eCall-Notruf

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Re: eCall-Notruf

von unwichtig » 9. Mai 2007 09:37

Kurt hat geschrieben:
Elisabeth Buchs hat geschrieben: Kommentar: Als ob denen unser Leben wichtig wäre, es zählt nur das Geschäft und das Tracking. Noch flächendeckender zumüllen mit dem Zeug und kein Entkommen mehr. Hinzu kommt der Abstandsradar.
Hallo Frau Buchs,

dass mittlerweile ein erheblicher Anteil der Notrufe per Mobiltelefon eingehen
und dass dadurch unzweifelhaft schnellere Hilfe geleistet werden kann
streiten Sie aber nicht ab, oder? Gerade in der Schweiz dürfte das besonders
auch für die Bergrettung gelten.

Kurt
So, so...Die Freiwillige Feuerwehr rät:

http://www.ff-spital.at/index.cfm/seite ... tunnel.htm

Alarmierung im Tunnel

* Verwenden Sie die Notrufeinrichtungen im Tunnel
* Bei Verwendung der Notrufeinrichtung wird automatisch:
o Tunnel auf gelb blinkend geschaltet (eigene Sicherheit)
o Überwachungskameras werden auf Ihren Standort aufgeschaltet
o Einsatzkräfte wissen dadurch den genauen Standort
* Achtung bei Handyalarmierung:
o Kein gelb blinkender Tunnel (keine Sicherheit)
o Keine Kamera wird aufgeschaltet
o Tunnelwart und Einsatzkräfte wissen nicht wo sie sich befinden
* Mit Handy nur alarmieren wenn der Standort genau bekannt gegeben werden kann!!


Die Alarmierung sollte also zur eigenen Sicherheit und
damit die Hilfe schneller erfolgen kann, in jedem Fall über
die Notruf Säulen erfolgen und nicht mit dem Handy!


Es hat schon Fälle gegeben, wo die Hilfe deutlich später
erfolgte, weil per Handy alarmiert wurde und die
Rettungszentrale erst alle +50 Kameras durchschalten
musste um den Standort zu finden! Über die Notrufsäulen
wird den Helfern automatisch die richtige Kamera
aufgeschaltet.

Das gleiche gilt auf der Autobahn, wo in Deutschland die
Notrufsäulen alle 2000 Meter stehen und mit Pfeilen auf den
Fahrbahn Markierungen die Richtung angegeben ist zur
nächsten Säule. Im ungünstigsten Fall also 1000 Meter zu
laufen. Die Retter kennen dann automatisch ihre Position
und Fahrtrichtung.

Das Argument Handy+GPS ist witzlos im dicht besiedelten
Europa, irgendwo in der Wüste in Afrika mag das hilfreich
sein, wobei dort wegen fehlender Kundschaft auch der
Empfang des Handys fehlen wird...Kein Betreiber stellt
Masten auf wo kein Umsatz erwartet wird.

Re: eCall-Notruf

von Hans-U. Jakob » 9. Mai 2007 09:21

Kurt hat geschrieben:
Elisabeth Buchs hat geschrieben:
Hallo Frau Buchs,

dass mittlerweile ein erheblicher Anteil der Notrufe per Mobiltelefon eingehen
und dass dadurch unzweifelhaft schnellere Hilfe geleistet werden kann
streiten Sie aber nicht ab, oder? Gerade in der Schweiz dürfte das besonders
auch für die Bergrettung gelten.

Kurt
Zu Verkehrsunfällen: Durch den Sparfimmel der Behörden, das heisst, überall Rettungsposten und Rettungsmannschaften zu streichen, hat sich mittlerweilen die durchschnittliche Zeit vom Unfallereignis bis zur Einlieferung eines Opfers in ein Spital auf 40 Minuten erhöht. Da es nach Ansicht der Behörden offenbar immer noch zu zu viele Ueberlebende gibt, soll diese Zeit jetz auf 1 Stunde erhöht werden.
Da bringen die 60 Sekunden, die Kurt mit seinem Handy (gegenüber einem Festnetzanschluss) einsparen kann auch nichts mehr.
Zur Bergrettung: Das Mitführen eines Handys ermuntert Uebermütige immer wieder dazu, Risiken einzugehen, die sie sich sonst nie zutrauen würden. "Die holen mich dann schon," dachte der Japaner als er sich allein und in Turnschuhen aufs Matterhorn begeben wollte.
Die Retter treffen immer wieder Spaziergänger in Halbschuhen und leichten Sommerkleidern, dafür mit Handys im Sack, an Stellen an, die eine professionele Allwetter-Hochgebirgsausrüstung benötigen würde.
Die Retter sind dann Familienväter, die für diese Dummen (Kurts und Co.) aus ihrer täglichen Arbeit herausgerissen werden und erst noch ihr Leben riskieren müssen. Und vielfach weigern sich dann die Geretteten auch noch, die Rettungseinsätze zu bezahlen.
Hans-U. Jakob

Re: eCall-Notruf

von Kurt » 9. Mai 2007 08:08

Elisabeth Buchs hat geschrieben: Kommentar: Als ob denen unser Leben wichtig wäre, es zählt nur das Geschäft und das Tracking. Noch flächendeckender zumüllen mit dem Zeug und kein Entkommen mehr. Hinzu kommt der Abstandsradar.
Hallo Frau Buchs,

dass mittlerweile ein erheblicher Anteil der Notrufe per Mobiltelefon eingehen
und dass dadurch unzweifelhaft schnellere Hilfe geleistet werden kann
streiten Sie aber nicht ab, oder? Gerade in der Schweiz dürfte das besonders
auch für die Bergrettung gelten.

Kurt

von paul » 9. Mai 2007 07:01

Ich denke auch, dass das Tracking aller Autofahrer dabei die "Killeranwedung" ist.
Die Ideen werden immer dämlicher...

eCall-Notruf

von Elisabeth Buchs » 9. Mai 2007 03:27

http://www.teltarif.de/arch/2007/kw19/s25887.html

Details:
http://www.adac.de/Verkehr/sicher_unter ... 51C18AE510

* automatische Auslösung eines Mobilfunk-Notrufes (GSM und/oder 3G) nach einem schweren Verkehrsunfall.
* manuelle Auslösung über eine zusätzliche Notruftaste
* in beiden Fällen: automatische Übermittlung der Position des verunfallten Fahrzeuges via GPS

Die EU will diese Technik verpflichtend in alle Neuwagen einbauen lassen.
Faktisch kommt dann zusätzlich zur „regulatorisch bedingten Netzabdeckung“ ( soundsoviel % der Bevölkerung muß mit einem Provider-Netz vom Typ xy abgedeckt werden) noch die Flächenabdeckung als Argument hinzu - die letzten Funklöcher werden somit gestopft...

Kommentar: Als ob denen unser Leben wichtig wäre, es zählt nur das Geschäft und das Tracking. Noch flächendeckender zumüllen mit dem Zeug und kein Entkommen mehr. Hinzu kommt der Abstandsradar.

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