Mobilfunkelend

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Re: Mobilfunkelend

von Margarete Kaufmann » 28. Januar 2004 12:06

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, wie wichtig ein Rückhalt von anderen verständnisvollen oder auch selbst betroffenen Menschen ist.
Als psychische Härte kommt sonst nämlich hinzu, dass man ausgeschlossen, gemieden und nicht ernst genommen wird.
Wenn schon alleine zu den verständnislosen Ärzten mehrere Leute mit den Mobilfunkschädigungen gingen, könnte eine stärkere Wirkung erzielt werden.
Wenn jemand alleine dasteht, wird er/sie meist überrumpelt.
Das sollte Ina nicht auch noch erleben müssen.
Zusammenhalt ist wichtig! Leider herrscht dieser unter diesen Betroffenen doch sehr wenig (mit manchen Ausnahmen). Ich beobachte immer mehr das Phänomen "jeder für sich". Sind natürlich auch interessante Beobachtungen!
M.K.

Re: Mobilfunkelend

von Evi » 26. Januar 2004 14:57

Hallo, Frau Kaufmann

Jeder Trost und sei er noch so klein, ist ein Trost. Nicht nur für Ina, die stellvertretend für viele still vor sich Hinleidende steht.

Wen wundert es, dass sich bei immer mehr solcher Leidenden der brennende Wunsch manifestiert, dass alle bisher Unbelehrbaren, aber auch Rücksichtslosen am eigenen Leib und nicht zu wenig (!) spüren mögen, wie es einem Menschen geht, dem eine solche Tortur aufgezwängt wird.

Ina ist ein lieber Mensch, hilfsbereit, fröhlich und absolut nicht wehleidig.Ich kenne sie auch und ihre Leidensgeschichte. Dass es ausgerechnet sie erwischen musste, ist besonders tragisch. Nur ein paar Tage ihrer Qualen wünsche ich denen, die die ihrigen als Lappalie abtun.

Und wo sind eigentlich die Ärzte, die Ina mit ein paar Floskeln abspeisen? Sie haben einmal das Ärztegelöbnis (Eid des Hippokrates ) abgelegt. Schon vergessen?

"..............Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil, sie schützen vor allem , was ihnen Schaden und Unrecht zufügen könnte....."

Weit her kann es mit der ärztlichen Ethik nicht sein, wenn angesichts solch brisanter Situationen ein Teil der Ärzteschaft die Ohren konsequent auf Durchzug stellt. Welchem Herrn dienen sie eigentlich? Diese Frage darf ruhig auch einmal gestellt werden.

Evi

Re: Mobilfunkelend

von Margarete Kaufmann » 26. Januar 2004 12:01

Hallo Ina,

was glauben Sie, wie viele Seiten, ja ganze Bücher, ich damit vollgeschrieben habe, zu welchem Zeitpunkt welches Symptom bei mir auftritt/-trat!

Und natürlich alles im Zusammenhang mit der Mobilfunk-Einführung.
Und alles wird abgestritten, weil Zusammenhänge nicht sichtbar sind wie ein Wassereinbruch oder ein Wirbelsturm!

Einen kleinen Trost kann ich vielleicht (aber auch wirklich nur vielleicht) vermelden: auch den anderen wird's langsam zu viel und sie stellen von selbst wieder ab, was sie selbst abstellen können (freilich nicht die Mobilfunkmasten).
Bei mir tritt deshalb schon eine kleine Erleichterung ein, weil eben die Nachbarn rundherum drauf kommen, das ihre kleinen Höllenmaschinchen (DECT, WLAN) die Auslöser sind. Aber nur die eigene Erfahrung macht sie anscheinend schlauer.

