Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität

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Herzrhythmusstörungen?

von Pegasus » 5. Dezember 2007 22:21

Hallo Elisabeth,

ich nehme in letzter Zeit Schüssler's Biochemische Mineralstoffe 'Calcium phosphoricum'. Tatsächlich habe ich in hie und da Rhythmusstörungen - ich werde nun beobachten, ob und nach wieviel Zeit diese nach der Einnahme auftreten. Danke für den Hinweis!

Pegasus

Neagtiverfahrung mit dem Kalzium-Antagonisten

von Elisabeth Buchs » 5. Dezember 2007 17:45

Ich habe den Kalzium-Antagonisten Amlodipin getestet. Schlafen konnte ich zwar damit, jedoch habe ich mir dafür vorher nie gehabte Herzrhythmus-Störungen eingehandelt, obwohl nur an zwei Tagen eine halbe Tablette genommen, sind diese mit der Einnahme aufgetaucht und haben weitere drei/vier Tage langsam abklingend nachgewirkt und ganz wie vorher ists jetzt noch nicht. Nie wieder, das war eine unangenehme Erfahrung, werde die Dinger dem Arzt zurückgeben, Flasche oder Packung fest verschlossen halten, scheint für mich das beste. Auf Gutes wie Schlechtes reagiere ich stark und rel. rasch. Eine betroffene Kollegin sagte mir, dass Kalzium-Spritzen aus Gründen von Nebenwirkungen auf das Herz nicht mehr so verabreicht würden. Wie ist das bei andern Elektrosensiblen, reagiert Ihr auch so stark auf Medikamente? es könnte einen Zusammenhang geben.

Elisabeth Buchs

Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität

von Elisabeth Buchs » 13. November 2007 12:38

Herr Dr. Schorpp sprach in seinem Vortrag am Gigaherz-Kongress bezüglich Elektrosensibilität von Nervenschädigung, die durch zuviel HF entstehe, dass man dann gar nichts mehr vertrage und die Sensibilität sich auf NF ausweiten könne (bei mir kam es von der NF und hat sich auf HF ausgeweitet). Manchmal ist auch zu lesen von einer ungewöhnlichen Regulation des autonomen Nervensystems. Hierzu hätte ich gerne nähere Angaben, wie sich eine solche feststellen lässt, ob es entsprechende Tests gegeben hat.

Dazu habe ich einem Artikel Angaben zu einer verwandten Thematik gefunden:

In diesem Beispiel bezüglich Rückenschmerzen wird erwähnt: das verändert die Nervenzellen im Rückenmark. Sie werden überempfindlich und signalisieren dem Gehirn auch dann Schmerz, wenn die eintreffenden Reize gar nicht stark genug sind (www.trancolong.de). Dagegen werde ein Mittel eingesetzt, das die Schmerzleitung unterbricht - der Wirkstoff Flupirtin.

Uebrigens habe ich einen Calcium-Antagonisten vom Arzt erhalten, sei auch ein Blutdruckmittel und konnte ihm das Buch von Frau Dr. Stöcker ausleihen, das er lesen will. Gluthation sei übrigens in der Schweiz verboten, obwohl es ein hilfreiches Mittel sei, das z.B. Menschen mit Depressionen (bei regelmässigen Spritzen über einen gewissen Zeitraum) geholfen habe (Pharma und Swissmedic lassen grüssen).

Und noch etwas: Die Gasentladungs-Visualisierung GDV solle gemäss Prof. Hacker keine Schmerzen verursachen.

Elisabeth Buchs

Re: Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität

von BLUE SKY » 16. Oktober 2007 10:06

Kurt hat geschrieben:
Elisabeth Buchs hat geschrieben:
Hallo Kurt

Wie man an der bisherigen Elektrosensiblen-Forschung und allg. der Problematik der Umwelterkrankungen ersehen kann, kommt man mit einem einseitig physikalisch/technischen und pharmaorientierten Weltbild allein nicht weiter,...
Frau Buchs, damit rennen Sie bei mir offene Türen ein. Ich bin stets dafür,
einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Das ändert aber nichts daran,
dass Fehler bei Betrachtung von Teilaspekten auch bei ganzheitlicher Betrachtung
nicht mehr korrigiert werden. Es muss vielmehr so laufen, dass alle Teilaspekte für sich betrachtet schlüssig sind und das große Ganze auch!
Frau Stöckers Ansatz hat bereits an der Wurzel so viele Fehler, das da kein
gesunder Baum mehr draus wird.






Kurt
Hallo Kurt !
Den vielen leeren Raum bis zu Ihrem Namen ( und mehr ) könnten Sie mit der exakten Auflistung jener Fehler füllen, deren Mitteilung Ihrer Meinung nach uns etwas nützen könnte. Wenn Sie so für's "Ganzheitliche" sind... dann mal ran an die "Ergänzungen". :D

"Nur Befindlichkeitsstörungen?"

von Elisabeth Buchs » 15. Oktober 2007 21:44

Hier etwas an die Adresse derjenigen, die in Zusammenhang mit Elektrosmogerkrankungen nur von "Befindlichkeitsstörungen" sprechen:

Anruf einer med. ausgebildeten Frau, sie habe angefangen vom eigenen Handy, ausgeweitet auf DECT und W-Lan der Familie so unerträgliche Dauerkopfschmerzen bekommen, dass sie einen Hirntumor befürchtet und entsprechende Untersuchungen habe durchführen lassen.

Eine andere Betroffene in einer verstrahlten Stadtwohnung leidet unter massiver Schlaflosigkeit, ist arbeitsunfähig, habe ein schlechtes Blutbild, Entzündungen im ganzen Körper, seit kurzem Verdacht auf Tumor, habe immer gesund gelebt, sagt, sie mache nichts mehr, sei schon jetzt schwer krank, sei in aerztlicher und psychiatrischer Behandlung, die nicht helfe, sie müsse an einem Ort sein, wo der ganze Tag NULL Strahlung sei, sonst sei es sinnlos, weshalb sie uns Betroffenen nicht wenigstens so einen Ort geben.

Elisabeth Buchs

Re: Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität

von Kurt » 14. Oktober 2007 18:33

Elisabeth Buchs hat geschrieben:
Hallo Kurt

Wie man an der bisherigen Elektrosensiblen-Forschung und allg. der Problematik der Umwelterkrankungen ersehen kann, kommt man mit einem einseitig physikalisch/technischen und pharmaorientierten Weltbild allein nicht weiter,...
Frau Buchs, damit rennen Sie bei mir offene Türen ein. Ich bin stets dafür,
einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Das ändert aber nichts daran,
dass Fehler bei Betrachtung von Teilaspekten auch bei ganzheitlicher Betrachtung
nicht mehr korrigiert werden. Es muss vielmehr so laufen, dass alle Teilaspekte für sich betrachtet schlüssig sind und das große Ganze auch!
Frau Stöckers Ansatz hat bereits an der Wurzel so viele Fehler, das da kein
gesunder Baum mehr draus wird.

Kurt

Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität

von Elisabeth Buchs » 14. Oktober 2007 18:13

Hallo Juli

Meinen Erfahrungsbericht samt Symptomen, der plus minus immer noch seine Gültigkeit hat, finden Sie auf der Gigaherz-Hauptseite "Elektrosmog hat viele Gesichter" http://gigaherz.ch/pages/posts/Elektros ... ter305.php

Elisabeth Buchs

von Juli » 14. Oktober 2007 14:17

Sehr geehrte Frau Buchs,

nun weiß ich, daß Sie selbst eine Betroffene sind. Würde es Ihnen etwas ausmachen, mir Ihre Beschwerden bzw. Sympthome zu nennen?

Re: Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität

von Elisabeth Buchs » 12. Oktober 2007 09:37

Kurt hat geschrieben:
Frau, Buchs,

sie haben mit Ihrem Auszug lediglich darauf hingewiesen, dass Frau Stöcker
offensichtlich selbst nicht versteht, wovon sie schreibt. Damit haben Sie
IHRER Sache, nämlich ES ernstzunehmen einen Bärendienst erwiesen.

