmungs-, Hungerkatastrophen, und dies oft in aller Welt, wohl um ihr Gewissen zu beruhigen. Aber für die Not von Mitmenschen in ihrer nächsten Umgebung schlägt ihr Gewissen nicht, sie ist ihnen einerlei. Bei ihnen tauchen andauernd die Worte "ich", "mich" und "mir" auf, etwa so: "Ich spüre nichts, mich betrifft das nicht, mir macht das nichts". Aber sie mögen bedenken: die Bäume wachsen nicht in den Himmel, auch nicht für diese Ich-Menschen. Eines Tages trifft es sie selber auch - und dann hoffentlich mit voller Wucht, damit sie lernen, wie es ist, soviel Willkür, Gleichgültigkeit, Egoismus und Im-Stich-gelassen-sein ertragen zu müssen, ohne Hilfe zu finden.
Chris
Ja, das sind die besonderns "mitfühlenden" Zeitgenossen. Sie spenden zwar häufig für Opfer von Lawinen-, Überschwemmungs-, Hungerkatastrophen, und dies oft in aller Welt, wohl um ihr Gewissen zu beruhigen. Aber für die Not von Mitmenschen in ihrer nächsten Umgebung schlägt ihr Gewissen nicht, sie ist ihnen einerlei. Bei ihnen tauchen andauernd die Worte "ich", "mich" und "mir" auf, etwa so: "Ich spüre nichts, mich betrifft das nicht, mir macht das nichts". Aber sie mögen bedenken: die Bäume wachsen nicht in den Himmel, auch nicht für diese Ich-Menschen. Eines Tages trifft es sie selber auch - und dann hoffentlich mit voller Wucht, damit sie lernen, wie es ist, soviel Willkür, Gleichgültigkeit, Egoismus und Im-Stich-gelassen-sein ertragen zu müssen, ohne Hilfe zu finden.
Chris