von Elisabeth Buchs » 27. November 2003 20:49
Hier zwei Erfahrungs-Berichte von Elektrosensiblen, was diese mit ihren "lieben" Nachbarn erlebt haben:
Ein jüngerer Mann, der vorher an einem elektrosmogmässig schlechten Ort gelebt und gearbeitet hat, wurde krank, leidet unter chronischer Müdigkeit und lebt seit einiger Zeit in einer Ferienwohnung in einem Mehrfamilienhaus, ist zur Zeit nicht mehr arbeitsfähig und versucht, mit verschiedensten Gesundheitsmassnahmen seine Elektrosensibilität zu reduzieren. Nachdem es ihm gelungen ist, durch ein Gespräch ein DECT-Schnurlostelefon einer Nachbarin wegzubringen, ging es eine Zeit lang gesundheitlich aufwärts. Plötzlich verschlechterte sich der Zustand wieder. Nach einer Messung wurde ein anderes, etwas schwächeres DECT festgestellt und die Richtung gepeilt, wies auf einen anderen ständigen Bewohner dieses Hauses hin. Als er diesen Nachbarn auf das DECT ansprach, sagte dieser: ich habe nichts solches und wenn ich eines hätte, würde ich es wegen ihnen nicht entfernen. Der gesundheitlich betroffene Mann will nun mit einem eigenen Messgerät dem Mann vordemonstrieren, wie sich das DECT anhört. Erfolgsaussichten ungewiss...
Ein weitere schlimmer Fall: Ein Ehepaar, das bereits früher mit einem Kurzwellensender gesundheitliche Probleme hatte und deswegen wegziehen musste, konnte nach Stilllegung des Senders an ihren Wohnort zurückkehren und hat dort ein Doppelhaus bauen lassen. In der andern Doppelhaushälfte lebt eine Familie mit einem DECT. Nach Gespräch mit ihnen waren sie bereit, dieses gegen ein CT1-Telefon auszutauschen. Nun scheint diese gleiche Familie noch einen W-Lan installiert zu haben. Als das Ehepaar die Familie darauf ansprach sagten sie: alle unsere Freunde haben DECT, wir möchten unser DECT auch wieder zurück und wenn ihr das nicht vertragt, sollt ihr am besten auf die Alp wohnen gehen. Auf den W-Lan sind sie nicht eingegangen. Es wird nun versucht, diesen zu peilen bzw. eindeutig nachzuweisen und dann nochmals versucht, das Gespräch zu suchen. Die Frau fährt jede Nacht in eine weiter entfernte Ferienwohnung, um überhaupt schlafen zu können, doch dort sei das Magnetfeld zu hoch. Ausgang ungewiss...
Ausserdem: wer denkt schon bei einer harmlosen Strassenlampe an Elektrosmog? Moderne Strassenlampen haben jedoch statt Drosseln scheinbar neuerdings Schaltnetzteile drin, die Hochfrequenz-Störungen verursachen können, diese lassen sich kaum abschirmen, evt. filtern, mit Ferritstäben, kommen scheinbar über den Nulleiter rein. Oder die Erdung... Man solle Nulleiter und Erdung umwickeln.
Und noch: Heimelektronik hat scheinbar jetzt auch immer mehr Schaltnetzteile, es entsteht Hochfrequenz. Dies kann scheinbar über gewisse Distanz einwirken und empfindlichen Personen Probleme machen.
Je grösser die persönliche Elektrosensibilität, desto weniger Aussicht hat man, durch Umziehen, die Situation zu verbessern.
Ich bin in Kontakt mit zwei Personen betreffend Funklöchern, nähere Informationen bei mir erhältlich. Vielleicht gibt es wenigstens noch die Möglichkeit, in einem Ghetto weitab der Zivilisation so etwas wie zu leben. Sonst bleibt uns Elektrosensiblen wohl nur Harakiri.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Hier zwei Erfahrungs-Berichte von Elektrosensiblen, was diese mit ihren "lieben" Nachbarn erlebt haben:
Ein jüngerer Mann, der vorher an einem elektrosmogmässig schlechten Ort gelebt und gearbeitet hat, wurde krank, leidet unter chronischer Müdigkeit und lebt seit einiger Zeit in einer Ferienwohnung in einem Mehrfamilienhaus, ist zur Zeit nicht mehr arbeitsfähig und versucht, mit verschiedensten Gesundheitsmassnahmen seine Elektrosensibilität zu reduzieren. Nachdem es ihm gelungen ist, durch ein Gespräch ein DECT-Schnurlostelefon einer Nachbarin wegzubringen, ging es eine Zeit lang gesundheitlich aufwärts. Plötzlich verschlechterte sich der Zustand wieder. Nach einer Messung wurde ein anderes, etwas schwächeres DECT festgestellt und die Richtung gepeilt, wies auf einen anderen ständigen Bewohner dieses Hauses hin. Als er diesen Nachbarn auf das DECT ansprach, sagte dieser: ich habe nichts solches und wenn ich eines hätte, würde ich es wegen ihnen nicht entfernen. Der gesundheitlich betroffene Mann will nun mit einem eigenen Messgerät dem Mann vordemonstrieren, wie sich das DECT anhört. Erfolgsaussichten ungewiss...
Ein weitere schlimmer Fall: Ein Ehepaar, das bereits früher mit einem Kurzwellensender gesundheitliche Probleme hatte und deswegen wegziehen musste, konnte nach Stilllegung des Senders an ihren Wohnort zurückkehren und hat dort ein Doppelhaus bauen lassen. In der andern Doppelhaushälfte lebt eine Familie mit einem DECT. Nach Gespräch mit ihnen waren sie bereit, dieses gegen ein CT1-Telefon auszutauschen. Nun scheint diese gleiche Familie noch einen W-Lan installiert zu haben. Als das Ehepaar die Familie darauf ansprach sagten sie: alle unsere Freunde haben DECT, wir möchten unser DECT auch wieder zurück und wenn ihr das nicht vertragt, sollt ihr am besten auf die Alp wohnen gehen. Auf den W-Lan sind sie nicht eingegangen. Es wird nun versucht, diesen zu peilen bzw. eindeutig nachzuweisen und dann nochmals versucht, das Gespräch zu suchen. Die Frau fährt jede Nacht in eine weiter entfernte Ferienwohnung, um überhaupt schlafen zu können, doch dort sei das Magnetfeld zu hoch. Ausgang ungewiss...
Ausserdem: wer denkt schon bei einer harmlosen Strassenlampe an Elektrosmog? Moderne Strassenlampen haben jedoch statt Drosseln scheinbar neuerdings Schaltnetzteile drin, die Hochfrequenz-Störungen verursachen können, diese lassen sich kaum abschirmen, evt. filtern, mit Ferritstäben, kommen scheinbar über den Nulleiter rein. Oder die Erdung... Man solle Nulleiter und Erdung umwickeln.
Und noch: Heimelektronik hat scheinbar jetzt auch immer mehr Schaltnetzteile, es entsteht Hochfrequenz. Dies kann scheinbar über gewisse Distanz einwirken und empfindlichen Personen Probleme machen.
Je grösser die persönliche Elektrosensibilität, desto weniger Aussicht hat man, durch Umziehen, die Situation zu verbessern.
Ich bin in Kontakt mit zwei Personen betreffend Funklöchern, nähere Informationen bei mir erhältlich. Vielleicht gibt es wenigstens noch die Möglichkeit, in einem Ghetto weitab der Zivilisation so etwas wie zu leben. Sonst bleibt uns Elektrosensiblen wohl nur Harakiri.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs