Der scheinheilige Erzengel

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Re: Unwissen schamlos ausnutzen

von Evi » 10. Dezember 2003 00:15

Oho! Das hiesse also im Klartext Folgendes:

Wenn der Gabriel-Chip nichts nützt, so besagt das doch, dass er nicht gegen die Beschwerden hilft, die von der elektromagnetischen Strahlung kommen. Denn diese würden ja sonst weggehen. Da sie aber nicht weggehen, sind sie Realität, was aber von mobilfunkfreundlichen Kreisen ständig geleugnet wird. Wozu also gegen etwas angehen, das gegen angeblich gar nicht Existierendes nichts hilft? Da beisst sich doch die Katze in den Schwanz. Kurz auf einen Nenner gebracht:

- Der Gabriel-chip bringt Gesundheitsschäden nicht zum Verschwinden..
- Also sind sie nach wie vor vorhanden.
- Es hat somit keinen Zweck, dass mobilfunkfreundliche Kreise deren
Vorhandensein ständig leugnen.

Übrigens: Ich glaube auch nicht an die Wirksamkeit dieses Chips. Ich bin vielmehr empört, dass man überhaupt die Menschen zwingt, sich gegen die unfreiwillige Verstrahlung auf eigene Kosten schützen zu müssen. Und dazu müssen sich Betroffene erst noch durch den Dschungel von seriösen und unseriösen Angeboten durcharbeiten - mit sehr unsicherem Resultat.

Evi

Re: Unwissen schamlos ausnutzen

von TR » 9. Dezember 2003 22:57

liebe leute,

wie kann man nur über einen solchen unsinn wie den gabriel
chip überhaupt ersthaft diskutieren?

dieses ding ist absolut unwirksam und völliger humbug.
mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

gruss

tr

Unwissen schamlos ausnutzen

von rainer » 28. November 2003 10:00

>Also kann man daraus schliessen, dass diese *Dinger* nah am Körper getragen werden müssen, also innerhalb ein bestimmter Radius, und dass das Plazieren weiter weg vom Körper wenig Sinn hat.

Genau das stört mich an dieser Firma: Es gibt keinen Chip für Elektrosensible aber dafür Chips für harmlose Geräte wie Drucker. Dabei gibt es Drucker mit gewöhnlichem 50- Hz Netzteil und solche mit getaktetem (gepulstem !) Netzteil (ca. 10 bis 20 KHz), also bräuchte man 2 verschiedene Chips um Drucker zu "entstören". Ich finde es absolut verwerflich den Leuten zu suggerieren mit einem Chip auf dem Handy könnten sie gefahrlos Telefonieren.

Mich widert es einfach an, wenn die Ahnungslosigkeit der Menschen (schließlich kann sich nicht jeder in die Physik vertiefen) unter dem Deckmäntelchen eigener Forschung ausgenutzt wird.

Re: Gabriel-Chip

von Marianne » 28. November 2003 05:38

Wenn ich diese Postings lese, so packt mich die kalte Wut: die Industrie darf gesundheitsgefährdende Einrichtungen produzieren, die Politik erlaubt dies ohneweiteres und der Verbraucher oder sogar der Betroffene, der dieses ganze Zeugs gar nicht einmal benutzt, darf sich im mühevoller detektivischer Arbeit um Massnahmen kümmern, die ihn bei Gesundheit und am Leben erhalten - und erst noch die Kosten, die eigentlich dem Verursacher überbürdet werden müssen, tragen.

Mögen es doch einmal alle, die skrupellos diese modernen Errungenschaften der Zivilisation" herstellen und alle, die sie ebenso dann ebenso gedankenlos gebrauchen, darüber nachdenken.

