Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

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Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von Forum Admin » 24. Juni 2007 07:11

Dieser Thread zum Thema "absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien" hat sich zunehmend auf Details zu gesundheitlichen Auswirkungen von Strahlung bzw. dem Relativieren von solchen verlegt. Um entsprechende Endlosdiskussionen zu vermeiden, sollte nun zu einem Abschluss gefunden werden.

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von Kurt » 23. Juni 2007 23:46

unwichtig hat geschrieben:
Und wie so oft hat sich Kurt alles anscheinend mal wieder ausgedacht, wissenschaftlich ist es genau anders rum:

"Eine Analyse der Unfallstatistik zeigt auf, dass ganz generell das Unfallrisiko mit Beifahrern geringer ist als bei Alleinfahrten (bei Alleinfahrten ist das Risiko 1.3 fach höher)." (Quelle: DVR - Deutscher Verkehrssicherheitsrat; GB - Die gewerblichen Berufsgenossenschaften)
...
Lieber unwichtig,

ich habe an keiner Stelle darüber Aussagen gemacht, ob die Unfallhäufigkeit
mit oder ohne Beifahrer höher ist; das unterstelle SIE!
Ich hingegen habe darüber geschrieben, dass eine Unterhaltung mit
einem Beifahrer ungefährlicher ist, als mit jemandem, mit dem man
über das Handy spricht und der nicht in die Situation involviert ist.
Wie wäre es, wenn Sie bei der Sache blieben.
unwichtig hat geschrieben: Geben Sie sich mal mehr Mühe, ihre halbgaren Theorien halten einer Überprüfung meist keine 5 Sekunden stand und es ist ermüdend dies ständig tun zu müssen...
Welche Theorien? Ich stelle keine solchen auf sondern gebe das wieder,
was allgemein bekannt ist und noch nicht zu Ihnen vorgedrungen ist!
unwichtig hat geschrieben: Der sog. Skineffekt tritt bei gepulster Strahlung nicht auf, durch eben diese Pulsung. Das ist schon einige Male hier im Forum diskutiert worden....
Das ist falsch! Der Skineffekt tritt immer auf, egal ob gepulst oder
Dauerstrich. Die Pulsung ist im Vergleich zur Sendefrequenz so langsam,
dass praktisch die gesamte Leistung im Bereich der (gewünschten)
Trägerfrequenz übertragen wird. ... Wäre ja auch schlimm, wenn es
anders wäre. Dann würde nämlich jedes handy breitbandig stören.
Sie sollten sich mal die GSM oder auch DECT Spezifikationen ansehen
und hier besonderes Augenmerk auf das Phasenrauschen, auf
Oberwellen und "unwanted emissions" legen.

Kurt

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von Netzfreischalter » 23. Juni 2007 22:47

unwichtig hat geschrieben: Nein? Halten wir mal fest:

- Mit Beifahrer deutlich geringeres Unfallrisiko
- Mit Handy deutlich höheres Unfallrisiko

Also können es die Gespräche nicht sein, ergo bleibt nur die Strahlung.
Das ist schlicht und einfach ein vorschneller Schluss. Genau so könnte ich sagen, dass jetzt gezeigt ist, dass das höhere Unfallrisiko daher rührt, dass man den Gesprächspartner nicht sieht und man daher stärker an ihn denkt, was einem mehr ablenkt. Wir haben beide gleich viel Grundlage für unsere Annahme.
Bevor nicht gezeigt ist, dass die Strahlung alleine, diese Konzentrationsverminderung verursacht (und ein Telefongespräch mit einem Kabeltelefon (Voraussetzung: Kabel stört nicht) keine Auswirkung hat), kann man nicht eindeutig sagen, ob es nun das Gespräch per Handy oder die Strahlung ist. (Oder eben die Kombination von beidem).