Kurt
Hallo Kurt

Wie man an der bisherigen Elektrosensiblen-Forschung und allg. der Problematik der Umwelterkrankungen ersehen kann, kommt man mit einem einseitig physikalisch/technischen und pharmaorientierten Weltbild allein nicht weiter, das beschert uns höchstens ständig noch gesundheitlich problematischere "Errungenschaften" und wer es nicht verträgt, soll psychiatrisiert werden. Manche behaupten zwar, dass sie Betroffene ernst nehmen, wohl weil es so gut tönt, aber Lösungen werden uns keine angeboten. Frau Stöcker hat in ihrem Buch verschiedenste Modelle, Möglichkeiten und Erfahrungen gesammlt und aufgezeigt, die ich mit diesem Abschnitt andern bekanntmachen wollte, erstaunlich die Ereiferung einiger darüber. Wenn Sie halt besser schlafen können, lassen Sie den Akkumulator und Resonator-Satz weg, ich lasse ihn einfach mal stehen und sammle offen weiter, was mir in die Hände kommt und verknüpfe es mit meinen Erfahrungen. Interessant finde ich z.B. die Zusammenhänge mit dem Calcium-Antagonisten, hier könnte sich ein Test lohnen, ebenso die Zusammenhänge mit HPU, die schon einmal in der Elektrosmog-Liste von Frau Dr. Lange erwähnt wurden. In der Mainzer-Studie (leider auch hier eine eingebaute Psychoschiene) wurden z.T. die Erfahrungen von Frau Stöcker einbezogen wie die ungenügende Entgiftungsfähigkeit von Umwelterkrankten, ich bin gespannt auf die Ergebnisse.

Elisabeth Buchs

Forschung über den Tellerrand hinaus

von Kurt » 12. Oktober 2007 08:32

Gesuana als Gast hat geschrieben:@ Kurt
Es gibt sie halt leider , die Fachidioten. Sie haben den Tunnel-blick ,...
Gruss gesuana

Liebe Gesuana,

ich gebe Ihnen Recht, dass man immer weiter blicken muss und nicht
an den alten Zöpfen hängen darf.

Nur: Neue Theorien müssen nicht nur neues Erklären sondern müssen auch
widerspruchsfrei alte Beobachtungen erklären. Diese Forderung trifft aber
für Frau Stöckers Aussagen nicht zu.
Es ist sogar so, dass ihre Aussagen im Widerspruch mit bekanntem Wissen
stehen, auf dem unsere momentan verwendete Technik beruht.
Mit anderen Worten: Wenn richtig wäre, was Frau Stöcker behauptet würden
Sie diese Zeilen gar nicht lesen können.

Kurt

P.S. Ich wünsche mir, dass hier einmal auf die Sachargumente eingegangen
wird und nicht nur "Metadiskussionen" geführt werden. Es ist immer noch
die Frage offen, wie sich Frau Stöcker vorstellt, das HF-Energie gespeichert
werden soll.

Re: Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität

von Kurt » 12. Oktober 2007 08:26

Elisabeth Buchs hat geschrieben:Hallo Kurt
...
Mit den Auszügen aus einem zusammenfassenden Kapitel des Buches von Frau Stöcker, wo sie verschiedene Theorien und Erfahrungen zur Elektrosensibilität gesammlt hat, wollte ich darauf hinweisen, in welche Richtungen eine bessere Elektrosensiblen-Forschung führen könnte. ...

Elisabeth Buchs

Frau, Buchs,

sie haben mit Ihrem Auszug lediglich darauf hingewiesen, dass Frau Stöcker
offensichtlich selbst nicht versteht, wovon sie schreibt. Damit haben Sie
IHRER Sache, nämlich ES ernstzunehmen einen Bärendienst erwiesen.

Kurt

3 Welten

von Sunset » 11. Oktober 2007 13:13

Paul2 hat geschrieben:Es ist schon eigenartig: Solange etwas gegen Elektrosmog ist, kann man hier wirklich behaupten was man will und sei es noch so abstrus. Hier im Forum gibt es unzählige Beispiele davon.

Sobald man aber gegen die schädigende Wirkung vom Elektrosmog sprechen möchte, werden selbst elementare Gesetze der Physik oder Biologie geleugnet.

Auf diese Art und Weise kann tatsächlich kein Dialog zustande kommen und den Leidenden ist auf diese Art und Weise ganz bestimmt nicht geholfen.

Freundliche Grüsse
Hier prallen mindestens drei Welten aufeinander.

Die Physik der elektromagnetischen Strahlung ist ein Gebiet, auf dem nur wenige sattelfest sind - eigentlich nur diejenigen, die es studiert haben.

Die Medizin, welche sich mit Gesundheitsschädigungen befasst, ist eine nicht sehr genaue Wissenschaft, die ihre Erkenntnisse auf Statistik abstützt.

