BioInitiative

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Statische Magnetfelder

von mips als » 6. September 2007 14:07

Der Mensch hat sich über die letzte Jahrtausende an ein statisches Magnetfeld, dessen Feldlinien von Norden nach Süden verlaufen, gewöhnt. Aus baubiologischer Sicht stellt eine Verzerrung dieses Magnetfeldes auch einen Stressfaktor dar.

Nach SBM-2003 A5 stellt eine Abweichung kleiner 1uT keine Auffälligkeit dar, 1-2uT eine schwache, 2-10uT eine starke und über 10uT eine extreme Auffälligkeit.

von unwichtig » 6. September 2007 13:24

Geologe hat geschrieben:Ich kenne mich nur mit den natürlichen Feldern aus. Diese stellen sich wie folgt dar:

Die Erde besitzt ein statisches natürliches Magnetfeld. Seine Induktion beträgt je nach geogr. Breite zwischen 31 und 62 Mikrotesla. Spüren das elektrosensible Menschen ebenfalls?
Nein natürlich nicht, das Magnetfeld der Erde ist ein Gleichfeld im Gegensatz zu den technisch erzeugten Wechselfeldern. Unser Körper ist auf dieses Gleichfeld angewiesen. Die Menschen bauten früher ihre Häuser wo sich das Vieh hinlegte, Sie wussten dort war es geeignet ein Haus zu bauen.

von Geologe » 6. September 2007 11:45

Ich kenne mich nur mit den natürlichen Feldern aus. Diese stellen sich wie folgt dar:

Die Erde besitzt ein statisches natürliches Magnetfeld. Seine Induktion beträgt je nach geogr. Breite zwischen 31 und 62 Mikrotesla. Spüren das elektrosensible Menschen ebenfalls?

Die natürlichen Feldstärken bei 50 Hz Frequenz wird auf 0.1 mV/m bzw. 1pT geschätzt.

Belastung durch Bodenkabel?

von unwichtig » 5. September 2007 22:13

Ich denke es ist schwer zu sagen und hängt von zu vielen Faktoren ab, dieser Vergleich verschiedener Spannungsebenen ist interessant dazu:

http://www.emfs.info/Source_overhead_index.asp#table2

Bei mehreren Leitungen die über einen Mast geführt werden können sich noch andere Effekte zeigen. Daher können die Grafiken nur ein Eindruck geben, müssen aber nicht zwangsläufig der eigenen Realität entsprechen. Ohne geeignete Messungen zu verschiedenen Tagen und Tageszeiten geht da nichts.

Generell scheinen für den Daueraufenthalt mindestens 500 Meter Abstand zu solchen Leitungen angebracht.

von Hans-U. Jakob » 5. September 2007 15:11

Marc hat geschrieben:Wie hoch ist eigentlich die Belastung von im Boden verlegten Hochspannungskabeln? Fängt das Erdreich alle Strahlen ab?
Vorsicht, Vorsicht!!!!!

"Aus den Augen aus dem Sinn". Das glauben nur die renomierten Umweltorganisationen. Aber:
Bodenkabel strahlen stärker als Freileitungen, wenn diese nicht entsprechend gebaut und geschirmt werden.
Deshalb immer zuerst Haupseite von gigaherz.ch konsultieren.
Dort steht (fast) alles.
Siehe http://www.gigaherz.ch/1188 und http://www.gigaherz.ch/1160

Die Technologie dazu ist vorhanden und wartet nur darauf angewendet zu werden.
Hans-U. Jakob

von mips als » 5. September 2007 14:28

Das Erdreich reduziert beinahe ganz das elektrsche Feld der Kabel, beeinflusst aber das Magnetfeld kaum, wenn nicht gerade Eisenerz darüber liegt.

von Marc » 5. September 2007 13:59

Wie hoch ist eigentlich die Belastung von im Boden verlegten Hochspannungskabeln? Fängt das Erdreich alle Strahlen ab?

von mips als » 5. September 2007 13:36

Auch bei den Magnetfeldern kenn die Schweiz die selben Grenzwerte wie unsere Nachbarländer, 10'000nT. Um dem im Umweltgesetz geforderten Vorsorge gerecht zu werden, wurden in der Schweiz zu den Immissonsgrenzwerten auch Anlagegrenzwerte definiert.

Im Gegensatz zu den Immissionsgrenzwerten gelten die Anlagegrenzwerte nur in sogenannten OMEN und müssen für jede Anlage seperat betrachtet werden. Nur ist es so, dass das Magnetfeld von der Hausinstallation, der nahen Trafostation und der Überlandleitung messtechnisch gar nicht deperat gemessen werden kann. Deshalb wird in diesen Fällen oft auf eine Computersimmulation zurückgegriffen.