Wenn man selbst dann vielleicht noch eine Abschirmung hat, prallt - theoretisch, das kann ich nicht bezeugen - die Strahlung der anderen ab und sie wird zu ihnen zurückgeschleudert. Das erhöht dann deren Strahlungspegel. So spüren vielleicht auch ganz Hartgesottene etwas. Bei mir rundherum sind fast alle Nachbarn krank geworden bis zur Krankenhausreife. Nur diejenigen, die selbst bei analogen Telefonen blieben, sind weiterhin gesund.

Vielleicht ein kleiner Trost, - nicht viel, ich weiß!

Liebe Grüsse in die Schweiz

Margarete Kaufmann

Re: Mobilfunkelend

von Hanna Zürcher » 26. Januar 2004 11:30

Liebe Ina

Wie recht Sie haben, und Sie tun mir sehr leid! Hoffentlich lesen Ihre Leidensgeschichte ein paar von denen, die Verantwortung tragen. Eigentlich müsste es ihnen angst und bange werden, denn Sie sind ja nicht der einzige leidende Mensch. Ich wünsche niemandem was Böses, aber alle die Ignoranten und die die an diesem Leid schuld sind, sollte es möglichst bald auch erwischen. Anders werden sie nicht glauben, was den Menschen angetan wird.

Alles Gute!

Hanna

Re: Mobilfunkelend

von Elisabeth Buchs » 26. Januar 2004 11:17

Gemäss Dr. Neil Cherry können gesundheitliche Probleme bereits oberhalb von 0,04 V/m auftreten. Bei Ina können die Spitzenwerte der Gesamtbelastung im Wohnzimmer 0,3 V/m betragen, die Werte im Schlafzimmer bis 0,15 V/m, verursacht durch Mobilfunkstrahlung und Fernsehsender.

An verschiedenen Wochentagen, zu unterschiedlichen Tageszeiten kann die Mobilfunkstrahlung unterschiedlich stark vorhanden sein, je nach Auslastung der Antennen. Gemäss Bakom-Karte sind zwei relativ nahe Mobilfunkantennen vorhanden und diverse weiter entfernte.

Es ist nicht auszuschliessen, dass anfangs Jahr, als Ina unter diesen aussergewöhnlich starken Beschwerden litt, noch eine zusätzliche Belastung vorhanden war (UMTS-Probebetrieb? Gerät eines Nachbarn?) Ausserdem litt sie vorher unter einem grippalen Infekt und war dadurch geschwächt.

Vielen Elektrosensiblen ist gemeinsam, dass sie früher über kürzere oder längere Zeit erhöhter Elektrosmog-Belastung ausgesetzt waren, so dass sich irgendetwas im Körper verändert, dass man dann auch auf relativ geringe Belastungen stark reagiert. Ina wohnte an ihrem früheren Wohnort nahe bei einer Handy-Antenne, wo sie gesundheitliche Beschwerden bekam und schliesslich wegzügelte. Sie wusste damals noch nichts von dieser Problematik, erfuhr davon später durch eine Nachbarin.

Während es uns Elektrosensible offiziell gar nicht geben sollte, wir für viele Aerzte der Schulmedizin kein Thema sind und oft noch in die psychische Ecke gestellt werden, blüht dafür das Geschäft mit "Chäschtli, Ringli, Chips, Platten, Figürchen, Wässerchen", die den Elektrosmog neutralisieren und harmonisieren sollen. Ich kenne bis jetzt keine Elektrosensiblen, denen dadurch geholfen wurde.

