Elektrosensiblen-Forschung:Beenden bevor richtig angefangen?

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von Juli » 23. September 2007 20:06

Ich bin da anderer Meinung. Wenn reden nicht mehr hilft, wenn garnichts mehr hilft, dann muß zu solchen Maßnahmen gegriffen werden, um anderen Menschen zu zeigen und zu motivieren, daß es sich hierbei nicht um ein paar Einzelfälle handelt. Und wenn es so viele sind, daß Gefängnisse und Psychiatrische Kliniken überfüllt sind, dann wird sich einiges mehr tun lassen und ein Umdenken bewirken. Davon bin ich überzeugt. Was ich nicht verstehe und das ist ja das Fatale daran. Es wird über jeden Pups berichtet. Warum bekomme ich solche Maßnahmen wie die in Israel in keinem Nachrichtenmagazin zu sehen, sondern höre erst hier davon? Ist es möglich, daß zum bsp, einige Sender wie zum Beispiel RTL sich wegen der Werbeeinnahmen seitens der Mobilfunkkonzerne schön raushalten oder wie? Weil so denkt sich jeder, höre ich nie etwas von, gibt es wohl auch nicht...

von Juli » 23. September 2007 19:45

Liebe Frau Buchs,

könnten Sie mir sagen an welchen Arzt ich mich wenden kann in Deutschland, NRW. Habe zwar einen guten Hausarzt, aber traue mich nicht. Die haben selber so ein Ding auf Ihrer Gemeinschaftspraxis. Ich kann vor schmerzen nicht mehr klar denken und werde zunehmends schwächer

Schmerzempfindung

von Helmut Breunig » 23. September 2007 14:23

Juli hat geschrieben:Sehr geehrte Frau Buchs,

haben Sie eine Erklärung dafür, warum selbst starke Schmerzmittel keinerlei Wirkung zeigen? Könnte man es so erklären, klingt bißchen lächerlich, daß der Schmerz eines permanenten Nadelstiches nur durch die Beseitigung desgleichen bekämpft werden kann, nicht aber durch ein Schmerzmittel?
Dies trifft eine meiner persönlichen Erfahrungen.
Eine unmittelbare Schmerzempfindung im Innenohrbereich nach Beginn eines Telefonats mit einem Schnurlostelefon liess sich durch Weiterbenutzung desselben betäuben.

Ähnliche Erscheinungen spielen m.E. auch bei den "berühmten" ES-Tests eine Rolle. Es wird einfach nicht in Rechnung gestellt, dass hinsichtlich der betrachteten Parameter Veränderungen der Reizantwort-/Reaktionsbereitschaft stattfinden können, die durch den benutzten Reiz selbst hervorgerufen werden.
Wie mental versperrt das ist zeigt z.B. die allgemeine Erfahrung mit der Veränderbarkeit der Licht/Blendempfindlichkeit durch unterschiedlichste Faktoren.

Intelligentes Handeln ist gefragt.

von Sunset » 19. September 2007 18:35

Tilly hat geschrieben:Welcher Ausweg bleibt den Menschen, wenn auf demokratischen Wege ihre Gesundheit
und ihr Leben nicht mehr geschützt wird?...
Wir sind an einem Punkt angelangt, wo mutiges Handeln wie in Israel oder Australien
( Panzereinsatz ) sowie die Anschläge auf Antennen in Deutschland eine berechtigte
Form der Notwehr darstellt.
Das ist kein Ausweg, sondern der Weg zum Eingesperrtwerden.

Die grössere Gefahr droht von einer anderen Seite, nämlich der medizin-bürokratischen.

Es war das MTHR, das englische Gegenstück zur industrieeigenen schweizerischen Forschungsstiftung Mobilkommunikation und zum deutschen Industrieverein Forschungsgemeinschaft Funk, welches gefordert hat, die Forschung zu "Elektrosensibilität" sei einzustellen.

Dieses MTHR hat auch die Studie finanziert, mit welcher diese Forderung begründet wurde. Die Begründung war, alles Leiden der Opfer sei in allen Fällen nur vom Nocebo-Effekt verursacht. Die selbe Forschergruppe von Elaine Fox hat einen Fragebogen entwickelt, mit Hilfe dessen der Hausarzt die "Elektrosensiblen" als IEI-EMF in der von der WHO initiierten, in allen Länder gebräuchlichen Codesammlung ICD-10 codieren kann. Wer beim "Strahlenfühltest" à la Kaul versagt, kommt aus der Spinnerecke dieses Codes nie mehr hinaus. Die Idee stammt noch von Repacholi.

Gegen diesen Code sollte man sich einsetzen, bei der WHO, bei den Ärzteverbindungen und den Krankenkassen. Wie es zum Code kam, und wie verhängnisvoll er sein kann, findet sich in

http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/ ... hn_iv.html

Vorbildliches Handeln in Israel!

von Tilly » 19. September 2007 17:41

Vorbildliches Handeln in Israel!

Welcher Ausweg bleibt den Menschen, wenn auf demokratischen Wege ihre Gesundheit
und ihr Leben nicht mehr geschützt wird?
Seht euch den am besten dokumentierten Fall der Familie Kind aus Dresden an.
Ihr ganzes Vermögen haben sie in Gerichts- und Anwaltskosten bisher aufwenden
müssen und haben immer noch kein Recht erhalten.
Ihr Haus ist für sie nach wie vor wertlos.
Wir sind an einem Punkt angelangt, wo mutiges Handeln wie in Israel oder Australien
( Panzereinsatz ) sowie die Anschläge auf Antennen in Deutschland eine berechtigte
Form der Notwehr darstellt.
Den 200 Bürger in Israel war das klar und haben nicht weiter lamentiert, wie es hier
noch immer gemacht wird.
Bei einer solchen Massenbewegung kann man nicht alle einsperren.
Also haben diese Menschen vorbildlich gehandelt.

Tilly

von unwichtig » 19. September 2007 16:01

Juli hat geschrieben:Bei mir ist das Problem, daß ich seit Auftauchen meiner Elektrosensibilität auch allergisch auf bestimmte Schmerzmittel und anderes reagiere mit z.B schweren Kreislaufstörungen und spontanen Unterhautblutungen. Schmerzen hatte ich in meiner Vergangenheit so gut wie nie, auch keine Mangelerscheinungen, momentan nicht ernährungsbedingter Eiweißmangel. Laut Auskunft meines Zahnarztes habe ich kein Amalgam im Mund wohl aber sehr viel Metall in Form von Kronen, Prothesen, Stiftzähnen, die allerdings erst eine Monate nach Beeinträchtigung durch einen Mobilfunkmasten ca. 30 Meter direkt vor Kopf, begann Probleme zu bereiten mit Verlust der Kronen, Entzündungen des Kieferknochens im Bereich der überkronten Zähne, Trigeminusneuralgie, und zur Zeit chronischen Schmerzen (Verbrennungsschmerz) Stirn, Nasenbein, Augen, Kieferknochen etc., auch Knochenschmerzen der unteren Extremitäten, sehr starke Schuppenbildung, etc pp, zusammengefaßt alles Dinge, die ich aus der Vergangenheit nicht kenne.
Metall ist in jedem Fall schlecht im Gebiss, auch wenn es kein Amalgam ist, von dem sich immer mehr im laufe der Zeit im Körper verteilt. Aber es wirkt auch so als Antenne im Körper, bzw. reflektiert die Strahlung. Ich würde wenn möglich die Belastung auf Schwermetalle im Körper testen (lassen) und eine Ausleitung in Erwägung ziehen, wenn die Werte zu hoch sind. Das bringt natürlich nichts, wenn es das Metall ist, was Sie immer noch im Mund haben. Normal sind es Legierungen die eingesetzt werden, d.h. Sie haben verschiedene Metalle im Gebiss. Welche Mischungen genau, wird nur ihr Zahnarzt sagen können.

Quecksilber kann auch durch andere Wege als Amalgam Plomben in den Körper gelangen, es ist halt nur bei Amalgam Plomben ein Standard Problem, deshalb fragte ich.

