von Elisabeth Buchs » 7. September 2003 15:29
Der Selbsthilfeverein für Elektrosensible e.V. plant in Zusammenarbeit mit der interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED) und dem Politischen Arbeitskreis von Patienten-Initiativen Umwelterkrankter (Bündnis PI) ein Modellprojekt zur rehabilitiven Betreuung elektrosensibler Umwelterkrankter. Hierzu soll ein Erholungsheim in Herrischried-Wehrhalden eingerichtet werden, in dem sich Betroffene in eine baubiologisch gesunde und elektro- und funksmogfreie Schutzzone zurückziehen und sich für eine befristete Zeit regenerieren können. Es wären auch Daueraufenthalte möglich.
Erster und vordringlicher Schritt zur Verwirklichung dieses Projekts ist der Erwerb des Anwesens, das alle für die Unterbringung von elektrosensiblen notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Das zum Verkauf stehende Haus liegt in einem geschützten kleinen bewaldeten Seitental im Südschwarzwald in ca. 1000 m Höhe. Das Haus ist umgeben von kleinen Wirtschaftsgebäuden, die nächstgelegenen Nachbarhäuser sind ca. 300 m entfernt.
Baujahr 1992. Wohnfläche 420 qm, davon 170 qm vollständig baubiologisch ausgebaut, 250 qm im Rohbau, Grundstück ca. 60 000 qm, davon ca. 2 ha Wald, eigene Quelle, grosser terrassierter Gemüsegarten.
Verkaufspreis: 700 000 €
Um das Objekt für den geplanten Zweck erwerben zu können, denken wir an eine Eigentümerschaft, die die verschiedenen Ferien-Appartements finanziert. Es wären 9 Zimmer mit Bad und Anteil an Küche, Flur und Gemeinschaftsanteilen zu vergeben im preislichen Rahmen von 82 500 bis 212 000 €. Es könnten auch mehrere Zimmer gemeinsam erworben werden, z.B. für Familien, die dauernd dort wohnen möchten.
Obschon es grundsätzlich nicht ideal ist, sich als Elektrosensibel in ein Ghetto zurückzuziehen und es problematisch ist wegen Beruf und Familie, kann das Projekt für schwerst Sensible die einzige Ueberlebensmöglichkeit sein. Denn Schwerstbetroffene haben nicht mehr die Kraft zum Kämpfen, sie sind der Familie eine Last und oft arbeitsunfähig wegen der elektromagnetischen Belastungen am Arbeitsplatz und der ebenfalls ungünstigen Bedingungen am Wohnort. Kurzfristige Aufenthalte an elektrosmogmässig guten Orten sind besser als nichts, jedoch sind die gesundheitlichen Beschwerden bei der Rückkehr an einen schlechten Ort im Nu wieder vorhanden. Das grosse Problem ist, wie man sich vom Schwarzwald aus sein Leben finanzieren soll, wie es weitergeht mit der Familie, mit der Arbeitsstelle des Ehepartners und der Schule der Kinder.
Ich kenne einen jüngeren Mann, der in Wohnung und Beruf elektromagnetischen Belastungen ausgesetzt war, unter chronischem Müdigkeitssyndrom leidet, seine Arbeitsstelle aufgeben musste und nun seit mehr als ein Jahr in einem Bergdorf lebt und versucht, seine Gesundheit zu verbessern. Zukunft ungewiss. Am ehesten denkbar wäre eine freierwerbliche Tätigkeit, was sich nicht bei allen Berufen eignet.
Eine elektrosensible Betroffene hat mir erzählt, dass sie nach viermonatigem Aufenthalt an einem unbelasteten Ort kilometerweit gehen konnte, ohne nennenswert zu ermüden und zuhause bereits nach einem halben Kilometer erschöpft sei.
