von Roger » 13. Oktober 2003 08:44
Hallo, TR
So leicht entkommen Sie der Diskussion mit Ihrer Argumentation nicht. Es stimmt ganz einfach nicht, dass an der drastisch gestiegenen und immer noch steigenden Zahl Elektrosensibler die bisherigen Immissionen – noch vor der Einführung der drahtlosen Telefonie – schuld sein sollen. Es gibt Menschen, die jahrzehntelang ihr Heim bewohnt haben, mit einer Reihe von technischen Installationen wie Fernsehen, Radio, PC und anderen elektrischen Geräten, ohne krank zu werden. Seit der Erstellung einer Antenne (oder sogar mehreren) in ihrem Wohnumfeld, haben sich diese Leute die Elektrosensitivität eingehandelt, bzw. sie wurde ihnen einfach übergezogen. Und es stimmt einfach nicht, wie Mobilfunk-Befürworter mit schöner Regelmässigkeit behaupten, sie seien schon vom blossen Anblick einer Antenne krank geworden. Dieses Märchen wird von den Betreibergesellschaften und Mobilfunk-Befürwortern immer wieder aufgetischt, aber es hat schon einen langen Bart. Es gibt im Gegenteil heute noch genügend Menschen, die erst nach längerer Zeit und nach mühsamer Suche nach den möglichen Ursachen den Beginn ihrer Beschwerden auf die Einschaltung einer Antenne zurück führen können. Ein weiterer schlagender Beweis: Sie leben beschwerdefrei, wenn sie sich von der Strahlungsquelle entfernen. Besonders hart Betroffene kann man mit verbundenen Augen durch die Gegend fahren und sie können jede Antenne orten, also wirklich blindlings. Auch das wurde schon x-fach demonstriert und lässt sich mit dem besten Willen weder abstreiten noch schönreden. Fazit: diese Leute wurden erst mit der Einführung des Mobilfunks so empfindlich. Nebenbei noch die Frage: Was ist mit Kleinkindern und Säuglingen? Und mit Tieren, die noch gar nichts von Antennen wissen können?
Wollen Sie uns ausserdem jetzt erzählen, die weltweit aufgetretenen Beschwerden seien jetzt plötzlich alle auf Radio- und Fernsehsender zurück zu führen und der Mobilfunk sei da höchstens eine unbedeutende Nebenerscheinung? Kein Mensch wird das im Ernst glauben!
Und noch was: Den von Ihnen erwähnten Messkampagnen in Bezug auf Fernseh- und Radiosender traue ich nicht. Es gibt Messungen, wo festgestellt wurde, dass die Strahlung dieser Sender im Vergleich zum Mobilfunk nur einen kleinen Prozentsatz ausmachen. Daher muss die Frage gestellt werden dürfen, wer jeweils diese Messungen durchgeführt hat. Wurden sie von der einschlägigen Industrie oder von deren Beauftragten ausgeführt, ist der Fall klar. Darum sind solche Messungen a priori zu hinterfragen und es ist nicht einfach blindlings zu glauben, was man dem Volk auftischt.
Auch klar ist natürlich, dass die Immissionen solcher Elektrosmog-Schleudern wie seinerzeit jene des Kurzwellensenders Schwarzenburg oder in Holzkirchen wegen der Nähe zu den Wohnungen die Gesundheit von Mensch und Tier schwer schädigten.
Darum würde auch ich sagen: Schaltet mal für eine gewisse Zeit ein paar Mobilfunkantennen ab. Damit meine ich nicht, man soll alles auf den Faktor Null zurückfahren, sondern nur, dass dies ein sehr preiswerter Versuch wäre, die Ursachen für eine Reihe von Gesundheitsbeschwerden zu beweisen. Diesen Beweis fürchtet sowohl die Politik als auch die Industrie mehr als der Teufel das Weihwasser. Statt dessen lässt jeder Staat immer neue und immer kostspieligere Studien durchführen, und dies lediglich zu dem Zweck, eine Entscheidung und ein effektives Handeln auf die lange Bank zu schieben.
Und dann noch Ihr Rat, abzuschirmen: Wer bezahlt eigentlich diese recht teuren Abschirmungen? Etwa die Industrie? Oder der Staat? Oder der Standortgeber? Nein, der arme, ohnehin schon geschundene Mensch muss für Abschirmung sorgen, sofern er sich diese überhaupt leisten kann. Kann er sich diese nicht leisten, so hat er auf Befehl von oben einfach zu leiden und zu dulden. Und wie wollen Sie die ganze Natur abschirmen? Wollen Sie schützende Folien, Drahtgitter, Abschirmstoff etc. über sie ausbreiten? Oder was schlagen Sie vor?