Vielleicht können Sie ihre Herzraten Variabilität messen lassen, Sie ist meist bei Betroffenen sehr eingeschränkt, oft auch ohne jegliche Bestrahlung. Dies scheint der Grund zu sein, warum viele Menschen nichts merken im Gegensatz zu Betroffenen. Ihre Bioregulation funktioniert, d.h. die Herzraten Variabilität (HRV) ist nicht eingeschränkt und der Körper kann Gegensteuern unter Einfluss elektromagnetischer Felder.

von Elisabeth Buchs » 19. September 2007 13:32

Juli hat geschrieben:Hallo, Frau Buchs

Sie erwähnten "Verzweiflungstaten in Israel" Könnten Sie mir davon kurz berichten, was passiert dort :?:
Hallo Juli

Hier der Link dazu: viewtopic.php?t=2458&highlight=israel

Haben Sie die Mobilfunk-Belastung bei Ihnen messen lassen? Allfällige Adressen von seriösen Mess-Spezialisten in Ihrer Region würde man z.B. bei der Bürgerwelle erhalten. Kennen Sie die Möglichkeit von Abschirmungen (siehe unter "Suche" in diesem Forum). Sollte dies nicht genügend helfen, wird Ihnen bei dieser Situation und Ihren Beschwerden nur ein Umzug übrigbleiben, allfällige Wohnungssuche am besten mit eigenem Messgerät mindestens für HF, denn auch DECT und W-Lan von Nachbarn können grosse Probleme machen.

Elisabeth Buchs

von Juli » 19. September 2007 12:48

Hallo, Frau Buchs

Sie erwähnten "Verzweiflungstaten in Israel" Könnten Sie mir davon kurz berichten, was passiert dort :?:

von Juli » 19. September 2007 12:05

Bei mir ist das Problem, daß ich seit Auftauchen meiner Elektrosensibilität auch allergisch auf bestimmte Schmerzmittel und anderes reagiere mit z.B schweren Kreislaufstörungen und spontanen Unterhautblutungen. Schmerzen hatte ich in meiner Vergangenheit so gut wie nie, auch keine Mangelerscheinungen, momentan nicht ernährungsbedingter Eiweißmangel. Laut Auskunft meines Zahnarztes habe ich kein Amalgam im Mund wohl aber sehr viel Metall in Form von Kronen, Prothesen, Stiftzähnen, die allerdings erst eine Monate nach Beeinträchtigung durch einen Mobilfunkmasten ca. 30 Meter direkt vor Kopf, begann Probleme zu bereiten mit Verlust der Kronen, Entzündungen des Kieferknochens im Bereich der überkronten Zähne, Trigeminusneuralgie, und zur Zeit chronischen Schmerzen (Verbrennungsschmerz) Stirn, Nasenbein, Augen, Kieferknochen etc., auch Knochenschmerzen der unteren Extremitäten, sehr starke Schuppenbildung, etc pp, zusammengefaßt alles Dinge, die ich aus der Vergangenheit nicht kenne.

von unwichtig » 18. September 2007 21:59

Hallo Juli,

Kopfschmerztabletten bringen nichts, versuchen Sie es mal mit Ginko Biloba und vor allem Astaxanthin, sollte sich auch mit der Suche im Forum etwas zu finden lassen.

Abschirmende Bekleidung hilft dabei auch, am besten ist natürlich möglichst unverstrahlt zu bleiben. Was leider immer schwerer wird, zu Hause sind sehr oft DECT die mit Abstand größte Quelle von gepulster Hochfrequenz. Aber auch die Belastung durch niederfrequente elektromagnetische Strahlung sollte man reduzieren.

Wichtig wäre es auch sich über Vorbelastungen Gedanken zu machen. Sehr häufig scheinen Amalgam Füllungen in den Zähnen eine große Rolle zu spielen.

von Elisabeth Buchs » 18. September 2007 21:21

Hallo Juli

Schmerzmittel wirken nicht, wenn der Schmerz stärker ist als die Wirkung des Medikaments, meiner elektrosensiblen Kollegin mussten sie einmal auf der Notfallstation Opium geben. Auch kann niemand dauernd Schmerzmittel nehmen und zum Schmerz z.B. Kopfschmerz hinzu kommen beim Elektrosmogeinfluss oft noch weitere Symptome wie z.B. Elendfühlen, Krankheitsgefühl und bleierne Müdigkeit. Ich kenne auch Betroffene, denen bei schwerer Schlaflosigkeit wegen Elektrosmog nicht einmal mehr Schlaftabletten genützt haben. Beseitigung des Elektrosmogs oder sich daraus entfernen, ist das einzige, was hilft. Vielleicht können sich weitere Betroffene zu dieser Frage im Forum äussern.

