von Elisabeth Buchs » 25. Juli 2007 09:58
Mobilfunklose oder zumindest mobilfunkarme Ferienorte sollten (hoffentlich ist es immer noch so) Ebersecken und Richenthal sein. Vielleicht weiss Herr Markus Durrer von der IG Stopp Elektrosmog in Graubünden noch weitere Orte in seinem Kanton (
http://stopp-esmog.andereseite.info/verein/index.html).
Die Idee mit den Safaris ist nicht neu, das gab es in ähnlichem Sinn schon bei uns in Form von Postenlauf, Schnitzeljagd u.a. Die Idee an sich wäre nicht so schlecht, wenn die zu erwartenden Handys nicht die entsprechenden Antennen nach sich ziehen würden. Da kommen z.B. Familien mit Handys auf Tagesausflügen diese Safaris machen, verpflegen sich aus dem Rucksack und die zahlungskräfigeren Dauergäste wollen kaum Antennen vor ihren Hotels und Ferienwohnungen, denn in der CH gibt es gemäss Umfrage 53 % Besorgte und 5 % Betroffene. Einen Ferienort, wo man oft unter Kopfschmerzen leidet, schlecht schläft und sich nicht gut erholen kann, sucht man kein zweites Mal auf.
Deshalb werden längerfristig Ferienorte, die die Antennen zumindest aus dem Dorf raushalten können, erfolgreicher sein als die verstrahlten.
Wenn man gewisse Postings liest, fragt man sich wirklich wie die Menschheit und auch die Wirtschaft die Jahrhunderte ohne Handys überlebt hat. Man stelle sich das mal vor, ich benötige zum Einkaufen im Supermarkt keinen ständigen Funkkontakt zu andern Familienmitgliedern, welche Sorte Käse oder was auch immer ich gerade kaufen will. Ich muss auch nicht überall irgendjemandem per Handy mitteilen, wo ich jetzt gerade bin und private Gespräche in der Oeffentlichkeit führen. Eine Zeit lang war es gross in Mode, dass wer etwas auf sich gab, in der Badi die andern Gäste mit seinem Transistorradio beschallte, später mussten ähnliche Leute im Zug die andern an ihrem Walkman-Musikstil teilhaben lassen, beides wurde dann wegen Reklamationen eingegrenzt, bis es wieder ein erträglicheres Mass annahm. Wäre von staatlicher Seite aus der Masslosigkeit von Anfang an Grenzen gesetzt worden z.B. ein Netz GSM-Grundversorgung mit Roaming und Internetanwendungen und Bildchenkram nur per Kabel, DECT und W-Lan keine Dauerstrahler, wäre die ganze Problematik gar nicht aufgekommen.
Elisabeth Buchs
Mobilfunklose oder zumindest mobilfunkarme Ferienorte sollten (hoffentlich ist es immer noch so) Ebersecken und Richenthal sein. Vielleicht weiss Herr Markus Durrer von der IG Stopp Elektrosmog in Graubünden noch weitere Orte in seinem Kanton (http://stopp-esmog.andereseite.info/verein/index.html).
Die Idee mit den Safaris ist nicht neu, das gab es in ähnlichem Sinn schon bei uns in Form von Postenlauf, Schnitzeljagd u.a. Die Idee an sich wäre nicht so schlecht, wenn die zu erwartenden Handys nicht die entsprechenden Antennen nach sich ziehen würden. Da kommen z.B. Familien mit Handys auf Tagesausflügen diese Safaris machen, verpflegen sich aus dem Rucksack und die zahlungskräfigeren Dauergäste wollen kaum Antennen vor ihren Hotels und Ferienwohnungen, denn in der CH gibt es gemäss Umfrage 53 % Besorgte und 5 % Betroffene. Einen Ferienort, wo man oft unter Kopfschmerzen leidet, schlecht schläft und sich nicht gut erholen kann, sucht man kein zweites Mal auf.
Deshalb werden längerfristig Ferienorte, die die Antennen zumindest aus dem Dorf raushalten können, erfolgreicher sein als die verstrahlten.
Wenn man gewisse Postings liest, fragt man sich wirklich wie die Menschheit und auch die Wirtschaft die Jahrhunderte ohne Handys überlebt hat. Man stelle sich das mal vor, ich benötige zum Einkaufen im Supermarkt keinen ständigen Funkkontakt zu andern Familienmitgliedern, welche Sorte Käse oder was auch immer ich gerade kaufen will. Ich muss auch nicht überall irgendjemandem per Handy mitteilen, wo ich jetzt gerade bin und private Gespräche in der Oeffentlichkeit führen. Eine Zeit lang war es gross in Mode, dass wer etwas auf sich gab, in der Badi die andern Gäste mit seinem Transistorradio beschallte, später mussten ähnliche Leute im Zug die andern an ihrem Walkman-Musikstil teilhaben lassen, beides wurde dann wegen Reklamationen eingegrenzt, bis es wieder ein erträglicheres Mass annahm. Wäre von staatlicher Seite aus der Masslosigkeit von Anfang an Grenzen gesetzt worden z.B. ein Netz GSM-Grundversorgung mit Roaming und Internetanwendungen und Bildchenkram nur per Kabel, DECT und W-Lan keine Dauerstrahler, wäre die ganze Problematik gar nicht aufgekommen.
Elisabeth Buchs