Der sog. Skineffekt tritt bei gepulster Strahlung nicht auf, durch eben diese Pulsung. Das ist schon einige Male hier im Forum diskutiert worden, benutzen Sie die Suche anstatt jetzt wieder Fragen zu stellen.
Es tut mir aufrichtig leid, dass ich nicht so viel weiss wie Sie und nicht das ganze Forum durchgelesen habe. Ebenfalls für mein Interesse an der Thematik, entschuldige ich mich. ;) (Es gibt übrigens im ganzen Forum (ihren und meinen eingeschlossen) 4 Beiträge, in denen der Skineffekt erwähnt wird, keiner ermöglich mir festzustellen, ob dieser diese Gewöhnung nun widerlegen soll oder nicht.)

Schade, dass man keine Schreiber hier im Forum ausblenden kann. Sie wären einer der Ersten auf die ich gut verzichten könnte.

Ja, Leute die sich nicht schnell abschütteln lassen und unangenehmer Weise hinterfragen, sind verständlicherweise mühsam. Sie können ja beim Admin beantragen, dass er meine Beiträge von nun an löscht. Wobei ich noch erwähnen möchte, dass Sie niemand zwingt, mir zu antworten
.

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von Elisabeth Buchs » 23. Juni 2007 21:48

Kurt hat geschrieben:
Elisabeth Buchs hat geschrieben: Hallo Kurt
...
Auch ein CT würde ich nur machen lassen, wenn es gar nicht anders gehen würde, jedoch ein Mü eher als MR.
...

Elisabeth Buchs
Hallo Frau Buchs,

ich hatte fast mit dieser Antwort gerechnet.
Röntgen CT ist definitiv eine gehörige Strahlenbelastung -- MR überhaupt keine.
Es sind nach gegenwärtigem Stand keinerlei negative Wirkungen von MR
bekannt, egal wie lange und wie oft man untersucht wird -- von
Röntgenstrahlung aber sehr wohl.

Erstens handelt es sich nur um den gegenwärtigen Stand industrienaher Experten, andere sehen das anders, zweitens wäre es doch Pech, wenn man kaputt wäre, wenn sich herausstellen würde, dass der zukünftige Stand ein anderer ist und drittens soll es ja nach den selben industrienahen Experten keine Menschen geben mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen von EMF unterhalb der Grenzwerte, was nicht meinen Erfahrungen entspricht. Die Entscheidung ob MR oder nicht, ist deshalb allein meine Verantwortung.

Ich verstehe nicht, wie sie angesichts der eindeutigen Faktenlage
zu so einem Ergebnis kommen und der Röntgen CT den Vorzug geben
gegenüber der MR.
Insbesondere vor dem Hintergrund, vor dem SIE immer wieder betonen,
dass nur eine Langzeiteinwikung einen Effekt bei ES erzielt und Experimente
mit wenigen Minuten oder wenigen 10 Minuten keinerlei Aussagekraft haben.

Die Behandlungen auf der Magnetfeldmatte waren 3 x 8 Minuten pro Tag, ich habe diese getestet, weil ich dachte, dass kurzzeitige Einwirkungen keine nachteilige Wirkung haben können. Zwar hätte ich kaum in mehreren Durchgängen angeben können, wann Feld ein oder aus, jedoch haben die Behandlungen meine Elektrosensibilität verstärkt, was ich nun durch diverse Massnahmen wieder reduzieren konnte.

Daraus kann ich unmittelbar den Schluss ziehen, dass eine MR-Untersuchung
keine Wirkung auf ES erzielt
und hätte Sie mit Ihren eigenen Argumenten widerlegt.
Ich könnte allerdings, wenn ich wollte, auch behaupten, eine MR-Untersuchung
hat auf niemanden eine negative Wirkung (gehabt).
Dann haben Sie es leichter, mir zu widersprechen ;-)

Widerlegen oder zustimmen könnte ich erst, wenn ich eine MR-Untersuchung würde durchführen lassen, ansonsten handelt es sich um eine Vorsorgemassnahme von mir aufgrund negativer Erfahrungen mit (schwächeren) Magnetfeldern.

