von Netzfreischalter » 22. August 2007 21:36
Naja, da stören mich gleich mehrere Dinge.
- Ein erstes Problem sehe ich darin, dass die Leute wollen, dass Gewaltspiele negative Auswirkungen haben, genauso wie es der Industrie lieber wär, dass sie keine negativen Einflüsse haben. Wer hat nun "Recht"? Objektiv ist es 50/50, was das Vertrauen von Studien angeht.
Und um es nochmal zu sagen: es kommt auch auf den Anteil dieser finanziellen Beteiligung an. Die Beteiligung an sich sagt nichts oder wenig über die wissenschafltiche Qualität aus.
- Der Otto-Normalbürger hat KEINE (i.e. nicht den Hauch einer Ahnung) worüber er spricht, wenn er von "Gewaltspielen" redet. Da werden dann gleich alle Spiele, bei denen in irgendeiner Form Gewalt vorkommt, zu Gewaltspielen.
- Wie Prof. Pfeiffer richtig sagt, braucht es auch andere Faktoren, wie z.B. prügelnde Eltern. (Ähnlich wie beim Handy, welches als solches niemandem zum Gewalttäter macht.)
- Viele Menschen haben Angst vor dem Computer und der rasenden Geschwindigkeit, mit welcher sich der Spiele-Bereich entwickelt. Problemaitsch wird es gerade für Eltern, da diese im Normalfall den Anschluss zur "Spiele-Welt" natürlicherweise nicht haben (können). Diese Barriere macht ein Verständis zusätzlich schwierig.
- Das Töten in den Spielen ansich wird von einem normalen PC-Spieler nicht als "Töten" empfunden. Es geht darum besser gespielt zu haben als der Gegner und ihn zu besiegen. Von Aussen sieht es viel brutaler aus, als es (nochmal: von den meisten) gefühlt wird.
- Wie ebenfalls gesagt wird, kann man tatsächlich gewisse Dinge am PC tatsächlich auch lernen.
- Das Computerspielen führt nicht automatisch zu einer sozialen Abgrenzung, es ist einfach eine andere Art der Freizeitgestaltung. Da aber alles, worin eine Waffe vor kommt, ein Gewaltspiel ist, übersieht man leicht, dass es auch taktische Apsekte gibt. Man muss sich mt seinen Teamkollegen absprechen (Text oder Mikrofon). Problematisch wird's dann, wenn die Onlinebekanntschaften die einzigen "Freunde" sind, die man hat und keinen Schritt vor die Haustüre mehr macht.
Nicht alle Personen die sog. "Gewaltspiele" spielen, werden gewalttätig oder sind sozial abgegrenzt. Es gilt das gleiche wie so oft: eine Frage des Masses.
Damit man mich hier nicht falsch versteht, ich bin nicht für gewaltverherrlichende Spiele wie z.B. GTA San Andreas, aber ich wehre mich wehement dagegen, dass man alle Spiele plötzlich zu "Gewaltspielen" erklärt und jeder PC-Spieler ein potenzieller Amokläufer ist.
Ausserdem ist es alles andere als verwunderlich, dass ZDF so angeblich "kritisch" berichtet. Immerhin bekamen sie zig Zuschriften, als sie früher alle sog. "Gewaltspiele" und fast alle PC-Spieler zu Amokläufern erklärt haben. ZDF feiert hier eine Retourkutsche, ist also nicht kritisch, sondern tut sich selbst einen Gefallen.
Naja, da stören mich gleich mehrere Dinge.
- Ein erstes Problem sehe ich darin, dass die Leute wollen, dass Gewaltspiele negative Auswirkungen haben, genauso wie es der Industrie lieber wär, dass sie keine negativen Einflüsse haben. Wer hat nun "Recht"? Objektiv ist es 50/50, was das Vertrauen von Studien angeht.
Und um es nochmal zu sagen: es kommt auch auf den Anteil dieser finanziellen Beteiligung an. Die Beteiligung an sich sagt nichts oder wenig über die wissenschafltiche Qualität aus.
- Der Otto-Normalbürger hat KEINE (i.e. nicht den Hauch einer Ahnung) worüber er spricht, wenn er von "Gewaltspielen" redet. Da werden dann gleich alle Spiele, bei denen in irgendeiner Form Gewalt vorkommt, zu Gewaltspielen.
- Wie Prof. Pfeiffer richtig sagt, braucht es auch andere Faktoren, wie z.B. prügelnde Eltern. (Ähnlich wie beim Handy, welches als solches niemandem zum Gewalttäter macht.)
- Viele Menschen haben Angst vor dem Computer und der rasenden Geschwindigkeit, mit welcher sich der Spiele-Bereich entwickelt. Problemaitsch wird es gerade für Eltern, da diese im Normalfall den Anschluss zur "Spiele-Welt" natürlicherweise nicht haben (können). Diese Barriere macht ein Verständis zusätzlich schwierig.
- Das Töten in den Spielen ansich wird von einem normalen PC-Spieler nicht als "Töten" empfunden. Es geht darum besser gespielt zu haben als der Gegner und ihn zu besiegen. Von Aussen sieht es viel brutaler aus, als es (nochmal: von den meisten) gefühlt wird.
- Wie ebenfalls gesagt wird, kann man tatsächlich gewisse Dinge am PC tatsächlich auch lernen.
- Das Computerspielen führt nicht automatisch zu einer sozialen Abgrenzung, es ist einfach eine andere Art der Freizeitgestaltung. Da aber alles, worin eine Waffe vor kommt, ein Gewaltspiel ist, übersieht man leicht, dass es auch taktische Apsekte gibt. Man muss sich mt seinen Teamkollegen absprechen (Text oder Mikrofon). Problematisch wird's dann, wenn die Onlinebekanntschaften die einzigen "Freunde" sind, die man hat und keinen Schritt vor die Haustüre mehr macht.
[b] Nicht alle Personen die sog. "Gewaltspiele" spielen, werden gewalttätig oder sind sozial abgegrenzt. Es gilt das gleiche wie so oft: eine Frage des Masses.[/b]
Damit man mich hier nicht falsch versteht, ich bin nicht für gewaltverherrlichende Spiele wie z.B. GTA San Andreas, aber ich wehre mich wehement dagegen, dass man alle Spiele plötzlich zu "Gewaltspielen" erklärt und jeder PC-Spieler ein potenzieller Amokläufer ist.
Ausserdem ist es alles andere als verwunderlich, dass ZDF so angeblich "kritisch" berichtet. Immerhin bekamen sie zig Zuschriften, als sie früher alle sog. "Gewaltspiele" und fast alle PC-Spieler zu Amokläufern erklärt haben. ZDF feiert hier eine Retourkutsche, ist also nicht kritisch, sondern tut sich selbst einen Gefallen.