Das Problem ist, dass Elektrosmog nicht von allen Menschen gleich stark gespürt wird. Junge gesunde Männer trifft es meistens eher weniger, Frauen sind stärker betroffen, ältere Menschen auch, es trifft vor allem feinfühlige und feinnervige Menschen. Auch kann es sein, dass man nicht bewusst unter Elektrosmog leidet, jedoch später Krebs entwickelt. Elektrosensibilität scheint eine gewisse Veranlagung zu sein, kann erblich sein und trifft oft die Schwachstellen. Auch innerhalb einer Familie kann es unterschiedlich sein, ich kenne eine Familie, wo vor allem der zehnjährige Sohn am sensibelsten ist. Oft hört man das Argument von der ungesunden Ernährung, dass man vegetarisch essen sollte. Ebenfalls von der Amalgam-Belastung und anderen toxischen Belastungen und dass man entgiften sollte, wie genau gibt es viele unterschiedliche Meinungen und ist ein grosser zeitlicher und finanzieller Aufwand, die richtigen Personen und Methoden zu finden. Unter Elektrosmog-Belastung arbeitet scheinbar der Stoffwechsel nicht mehr optimal, dass sich Stoffwechselschlacken ansammeln können. Die Blutkörperchen entwickeln Geldrollen, es entsteht eine Problematik mit den Antioxidantien. Auch das Immunsystem, Nervensystem und Hormonsystem ist beeinträchtigt. Ebenfalls heisst es, dass irgendwelche Schicksalsschläge wie Todesfälle nahestehender Personen, Scheidungen, ebenfalls Schwierigkeiten mit Mitmenschen, Stress im Beruf usw. Elektrosensibilität fördern können. Dies würde sich erklären aus der dadurch entstehenden Schwächung des Organismus und die beeinträchtigte Regulationsfähigkeit. Elektrosmog wirkt hier als zusätzlicher Stressor, der dann nicht mehr ertragen wird. Dies erklärt auch die eingeschränkte Belastbarkeit. Der Mensch benötigt sehr viel Kraft, um mit dem Elektrosmog zu leben, so dass diese Kraft anderswo fehlt und es zu chronischer Müdigkeit kommen kann.

Ina ernährt sich sehr gesund mit vegetarischer Vollwertkost, bewegt sich oft im Freien, ist hilfsbereit und für ihre Familie da, ein grundfröhlicher Mensch und versucht, möglichst nicht zu oft an ihr Elend zu denken in Zeiten, wo es ihr etwas besser geht.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Mobilfunkelend

von Ina » 25. Januar 2004 15:04

Mobilfunkelend

Am Anfang von 2004 hat sich etwas verändert, viele Menschen sagten: Was ist los, wir können nicht mehr schlafen, Kinder schrien, es würde ihnen schlecht, Hustenreiz, Kopf- und Herzbeschwerden, grippeähnliche Zustände usw.

Jedes mal, wenn wieder so ein Mobilfunk-Folterschub kam, wurden an meinem Kopf und Hals geschwollene Beulen sichtbar, auch unter den Armen und Beinen. Es ging mir so schlecht, dass ich nur noch vom Bett zum WC konnte und mich mit letzter Kraft wieder ins Bett schleppte. Ich rief die Jakob-Gruppe an und sagte: Ich glaube ich sterbe. Es geht mir so schlecht, als sei ich neben dem Chasseral-Sender. Etwas hat sich verändert. Mir war es, als sei ich in einer Zelle mit elektrischem Strom und werde gefoltert.

Herr Dr. Trummler, ich schicke Ihnen einen 2 Tage-Lebenslauf. Viele gehen zum Arzt, Apotheke, Drogerien und lassen sich Mittel geben. Junge, mittelaltere und ältere Menschen Therapien Pillen, Kuren, Untersuchungen usw. Zum Schluss sagt man: Psychiatrisch behandeln, Antidepressivmittel, das ist die Lösung von Aerzten.

Wenn Tag und Nacht diese hohen Strahlen-Grenzwerte auf den Körper eindringen, das hält ja auf die Dauer kein Körper aus. Zum Schluss haben die Menschen Tumore, Krebs, Leukämie, Streifungen usw. Dein Arzt, Dein Helfer. Warum dieses Stillschweigen der Aerzte?

Sars, Vogelgrippe, TB, alles wird gemeldet, nur diese Mobilfunk-Folter, was zum Schluss früher oder später jeden treffen kann, das wird verheimlicht.

Bitte Herr Doktor, melden Sie doch diese Zustände, ich und andere möchten doch auch gerne leben, ohne Mobilfunk-Folter. Sagen Sie es doch den Professoren, bitte.

