Handys: Schädlich oder nicht?

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von unwichtig » 27. Juni 2007 20:09

Tom hat geschrieben:Die ganze 165 seitige Studie kann hier nachgelesen werden

http://www.bafu.admin.ch/php/modules/sh ... pHrt5z.pdf

Sehr interessant und vor allem neutral abgefasst
"Es wurden keine gesundheitlich bedeutsamen Effekte identifiziert, die neu als wissenschaftlich gesichert gelten können, eine Anpassung der Immissionsgrenzwer-te drängt sich daher aus wissenschaftlicher Sicht nicht auf."

Weiter unten ließt man dann von DNA Einzel- und Doppel-Strangbrüchen.
Der Leiter der REFELX Studie Prof. Franz Adlkofer sieht das ganz anders, was da mit seiner Sudie gemacht wurde.

Im Film "Der Handykrieg" gibt es eine Diskussion zwischen Prof. Adlkofer und Dr. George Carlo, und Ersterer meint wir rennen da offenen Auges in eine Katastrophe.

von Tom » 27. Juni 2007 14:48

Die ganze 165 seitige Studie kann hier nachgelesen werden

http://www.bafu.admin.ch/php/modules/sh ... pHrt5z.pdf

Sehr interessant und vor allem neutral abgefasst

von Sunset » 27. Juni 2007 12:35

Netzfreischalter hat geschrieben:Dass die Klimaveränderung vom Menschen beeinflusst/verstärkt wird, ist ja streng wissenschaftlich auch nicht bewiesen. (Wobei man dort zwar bei "sehr wahrscheinlich" ist, anstatt "wahrscheinlich".) Dennoch reicht es als Handlungsgrundlage für viele Politiker (zumindest fadenscheinig.)
Auch nichts unternehmen ist Politik (im Fall der Klimapolitik noch fadenscheiniger).

Netzfreischalter hat geschrieben:@Reno:
Gesundheitliche Beweise müssen eben auch wissenschaftlich sein, um als Beweise durchzugehen.
Beim Tabak gab es angeblich sogar wissenschaftliche Gegenbeweise, nämlich dass Teer die Lunge gegen Schadeinflüsse schütze, und rauchen wissenschaftlich zu empfehlen sei.


Netzfreischalter hat geschrieben: Die Betroffenen fragen ist eine schöne Idee, aber von denen kann nicht erwartet werden neutral zu sein. (Das gilt allgemein.)
Fragt man bei der Feinstaubproblematik die Krebskranken oder die Autoindustire, die durch Russpartikelfilter angeblich Gewinneinbussen hat? Beide sind betroffen. ;)
Bisher hat man nur die Autoindustrie gefragt. So geht's auch beim Mobilfunk. Die NFP57-Leuten haben auch keinen vom Elektrosmog Betroffenen gefragt, nur die Mobilfunkindustrie bzw. die von ihr bezahlten Forscher. Mit dem Unterschied, dass die Mobilfunkindustrie bei ernst genommem Menschenschutz im Gegensatz zur Autoindustrie echte Gewinneinbussen erleiden wird.

von Elisabeth Buchs » 27. Juni 2007 10:56

Den letzten Beweis verlangen bis der Arzt kommt, auch wenn die Praxisevidenz von Elektrosmog-Geschädigten klar ist, ist nichts als Verzögerungstaktik zugunsten des weiteren masslosen Aufrüstens, zusätzlich zur Eisbärensuche in der Sahara bei der Elektrosensiblen-Forschung.

"Wir nehmen Euch ernst" bedeutet in der Politikersprache: Wir tun nichts. Wer gibt den Betroffenen ihre durch den Elektrosmog kaputtgemachte Lebenszeit zurück und wo sollen wir in der Zwischenzeit leben bis diese Erkenntnisse vorhanden sind?

Zu Ihrer letztgenannten Frage: Menschenleben gehen natürlich vor Gewinneinbusse.

