von unwichtig » 7. Juni 2007 23:24
Vor allem unten folgende Aussagen von Dr. Schliephake sind beachtenswert, Den wenn wundert es Niemand kennt, obwohl er anscheinend der Entdecker der Mikrowellenkrankheit ist.
Man muss das ganz in Ruhe lesen und dabei immer im Kopf behalten es wurde vor 75 Jahren geschrieben!
Arbeitsergebnisse auf dem Kurzwellengebiet, Dr. E. Schliephake (Auszüge)
In: Deutsche Medizinische Wochenschrift, 1932, Nr. 32, S. 1235-1240
(S.1237) Der Gesamtorganismus wird schon im Strahlungsfeld von starken Kurz-wellensendern durch die freie Hertzsche Welle deutlich beeinflusst. Das empfinden alle Personen, die längere Zeit hindurch an solchen Sendern ohne genügende Schutzmittel haben arbeiten müssen.
Es treten Erscheinungen auf, wie wir sie bei Neurasthenikern zu sehen gewohnt sind; starke Mattigkeit am Tag, dafür in der Nacht unruhiger Schlaf, zunächst ein eigenartig ziehendes Gefühl in der Stirn und Kopfhaut, dann Kopfschmerzen, die sich immer mehr steigern, bis zur Unerträglichkeit. Dazu Neigung zu depressiver Stimmung und Aufgeregtheit.
Auch hierauf hat nach unseren Erfahrungen die Wellenlänge einen deutlichen Einfluß....aber gewisse Zellgruppen selektiv geschädigt werden, und darauf beruht eben die Besonderheit der Kurzwellenwirkung. ...
Das Blutbild erfährt verschiedenartige Veränderungen je nach Dauer und Ort der Besendung....Nach v. Öttingen, der dies an Tieren untersucht hat, erfolgt gewöhnlich zunächst ein kurzer Abfall der Leukozytenzahl, dann ein längere Zeit anhaltender Anstieg. Die einzelnen Formen der Leukozyten werden dabei in verschiedener Weise beeinflusst.
Die Blutsenkungsgeschwindigkeit wird erhöht, ferner verändert sich, wie Pflomm gezeigt hat, die Blutgerinnungszeit. ....von Versuchen am Froschherzen annimmt, dürfte hier eine lähmende Wirkung auf die Sympathikusendigungen und eine vaguserregende Wirkung die Ursache sein. Dabei sehen wir meist auch noch andere Störungen: Beschleunigung und unregelmäßige Atmung, starke Speichelabsonderung und Nasenschleimabsonderung wie bei einem Schnupfen.
Vor allem unten folgende Aussagen von Dr. Schliephake sind beachtenswert, Den wenn wundert es Niemand kennt, obwohl er anscheinend der Entdecker der Mikrowellenkrankheit ist.
Man muss das ganz in Ruhe lesen und dabei immer im Kopf behalten es wurde vor 75 Jahren geschrieben!
[b]Arbeitsergebnisse auf dem Kurzwellengebiet, Dr. E. Schliephake (Auszüge)[/b]
In: Deutsche Medizinische Wochenschrift, 1932, Nr. 32, S. 1235-1240
(S.1237) Der Gesamtorganismus wird schon im Strahlungsfeld von starken Kurz-wellensendern durch die freie Hertzsche Welle deutlich beeinflusst. Das empfinden alle Personen, die längere Zeit hindurch an solchen Sendern ohne genügende Schutzmittel haben arbeiten müssen.
Es treten Erscheinungen auf, wie wir sie bei Neurasthenikern zu sehen gewohnt sind; starke Mattigkeit am Tag, dafür in der Nacht unruhiger Schlaf, zunächst ein eigenartig ziehendes Gefühl in der Stirn und Kopfhaut, dann Kopfschmerzen, die sich immer mehr steigern, bis zur Unerträglichkeit. Dazu Neigung zu depressiver Stimmung und Aufgeregtheit.
Auch hierauf hat nach unseren Erfahrungen die Wellenlänge einen deutlichen Einfluß....aber gewisse Zellgruppen selektiv geschädigt werden, und darauf beruht eben die Besonderheit der Kurzwellenwirkung. ...
Das Blutbild erfährt verschiedenartige Veränderungen je nach Dauer und Ort der Besendung....Nach v. Öttingen, der dies an Tieren untersucht hat, erfolgt gewöhnlich zunächst ein kurzer Abfall der Leukozytenzahl, dann ein längere Zeit anhaltender Anstieg. Die einzelnen Formen der Leukozyten werden dabei in verschiedener Weise beeinflusst.
Die Blutsenkungsgeschwindigkeit wird erhöht, ferner verändert sich, wie Pflomm gezeigt hat, die Blutgerinnungszeit. ....von Versuchen am Froschherzen annimmt, dürfte hier eine lähmende Wirkung auf die Sympathikusendigungen und eine vaguserregende Wirkung die Ursache sein. Dabei sehen wir meist auch noch andere Störungen: Beschleunigung und unregelmäßige Atmung, starke Speichelabsonderung und Nasenschleimabsonderung wie bei einem Schnupfen.