Kurt
Elisabeth Buchs

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von Kurt » 23. Juni 2007 19:41

Elisabeth Buchs hat geschrieben: Hallo Kurt
...
Auch ein CT würde ich nur machen lassen, wenn es gar nicht anders gehen würde, jedoch ein Mü eher als MR.
...

Elisabeth Buchs
Hallo Frau Buchs,

ich hatte fast mit dieser Antwort gerechnet.
Röntgen CT ist definitiv eine gehörige Strahlenbelastung -- MR überhaupt keine.
Es sind nach gegenwärtigem Stand keinerlei negative Wirkungen von MR
bekannt, egal wie lange und wie oft man untersucht wird -- von
Röntgenstrahlung aber sehr wohl.

Ich verstehe nicht, wie sie angesichts der eindeutigen Faktenlage
zu so einem Ergebnis kommen und der Röntgen CT den Vorzug geben
gegenüber der MR.
Insbesondere vor dem Hintergrund, vor dem SIE immer wieder betonen,
dass nur eine Langzeiteinwikung einen Effekt bei ES erzielt und Experimente
mit wenigen Minuten oder wenigen 10 Minuten keinerlei Aussagekraft haben.
Daraus kann ich unmittelbar den Schluss ziehen, dass eine MR-Untersuchung
keine Wirkung auf ES erzielt
und hätte Sie mit Ihren eigenen Argumenten widerlegt.
Ich könnte allerdings, wenn ich wollte, auch behaupten, eine MR-Untersuchung
hat auf niemanden eine negative Wirkung (gehabt).
Dann haben Sie es leichter, mir zu widersprechen ;-)

Kurt

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von unwichtig » 23. Juni 2007 10:57

Netzfreischalter hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben:Bleibt also die Strahlung übrig, was durch die Tests im Fahrsimulator eindrucksvoll bestätigt wird.
Ich verstehe nicht ganz, wie Sie zu diesem Schluss kommen? Ich sehe dafür keinerlei Grundlage.

Im Fahrsimulator wurde nie die Strahlung alleine getestet, sondern immer mit Gespräch. Also kann über die Strahlung alleine keine Aussage gemacht werden.
Nein? Halten wir mal fest:

- Mit Beifahrer deutlich geringeres Unfallrisiko
- Mit Handy deutlich höheres Unfallrisiko

Also können es die Gespräche nicht sein, ergo bleibt nur die Strahlung.
Netzfreischalter hat geschrieben: ...
Danke übrigens noch für den Link zu Google, darauf wäre ich bestimmt nicht gekommen. ;)
Hab da etwas Interessantes entdeckt: "Der Körper kann sich jedoch an die elektromagnetischen Strahlen gewöhnen. Dann findet keine Neuordnung in den Körperflüssigkeiten mehr statt. Inwiefern sich die Umordnung auf die Gesundheit auswirkt, kann bislang noch nicht gesagt werden."
Leider auf einer Blog-Seite ohne Quelle, was es mir verunmöglicht daraus etwas zu schliessen.
Der sog. Skineffekt tritt bei gepulster Strahlung nicht auf, durch eben diese Pulsung. Das ist schon einige Male hier im Forum diskutiert worden, benutzen Sie die Suche anstatt jetzt wieder Fragen zu stellen. Schade, dass man keine Schreiber hier im Forum ausblenden kann. Sie wären einer der Ersten auf die ich gut verzichten könnte.

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von Netzfreischalter » 23. Juni 2007 10:28

unwichtig hat geschrieben:Bleibt also die Strahlung übrig, was durch die Tests im Fahrsimulator eindrucksvoll bestätigt wird.
Ich verstehe nicht ganz, wie Sie zu diesem Schluss kommen? Ich sehe dafür keinerlei Grundlage.

