Anhörung Deutscher Bundestag.

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Anhörung Deutscher Bundestag.

von unwichtig » 13. Mai 2007 18:20

Hallo BLUE SKY,

danke für die Information. Das ging leider aus dem PDF nicht hervor und ich fand es mit der Überschrift "Der Bundestag".

Ja, in Bayern scheint man sich des Problems eher bewusst als an anderer Stelle. Die halbgare Empfehlung gegen WLAN in Schulen habe ich auch gelesen. Nicht viel aber besser als gar nichts, immerhin können damit zu Recht besorgte Eltern versuchen Druck auszuüben, wenn ein WLAN an der Schule der Sprösslinge installiert werden soll.

Technisch ist das auch eher ein Witz, +20 mal WLAN in einem einzigen Raum, wo man mit Leichtigkeit Kabel verwenden kann. Es geht doch nur darum ein paar Euro zu sparen, weil WLAN so billig ist.

von BLUE SKY » 13. Mai 2007 18:00

unwichtig hat geschrieben: Hier steht Bundestag und was soll ich unten sehen?

http://www.der-mast-muss-weg.de/120staa ... ente01.htm
Wie gesagt, eigentlich fast egal. denn auf den Inhalt kommt es an.
Aber eben nur fast, denn es sagt möglicherweise etwas (was?) aus in welcher "Verpackung" ein Inhalt rüber kommt.
Deutschland ( nicht nur Deutschland!) braucht Bayern :lol:
Ausserdem: Der für die nichtionisiernde Strahlung zuständige Bereich des BfS ist in München ansässig.
http://www.bfs.de/elektro/papiere/Mobil ... talog.html
Fragenkatalog des Bayerischen Landtags
"Einfluss des Mobilfunks auf die menschliche Befindlichkeit"

Am 7. Dezember 2006 fand eine Anhörung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags zum Thema "Einfluss des Mobilfunks auf die menschliche Befindlichkeit" statt. In diesem Zusammenhang hat das Bundesamt für Strahlenschutz zu den Fragen der Parlamentarier Stellung bezogen. Dabei wurde auf die Themenbereiche "Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm", "Forschung zu Mobilfunk", "Antennenanlagen", "SAR-Werte", "schnurlose Telefone", "Wireless-LAN-Systeme", "Akzeptanz des Mobilfunks", "Summierungseffekt", "Grenzwerte", "Messmethodik" und "menschliches Befinden" eingegangen.

Der Fragenkatalog und die Antworten stehen als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

Eine Konsequenz war das, was hier im Forum bisher unkommentiert blieb ->
viewtopic.phpt=3228&highlight=bildungsausschuss

Landtag rät Schulen von WLAN ab
Die bayerischen Schulen sollen nach einer Empfehlung des Landtags auf drahtlose Internet-Netzwerke (WLAN) verzichten. Der Bildungsausschuss des Landtags appellierte an Schulen, stattdessen auf kabelgebundene Netzwerke zurückzugreifen. Dadurch sollen mögliche, durch Strahlung bedingte Gesundheitsgefahren ausgeschlossen werden, so die Begründung.
Hintergrund der Empfehlung sind die Erkenntnisse einer zurückliegenden Mobilfunk-Anhörung im Landtag, wonach es nicht sinnvoll sei, die Kinder und Jugendlichen den Strahlenbelastungen durch WLAN auszusetzen. So seien die Fragen nach altersabhängiger Energieaufnahme und Energieverteilung im kindlichen Kopf noch nicht befriedigend beantwortet, hieß es in der Anhörung.
Unnötiges Risiko vermeiden
Abgeordnete aller Fraktionen betonten, es gelte mögliche Schäden in einer frühen Lebensphase unbedingt zu vermeiden. Deshalb müsse die Reduzierung der Strahlenbelastung in den Klassenräumen Priorität haben. Damit schlossen sich die Parlamentarier weitgehend der Argumentation des Bundesamts für Strahlenschutz an, das in der Mobilfunk-Anhörung diese Argumente vertreten hatte.

Kein verbindlicher Beschluss
Der Bildungsausschuss des Landtags dagegen konnte sich lediglich zu einer Empfehlung zum Thema WLAN an Schulen durchringen. Der Grund: Bei einer Anordnung, auf mobile Netzwerke zu verzichten, müsste der Freistaat für anfallende Kosten aufkommen - etwa für das Verlegen von Kabeln. Nun haben jeweils die "Sachaufwandsträger" das letzte Wort. Die Schulen also entscheiden, ob auf WLAN verzichtet werden soll.
Quelle:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... /index.xml

von unwichtig » 13. Mai 2007 10:03

BLUE SKY hat geschrieben:Die genannte Anhörung fand nicht in Deutschen Bundestag :cry: , sondern "nur" im Bayerischen Landtag statt :D .
macht nix! s.u.
Hier steht Bundestag und was soll ich unten sehen?

http://www.der-mast-muss-weg.de/120staa ... ente01.htm

Bundestag:
„Anhörung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz am 07.12.2006 zum Thema „Einfluss des Mobilfunks auf die menschliche Befindlichkeit“.pdf >>
Wieder mal ein ganz erstaunliches Dokument. Das Bundesamt für Strahlenschutz steht Rede und Antwort und muss zwischen den Zeilen eingestehen: die hoheitlichen Interessen sind an die Mobilfunkindustrie verkauft worden.