Die von der Strahlung Betroffenen sind weder Physiker noch Mediziner (wenn doch, dann nur zufällig und vereinzelt), sie spüren nur subjektiv, was mit ihnen geschieht. Für eine Objektivierung wären sie auf spezialisierte Ärzte angewiesen.

Die Wissenschaft, welche sich mit medizinischen Wirkungen von Strahlung befasst, heisst Bioelectromagnetics. Diese sollte eigentlich zu erklären suchen, was den Betroffenen widerfährt. Sie sollte Physiker und Mediziner umfassen. Da dieser Wissenschaftszweig finanziell von den Mobilfunkern beherrscht wird, und da Mobilfunk ein physikalischer Vorgang ist, dominieren hier die Physiker, sowie einige Statistiker und Biologen. Da die Zielsetzung der Financiers dieser Wissenschaft eine unethische ist, nämlich Abwehr von Schadenersatzforderungen unter dem Deckmantel von Wissenschaft, findet sich kein anständiger Arzt, der hier mitmacht. Die Ärzte draussen, die mit Betroffenen konfrontiert werden, haben aber als einzige Referenz die "Erkenntnisse" der Bioelectromagnetics bzw. die wissenschaftlich aufgemachte Propaganda der Mobilfunker zur Verfügung.

Es ist nicht jeder Physiker böse, der auf schwere phyisikalische Irrtümer in den Argumentationen der Betroffenen aufmerksam macht, die in den Augen des Naturwissenschaftlers nur peinlich sein können. Im Gegenteil, es gibt auch konstruktive Kritik.

von NetWarrior » 11. Oktober 2007 09:46

Paul2 hat geschrieben:Es ist schon eigenartig: Solange etwas gegen Elektrosmog ist, kann man hier wirklich behaupten was man will und sei es noch so abstrus. Hier im Forum gibt es unzählige Beispiele davon.

Sobald man aber gegen die schädigende Wirkung vom Elektrosmog sprechen möchte, werden selbst elementare Gesetze der Physik oder Biologie geleugnet.

Auf diese Art und Weise kann tatsächlich kein Dialog zustande kommen und den Leidenden ist auf diese Art und Weise ganz bestimmt nicht geholfen.

Freundliche Grüsse
Hallo Paul
Schreibe, was Sache ist und ich werde Dir auch physikalisch und biologisch korrekt antworten.
Andererseits, die technisch "ungebildete" Bevölkerung
kann ev. besser beurteilen, wenn das Lebensumfeld gestört und zerstört wird.

von Paul2 » 10. Oktober 2007 14:57

Es ist schon eigenartig: Solange etwas gegen Elektrosmog ist, kann man hier wirklich behaupten was man will und sei es noch so abstrus. Hier im Forum gibt es unzählige Beispiele davon.

Sobald man aber gegen die schädigende Wirkung vom Elektrosmog sprechen möchte, werden selbst elementare Gesetze der Physik oder Biologie geleugnet.

Auf diese Art und Weise kann tatsächlich kein Dialog zustande kommen und den Leidenden ist auf diese Art und Weise ganz bestimmt nicht geholfen.

Freundliche Grüsse

von Gesuana als Gast » 10. Oktober 2007 13:19

@ Kurt
Es gibt sie halt leider , die Fachidioten. Sie haben den Tunnel-blick , vertreten das Schulwissen , was ihnen beigebracht worden ist und sind insofern nicht auf dem Laufenden , als sie nicht eigenständig und kreativ Neues erforschen , d.h. über ihr angestammtes Wissen hinausgehen und NEUES f ü r m ö g l i c h halten können, was sie Zusammenhänge herstellen liesse. - Spezialisten sind hier am meisten gefährdet, stehen zu bleiben in der Entwicklung. Sie entwickeln schon ... aber gegen das Wohl das Menschheit.
Es gibt aber glücklicherweise ganz viele andere technisch und physikalisch top Ausgebildete , die trotz ihres Spezialwissens immer über den Rand hinauszuschauen vermögen und fähig sind, ihr Denken zu erweitern , zum Guten der Menschheit. Auf jene zählen WIR , die wir an der heutigen Strahlensauerei leiden , nicht auf Spezialisten wie Sie!
Gruss gesuana

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