Für neue Überlandleitungen ist der Anlagegrenzwert allerdings gar nicht so schlecht, weil dieser die Nennlast der Leitung als Grundlage nimmt, diese Hoch-/Höchstspannungsleitungen selten über 30-40% ausgelastet sind.

Das Gesetz sieht aber für alte (vor Jan.2000 bewillige Leitungen, auch wenn diese erst Jahre spähter gebaut wurden) Überlandleiungen eine Ausnahmeregelung vor. Diese müssen den Anlagegrenzwert nicht einhalten, wenn sie alles für eine Phasenoptimierung unternommen haben. Für Bahnlinien ist für den Anlagegrenzwert, der Mittelwert über 24 Stunden des Magnetfeldes massgebend.

Re: Beweise für Bioeffekte: Grenzwerte im Wanken

von Hans-U. Jakob » 5. September 2007 10:05

Elisabeth Buchs hat geschrieben: In der Schweiz ist der Grenzwert von 0,1 uT bereits verwirklicht. Ich bin jedoch bei stark schwankenden Werten von bis 400 nT schwer krank geworden und seither schwer elektrosensibel bei vorher leichter Elektrosensibilität.

P.S. Es würde mich interessieren, ob und welche Möglichkeiten die BioInitiative hat, damit ihre Forderungen von den Regierungen umgesetzt werden.

Elisabeth Buchs
Das ist leider nicht ganz richtig. Der Grenzwert für niederfrequente Felder von Hochspannungsleitungen und Stromversorgungsanlagen wurde in der Schweiz im Febr. 2000 von 100 Mikrotesla auf bloss 1 Mikrotesla gesenkt, obschon schon damals ein 3-5-fach erhöhtes Risiko für Kinderleukämie und Hirntumore bei lediglich 0.3 Mikrotesla bestens bekannt und gesichert war.
Die 1-Mikrotesla-Werte gelten indessen nur für Wohnräume und ständig besetzte Innenarbeitsplätze. Landwirte, Gärtner, Forsleute usw. bleiben nach wie vor ungeschützt.
Der 1 Mikrotesla-Wert gilt auch nur bei den am häufigsten vorkommenden Lastflussrichtungen bei phasenoptimierten Leitungen.
Bei Unsymmetrien und bei andern als den häufigsten Lastflussrichtungen darf sich das Magnetfeld jedoch bis verdreifachen.
Niederfrequente MAGNETfelder lassen sich nur an der Quelle, das heisst rund um den Leiter, abschirmen. Einmal in der Luft, durchdringen sie alles.
Auch hier sind die Schweizer-Grenzwerte alles andere als ideal.

Die Stromlobby ist in der Schweiz noch hinterlistiger als die Mobilfunkbetreiber. Die lassen jetzt mit Sicherheit gleich 3 Gegenstudien zu der Bio-Initiative anfertigen. Wetten, dass......

Hans-U. Jakob

von unwichtig » 4. September 2007 22:00

Die Resonanz in den Medien ist bisher eher gering, immerhin hat sich das Heise Forum des Berichts angenommen.

Auf einem Presseportal der dpa befindet sich der Text auch. Sollte also bekannt sein!

Vielleicht feilt man beim Spiegel in Deutschland ja noch an einer gewohnt boshaften Berichterstattung zum Thema, an erfahrenen Reportern mangelt es ja nicht.

Beweise für Bioeffekte: Grenzwerte im Wanken

von Elisabeth Buchs » 3. September 2007 21:14

Weitere Informationen zur BioInitiative
siehe: http://www.diagnose-funk.ch/aktuell/000 ... c7401.html

Beweise für Bioeffekte
Grenzwerte im Wanken

BioInitiative: Konsortium aus Top-Wissenschaftlern fordert drastisch tiefere Grenzwerte

Vorgeschlagene Grenzwerte:
Niederfrequente Magnetfelder z.B. von Hochspannungsleitungen 0,1 uT
Mobilfunk 1 mW/m2 im Wohnbereich
In der Schweiz ist der Grenzwert von 0,1 uT bereits verwirklicht. Ich bin jedoch bei stark schwankenden Werten von bis 400 nT schwer krank geworden und seither schwer elektrosensibel bei vorher leichter Elektrosensibilität.