Sätze der Machtlosigkeit zeigen den Ausverkauf der Gesundheit:

„Eine spezielle Ermächtigungsgrundlage für rechtliche Regelungen im Bereich der nichtionisierenden Strahlen fehlt“ (S.3).

Man habe keine Daten: „ Kenntnisse über die bundesweite mittlere Exposition der Bevölkerung, die durch Mobilfunk verursacht wird, liegen dem BfS nicht vor (S. 18).“

Die Naila Studie wird wieder einmal unsachlich kritisiert, aber sonst weiß man von nichts: „Epidemiologische Studien, bei denen eine individuelle Expositionsmessung durchgeführt wurde, sind dem BfS nicht bekannt.“ (S.7).

Zwischen den Zeilen spürt man den ganzen Eiertanz. Aber zuletzt ändert sich sogar der Zungenschlag - positiv. Hieß es bisher: keine Hinweise auf Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk, wird jetzt auf „unabweisbare Vorsorge“ gedrängt.

So in der Frage 10:
„10. Warum verlangt Italien niedrigere als die von ICNIRP (International Commission on Non-Ionising Radiation Protection) vorgeschlagenen Grenzwerte? Können diese eingehalten werden? Können diese Grenzwerte im Sinne einer Vorsorge auch Anhaltspunkt für Deutschland sein?

Antwort:
Die für die Beantwortung erforderlichen Einblicke in die Situation und die sachlichen Grundlagen in Italien liegen dem BfS nicht vor. (Ei, Ei - man weiss per Tornado, wo der Taliban sich versteckt, aber nicht, wie der Italiener zu seinen Werten kommt. Man könnte ja mal in Südtirol anrufen, dort spricht man Deutsch! Anm. der Homepage.-Red.)

Die Grenzwertsetzung in Deutschland richtet sich nach den wissenschaftlich nachgewiesenen Risiken. Aufgrund der zusätzlich zu den nachgewiesenen Risiken existierenden Hinweise auf biologische Effekte bei Intensitäten unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte ist das Bundesamt für Strahlenschutz der Ansicht, dass Vorsorgemaßnahmen angesichts der bestehenden wissenschaftlichen Unsicherheiten bei hochfrequenten elektromagnetischen Feldern unabweisbar sind. Vorsorgemaßnahmen müssen drei verschiedene, sich ergänzende Bereiche umfassen: • Maßnahmen, die eine möglichst geringe Exposition durch den Mobilfunk sicherstellen. • Maßnahmen, die sicherstellen, dass die Bevölkerung ausreichend informiert ist und in Entscheidungen, wie z. B. die Errichtung von Sendemasten, eingebunden ist.

• Maßnahmen, die dazu geeignet sind, offene wissenschaftliche Fragen zu klären.
Das Bundesamt für Strahlenschutz setzt sich für die Umsetzung dieses Vorsorgepaktes ein “ (S.21)

nur - wo bleiben diese Maßnahmen?


Also das übliche diskutieren bis der Arzt kommt und aussagekräftige Studien wie die aus Naila, werden bösartig verleugnen. Warum auch aufregen, jedes Kind weiß ja, solange die Grenzwerte eingehalten wurden, kann ja nichts passieren. Auch wenn diese nur davor schützen, dass man in 6 Minuten nicht gegrillt wird.

Bild

Spielt alles keine Rolle, die Grenzwerte wurden ja zum Glück eingehalten, also sind sämtliche Beschwerden, inklusive Krebs lediglich eingebildet...

von BLUE SKY » 13. Mai 2007 08:02

Die genannte Anhörung fand nicht in Deutschen Bundestag :cry: , sondern "nur" im Bayerischen Landtag statt :D .
macht nix! s.u.

Anhörung Deutscher Bundestag.

von unwichtig » 12. Mai 2007 21:08

Deutscher Bundestag: „Anhörung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz am 07.12.2006 zum Thema „Einfluss des Mobilfunks auf die menschliche Befindlichkeit“.

Beantwortung der Fragen durch das Bundesamt für Strahlenschutz (24 Seiten):

http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/saa ... oerung.pdf

Da stolpert man von einer Lüge zur nächsten:

"Ein Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf das Blutbild ist wissenschaftlich nicht belegt"

Vielleicht kann Herr Classens sein 100,- Euro USB Mikroskop zur Verfügung stellen und das Bundesamt für Strahlenschutz kann sich selbst überzeugen? Insgesamt ergibt sich das Bild, man habe halt die Gesundheit der Bevölkerung nun mal verkauft und könne leider nichts machen!

Wir sind Idioten, wenn wir glauben das die gepulste Hochfrequenz auf Dauer keine Auswirkung auf Alle haben wird, die Pulsung liegt genau in dem Bereich in dem die Zellen unseres Körpers kommunizieren.

"Die Frequenz, mit der Zellen kommunizieren, liegt zwischen 10 und 1000 Hertz." Mannheimer Elektrizitätswerk MVV in 'Mensch und Elektrizität' (1997)

Bild

Nach oben