Im Fahrsimulator wurde nie die Strahlung alleine getestet, sondern immer mit Gespräch. Also kann über die Strahlung alleine keine Aussage gemacht werden.

Der von Ihnen verlinkte Artikel sagt z.B. auch:
Sowohl die Bedienung des Telefons wie das Gespräch selbst führen zu schlechterem Fahren. Die negativen Effekte treten deshalb auch bei Freisprecheinrichtungen auf.
(Was den Effekt der Strahlung nicht ausschliesst, da er nicht berücksichtigt wurde.)

Dass man das Mitführen eines Mobiltelefones nicht verbieten kann, wissen Sie so gut wie ich.


Danke übrigens noch für den Link zu Google, darauf wäre ich bestimmt nicht gekommen. ;)
Hab da etwas Interessantes entdeckt: "Der Körper kann sich jedoch an die elektromagnetischen Strahlen gewöhnen. Dann findet keine Neuordnung in den Körperflüssigkeiten mehr statt. Inwiefern sich die Umordnung auf die Gesundheit auswirkt, kann bislang noch nicht gesagt werden."
Leider auf einer Blog-Seite ohne Quelle, was es mir verunmöglicht daraus etwas zu schliessen.

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von unwichtig » 23. Juni 2007 08:40

Kurt hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben: Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
Der Beifahrer sieht aber im Gegensatz zum Gesprächspartner am
anderen Ende der Verbindung was auf der Straße vor sich geht.
Er sitzt im gleichen Wagen und nimmt gewissermassen am Geschehen
teil. DAS ist der Grund!
Im Übrigen gibt es (nachgewiesenermassen) auch bei notorisch
schwatzenden oder gar streitenden Beifahrern ein höheres Unfallrisiko.

Kurt
Und wie so oft hat sich Kurt alles anscheinend mal wieder ausgedacht, wissenschaftlich ist es genau anders rum:

"Eine Analyse der Unfallstatistik zeigt auf, dass ganz generell das Unfallrisiko mit Beifahrern geringer ist als bei Alleinfahrten (bei Alleinfahrten ist das Risiko 1.3 fach höher)." (Quelle: DVR - Deutscher Verkehrssicherheitsrat; GB - Die gewerblichen Berufsgenossenschaften)

Also von den erwähnten Ausnahmen, sehr junge Fahrer, über alles gerechnet ein deutlich geringeres Unfallrisiko mit Beifahrer im PKW.

Bleibt also die Strahlung übrig, was durch die Tests im Fahrsimulator eindrucksvoll bestätigt wird. Handys im Auto gehören verboten. Selbst ohne Gespräche entstehen massivste Verstrahlungen, durch die Bewegung finden ständig ein Wechsel der Funkzelle statt, die zum erneuten anmelden des Geräts und daraus resultierendem Senden mit voller Leistung eines GSM Handys führen.

Da die Strahlung nur zu den Fenstern raus kann und das gerade bei neueren Fahrzeugen, mit metallisch bedampften und oft beheizten Frontscheiben immer schlechter, verwandeln die Reflektionen im Fahrzeug den Innenraum schnell in ein Inferno.

Geben Sie sich mal mehr Mühe, ihre halbgaren Theorien halten einer Überprüfung meist keine 5 Sekunden stand und es ist ermüdend dies ständig tun zu müssen...

Ein Verbot von Handys in PKW wäre also nur logisch, wird aber nicht kommen, das Recht der Industrie auf grenzenlosen Profit zählt deutlich höher als die zusätzlichen Verletzten und Verkehrstoten, die ohne Handy leicht hätten vermieden werden können. Das müssen die Verletzten, Toten und ihre Hinterbliebenen doch einsehen, das Recht auf drahtlose Kommunikation an jedem Ort und zu jeder Zeit ist nun mal viel wichtiger als das Leben und die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer, oder?