Marianne

Re: Gabriel-Chip

von charles claessens » 28. November 2003 00:29

Hallo,
man kann es auch anderseits betrachten.
Es gibt bestimmte *Dinger*, die bei Elektrosensible Linderung bringen.
Bei http://www.radiationresearch.org/Biophone%20Project.pdf ist das Biophone Project beschrieben.
Dabei kommt man zu die Schlussfolgerung, dass durch Elektrosmog die Körpereigene Vortexe gestört werden und dadurch linksum drehen. Diese *Dinger* haben einen derartige Einfluss auf die Vortexe, dass sie wieder rechtsum drehen, und damit eine Linderung hervorrufen.

Also kann man daraus schliessen, dass diese *Dinger* nah am Körper getragen werden müssen, also innerhalb ein bestimmter Radius, und dass das Plazieren weiter weg vom Körper wenig Sinn hat.

Ich möchte betonen, dass zur Zeit verschiedene Wissenschaftler sich mit diese Vortexe beschäftigen.
Es gibt noch sehr vieles wofür wir heute noch keine exakte wissenschaftliche Erklärung haben, aber die trotzdem existieren.
Elektrosensibilität darf nicht sein, also kann es offiziell nicht existieren.
Aber, wenn ich herum schaue und die Menschen und ihre Symptome betrachte, schätze ich, dass etwa 10 % der Menschen schon Elektrosensible sind.
Nur wissen viele es noch nicht, weil viel Ärtzte und Spezialisten nicht davon wissen wollen. Aber der Leidensweg ist gross.
Charles Claessens

Re: Gabriel-Chip

von Margarete Kaufmann » 27. November 2003 13:41

Lieber Herr Rainer,

die Sache mit dem Gabriel-Chip wurde hier schon sehr ausführlich besprochen. Vielleicht waren Sie da gerade "woanders" sehr involviert.
Oder wollen Sie das jetzt hier zum Einschmeicheln verwenden?

Margarete Kaufmann

Der scheinheilige Erzengel

von Rainer » 27. November 2003 12:54

Wer nach physikalischen Junk- Food sucht, muss sich bei den Herstellen für Mobilfunk- Entstörungs- Chips umschauen. Da gibt den Hersteller ..., auf seiner Homepage strotzt es nur so von Pseudo- Physik, aber überzeugend rübergebracht. Für jedes Gerät gibt es einen eigenen Entstör- Chip, sogar für Festnetztelefone und LCD- Flachbildschirme <|;o) . Wer alle Elektrogeräte in seiner Wohnung mit den Chips vollklebt, kann sich vor Strahlung im großen und ganzen sicher fühlen.
Leider wird keinen Entstörchip verkauft, den Elektrosensible mit sich herum tragen können , na ja macht sich schlecht für das Geschäft, das währe nur ein verkaufter Chip pro Person ;o).
Dann gibt es noch diesen Handy- Chip, dabei haben die „Entwickler“ wohl vergessen, dass D- und E- Netz auf verschiedenen Frequenzen arbeiten. Schließlich müsste ein Triple- band Handy auch mit drei Chips „entstört“ werden: Für GSM900 GSM1800 und UMTS.
Der Entstörchip für Drucker muss wohl bei Nadel-, Tintenstrahl- und Laserdruckern gleichermassen gut funktionieren.
Ähem, eigentlich müssten die Handymasten auch „enstört“ werden. Dafür bräuchte man einen „Antennenmasten- Chip“, das passende Blasrohr zum Abschießen des Chips wird mitgeliefert.

Jetzt kommt aber der Hammer, hier die Aussage eines „zufriedenen Kunden“:
"... Mein Handy benutzte ich als Entstörungsgerät im Urlaub, indem ich es neben das Bett auf das Nachtkästchen legte und somit Schlafstörungen entgegenwirkte."
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Um den seriösen Anbietern gerecht zu werden: Es gibt Möglichkeiten, auf dem Informationsweg Heilung zu erreichen, darunter fallen auch Meditation und Homöopathie, nur wird es endlich Zeit, die schwarzen Schafe konsequent auszusortieren.

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