Aehnlich wäre es wohl mit den 1 mW/m2 für Mobilfunk, es wäre ein Schritt in die richtige Richtung und bei solchen Werten sollte es noch möglich sein, die Werte mit Abschirmungen auf für Betroffene verträgliche Werte runterzubringen, falls nicht die Modulation schon bei geringsten Werten das Problem ist. Dieser Wert könnte jedoch das Aufstellen von noch mehr, dafür etwas schwächeren Antennen bewirken, was für mehr Leute eine mittlere Belastung, für weniger Leute eine hohe und für weniger Leute eine niedrige Belastung bringen könnte, Betroffene sind jedoch auf Orte mit möglichst niedriger Belastung angewiesen.

P.S. Es würde mich interessieren, ob und welche Möglichkeiten die BioInitiative hat, damit ihre Forderungen von den Regierungen umgesetzt werden.

Elisabeth Buchs

Nachtrag: Selbstverständlich hat Herr Jakob recht mit seinem Einwand, ich habe mich mit dem Wert vertan.
Hier nochmals die korrekten von der BioInitiative vorgeschlagenen Angaben:
Niederfrequente Magnetfelder 0,1 uT: 100 nT
Mobilfunk 1 mW/m2 im Freien: 0,6 V/m

BioInitiative

von Elisabeth Buchs » 31. August 2007 13:14

Renommierte Wissenschaftler schlagen bezüglich EMF- und HF-Emissionsgefahren Alarm

Eine internationale Arbeitsgruppe renommierter Wissenschaftler, Forscher und Gesundheitspolitik-Experten (The BioInitiative Working Group) hat ihren Bericht über den Einfluss elektromagnetischer Felder (EMFs) auf die Gesundheit veröffentlicht. Der Bericht äussert schwere Bedenken zur Sicherheit von existierenden öffentlichen Grenzwerten, die regulieren, wie viel EMF von Stromleitungen, Handys und vielen anderen Quellen der EMF-Belastung im täglichen Leben zulässig ist.

Der Bericht trägt die wissenschaftlichen Beweise zusammen, die Bedenken über den Einfluss auf die Gesundheit von Menschen erheben, einschliesslich Kinderleukämie (von Stromleitungen und anderen elektrischen Emissionen), Gehirntumoren und Akustikusneurinomen (von Handys und schnurlosen Telefonen) sowie Alzheimerkrankheit. Es liegen Beweise vor, dass EMFs ein Risikofaktor für Krebs sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sind. EMFs von Quellen wie Starkstromleitungen, elektrischen Gebäudeverdrahtungen sowie Erdungsvorrichtungen von Gebäuden und Geräten werden mit erhöhten Risiken von Kinderleukämie in Zusammenhang gebracht und können später im Leben die Weichen für Krebs bei Erwachsenen stellen.

Der Bericht der BioInitiative http://www.bioinitiative.org , der am Freitag, den 31. August 2007 veröffentlicht werden wird, dokumentiert die wissenschaftlichen Beweise dafür, dass EMF-Emissionen von Stromleitungen jedes Jahr für Hunderte neuer Fälle von Kinderleukämie in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern der Welt verantwortlich sind.

Wireless-Technologien, die Hochfrequenzstrahlung (HF) zum Versenden von E-Mail-Nachrichten und Sprachkommunikation verwenden, sind tausende Male stärker als die Pegel, die Berichten zufolge Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme sowie andere gesundheitsschädigende Symptome verursachen.

Der Gesundheitspolitik Experte und Mitherausgeber des Berichts, Dr. David O. Carpenter, Direktor am Institute for Health and the Environment der University of Albany im US-Bundesstaat New York, erklärte:

Dieser Bericht sendet eine Warnung, dass die langfristige Belastung durch bestimmte Arten von EMFs starke negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Daher ist nun eine sorgfältige Planung der öffentlichen Gesundheit gefordert, um Krebs und neurologische Erkrankungen zu verhindern, die mit den Emissionen von Stromleitungen und anderen EMF-Quellen in Zusammenhang gebracht werden. Wir müssen die Öffentlichkeit und unsere Entscheidungsträger darüber aufklären, dass es nicht wie gewohnt weitergehen kann.

Mitherausgeber Cindy Sage von Sage Associates bestätigte:

Experten für Gesundheitspolitik und EMF-Richtlinien haben nun ihre Einschätzung der Beweislast vorgelegt. Die existierenden FCC- und internationalen Emissionsgrenzwerte für EMF- und HF-Strahlung in der Öffentlichkeit und im Arbeitsumfeld schützen die öffentliche Gesundheit nicht in ausreichendem Masse.

Basierend auf der Gesamtlast der Beweise sind neue Grenzwerte für die öffentliche Sicherheit und Beschränkungen der weiteren Entwicklung von risikoreichen Technologien angebracht.

Webseite: http://www.bioinitiative.org

Rückfragehinweis:
Cindy Sage von der BioInitiative Working Group, +1-805-969-0557,

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