Hallo Herr Madlinger,
> Was mir nicht bekannt war oder noch ist, ist, dass die UV-C Strahlung neuerdings schon zu der ionisierenden Strahlung gerechnet werden soll.
Lesen Sie zum Thema ionisierende Strahlung bitte
http://www.net-lexikon.de/Ionisierende-Strahlung.html
"...Beispiele für ionisierende Strahlung sind:
* Ionenstrahlung, Atomkerne, die sich schnell bewegen
* radioaktive Alphastrahlung, sich schnell bewegende Kerne des Edelgases Helium
* Betastrahlung, schnelle Elektronen und Positronen
* Gammastrahlung, elektromagnetische Wellen mit einer Photonenenergie von etwa einem Megaelektronenvolt MeV
* Röntgenstrahlung, elektromagnetische Wellen mit einer Photonenenergie von mehreren oder vielen Kiloelektronenvolt keV
* Ultraviolettes Licht, elektromagnetische Wellen mit einer Photonenenergie von über etwa 3,1 eV
"
oder
http://www.net-lexikon.de/Ultraviolettstrahlung.html
"Genauso wie radioaktive Strahlung und Röntgenstrahlung betrachtet man daher ultraviolettes Licht als ionisierende Strahlung. Obwohl sie die ionisierende Strahlung mit der geringsten Energie pro Lichtquant ist, ist sie aus genau diesem Grund für den Menschen gefährlich; so ist unter anderem verantwortungsvoller Umgang mit Sonnenlicht (Sonnenschutz) angebracht, da Sonnenlicht ultraviolettes Licht enthält."
UV ist nicht erst 'neuerdings' ionisierend; das war schon immer so.
Nochmal zum Thema kumulative Wirkung nicht-ionisierender Strahlung allgemein:
Die gibt es nicht. Solange ein thermischer Gleichgewichtszustand
erreicht werden kann, gibt es keine kumulative Wirkung und damit auch
keine 'Dosis' , wie bei ionisierender Strahlung. Bei den geringen Leistungsdichten,
denen man sich angesichts der Entfernung zu einer BTS ausgesetzt sieht,
ist das thermische Gleichgewicht *mit Sicherheit* immer gegeben.
Daher ist es auch völlig egal, ob man 1h, 1Tag oder 1Jahr vor einer Antenne
steht. Oder haben Sie schon 'mal versucht, eine Schnitzel vor einer
Taschenlampe zu braten?
Viele Grüsse
TR
Viele Grüsse
TR