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von Kurt » 23. Juni 2007 02:03

unwichtig hat geschrieben: Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
Der Beifahrer sieht aber im Gegensatz zum Gesprächspartner am
anderen Ende der Verbindung was auf der Straße vor sich geht.
Er sitzt im gleichen Wagen und nimmt gewissermassen am Geschehen
teil. DAS ist der Grund!
Im Übrigen gibt es (nachgewiesenermassen) auch bei notorisch
schwatzenden oder gar streitenden Beifahrern ein höheres Unfallrisiko.

Kurt

von unwichtig » 22. Juni 2007 10:02

Netzfreischalter hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben: ..
Den Geldrolleneffekt kann man in 1-2 Minuten nachweisen, auch im Speichel gibt es wohl sehr schnell Veränderungen, so in einem deutschen Tatort gezeigt.
Wie sieht der Nachweis in Speichel eigentlich aus? (Schnelltest möglich?)
..
Kann man ausschliessen, dass diese Effekte auf Blut und Speichel nicht durch andere Einflüsse geprägt sind? Sorry, ich kenn mich da echt nicht aus. Sie hätten nicht zufälligerweise einen Link, (oder Zeit mir das kurz und knapp näher zu bringen ^^)?
Viel Spaß beim Lesen.

von Netzfreischalter » 21. Juni 2007 23:13

unwichtig hat geschrieben:Sie drehen und wenden alles wie es ihnen gerade passt scheint mir.
Da haben wir ja schon etwas gemeinsam. :lol:
Den Geldrolleneffekt kann man in 1-2 Minuten nachweisen, auch im Speichel gibt es wohl sehr schnell Veränderungen, so in einem deutschen Tatort gezeigt.
Wie sieht der Nachweis in Speichel eigentlich aus? (Schnelltest möglich?)
Um das Blut untersuchen zu können, braucht jede Verkehrsstreife ein Mikroskop, wenn ich das richtig verstehe, oder ne Blutprobe "zum Mitnehmen".
Wobei die so konkrete Diskussion müssig ist, da es keine rechtliche Grundlage gibt, mir Speichel zu entnehmen, es sei denn es besteht der Verdacht auf Drogen am Steuer. (Geschweige denn Blutprobe.)
Bevor wir soweit sind, (was zuallererst mal voraussetzt, dass die Strahlung als der hauptsächlich konzentrationsvermindernde Faktor nachgewiesen wird, vom rechtlichen oder gar politischen Trallalla ganz zu schweigen), wird noch viel Zeit verstreichen.
Kann man ausschliessen, dass diese Effekte auf Blut und Speichel nicht durch andere Einflüsse geprägt sind? Sorry, ich kenn mich da echt nicht aus. Sie hätten nicht zufälligerweise einen Link, (oder Zeit mir das kurz und knapp näher zu bringen ^^)?

Humoristisch betrachtet: Statistisch gesehen, haben wohl viele in einen Unfall verwickelte Personen zuvor, innerhalb eines gewissen Zeitraumes, mit einem Handy telefoniert. (Schätze ich mal auf Grund des Verbreitungsgrades). Ob das mehr aussagt, als die Tatsache, dass mindestens ebensoviele Personen, am selben Tag Brot gegessen haben, kann man jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen. :D



Übrigens: Mich interessiert in dem Zusammenhang nur der messbare Konzentrationsunterschied nach kurzzeitiger Bestrahlung durch ein Handy.
Damit ein entsprechendes Gesetz in Kraft treten könnte, müsste ja die überwiegende Mehrheit von dem Phänomen nachweislich betroffen sein.

von unwichtig » 21. Juni 2007 16:35

Netzfreischalter hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben: Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
Das ist in meinen Augen ein gar simpler Schluss und leider in keinster Weise ein Beweis. Man müsste einen solchen Test wiederholen und zusätzlich einen der Fahrer bestrahlen und wenn möglich sollte man das Telefonieren mit Handy simulieren, ohne dass dieses strahlt (kleines Kabel ö.ä.?). Auch ein Vergleich mit einem Beifahrer wäre interessant.

