von Elisabeth Buchs » 20. Juni 2007 17:16
Mein Eindruck von der Quarks-Sendung, die ich dank einer Videoaufnahme von Bekannten einer Kollegin ansehen konnte, ist dass versucht wurde, jeweils die Bedenken der Kritiker möglichst wissenschaftlich tönend zu relativieren. Es wäre nun interessant, wie die Sendung auf vorher mit dem Thema nicht so vertraute Leute wirken würde. Dennoch habe ich den Eindruck, dass ein Gefühl des Unbesorgtseins nicht aufkommen konnte bei z.B. den Geschehnissen in Oberammergau, der Erwähnung, dass Studien der Industrie weniger Effekte finden, der Erwähnung von Krebsclustern, des Bürgerwiderstandes, der Befunde von Antonietti usw.
In dieser Sendung wurden nur 1000 Mobilfunk-Studien erwähnt, wobei 20 % Effekte gefunden hätten, 80 % nicht. Interessant waren die Messungen der Bundesnetzagentur gemeinsam mit dem Bakom, die zeigten, dass die Strahlung für die Menschen in Deutschland und der Schweiz mehr oder weniger identisch sei, natürlich mit der Erwähnung "unterhalb der Grenzwerte". Frau Kaul von der Baua kam zu Wort und erwähnte, dass die elektrosensiblen Probanden vorgängig einen Fragebogen zum allgemeinen Befinden im Alltag ausfüllen mussten und sich ein höheres Angstniveau bei den Frauen gezeigt habe. Von der psychischen Fehlbelastung wie in nano war nichts hören (aus Angst?, weil dann gleich wieder Heerscharen (angeblich sollen es doch wenn überhaupt nur "Einzelfälle" sein) von Elektrosensiblen über Frau Kaul herfallen würden

). Die 10 Minuten-Intervalle wurden erwähnt, dass kein Elektrosensibler die Felder habe wahrnehmen können, dass es streng wissenschaftlich keine Elektrosensiblen wegen EMF geben solle. Bei den Wärmemessungen sah man den bei uns in der Versenkung verschwundene Prof. Berz. Der Schluss-Satz zeigte rel. klar die Richtung der Sendung: sehr gut untersucht, harte Belege für Schäden seien nicht gefunden worden. Immer die gleichen Sprüche! Auf jede ungünstige Studie wird auch gleich eine entkräftende nachgeschoben, dass noch lange weiter aufgerüstet werden kann. Seit Jahren die selben Kurzzeitstudien in mehreren Durchgängen und die Psychiatrisierungsversuche der Elektrosensiblen. Eine Kritikerin äusserte sich zur Sendung, dass diese sie müde gemacht habe.
Elisabeth Buchs
Mein Eindruck von der Quarks-Sendung, die ich dank einer Videoaufnahme von Bekannten einer Kollegin ansehen konnte, ist dass versucht wurde, jeweils die Bedenken der Kritiker möglichst wissenschaftlich tönend zu relativieren. Es wäre nun interessant, wie die Sendung auf vorher mit dem Thema nicht so vertraute Leute wirken würde. Dennoch habe ich den Eindruck, dass ein Gefühl des Unbesorgtseins nicht aufkommen konnte bei z.B. den Geschehnissen in Oberammergau, der Erwähnung, dass Studien der Industrie weniger Effekte finden, der Erwähnung von Krebsclustern, des Bürgerwiderstandes, der Befunde von Antonietti usw.
In dieser Sendung wurden nur 1000 Mobilfunk-Studien erwähnt, wobei 20 % Effekte gefunden hätten, 80 % nicht. Interessant waren die Messungen der Bundesnetzagentur gemeinsam mit dem Bakom, die zeigten, dass die Strahlung für die Menschen in Deutschland und der Schweiz mehr oder weniger identisch sei, natürlich mit der Erwähnung "unterhalb der Grenzwerte". Frau Kaul von der Baua kam zu Wort und erwähnte, dass die elektrosensiblen Probanden vorgängig einen Fragebogen zum allgemeinen Befinden im Alltag ausfüllen mussten und sich ein höheres Angstniveau bei den Frauen gezeigt habe. Von der psychischen Fehlbelastung wie in nano war nichts hören (aus Angst?, weil dann gleich wieder Heerscharen (angeblich sollen es doch wenn überhaupt nur "Einzelfälle" sein) von Elektrosensiblen über Frau Kaul herfallen würden :wink:). Die 10 Minuten-Intervalle wurden erwähnt, dass kein Elektrosensibler die Felder habe wahrnehmen können, dass es streng wissenschaftlich keine Elektrosensiblen wegen EMF geben solle. Bei den Wärmemessungen sah man den bei uns in der Versenkung verschwundene Prof. Berz. Der Schluss-Satz zeigte rel. klar die Richtung der Sendung: sehr gut untersucht, harte Belege für Schäden seien nicht gefunden worden. Immer die gleichen Sprüche! Auf jede ungünstige Studie wird auch gleich eine entkräftende nachgeschoben, dass noch lange weiter aufgerüstet werden kann. Seit Jahren die selben Kurzzeitstudien in mehreren Durchgängen und die Psychiatrisierungsversuche der Elektrosensiblen. Eine Kritikerin äusserte sich zur Sendung, dass diese sie müde gemacht habe.
Elisabeth Buchs