Hallo Margarete Kaufmann,
meine Antwort auf Ihre Frage solten Sie inzwischen über das Gigaherz-Team bekommen haben.
Um eine Antwort auf die Ursache von Ihre Beschwerden zu finden gibt es meiner Meinung nach nur eine Lösung; eine richtige baubiologische Hausuntersuchung.
Das heisst dass alle Punkte des SBM 2003, die *baubiologische Richtwerte für Schlafbereiche* untersucht werden sollen.
Ich hatte Ihnen angegeben wo sich sich diesbezüglich orientieren können, wo Sie die Deutsche Tarife finden können, was Sie von einen Baubiologe erwarten dürfen und wo es eine gebührenfreie telefonische Hotline gibt.
Vorab kann ich sagen, dass Ihre Beschwerden mir nicht unbekannt vorkommen, und ich kann mich sehr gut vorstellen, mit was für ein Elend Sie zu tun haben.
Aber gleich muss ich dazu sagen, dass obwohl die Beschwerden typisch sind für Elektrosensible, diese gleiche Beschwerden auch von andere Ursachen stammen können.
Ho, ho, verstehe mich nicht falsch, ich sage nicht das diese nichts mit *Elektrosmog* zu tun haben. Man befindet sich da in einen *Teufelskreis*.
Die gleiche Beschwerden treten auch auf bei Pilzkrankheiten. Viele Ärtzte und Krankenhäuser vernachlässigen dies bei ihre Untersuchungen.
Pilze wie Candida und Aspergillus niger können sehr bösartig für Krankheiten sorgen.
Dabei kommt, das wir wissen, dass gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder, auch bei niedrige Mengen, sehr ernsthaft einwirken auf Viren, Bakterien, Parasiten und Würmer. Bekannt ist auch, dass Krebszellen und Tumoren unter Einfluss von diese HF Strahlung viel schneller wachsen als ohne diese Strahlung.
Aber auch niederfrequente elektromagnetische Felder lassen ihren Einfluss bemerken.
Mein Punkt ist, dass derartige Beschwerden nicht nur von Handymasten und DECT Telefone kommen sollen, aber dass niederfrequente Strahlung und Pilze nicht ausser Betracht gelassen werden dürfen.
Vielleicht hat Margarete Kaufmann Aspergillus niger im Brotkasten.
Es ist klar, dass wen jemand sofort Beschwerden bemerkt nach Inbetriebnahme einer Sendemast oder DECT Telefon, dass man mit richtige Abschirmung Abhilfe bekommt. Wenn dan aber nach längerer Zeit die Beschwerden nicht verschwinden, können andere Faktoren im Spiel sein. Eine 100 %-ige Abschirmung gibt es nicht; bestimmte Löcher darin sind sogar notwendig.
Wenn man schon Elektrosensible ist, reagiert man schon kräftig auf die geringste Dosis EM Feldern. Und diese geringe Dosis kann wieder dafür sorgen, dass die andere Faktoren sich vermehren können. Also der Teufelskreislauf.
Gestern wurde ich gerufen bei ein junger Mann, der seit 4 Jahren leitet an verschiedene Beschwerden. Er ist sehr depressif, hat Krämpfe und Stiche im Magen/Darm Gebiet, er fühlt sich chaotisch und unruhig, er kann sich nicht konzentrieren wenn er in der Nähe von elektrische Geräte kommt, er hat Schwierigkeiten bei seine Formulierung von Satzen en er vergisst Wörter, er hat Schlafstörungen, ständige Kopfschmerzen, es tut Weh hinter die Augen, jetzt ein irritanter Juckreiz und eine Kriebelnase.
Man hat schon das DECT Telefon und Handy verschwinden lassen; aber er ist dadurch Elektrosensible geworden, und ist das noch immer.
Er schläft im zweiten Stock; da gibt es Hochfrequenz, aber verhältnismässig wenig, nur 18 uW/qm.
Natürlich ist das laut SBM2003 18 mal zuviel für ein Schlafzimmer, aber weit unter die 100 uW/qm für Wohnzimmer, und für viel normale Menschen nicht aufregend.
Da er aber Elektrosensible ist, sind diese 18 uW/qm füf ihm viel zu viel. Es muss abgeschirmt werden, oder der Schlafplatzwechsel in den erster Stock, wo es ganz wenig strahlt.
Weiter war im Schlafzimmer nichts zu finden; keine Erdstrahlen, keine magnetische Gleichfelder, keine magnetische Wechselfelder, keine elektrische Wechselfelder und keine elektrische Gleichfelder.
Aber im Wohnzimmer stand ein grossen Wandmöbel mit Licht drin.
Wenn das Licht aus war, fand ich da stolze 1200 V/m elektrisches Wechselfeld.
Der Stecker in die Steckdose umkehren (vor den Schalter im Kabel) brachte dies Zurück auf 16 V/m. Und so ging es ähnlich mit andere Stehlampen, Fernsehen und ähnliches. Als Elektrosensible reagierte er stark darauf.
Und, er hat Candida. Er hat zwar zweimal eine Therapie gefolgt, aber nicht durchgesetzt.
Tja, tagsüber im Wohnzimmer, und nachts oben, können diese sich schön in aller Ruhe vermehren. Eine Pilzbehandlung ist das erste was vorgenommen werden muss.
Auf die Dachterrasse unsere 10-Stockwerken grosses Gebäude, messe ich regelmässig. Vorher hatte ich da zwischen 20.000 und 30.000 uW/qm HF Strahlung gemessen. Seitdem man auf ein anderes Gebäude für die Bahn GSM 900 Sender installiert hat, habe ich stolze 85.000 uW/qm gemessen. Das ist zwar zweimal die Schweizer Immisionswerte, aber noch weit unter die Schweizer Emissionswerte von 4.500.000 uW/qm. In die Niederlande liegen die bei 6.500.000 uW/qm für GSM 900.
Dass es da so viele Leute mit verschiedene Beschwerden gibt hat nichts mit ihren Alter zu tun, das sollte klar sein. Jetzt will man hier sechs UMTS Antennen installieren.
Obwohl in Deutschland die UMTS Antennen jede 300 Meter plaziert werden, scheint es in die Niederland jede 400 Meter zu sein. ??
Vor eine Woch habe ich auch mal wieder die Luft-ionen gemessen.
Vor dem Gebäude auf der Strasse: 360 negative und 520 positive. Aber auf die Dachterrasse nur 80 negative Luft-ionen und 520 positive. Da hat Herr Seiler wieder recht. Die HF Strahlung zerstört die notwendige negative Luft-ionen.
Ich bin der Meinung, dass die DECT Telefone das schlimmte sind was es gibt; sei es im eigene Wohnung als bei Nachbarn.
Auch finde ich weiter weg stehende Handysender schlimmer als welche die näher stehen. Irgenwie scheinen die weit wegstehenden andere Strahlung an zu ziehen und *mittanzen* zu lassen. Über die flache Dächer von andere Gebäude können sie schön reflektieren. Aber das ist nur meine persönliche Beobachtung.
Moral dieser Geschichte: bei lang andauernde Beschwerden sollen auch nach andere Störungen im Hause gefahndet werden.
Und das kann nur eine baubiologische Hausuntersuchnung schaffen.
Auf die Website
www.maes.de stehen verschiedene interessante Publikationen diesbezüglich zum Herunterladen bereit.
Charles Claessens