Elisabeth Buchs

von Netzfreischalter » 27. Juni 2007 09:38

Dass die Klimaveränderung vom Menschen beeinflusst/verstärkt wird, ist ja streng wissenschaftlich auch nicht bewiesen. (Wobei man dort zwar bei "sehr wahrscheinlich" ist, anstatt "wahrscheinlich".) Dennoch reicht es als Handlungsgrundlage für viele Politiker (zumindest fadenscheinig.)


@Reno:
Gesundheitliche Beweise müssen eben auch wissenschaftlich sein, um als Beweise durchzugehen. Die Betroffenen fragen ist eine schöne Idee, aber von denen kann nicht erwartet werden neutral zu sein. (Das gilt allgemein.)
Fragt man bei der Feinstaubproblematik die Krebskranken oder die Autoindustire, die durch Russpartikelfilter angeblich Gewinneinbussen hat? Beide sind betroffen. ;)

Denkfehler

von Remo » 26. Juni 2007 20:09

Die müssen eben nicht nur "wissenschaftliche Beweise" anführen, sondern auch gesundheitliche. Die sollen jene Fragen, die betroffen sind, sich fragen warum es seit 10 Jahren so viele hyperaktive Kinder gibt. Klar ist nur eins: Gesund ist mobil telefonieren sicher nicht. Aber es getraut sich offenbar niemand zu sagen, was Sache ist. Wegen den Folgen. Dann heisst es nämlich: "Ja warum hat uns denn niemand gewarnt!?", es gibt unzählige Beispiele für dieses Verhalten, zu letzt die Asbest-Diskussion.

Was mich mal interessieren würde: was ist schlimmer: ständig in der Nähe (300 Meter) von einer Sendeanlage zu wohnen oder täglich 10 Minuten mobil zu telefonieren?

Klar: das eine ist (meist) freiwillig, das andere nicht.

Altbekannte Verharmlosung durch das BAG

von Sunset » 26. Juni 2007 19:32

Tom hat geschrieben:BERN – Wann endlich gibts Klarheit für Handy-Nutzer? Der Bund bleibt vage: Gefahren durch die Strahlen sind «möglich» und «wahrscheinlich». Aber nicht bewiesen.
Dieselbe Verharmlosung stand bis vor kurzem auf Tabakwaren: "Rauchen kann Ihre Gesundheit gefährden." Dabei war demselben Bundesamt für Gesundheit längst bekannt, was es seit kurzem auf die Packungen aufdrucken lässt, nämlich "Rauchen tötet".

Handys: Schädlich oder nicht?

von Tom » 26. Juni 2007 15:50

BERN – Wann endlich gibts Klarheit für Handy-Nutzer? Der Bund bleibt vage: Gefahren durch die Strahlen sind «möglich» und «wahrscheinlich». Aber nicht bewiesen.


Sie sind unsere kleine Begleiter, im Guten wie im Schlechten und die wenigstens können sich noch von ihnen trennen: Die Handys. Ob deren hochfrequente Strahlung aber schädlich für die Gesundheit ist, darüber wurde schon oft debattiert – aber konnte nie wissenschaftlich belegt werden.

Auch jetzt wieder nicht: Die Studie, die vom Bundesrat und Bundesgericht in Auftrag gegeben wurde, bezeichnet zwar das Risiko von Hirntumoren bei langer Handy-Benutzung als «möglich, aber nicht gesichert».

Schlafstörungen und Leukämie im Umfeld von stark sendenden Rundfunksendern werden gemäss Auswertung ebenfalls als «mögliche» Effekte der Strahlung eingestuft.

Als «unwahrscheinlich» werden hingegen eine erhöhte Sterblichkeit oder die Entstehung von Speicheldrüsentumoren durch Handy-Gebrauch eingeschätzt.

«Wahrscheinlich» dagegen sei, dass unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Unbehagen und Brennen auf der Haut bei stärkerem Mobiltelefongebrauch in Verbindung stünden.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse seien lückenhaft, hält das Bundesamt für Umwelt fest. Es gebe jedoch «keinen wissenschaftlichen Grund», die heute geltenden Grenzwerte zu ändern. Mit anderen Worten: Telefonieren weiterhin auf eigenes Risiko.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel65649

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