Ist es nicht so, dass Mikrowellenhöphänomene nur bei extrem hohen Feldstärken beobachtet werden? Wie z.B Radar (über die extrem kurzen Pulse kann sich freilich IM MITTEL eine geringe Flussdichte ergeben, aber eben nur im Mittel).
Wenn man so will nichtthemisch, aber bei extremen Feldern.
Eine Untersuchung der Landesanstalt für Umweltschutz jedenfalls sagt das
http://www.lfu.baden-wuerttemberg.de/lf ... nomene.pdf
ZITAT
Vor ungefähr 40 Jahren wurde erstmals über akustischen Wahrnehmungen
berichtet, die durch die gepulste Mikrowellenstrahlung von Radaranlagen hervorgerufen wurden. Dieser Effekt wurde in Tierversuchen bestätigt. Hierzu wurden betäubte Katzen und Ratten gepulsten Feldern ausgesetzt und die daraus
resultierende elektrische Aktivität des Hörnervs gemessen. Die mittlere Feldstärke
war dabei so gering, dass es zu keiner messbaren Erwärmung des Gewebes kam.
Dieses als "Mikrowellenhören" bekannte Phänomen galt daher zunächst als Hinweis auf eine direkte Beeinflussung des Nervensystems durch Mikrowellen. Mittlerweile steht fest, dass es sich auch hierbei um einen thermischen Effekt handelt.
Die Energie eines elektromagnetischen Pulses wird im Kopf von den Knochen und
den Weichteilen unterschiedlich stark absorbiert und führt daher zu verschieden
starken Temperaturerhöhungen. Die Erhöhung beträgt dabei deutlich weniger als
1/1000 Grad. Die dadurch bewirkte thermische Ausdehnung kann zu einer
Druckwelle im Kopf führen, die, wenn sie ins Innenohr gelangt, als Geräusch
wahrgenommen werden kann. Die Wahrnehmung tritt nur dann auf, wenn die Pulse
sehr kurz (weniger als 100 µs) und stark genug sind. Als Grenze zur
Wahrnehmbarkeit wird in der Literatur eine pro Puls übertragene Energie von 4 bis
20 mJ/kg genannt. Dieser Wert wird beim Mobilfunk weder beim Gebrauch eines
Handys noch in der unmittelbaren Nähe einer Mobilfunk-Basisstation erreicht.
Bei BfS.de ist ähnliches zu lesen.
Die Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons (IGZAB), von deren Website sie den Leserbrief
http://www.igzab.de/Leserbriefe/leserbr ... onTinnitus
genommen haben, ist da übrigens auch recht skeptisch. (Siehe deren Antwort auf diesen Leserbrief)
M. Hahn
Ist es nicht so, dass Mikrowellenhöphänomene nur bei extrem hohen Feldstärken beobachtet werden? Wie z.B Radar (über die extrem kurzen Pulse kann sich freilich IM MITTEL eine geringe Flussdichte ergeben, aber eben nur im Mittel).
Wenn man so will nichtthemisch, aber bei extremen Feldern.
Eine Untersuchung der Landesanstalt für Umweltschutz jedenfalls sagt das
http://www.lfu.baden-wuerttemberg.de/lfu/abt3/brummton/hoerphaenomene.pdf
ZITAT
Vor ungefähr 40 Jahren wurde erstmals über akustischen Wahrnehmungen
berichtet, die durch die gepulste Mikrowellenstrahlung von Radaranlagen hervorgerufen wurden. Dieser Effekt wurde in Tierversuchen bestätigt. Hierzu wurden betäubte Katzen und Ratten gepulsten Feldern ausgesetzt und die daraus
resultierende elektrische Aktivität des Hörnervs gemessen. Die mittlere Feldstärke
war dabei so gering, dass es zu keiner messbaren Erwärmung des Gewebes kam.
Dieses als "Mikrowellenhören" bekannte Phänomen galt daher zunächst als Hinweis auf eine direkte Beeinflussung des Nervensystems durch Mikrowellen. Mittlerweile steht fest, dass es sich auch hierbei um einen thermischen Effekt handelt.
Die Energie eines elektromagnetischen Pulses wird im Kopf von den Knochen und
den Weichteilen unterschiedlich stark absorbiert und führt daher zu verschieden
starken Temperaturerhöhungen. Die Erhöhung beträgt dabei deutlich weniger als
1/1000 Grad. Die dadurch bewirkte thermische Ausdehnung kann zu einer
Druckwelle im Kopf führen, die, wenn sie ins Innenohr gelangt, als Geräusch
wahrgenommen werden kann. Die Wahrnehmung tritt nur dann auf, wenn die Pulse
sehr kurz (weniger als 100 µs) und stark genug sind. Als Grenze zur
Wahrnehmbarkeit wird in der Literatur eine pro Puls übertragene Energie von 4 bis
20 mJ/kg genannt. Dieser Wert wird beim Mobilfunk weder beim Gebrauch eines
Handys noch in der unmittelbaren Nähe einer Mobilfunk-Basisstation erreicht.
Bei BfS.de ist ähnliches zu lesen.
Die Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons (IGZAB), von deren Website sie den Leserbrief
http://www.igzab.de/Leserbriefe/leserbriefe.html#BrummtonTinnitus
genommen haben, ist da übrigens auch recht skeptisch. (Siehe deren Antwort auf diesen Leserbrief)
M. Hahn