Vorher hatte ich diese Zustände nur so schlimm auf dem Chasseral, jetzt ist es auch in Bern und Umgebung.

20.1.04 nach 2 Std. Schlaf ging es los.

11.30 Hustenreiz plötzlich, keine Tränenflüssigkeit, es kratzt, als hätte ich einen Fremdkörper im Auge. Es gibt Menschen, die haben plötzlich in 24 Std. 4 dl Urin, es stellt ab, sie sind wie elektrisiert.

11.55 Herzbeschwerden, mein Gesicht glüht, Gedröhne in den Ohren, Zahnschmerzen

Ca, 1,05 Beine heiss, rot violett, kleine Aederchen platzen, Harndrang

2.45 Drüsen am Hals schmerzen

6.10 plötzlicher Stuhldrang, plötzlicher Urindrang, schnellstens aufs WC

6.40 Pfeifen in den Ohren

7.00 Brüste spannen, tun weh und werden heiss

8.10 3 Finger werden plötzlich schneeweiss und schmerzen.

Zwischendurch wird es leichter.

11.20 wie Sterben. .

15.50 Herzbeschwerden, ich kann kaum auf den Fusssohlen laufen, sie schmerzen

16.30 Magenschmerzen, Kopfgedröhne

16.55 Bauchschmerzen, Ohrenstechen, heiss im Gesicht, meine Haut ist wie ausgetrocknet, auch am Körper

18.15 alle Knochen schmerzen

18.30 Herzbeschwerden schlimm

3 ½ Stunden Schlaf mit Unterbrüchen, oft kommt nachts das Essen retour

4.10 Augen trocknen aus, Ohrengedröhne, Herzbeschwerden, Vibrieren im Bett

6.15 Schwindel, Herzbeschwerden, Mund wie an einer Batterie angeschlossen, dann bekomme ich den Mund ganz wund, Aphten, Haut ist ganz trocken.

6.30, 7.30, 8.00, 8.50 Gesicht oft kein Gefühl usw.

8.55 wahnsinnige Herzbeschwerden

11.35 Herzbeschwerden, Kopfgedröhne, ich kann kaum auf den Fusssohlen laufen, es schmerzt

11.55 Bauchschmerzen

12.15-15.15 Knochenschmerzen .

16.00 Rückenschmerzen, Ohrenpfeifen

16.15 4 Finger werden plötzlich schneeweiss



17.35 Bauchschmerzen, Herzbeschwerden, Ohrengedröhne, Drüsen werden heiss und schmerzen.

19.40 den ganzen Abend usw. dieses Foltersymptome, das mache ich schon 3 Jahre mit, da war es noch nicht so schlimm wie heute

Ab 2.1.04 ist alles nicht mehr zum Aushalten wie neben Chasseralsender.

Mit der Unwissenheit der Bevölkerung haben die Mobilfunk-Betreiber Vorsprung und die unehrliche Reklame in den Medien und Zeitschriften, das Schweigen der Aerzte... darum sind Menschen so unwissend.

Ich bin nicht gegen ein Handy für kurze notwendige Gespräche, doch gegen die oft unnötigen Gespräche, das Telefonieren im dritten Untergeschoss und in der Tiefgarage, das Versenden von Bildern, GPRS, Entwicklung von UMTS führt zu immer stärker strahlenden Mobilfunkantennen.

Sonst müssten wir nicht so hohe Grenzwerte haben. Wenn aber alles krank wird, kann keiner mehr arbeiten, keiner die Arztrechnungen bezahlen, keine Steuern zahlen usw.

Wir haben nur eine Gesundheit, die Aerzte und BAG haben es in der Hand.

Tiere werden krank, sie müssen alles ertragen, was wir Menschen ihnen antun. Sie können nicht sprechen. Auch haben wir dann nichts mehr zu essen usw.

Ina

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