von Coni » 9. Dezember 2003 11:51
Hallo Maya,
man darf, leider, wenn das Baugesuch - publiziert im Kantonsblatt - bewilligt wird. In aller Regel wird die Bewilligung erteilt.
Wehren kann man sich immer. Man muss es aber unbedingt rechtzeitig tun. Die Frist ist 30 Tage und keinen Tag mehr nach Publikation des Gesuchs. Der Eingabe/Protest sollten sich möglichst viele Anwohner einzeln oder in Gruppen anschliessen. Soviel ich weiss, findet sich im "Gigaherz" ein Musterschreiben.
Da wo ich wohne, wurden wir Mieter weder vom Vermieter noch vom Baudepartement und schon gar nicht vom Betreiber über das Vorhaben informiert. Selbsverständlich wird sich der Vermieter hüten die Mieter in Kenntnis zu setzen, dass er mit dem Betreiber einen Vetrag abgeschlossen hat. Dass er damit, so viel ich weiss, für allfällige Schäden durch die Antenne haftet, ist ihm wohl kaum bewusst.
Beim Sammeln von Unterschriften trifft man sehr viel Unwissenheit und auch Ignoranz an. Es wird ihnen bewusst gemacht, dass sie mit ihrem Handy-Abonnement den Bau der Antennen erst ermöglichen, selbst wenn sie nur "selten" telefonieren, eher spielen oder SMS verschicken. Einige lassen sich mit der Aussicht auf Mietzinsreduktion zu einer Unterschrift ködern. Und ganz wenige kommen zur Einsicht, dass sie ohne Handy und ohne DECT-Telefon an eigentlicher Freiheit gewinnen.
Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg
Coni
Hallo Maya,
man darf, leider, wenn das Baugesuch - publiziert im Kantonsblatt - bewilligt wird. In aller Regel wird die Bewilligung erteilt.
Wehren kann man sich immer. Man muss es aber unbedingt rechtzeitig tun. Die Frist ist 30 Tage und keinen Tag mehr nach Publikation des Gesuchs. Der Eingabe/Protest sollten sich möglichst viele Anwohner einzeln oder in Gruppen anschliessen. Soviel ich weiss, findet sich im "Gigaherz" ein Musterschreiben.
Da wo ich wohne, wurden wir Mieter weder vom Vermieter noch vom Baudepartement und schon gar nicht vom Betreiber über das Vorhaben informiert. Selbsverständlich wird sich der Vermieter hüten die Mieter in Kenntnis zu setzen, dass er mit dem Betreiber einen Vetrag abgeschlossen hat. Dass er damit, so viel ich weiss, für allfällige Schäden durch die Antenne haftet, ist ihm wohl kaum bewusst.
Beim Sammeln von Unterschriften trifft man sehr viel Unwissenheit und auch Ignoranz an. Es wird ihnen bewusst gemacht, dass sie mit ihrem Handy-Abonnement den Bau der Antennen erst ermöglichen, selbst wenn sie nur "selten" telefonieren, eher spielen oder SMS verschicken. Einige lassen sich mit der Aussicht auf Mietzinsreduktion zu einer Unterschrift ködern. Und ganz wenige kommen zur Einsicht, dass sie ohne Handy und ohne DECT-Telefon an eigentlicher Freiheit gewinnen.
Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg
Coni