Wer sich für das Projekt Schwarzwald interessiert, kann sich bei mir melden. Ich selber werde mal hinfahren und dieses Haus besichtigen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Der Selbsthilfeverein für Elektrosensible e.V. plant in Zusammenarbeit mit der interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED) und dem Politischen Arbeitskreis von Patienten-Initiativen Umwelterkrankter (Bündnis PI) ein Modellprojekt zur rehabilitiven Betreuung elektrosensibler Umwelterkrankter. Hierzu soll ein Erholungsheim in Herrischried-Wehrhalden eingerichtet werden, in dem sich Betroffene in eine baubiologisch gesunde und elektro- und funksmogfreie Schutzzone zurückziehen und sich für eine befristete Zeit regenerieren können. Es wären auch Daueraufenthalte möglich.
Erster und vordringlicher Schritt zur Verwirklichung dieses Projekts ist der Erwerb des Anwesens, das alle für die Unterbringung von elektrosensiblen notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Das zum Verkauf stehende Haus liegt in einem geschützten kleinen bewaldeten Seitental im Südschwarzwald in ca. 1000 m Höhe. Das Haus ist umgeben von kleinen Wirtschaftsgebäuden, die nächstgelegenen Nachbarhäuser sind ca. 300 m entfernt.
Baujahr 1992. Wohnfläche 420 qm, davon 170 qm vollständig baubiologisch ausgebaut, 250 qm im Rohbau, Grundstück ca. 60 000 qm, davon ca. 2 ha Wald, eigene Quelle, grosser terrassierter Gemüsegarten.
Verkaufspreis: 700 000 €
Um das Objekt für den geplanten Zweck erwerben zu können, denken wir an eine Eigentümerschaft, die die verschiedenen Ferien-Appartements finanziert. Es wären 9 Zimmer mit Bad und Anteil an Küche, Flur und Gemeinschaftsanteilen zu vergeben im preislichen Rahmen von 82 500 bis 212 000 €. Es könnten auch mehrere Zimmer gemeinsam erworben werden, z.B. für Familien, die dauernd dort wohnen möchten.
Obschon es grundsätzlich nicht ideal ist, sich als Elektrosensibel in ein Ghetto zurückzuziehen und es problematisch ist wegen Beruf und Familie, kann das Projekt für schwerst Sensible die einzige Ueberlebensmöglichkeit sein. Denn Schwerstbetroffene haben nicht mehr die Kraft zum Kämpfen, sie sind der Familie eine Last und oft arbeitsunfähig wegen der elektromagnetischen Belastungen am Arbeitsplatz und der ebenfalls ungünstigen Bedingungen am Wohnort. Kurzfristige Aufenthalte an elektrosmogmässig guten Orten sind besser als nichts, jedoch sind die gesundheitlichen Beschwerden bei der Rückkehr an einen schlechten Ort im Nu wieder vorhanden. Das grosse Problem ist, wie man sich vom Schwarzwald aus sein Leben finanzieren soll, wie es weitergeht mit der Familie, mit der Arbeitsstelle des Ehepartners und der Schule der Kinder.
Ich kenne einen jüngeren Mann, der in Wohnung und Beruf elektromagnetischen Belastungen ausgesetzt war, unter chronischem Müdigkeitssyndrom leidet, seine Arbeitsstelle aufgeben musste und nun seit mehr als ein Jahr in einem Bergdorf lebt und versucht, seine Gesundheit zu verbessern. Zukunft ungewiss. Am ehesten denkbar wäre eine freierwerbliche Tätigkeit, was sich nicht bei allen Berufen eignet.
Eine elektrosensible Betroffene hat mir erzählt, dass sie nach viermonatigem Aufenthalt an einem unbelasteten Ort kilometerweit gehen konnte, ohne nennenswert zu ermüden und zuhause bereits nach einem halben Kilometer erschöpft sei.
Wer sich für das Projekt Schwarzwald interessiert, kann sich bei mir melden. Ich selber werde mal hinfahren und dieses Haus besichtigen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs