WiMax-Schäden an der Elfenbeinküste

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WiMax-Schäden an der Elfenbeinküste

von Tilly » 30. August 2007 19:33

Hallo,
man hat den Eindruck, dass einige Mobilfunkbefürworter immer wieder
in dieses Forum ihre abgedroschenen Phrasen reinsetzen.
Einige Beispiele davon:
Angeblich sind die Sender nicht so schädlich, wie die Handys.
Es wird behauptet, je mehr Sendemasten vorhanden sind, sei die Strahlung
nicht so gefährlich.
Um den Placeboeffekt ins Spiel zu bringen, wird ständig die Lüge von den noch nicht
eingeschalteten Sendern wiederholt.
Mit Beleidigungen und Herabwürdigungen der Mobilfunkgeschädigten kommen
diese Leute hier nicht an, da wird es eben anders versucht.

Die folgende Meldung von der Elfenbeinküste zeigt die Auswirkung solcher
Strahlungs-Technologie in den Entwicklungsländern.
Dort tritt der Unterschied früher ohne Sender und nun mit Mobilfunkstrahlung deutlicher hervor.
Tilly
WiMax-Schäden an der Elfenbeinküste
18.08.2007
Drei Menschen infolge elektromagnetischer Belastung schon gestorben
Gesellschaft: II Plateau Sideci (Cocody) Abidjan
Le Jour, 10. August, 2007
Übersetzung: Evi Gaigg, Diagnose-Funk

Elektromagnetische Strahlung von Mikrowellen-Antennen, welche von einer Telekom-Gesellschaft errichtet wurden, ist die Ursache für ernsthaft schädliche Wirkungen auf die Gesundheit von Bewohnern der „Two Plateaux Sideci“. Drei Menschen sind bereits gestorben und es gibt viele weitere Krankheitsfälle.

Es ist eine echte Tragödie für die Two Plateau Sideci-Einwohner. Und es zeigt sich eine totale Gleichgültigkeit bei den Behörden der Elfenbeinküste, obwohl man sie über die Situation informiert hatte. Fakt ist: seit Januar 2006 betreibt eine Telekomgesellschaft drei WiMax-Mikrowellenantennen in diesem Wohngebiet. Die Antennen bestrahlen ständig die Häuser und ihre Bewohner. Die Antennen, die auf einem Gebäude installiert sind, in dem sich eine Apotheke befindet, senden ständig Mikrowellenstrahlung aus, welche katastrophale Folgen auf die Gesundheit der Einwohner hat. Drei Menschen sind schon tot, darunter, wie berichtet wurde, ein Kind. Aber die Schäden hören hier noch nicht auf. Seit der Errichtung des tödlichen Systems durch die Gesellschaft, leiden die Bewohner an einem Verlust roter und weisser Blutkörperchen und an Herz-Kreislaufproblemen. Ärzte überwachen die meisten Bewohner, aber einige Betroffene verlassen nun die Wohngegend. Dies ist der Fall bei einem italienischen Bewohner, einem Firmendirektor, nachdem er in ein Spital eingewiesen worden war.

Die grösste Überraschung liefern die Behörden, die ein komplettes Desinteresse an der Sache zeigen, sogar dann, als man sie auf die Gefahr aufmerksam gemacht hatte und die nichts unternommen haben, um der Bevölkerung zu helfen. Das Einwohnerkonsortium, geleitet von Dr. François Ahouassa, hat viele Kontakte zu allen Betroffenen geknüpft. Treffen mit den verantwortlichen Leuten der Betreibergesellschaft, die den Tod über die Familien gebracht hatten, wurden organisiert und auch mit dem Apothekenbesitzer, auf dessen Gebäude die Antennen stehen. Alle haben die Gefahren durch die WiMax-Antennen geleugnet. Jedoch eine Studie, die von Experten der Abobo Adjamé-Universität durchgeführt wurde, beweist das Gegenteil. Viele Mails wurden an den Premier-Minister, an das Ministerium für Sicherheit und Justiz, an den öffentlichen Ankläger, und ebenso an den Leiter der Polizei gesendet, um den Abbruch der Antennen zu veranlassen. Aber nichts wurde getan und das Desaster setzt sich fort.

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