Ich dachte ja, dass Kurzzeiteinflüsse keinen Einfluss haben können, bzw. diese nicht feststellbar sind (daher muss man ja Langzeitstudien machen)? Hier soll aber sofort ein Effekt auftreten?
Sie drehen und wenden alles wie es ihnen gerade passt scheint mir. Den Geldrolleneffekt kann man in 1-2 Minuten nachweisen, auch im Speichel gibt es wohl sehr schnell Veränderungen, so in einem deutschen Tatort gezeigt.

Das hat aber nichts damit zu tun wie lange jemand der schon betroffen ist dazu braucht eine Verstrahlung wahrzunehmen. Jeder Mensch ist anders, manchmal kann ich es recht schnell spüren, manchmal dauert es aber einige Zeit. Es hängt von sehr vielen Faktoren ab, Verstrahlung ist auch nicht gleich Verstrahlung. Anscheinend gibt es bestimmte biologische Fenster, WLAN empfinde ich als sehr aggressiv und bekomme meist Blut im Speichel davon...

von Netzfreischalter » 21. Juni 2007 11:52

unwichtig hat geschrieben: Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
Das ist in meinen Augen ein gar simpler Schluss und leider in keinster Weise ein Beweis. Man müsste einen solchen Test wiederholen und zusätzlich einen der Fahrer bestrahlen und wenn möglich sollte man das Telefonieren mit Handy simulieren, ohne dass dieses strahlt (kleines Kabel ö.ä.?). Auch ein Vergleich mit einem Beifahrer wäre interessant.

Ich dachte ja, dass Kurzzeiteinflüsse keinen Einfluss haben können, bzw. diese nicht feststellbar sind (daher muss man ja Langzeitstudien machen)? Hier soll aber sofort ein Effekt auftreten?

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von Elisabeth Buchs » 21. Juni 2007 10:38

Kurt hat geschrieben:
Elisabeth Buchs hat geschrieben:... Weiterführen des Tests mit der transkranialen Magnetstimulation.
...

Elisabeth Buchs
Hallo Frau Buchs,

wie stehen Sie zu Untersuchungen im Kernspintomografen (MR), wie zu
Untersuchungen im Röntgen-Computertomografen (CT)?
Im ersteren treten hohe statische Magnetfelder sowie starke HF-Felder auf,
im zweiteren eine Belastung durch Rö-Strahlen.

fragt
Kurt
Hallo Kurt

Eine Kernspintomographie würde ich nur machen lassen, wenn es sich gar nicht würde vermeiden lassen, denn ich reagiere sehr negativ schon auf viel geringere Magnetfelder und aufgrund meiner unerfreulichen Erfahrung mit einer Magnetfeldmatte. Auch ein CT würde ich nur machen lassen, wenn es gar nicht anders gehen würde, jedoch ein Mü eher als MR. Wenn die transkraniale Magnetstimulation ähnlich belastend wäre, müsste wohl davon Abstand genommen werden, mir ging es vor allem darum, auf die Befunde hinzuweisen, dass bei Elektrosensiblen andere Reaktionen des autonomen Nervensystems gefunden wurden, solche Hinweise sollten weiter untersucht werden.

Zurück zum Thema bessere Elektrosensibilitätstestungen: wenn man z.B. aus Kosten-, Aufwand- und Komplexizitätsgründen und meiner Meinung nach auch aus bewusster Absicht am falschen Ort sucht und deshalb zu falschen, für die Betroffenen so verhängnisvollen Schlüssen kommt, ist jeder Franken/Euro für eine solche Forschung zuviel. Ein Staat hat eine Verantwortung für alle Bürger und deshalb sollte in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Parteien und den Betroffenen versucht werden, eine unabhängige verbesserte suchende Forschung zu den Elektrosensiblen durchzuführen. Ueberhaupt finde ich es ein Unrecht, dass Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Betroffenen aus aller Welt mit ähnlichen Symptomen verbunden mit Hinweisen in Studien auf gesundheitliche Auswirkungen ohne Untersuchungen auf die Psyche geschoben werden, die Menschen, die nicht noch immer mehr verstrahlt werden wollen, missachtet werden und nur auf die Wireless-Befürworter abgestellt wird.

Elisabeth Buchs

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

von unwichtig » 21. Juni 2007 10:26

Kurt hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben:
Wieso dann in etlichen PKW Fahrtests Menschen unter Mobilfunkeinfluß messbar so schlecht oder schlechter als Menschen mit 1.0 Promille Alkohl im Blut fahren, bleibt ein Rätsel.
Dass Menschen, die im Auto mit dem Handy telefonieren schlechter fahren liegt nicht
an den Feldern, sondern daran, dass sie durch das telefonieren selbst
abgelenkt sind. Der Effekt dieser Ablenkung ist auch dann gegeben, wenn
das Fahrzeug über eine Freisprecheinrichtung und über eine Aussenantenne
verfügt. Man kann also die EM-Felder ausschliessen.
http://www.buergerwelle.de/body_newslet ... _2006.html

Koautor Frank Drews : "Menschen, die beim Autofahren via Handy telefonieren, sind etwa gleich behindert, als würden sie mit dem erlaubten Alkoholgrenzwert im Blut fahren", sagt er, dieser Wert wurde bei 0,8 Promille angesetzt, womit der hierzulande erlaubte Grenzwert (0,5 Promille) überschritten wäre - Frank Drews : "Wenn die Gesetzgeber wirklich etwas gegen Fahruntüchtigkeit unternehmen wollen, sollten sie überlegen, die Handy-Nutzung beim Fahren zu verbieten", Basis der im Journal der "Human Factors and Ergonomics Society" publizierten Studie war ein Test, dem 40 Teilnehmer je viermal unterzogen wurden : ohne Ablenkung, mit Handy am Ohr, mit Freisprecheinrichtung und einmal mit 0,8 Promille Alkohol im Blut : sie fuhren im Simulator hinter einem "Tempomacher" her, der plötzlich bremste : Fahrer, die telefonierten, waren um eine Spur langsamer unterwegs als Unbeeinträchtigte und bremsten um neun Prozent später, nach dem Bremsen beschleunigten sie um 19 Prozent später, sie waren 5,36-mal so oft in Kollisionsgefahr, der Abstand zum Tempomacher wechselte stark, drei Telefonierer fuhren auf, überrascht waren die Forscher von alkoholisierten Fahrern : "Weder die Unfallraten noch die Reaktionszeiten unterschieden sich signifikant von den Telefonierern" - Studienleiter David Strayer hat nach der Basisuntersuchung 2003 den Pharmakologen und Toxikologen Dennis Crouch beigezogen, David Strayer rechnet jetzt mit dem Vorwurf, "dass wir die Behinderung durch Alkoholisierung trivialisieren", das sei natürlich Unsinn : "Wir meinen nicht, dass Leute fahren sollten, während sie betrunken sind, aber sie sollten nicht telefonieren, während sie fahren" - Telefonieren beim Fahren gehört (auch) in den USA zu den neuen Gefahren im Straßenverkehr, laut der "National Highway Transportation Safety Administration" telefonieren tagsüber acht Prozent aller Fahrer - Laut ÖAMTC machen "Handy-am-Ohr-Telefonierer" um 40 Prozent mehr Fahrfehler als Nichttelefonierer, mit Freisprecheinrichtung sind es um 28 Prozent mehr - Veranstaltung Info-Podium Mobilfunk - Handy-Telefonieren schlimmer als betrunken fahren - "

Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.

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