Gruss
Roger
Hallo, TR
So leicht entkommen Sie der Diskussion mit Ihrer Argumentation nicht. Es stimmt ganz einfach nicht, dass an der drastisch gestiegenen und immer noch steigenden Zahl Elektrosensibler die bisherigen Immissionen – noch vor der Einführung der drahtlosen Telefonie – schuld sein sollen. Es gibt Menschen, die jahrzehntelang ihr Heim bewohnt haben, mit einer Reihe von technischen Installationen wie Fernsehen, Radio, PC und anderen elektrischen Geräten, ohne krank zu werden. Seit der Erstellung einer Antenne (oder sogar mehreren) in ihrem Wohnumfeld, haben sich diese Leute die Elektrosensitivität eingehandelt, bzw. sie wurde ihnen einfach übergezogen. Und es stimmt einfach nicht, wie Mobilfunk-Befürworter mit schöner Regelmässigkeit behaupten, sie seien schon vom blossen Anblick einer Antenne krank geworden. Dieses Märchen wird von den Betreibergesellschaften und Mobilfunk-Befürwortern immer wieder aufgetischt, aber es hat schon einen langen Bart. Es gibt im Gegenteil heute noch genügend Menschen, die erst nach längerer Zeit und nach mühsamer Suche nach den möglichen Ursachen den Beginn ihrer Beschwerden auf die Einschaltung einer Antenne zurück führen können. Ein weiterer schlagender Beweis: Sie leben beschwerdefrei, wenn sie sich von der Strahlungsquelle entfernen. Besonders hart Betroffene kann man mit verbundenen Augen durch die Gegend fahren und sie können jede Antenne orten, also wirklich blindlings. Auch das wurde schon x-fach demonstriert und lässt sich mit dem besten Willen weder abstreiten noch schönreden. Fazit: diese Leute wurden erst mit der Einführung des Mobilfunks so empfindlich. Nebenbei noch die Frage: Was ist mit Kleinkindern und Säuglingen? Und mit Tieren, die noch gar nichts von Antennen wissen können?
Wollen Sie uns ausserdem jetzt erzählen, die weltweit aufgetretenen Beschwerden seien jetzt plötzlich alle auf Radio- und Fernsehsender zurück zu führen und der Mobilfunk sei da höchstens eine unbedeutende Nebenerscheinung? Kein Mensch wird das im Ernst glauben!
Und noch was: Den von Ihnen erwähnten Messkampagnen in Bezug auf Fernseh- und Radiosender traue ich nicht. Es gibt Messungen, wo festgestellt wurde, dass die Strahlung dieser Sender im Vergleich zum Mobilfunk nur einen kleinen Prozentsatz ausmachen. Daher muss die Frage gestellt werden dürfen, wer jeweils diese Messungen durchgeführt hat. Wurden sie von der einschlägigen Industrie oder von deren Beauftragten ausgeführt, ist der Fall klar. Darum sind solche Messungen a priori zu hinterfragen und es ist nicht einfach blindlings zu glauben, was man dem Volk auftischt.
Auch klar ist natürlich, dass die Immissionen solcher Elektrosmog-Schleudern wie seinerzeit jene des Kurzwellensenders Schwarzenburg oder in Holzkirchen wegen der Nähe zu den Wohnungen die Gesundheit von Mensch und Tier schwer schädigten.
Darum würde auch ich sagen: Schaltet mal für eine gewisse Zeit ein paar Mobilfunkantennen ab. Damit meine ich nicht, man soll alles auf den Faktor Null zurückfahren, sondern nur, dass dies ein sehr preiswerter Versuch wäre, die Ursachen für eine Reihe von Gesundheitsbeschwerden zu beweisen. Diesen Beweis fürchtet sowohl die Politik als auch die Industrie mehr als der Teufel das Weihwasser. Statt dessen lässt jeder Staat immer neue und immer kostspieligere Studien durchführen, und dies lediglich zu dem Zweck, eine Entscheidung und ein effektives Handeln auf die lange Bank zu schieben.
Und dann noch Ihr Rat, abzuschirmen: Wer bezahlt eigentlich diese recht teuren Abschirmungen? Etwa die Industrie? Oder der Staat? Oder der Standortgeber? Nein, der arme, ohnehin schon geschundene Mensch muss für Abschirmung sorgen, sofern er sich diese überhaupt leisten kann. Kann er sich diese nicht leisten, so hat er auf Befehl von oben einfach zu leiden und zu dulden. Und wie wollen Sie die ganze Natur abschirmen? Wollen Sie schützende Folien, Drahtgitter, Abschirmstoff etc. über sie ausbreiten? Oder was schlagen Sie vor?
Gruss
Roger