Elisabeth Buchs

von Juli » 18. September 2007 19:19

Sehr geehrte Frau Buchs,

haben Sie eine Erklärung dafür, warum selbst starke Schmerzmittel keinerlei Wirkung zeigen? Könnte man es so erklären, klingt bißchen lächerlich, daß der Schmerz eines permanenten Nadelstiches nur durch die Beseitigung desgleichen bekämpft werden kann, nicht aber durch ein Schmerzmittel?

Elektrosensiblen-Forschung:beenden bevor richtig angefangen?

von Elisabeth Buchs » 18. September 2007 10:13

Gestern hatte ich einen Betroffenen am Telefon, der von sieben näheren und weiteren Mobilfunkantennen umgeben in einer Stadt wohnt. Seine Symptome sind diejenigen, die in den verschiedensten Ländern unter Mikrowellensyndrom bekannt sind: Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, aussergewöhnliche Müdigkeit und verlangsamter Stoffwechsel. Er wird wohl versuchen seine Situation durch Umziehen aufs Land etwas zu verbessern, doch DECT und W-Lan von Nachbarn können überall sein. Er sagte, die Situation ist doch so eindeutig, weshalb macht unsere Regierung nichts. Meine Antwort: weil Betroffene nicht innert z.B. 10 Minuten in mehreren Umgängen sagen können, ob Feld ein, Feld aus, soll die Elektrosensibiblität nicht einmal mehr weiter erforscht werden. Das tönt wirklich wie eine Glosse aus einer Witzzeitschrift und hat mit Wissenschaft nichts mehr zu tun, man glaubt es nicht, dass solch ein plumpes primitives Vorgehen Erfolg haben kann, nur weil das grosse Geld auf deren Seite steht.

Elisabeth Buchs

Elektrosensiblen-Forschung:Beenden bevor richtig angefangen?

von Elisabeth Buchs » 16. September 2007 10:52

Das Interesse gewisser Kreise die Elektrosensiblen-Frage auf ihre Art endgültig zu lösen, scheint immer grösser zu werden. Statt endlich diesbezüglich bessere Forschung zu betreiben, soll die Elektrosensiblen-Forschung eingestellt werden, so hier der Vorschlag des britischen "Mobile Telecommunications & Health Research Programmes" (MTHR). Im NFP 57 soll ja auch nichts für uns geforscht werden, dafür zwei Module Risikommunikation. Frage: was können wir dagegen unternehmen?

http://www.sueddeutsche.de/,ra15m5/gesu ... 13/132869/
Siehe: Handystrahlung
"Beruhigende Ergebnisse" und leichte Bedenken
Noch immer weiß man zu wenig über die Risiken des Langzeitgebrauchs von Handys. Eine Wirkung auf "Elektrosensible" gibt es aber nicht, sagen britische Forscher.
...Beenden sollte man jedoch die Forschung mit sogenannten Elektrosensiblen. Diese Menschen klagen über körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen und machen Handys oder Sendemasten dafür verantwortlich.

"Die Realität der Symptome steht nicht im Zweifel, aber das bedeutet nicht, dass sie durch elektromagnetische Felder ausgelöst worden sind", heißt es im Report.

Er berichtet von mehreren Studien, in denen Freiwillige Strahlen ausgesetzt wurden, ohne genau zu wissen, wann die Apparate ein- und ausgeschaltet waren.

Weil das zeitliche Muster der Beschwerden der Elektrosensiblen nicht zu dem der Strahlen passte, sei ausgeschlossen, dass diese die Symptome der Versuchspersonen ausgelöst hätten, schließt der Report. "Weitere Studien sind nicht nötig." Lediglich im Zusammenhang mit dem digitalen Datenfunk der Rettungsbehörden Tetra könnten Untersuchungen fortgeführt werden.
(Anmerkung: Das ist schon eine "birnweiche" Begründung, wenn man weiss, dass es oft einige Zeit dauert bis zu einer negativen Reaktion auf Elektrosmog und die Wirkung nachwirken kann).

Wer kann gut Englisch und liest den 64-seitigen englischen Rapport dazu?
http://www.mthr.org.uk/documents/MTHR_report_2007.pdf

Elisabeth Buchs

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